DEP0021980DA - Brennkraftschlagwerkzeug. - Google Patents

Brennkraftschlagwerkzeug.

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DEP0021980DA
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DE
Germany
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channel
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piston
channels
internal combustion
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Max Kiecksee
Original Assignee
Kiecksee,Max, Bad Orb
Publication date

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Description

So 2Γ.
Besehreibung
In meiner Patentanmeldung vom 10. Mov. 48 Akt. Zeich? wurde ein Brennkraft-Werkzeug behandelt, bei dem der lückhub des Kolbens durch ein beim Schlaghub komprimiertes Druckmittel erfolgt, das einer kleinen Druckmittel-Anlage entnommen wird, die gleichzeitig den Zündstrom herstellt. Das Brennkraft~Werkzeug nach der vorliegenden zusätzlichen Erfindung behandelt nun ein solches Werkzeug, bei dem das für den Kolbenrückhub dienende, beim Schlaghub gleichfalls komprimierte Druckmittel einen Behälter (Druckluftflasche oder dergl.) entnommen wird oder bei dem dieses Druckmittel durch eine am werkzeug anmontierte kleine Pumpe erstmalig aufgepumpt und dann während des Betriebes laufend durch Explosionsgase aus dem Brennraum nachgefüllt wird, so dass Verluste an Druckmitteln durch Undichtheiten automatisch ausgeglichen werden. Die Zündung dieser Werkzeuge kann dann selbstverständlich nur durch eine Batterie erfolgen.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt. Das Werkzeug nach Fig.1 muss durch einen Starterstift, durch den der Kolben erstmalig in Bewegung gesetzt wird, angelassen werden. Das zweite Äusführungsbeis piel, das in Fig. 4 dargestellt ist, hat dagegen zum Anlassen den Einlaßschieber (26), der durch den Drucker (27) betätigt wird.
Erfindungsgemäss ist im Kanal (7) ein nadelventil (4) vorgesehen, das die Bohrung (6) überwacht, die den oberen Zylinderraum (5) mit dem Kanal (7) verbindet. Diese Bohrung (6) liegt am ände ■ des Arbeitshubes, kurz über dem Auspuff (3)· Ä=»äfifee«r dt«11θ ist der Druck der Verbrennungagase schon sehr weit herunter expandiert. Die Lage der Bohrung (6) muss so gewählt sein, dass der Gasdruck >aa™die«#««#lis>±«fce so hoch, ist, dass er dem im Kanal (7) herrschenden Drucke, vermehrt um den Druck/ der das Nadelventil (4) belastenden Feder/ entspricht. Mimmt dam der Druck im Kanal (7) infolge ündichtheiten ab, dann wird er, sobald der Kolben (1) mit seiner Hinterkante die Bohrung (6) freigibt, laufend während des Betriebes nachgefüllt.
Da dem Druckmittel im Kanal (7) so sehr viel verbrannte Gase
zugeführt werden, kann es nicht für die Spülung und Vergasung verwandt werden. Diese Werkzeuge müssen daher mit einem Stufenkolben ausgerüstet werden, der zweckmässiger Weise so angeordnet wird, dass der Ringraum (9) die Förderung der Frischluft für die Spülung und Vergasung über ein Saugventil (10) und ein Druckventil (11) besorgt.
Die Kanäle (7) und (13) werden so weit gehalten, dass darin der richtige Betriebsdruck beim Betriebe erzeugt wird. Biese Räume können auch im Brennstoffbehälter (14) untergebracht oder an ihn angebaut werden. Wie in der Haupt er findung schon dargelegt«, wurde.
In Fig. 3 is"t noch eine neue Steuerung der Zündeinrichtung gezeigt. Für die Auslösung des ersten Schlages dient auch hier die untere Bohrung (9)· Dreht man aber den Konushahn (21) um 180 herum, dann sind die Kanäle (9 und 19) geschlossen und das Druckmittel kann dann erst nach vollendetem Hückhub durch
die Kanäle (25,20 und 22) hinter den Kolben (23) treten und die Zündung auslösen»
Die Handpumpe (8) pumpt den Kanal (7) bzw. den Baum (28) auf. Eabei wird auch der Brennstoffbehälter (14) unter Druck gesetzt. Es empfiehlt sich, diesen Druck im Behälter möglichst niedrig zu halten. Dies besorgen die Ventile (16 u. 33)'· Bas Ventil (1.6) schliesst, sobald der Druck im Räume (28) den Druck der Feder (32) überwindet.
Die Fig. 2 zeigt, wie das Druckmittel aus dem Kanal (13) dem Ventilraum (19) tangential zugeführt wird, wodurch der durch das Steigrohr (17) und duren die auf der Sitzfläche des Ventils (12) mündende Düse (18) zügeführte Brennstoff besonders gut zerstäubt und vergast wird.
Die ??irkungsweise ist folgende: Beim Auffüllen des fiaumes (7) durch die Handpumpe (8) nimmt der Kolben (1) beim Werkzeug nach Fig. 1 seine gehobene Stellung ein. Darauf wird er durch eine.n nicht gezeichneten Starterstift nach unten geschoben, wobei das unter ihm anstehende Druckmittel komprimiert wird, das ihn dann wieder nach oben bewegt. Bei dieser Bewegung des Kolbens (1) wird Frischluft über das Saugventil (1(3) in den Bingraum (9) eingesaugt und über das Druckventil (H) in den Raum (13) gepresst, von wo sie über das linspeiseventil (12) in den oberen ZyTihderraum (5) einströmt. Dabei reisst sie den aus der Düse (18) austretenden Brennstoff mit, der so fein zerstäubt in den Zylinder gelangt und dabei die Verbrennung^rückstände austreibt. Beim Aufwärtsgang komprimiert der Kolben (1) das eingespeiste Gasgemisch, das, sobald er mit seiner Unterkante die Bohrung(9) freigibt und dadurch das Kölbchen (23) belastet wird, zur Explosion gebracht wird. Anfangs muss der Konushahn (21) so eingestellt sein, dass der Kanal (19) niit dem Kanal (22) verbunden ist. Mach dem ersten Schlag wird er dann so umgestellt, dass der Kanal (22) mit dem Kanal (20) in Verbindung ist. Der Kolben (1) muss dann seinen vollen Hub ausführen, bis seine Unterkante die Bohrung (25) freigibt, die dann die Zündung auslöst und so fort.
Das Werkzeug nach Fig. 4 braucht nicht durch einen Starterstift angeschoben zu werden. Das Anlassen erfolgt, hier nach dem Auffüllen der Mäume (28 und 13) durch Betätigen des linlassschiebers (26), ''seine Bingnute (34) verbindet dann die Kanäle (15 und 7)j so dass das Druckmittel unter den Kolben (1) gelangt und das Werkzeug so in Gang setzt.

