DEP0022779DA - Förderwagen-Seitenkipper - Google Patents
Förderwagen-SeitenkipperInfo
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Description
Die ausgebauten Kohleflöze werden im Bergbau durch Versatzberge wieder ausgefüllt. Durch handbetätigte Seitenkipper werden die Förderwagen mit den Versatzbergen an der Kippstelle gekippt. Infolge ständiger Vergrößerung der Förderwagen ist durch die Gewichtszunahme das Kippen von Hand fast unmöglich geworden. Außerdem werden die Förderwagen beim Kippen mit von Hand betätigten Seitenkippern stark beschädigt.
Vorliegende Erfindung stellt einen mechanisch betätigten Seitenkipper dar. Die zu kippenden Förderwagen werden durch diesen weitgehendst geschont und die Kippleistung wesentlich erhöht.
Der Kipper besteht im wesentlichen aus einem etwa halbkreisförmigen Kippkorb zur Aufnahme des zu kippenden Förderwagens, einem schwenkbar gelagerten Untergestell mit Laufrädern, auf denen der Kippkorb abrollt, sowie den Hub- und Schwenkzylindern. Der Kippvorgang wird in zwei Arbeitsgänge unterteilt. Nach dem Einfahren des zu kippenden Förderwagens in den Kippkorb wird der Kipper zunächst durch den Hubzylinder geschwenkt, wodurch sich der Schwerpunkt von S nach S " verschiebt und eine einseitige Verlagerung der Belastung auf die Laufräder erfolgt. Alsdann wird der Kippkorb mit Förderwagen durch den Schwenkzylinder in seine Kippstellung verdreht.
In der Zeichnung ist der Kipper gemäß der Erfindung dargestellt. Abb. 1 zeigt einen Schnitt durch denselben, Abb. 2 einen Aufriß. In Abb. 3 ist derselbe im Grundriß dargestellt.
Abb. 4 und 5 zeigt den Kipper nach der ersten und zweiten Kippphase, und zwar Abbildung 4 nach dem Schwenken und Abbildung 5 in Kippstellung.
An dem Untergestell 1, welches auf den Schienen aufliegt, sind Laufräder 2 und 3 gelagert, auf welchen der den zu kippenden Förderwagen aufnehmende Kippkorb 4 abrollt. Das Untergestell 1 ist einerseits an dem Rahmen 5 schwenkbar gelagert, während es auf der gegenüberliegenden Seite mit dem Hubzylinder 6 verbunden ist. Letzterer stützt sich auf dem Rahmen 7, mit welchem er schwenkbar verbunden ist, ab. Nachdem Untergestell 1 und Kippkorb 4 durch den Hubzylinder 6 in die in Abb. 4 dargestellte Lage verdreht wurden, wird der Schwenkzylinder 8 mit Druckluft beaufschlagt. Über den Zahnstangen- und Kegeltrieb 9 und 10 wird die Welle 11 mit Laufrädern 2 verdreht, welche ihrerseits den Kippkorb 4 infolge Reibungsschlusses in die in Abb. 5 dargestellte Kipplage verdrehen.
In umgekehrter Reihenfolge wird der Kippkorb 4 wieder in die Ruhestellung zurückgebracht. Der Hubzylinder kann aus einem oder auch aus mehreren Zylindern bestehen.
Claims (3)
1.) Förderwagen-Seitenkipper mit mechanischem Antrieb, mit einem halbkreisförmigen Kippkorb, zur Aufnahme des Förderwagens, dessen Kippkorb sich auf Laufrädern, die in einem Untergestell gelagert sind, abrollt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kippvorgang in zwei Phasen unterteilt ist, indem Untergestell und Kippkorb einseitig geschwenkt werden und alsdann der Kippkorb verdreht (abgerollt) wird.
2.) Förderwagen-Seitenkipper mit mechanischem Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Laufräder tragende Kippgestell an der Kippseite schwenkbar gelagert, an der anderen Seite mit einem oder mehreren Hubzylindern verbunden ist.
3.) Förderwagen-Seitenkipper mit mechanischem Antrieb nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abrollen des Kippkorbes durch einen mit Druckluft betätigten Zylinder über Zahnstangen und Kegeltrieb erfolgt.
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