DE408761C - Untergestell fuer Eisenbahnwagen - Google Patents

Untergestell fuer Eisenbahnwagen

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Publication number
DE408761C
DE408761C DEK83095D DEK0083095D DE408761C DE 408761 C DE408761 C DE 408761C DE K83095 D DEK83095 D DE K83095D DE K0083095 D DEK0083095 D DE K0083095D DE 408761 C DE408761 C DE 408761C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
frame
underframe
lever
wheels
Prior art date
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Expired
Application number
DEK83095D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Paul Krueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/38Arrangements or devices for adjusting or allowing self- adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves, e.g. sliding axles, swinging axles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/26Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
    • B61F5/30Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes
    • B61F5/36Arrangements for equalising or adjusting the load on wheels or springs, e.g. yokes

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. JANUAR
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVe 408761 KLASSE 2Od GRUPPE 6
(K 83095 II\2od)
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr*).
Untergestell für Eisenbahnwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1922 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Untergestelle bindung stehen. Die Erfindung besteht in für Eisenbahnwagen, bei denen zwei oder erster Linie darin, daß die Längsausgleichmehrere Radsätze miteinander durch am hebel an je einer Pendelstütze drehbar geRahmen des Untergestells angelenkte Längs- lagert sind.
5 ausgleichhebel mittels der Achsfedern in Ver- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der io
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Paul Krüger in Essen.

Claims (2)

  1. Erfindung an einem Untergestell mit zwei Radsatzpaaren dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι eine Seitenansicht des Untergestells, ; Abb. 2 die zugehörige Oberansicht und Abb. 3 eine der Abb. 2 entsprechende Ansicht des Untergestells in einer Stellung, die es beim Durchfahren einer Kurve einnimmt; ferner zeigen in größerem Maßstabe Abb. 4 und 5 einen Einzelteil in zwei verhchiedenen Ansichten und
    Abb. 6 einen zweiten Einzelteil des Untergestells in Seitenansicht.
    Für jedes Radsatzpaar ist zwischen den beiden Radsätzen A an jeder Seife des Rahmens B des Untergestells ein sich nach unten erstreckender Bock b1 befestigt. Jeder Bock bl bildet ein Stützlager für eine Gabel C. Der Zapfen c1 (Abb. 4 und 5) der Gabel C hat in einer kegelförmigen Bohrung b1' des Bockes bl nach allen Seiten Spiel und trägt eine die Form eines flachen Kugelabschnittes ■ besitzende Scheibe c2, die sich mit ihrer ge- ; wölbten Oberfläche von unten gegen die ge- j wölbte Wandung einer Ausnehmung b'2 des j Bockes fr stützt. Die Gabel C trägt einen i zweiarmigen Längsausgleichhebel D, der in : ihr um einen wagerechten Bolzen^1 schwingbar und infolge der beschriebenen Lagerung ; der Gabel C um die Achse des senkrechten: I Zapfens c1 drehbar und innerhalb gewisser 1 Grenzen nach allen Seiten kippbar gelagert : ist. An jedem Ende des Längsausgleich- j hebeis D ist mittels eines Schäkels E das [ eine Ende einer Achsfeder F angeschlossen, j Jede Achsfeder F ist auf einem über die Räder ; hinausragenden Teile der Radachse mittels i eines in ein Lager a1 dieses Teiles eingreifen- j den senkrechten Zapfens f1 des Federbundes p j drehbar gelagert (Abb. 6). Das andere freie i Ende jeder Feder F greift mittels eines Schäkels H in eine Öse G, die um eine senk- j rechte, an einem Querträger b3 des Rahmens B \ gelagerte Achse 6* schwenkbar ist. Die Achse jedes Radsatzes A liegt zwischen sich vom | Rahmen B nach unten erstreckenden Armen b'\ j gegenüber denen sie seitlich Spiel hat, so daß sie gegenüber dem Rahmen B verschwenkt werden kann.
    Befindet sich der Eisenbahnwagen auf gerader Strecke, so nehmen die Radsätze A. die Ausgleichhebel D und die Federn F die in Abb. ι und 2 dargestellte Lage ein. Durchfährt der Wagen jedoch eine Kurve f Abb. 3*1, so werden die Radsätze A gegenüber dem Rahmen B verschwenkt und außerdem quer zum Rahmen B verschoben. Die auf den Radachsen drehbar gelagerten Federn F und die mit diesen in Verbindung stehenden Längsausgleichhebel D folgen dabei den Radsätzen und nehmen die in Abb. 3 dargestellte Stellung ein. Hierbei erfahren die Federn F infolge der Änderung der Länge des von den Mittellinien der Federn F 'und der Ausgleichhebel D gebildeten Linienzuges (vgl. Abb. 2 und 3) eine'zusätzliche Spannung, die bestrebt ist, die Federn F und die Hebel D in ihre Anfangsstellung (Abb. 2) zurückzuführen. Beim Übergang des Wagens auf eine gerade Strecke kehren die Radsätze und somit die mit diesen verbundenen Federn F und Ausgleichhebel D wieder selbsttätig in die in Abb. ι dargestellte Lage zurück.
    Infolge der beschriebenen allseitigen Beweglichkeit der Längsausgleichhebel D und der Aufhängung der Federn F wird erreicht. daß bei der Verstellung der Radsätze A Zwängungen in den Federn und den Ausgleichhebeln nicht auftreten, diese Teile also der Verstellung der Radsätze keinen merklichen Widerstand entgegensetzen, so daß der Eisenbahnwagen enge Kurven durchfahren kann, ohne daß hierbei erhebliche Widerstände zwischen den Rädern und den Gleisen! auftreten.
    Ρλϊεντ-Αν Sprüche:
    ι. Untergestell für Eisenbahnwagen, bei dem zwei oder mehrere Radsätze miteinander durch am Rahmen des Untergestells angelenkte Längsausgleichhebel mittels der Achsfedern in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsausgleichhebel (D) an je einer Pendelstütze (C, c-) drehbar gelagert sind.
  2. 2. Untergestell für Eisenbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Rahmen (B) des Untergestells in Verbindung stehenden Enden der Achsfedern (F) an Ösen (G) angreifen, die am 1Oo Rahmen (B) um eine senkrechte Achse (Ö4) schwenkbar gelagert sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK83095D 1922-08-25 1922-08-25 Untergestell fuer Eisenbahnwagen Expired DE408761C (de)

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