Claims (3)

Patentansprüche
1) Brennkraft-Werkzeug nach m&k&ev P&tent®®m®3s4.kmi£"TOm s, ,
4-ΘΉ4·*·48. dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenrückhub durch ein Luftpolster erfolgt, das erstmalig aus einem Behälter oder durch eine Handpumpe (8) aufgefüllt und beim Arbeitshub komprimiert wird und das während des Betriebes ,"über ein nadelventil (4), das eine im oberen Zylinderraum (S) mündende Bohrung (6) überwacht, die i-ian mildem Kanal (7) verbindet, nachgefüllt wird.
2) Brennkraft-Werkzeug nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass ein Einlaßschieber (26) die Druckkanäle (7u.13)steuert.
3) Brermkraft-4?erkzeug nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass zwei Steuerkanale(!9 u.20) für die Auslösung der Zündung (24) vorgesehen, von denen der Kanal (20) eine Querbohrung (25) besitzt, die in der höchsten stellung des Arbeitskolbens (1) mit seiner Unterkante freigegeben wird, während der Kanal (I9) so tief im Zylinderraum (2) einmündet, dass er schon bei einem kurzen Rückhubweg freigelegt wird und dass ein Konushahn (21) vorgesehen ist, der wahlweise den Kanal (22) mit dea Kanälen (19 u.20) verbindet.

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