DEP0019810DA - Hochelastische Weichwalze für Glätt- und Prägezwecke und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Hochelastische Weichwalze für Glätt- und Prägezwecke und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
Zusatz zum Patent ... (Patentanmeldung p 2360 VII/8 b D, vom 1.10.1948).
Das Hauptpatent betrifft eine hochelastische Weichwalze für Glätt- und Prägezwecke, deren Walzenkern mit einem Faserbelag umgeben ist, dessen Fasern in radialer Richtung vom Walzenkern zur Walzenoberfläche verlaufen. Man erreicht auf diese Weise eine höchstmögliche Elastizität einer Weichwalze.
Es können aber Fälle eintreten, wo die Fasern einer stärkeren Bindung untereinander bedürfen, ohne dabei in den früheren Fehler zu verfallen, sie wirr durcheinanderzulegen oder zum Teil konzentrisch verlaufen zu lassen oder sie in Form von Kett- und Schussfäden verschiedene Richtungen im Belag des Walzenkörpers einnehmen zu lassen. Dies erzielt man erfindungsgemäss dadurch, dass die Fasern zwar im wesentlichen in radialer Richtung vom Walzenkern zur Walzenoberfläche verlaufen, sich aber trotzdem in einem mehr oder weniger kleinen Winkel kreuzen. Ein geeignetes Verfahren zur Herstellung solcher Weichwalzen ist beispielsweise folgenden:
Ein Krempelvlies wird schräg zu seiner Laufrichtung in
Streifen b gemäss Abb. 1 der Zeichnung zerlegt. Diese Streifen werden der Länge nach gemäss Abb. 3 gefaltet, worauf die Fasern c sich in einem Winkel kreuzen, der sich nach dem Schnittwinkel der Abb. 1 richtet. Die Streifen nach Abb. 3 werden zweckmässig auf einer langsam umlaufenden Scheibe schraubenförmig um einen Kern gewickelt. Dieser Wickel wird über den Walzenkern geschoben und dann dem Pressverfahren unterworfen. Die Richtung der Fasern ist dann im wesentlichen radial vom Kern zur Oberfläche, aber mit einer Kreuzung untereinander.
Claims (2)
1. Hochelastische Weichwalze für Glätt- und Prägezwecke nach Patent ... (Pat.Anmeldung p 2360 VII/8 b D), vom 1.10.1948, dadurch gekennzeichnet, dass die im wesentlichen in radialer Richtung vom Walzenkern zur Walzenoberfläche verlaufenden Fasern sich in einen mehr oder weniger kleinen Winkel kreuzen.
2. Verfahren zur Herstellung hochelastischer Weichwalzen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Krempelvlies (a) schräg zu seiner Laufrichtung in Streifen (b) zerlegt wird, die der Länge nach gefaltet und schraubenförmig gewickelt werden.
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