DEP0021731DA - Gefederte Pendelachse für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge. - Google Patents
Gefederte Pendelachse für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine gefederte Pendelachse für Fahrzeuge, insbesondere für geländegängige Kraftfahrzeuge, wie Schlepper mit Parallelführung der Laufräder durch Querlenkerpaare.
Es ist eine gefederte starre Pendelachse bekannt, bei welcher bei einseitigem Anheben eines Laufrades sich die ganze Achse entsprechend schiefgestellt, die Laufräder jedoch sich nicht parallel nach oben verschieben, was bei grossen Laufrädern und grossen Ausschlägen sehr nachteilig sein kann.
Bekannt sind ferner Schwingachsen mit Parallelführung der Laufräder, wobei die Federn so angeordnet sind, dass sie sich am Fahrgestell abstützen. Bei dieser Anordnung kann das Anheben der Laufräder unabhängig voneinander erfolgen. Indessen hat die Abstützung der Federn am Fahrgestell den Nachteil, dass grosse Ausschläge der Laufräder nach oben oder unten, wie es bei geländegängigen Fahrzeugen erforderlich ist, infolge der grossen Durchfederung nicht möglich sind, weil die Federn nur sehr schwer unterzubringen sind.
Die Erfindung vermeidet die Mängel der gekannten Ausführungen dadurch, dass entsprechende Lenker des einen Lenkerpaares durch Federn gegeneinander abgestützt sind, so dass das Ganze als gefederte Pendelachse wirkt und jedes Laufrad für sich gegen Federwirkung kurz angehoben werden kann.
Bei der erfindungsgemässen Ausführung sind bei grossen Laufrädern grosse Ausschläge nach oben oder unten möglich, ohne dass die Feder hierbei normalerweise höher beansprucht wird, als dies durch das anteilige Schleppergewicht bedingt ist. Lediglich beim Überfahren von kleineren örtlichen Unebenheiten treten höhere Beanspruchungen durch eine zusätzliche Durchfederung der Feder auf.
Die Abbildungen 1 - 15 zeigen verschiedene Ausführungsformen. Bei den Abbildungen 1 - 3 sind zur federnden Abstützung um eine mittlere Längsachse des Fahrzeuges drehbar gelagerte Blattfedern BF vorgesehen, deren freie Enden an den radseitigen Enden an den radseitigen Enden der entsprechenden beiderseitigen Lenker LE durch Laschen angelenkt sind. Bei Abb. 1 befindet sich der Blattfedersitz BF über den Lenkersystemen, bei Abb. 2 darunter, bei Abb. 2 darunter, bei Abb. 3 je ein Blattfedersatz darüber und darunter.
Gemäss Abb. 4 sind die oberen Lenker als Winkelhebel ausgebildet. Die freien Schenkel dieser Winkelhebel sind durch eine Schrauben-Druckfeder DF gegeneinander abgestützt.
Abb. 5 unterscheidet sich von der Abb. 4 dadurch, dass die unteren Lenker als Winkelhebel ausgebildet und deren freie Schenkel durch eine Schrauben-Zugfeder ZF verbunden sind.
Abb. 6 zeigt bei den oberen Lenkern eine federnde Abstützung nach Abb. 4 und bei den unteren Lenkern eine Federung nach Abb. 5.
Abb. 7 ist eine Vereinigung der Ausführungsarten nach Abb. 1 für die oberen und nach Abb. 5 für die unteren Lenker.
Abb. 8 eine Vereinigung der Ausführungsarten nach Abb. 2 für die unteren und nach Abb. 4 für die oberen Lenker.
Gemäss Abb. 9 sind die oberen Lenker als Winkelhebel ausgebildet,
die freien Schenkel dieses Winkelhebel sind jedoch nicht starr, sondern in sich federnd und ihre Enden durch eine starre Stange oder dgl. miteinander verbunden.
Abb. 10 zeigt dieselbe federnde Abstützung wie Abb. 9 an den unteren Lenkern.
Abb. 11 bringt die Vereinigung der Ausführung nach Abb. 9 und 10.
Abb. 12 ist eine Vereinigung der Ausführungsarten nach Abb. 1 und 10.
Abb. 13 eine Vereinigung der Ausführungsarten nach Abb. 2 und 9.
Abb. 14 eine Vereinigung der Ausführungsarten nach Abb. 4 und 10.
Abb. 15 eine Vereinigung der Ausführungsarten nach Abb. 5 und 9.
Claims (6)
1.) Gefederte Pendelachse für Fahrzeuge, insbesondere für geländegängige Fahrzeuge, wie Schlepper, mit Parallelführung der Laufräder Durch Querlenkerpaare, dadurch gekennzeichnet, dass entsprechende Lenker des einen Lenkerpaares gegen entsprechende Lenker des anderen Lenkerpaares durch Federn abgestützt sind.
2.) Pendelachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Abstützung durch um eine mittlere Längsachse des Fahrzeugs drehbar gelagerte Blattferdern erfolgt, deren freie Enden an den entsprechenden beiderseitigen Lenkern, z. B. durch Laschen, angelenkt sind.
3.) Pendelachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenker als Winkelhebel ausgebildet und die entsprechenden freien Schenkel dieser Winkelhebel gegeneinander federnd z. B. durch auf Druck bzw. Zug beanspruchte Schraubenfedern abgestützt sind.
4.) Pendelachse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenseitige federnde Abstützung zweier entsprechender Lenker durch eine Blattfederung, die der als Winkelhebel ausgebildeten Lenker durch eine Schraubenfederung erfolgt.
5.) Pendelachse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die als Winkelhebel ausgebildeten oberen und/oder unteren Lenker in sich federnde Schenkel besitzen und dass die
Enden einander entsprechender Schenkel durch eine starrte Stange oder dgl. miteinander verbunden sind.
6.) Pendelachse nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenseitige federnde Abstützung zweier entsprechender Winkelhebellenker durch eine starre Verbindung ihrer federnden Schenkel und die der anderen Lenker durch eine Blattfederung oder durch starre Winkelhebel mit Schraubenfederung erfolgt.
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