DE732310C - Taumessgeraet - Google Patents
TaumessgeraetInfo
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- DE732310C DE732310C DEF83012D DEF0083012D DE732310C DE 732310 C DE732310 C DE 732310C DE F83012 D DEF83012 D DE F83012D DE F0083012 D DEF0083012 D DE F0083012D DE 732310 C DE732310 C DE 732310C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N5/00—Analysing materials by weighing, e.g. weighing small particles separated from a gas or liquid
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Description
- Taumeßgerät Die genaue -Messung der Taumengen ist von großer Bedeutung sowohl für - die Meteorologie wie auch für die Land- und Forstwirtschaft. Dementsprechend sind auch schon mannigfache Versuche zur Lösung dieser Aufgabe unternommen worden, ohne daß jedoch bisher ein voller Erfolg erzielt worden wäre. Es liegt dies daran, daß die wirklich zustande kommende Taumenge von einer ganzen Reihe von Faktoren abhängt, die zum Teil schwer oder gar nicht allgemein zu erfassen sind. Von meteorologischen Faktoren wirken zusammen die Luftfeuchte, die Lufttemperatur, die Luftbewegung, die Wolkenbedeckung u. a. Weiter aber ist bei meteorologischen Elementen die wirklich entstehende Taumenge noch sehr wesentlich von der Beschaffenheit derjenigen Flächen abhängig, die als Tauempfänger wirken.. Es sind dies im allgemeinen Pflanzenteile..
- Aus diesem Grunde ist auch denjenigen Taumeßverfahren kein voller Erfolg beschieden gewesen, die versucht haben, auf irgendeine Weise einen Pflanzenteil, wie z. B. ein Blatt, nachzuahmen und ,aus der Menge des auf einen derartigen Körper niedergehenden Taues auf den wirklich niedergehenden Tau zu schließen. Dies gilt für Geräte, die ein Haarsieb als Auffangfläche benutzen, ebenso wie für solche, die eine Fläche aus porösem, mineralischem Material als Standardempfangskörper aufstellen oder aufhängen. Einesteils ist es sehr schwer oder unmöglich, derartige Empfangskörper in Serie herzustellen, anderenteils wird das Ziel der Nachahmung einer natürlichen Tauempfangsfläche doch nur sehr unvollkommen erreicht. Dazu kommt als Nachteil für die wissenschaftliche Bearbeitung derart gewonnenerErgebnisse, daß die gemessene Taumenge nicht allgemein physikalisch, sondern nur mit Bezug auf einen willkürlichen Empfangskörper definiert ist.
- Die vorliegende Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Geräte grundsätzlich dadurch, daß sie nicht die Menge des wirklich niedergehenden Taues, sondern die- unter den gegebenen meteorologischen Verhältnissen am Messungsort maximal mögliche Taumenge ermittelt. Auf diese Weise wird das meteorologische Problem von dem pflanzenphysiologischen geschieden und durch die Lösung des @ersteren erst der Weg für eine Lösung des zweiten frei gemacht. Die technischen Mittel hierzu bestehen gemäß der Erfindung in der Benutzung einer Auffangschale von geringer Wärmekapazität, deren Oberflächenfarbe im ganzen in Frage kommenden Spektralgebiet möglichst vollkommen schwarz ist. Zweckmäßig erhält diese Auffangschale eine schwach kegelige oder gerundete Form, damit bei großer Taumenge kein Abtropfen des Taues nach außen, sondern eher eine Sammlung in der Mitte stattfindet. Diese Auffangschale, die also eine wohldefinierte Oberfläche besitzt, wird wärmeisoliert angebracht, damit sie unter der Einwirkung von Lufttemperatur, Luftfeuchte, Luftbewegung und Ausstrahlung die niedtigstmögliche Temperatur annimmt, die nun als eine rein meteorologisch bestimmte Größe angesehen werden kann.
- Bei Temperaturmessern ist es bekannt, dem Fühlkörper eine geringe Wärmekapazität zu geben und ihn von seiner Halterung möglichst gegen Wärmeübergang zu isolieren, jedoch haben diese Maßnahmen bei Temperaturmessern die umgekehrte Wirkung wie im vorliegenden Fall. Dort dienen sie nämlich dazu, die Temperatur des Fühlkörpers der Lufttemperatur möglichst anzunähern, während bei dem Taumesser gemäß der Erfindung durch dieselben Maßnahmen in Verbindung mit der Schwärzung im Gegenteil eine möglichst große Temperaturdifferenz zwischen Auffangkörper und Luft erreicht wird.
- In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Auffangschale i wird zu diesem Zweck, an einem Ende des Waagebalkens a einer Torsionswaage .angebracht, während sich am anderen Ende des Waagebalkens eine Schreibfeder oder ein Zeiger 3 befindet. Der Waagebalken ist auf einem quer gespannten Draht .l aus Stahl oder einem anderen elästisch hochwertigen Material befestigt. Auf diese Weise ist jede die richtige Einstellung hemmende, entbehrliche Reibung vermieden. 5 stellt eiii Haltestück aus schlecht leitendem Material dar.
- Im übrigen läßt der allgemeine Grundgedanke der Erfindung sehr verschiedene mechanische Ausführungen zu, so daß die dargestellte Ausführungsform des Taumeßgerätes nur als Ausführungsbeispiel zu betrachten ist.
Claims (1)
- PATENTANsrizucii: Taumeßgerät mit einem an einer Waage angebrachten Tauauffangkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise in Form eines nach oben offenen Kegelmantels ausgeführte Auffangkörper ganz oder teilweise geschwärzt ist, geringe Wärmekapazität besitzt und gegen Wärmeleitung isoliert angebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF83012D DE732310C (de) | 1937-05-12 | 1937-05-12 | Taumessgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF83012D DE732310C (de) | 1937-05-12 | 1937-05-12 | Taumessgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE732310C true DE732310C (de) | 1943-02-27 |
Family
ID=7114003
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF83012D Expired DE732310C (de) | 1937-05-12 | 1937-05-12 | Taumessgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE732310C (de) |
-
1937
- 1937-05-12 DE DEF83012D patent/DE732310C/de not_active Expired
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