DE668399C - Verfahren und Vorrichtung zum Rauhen von Muetzen, Kappen und sonstigen Waren aus haarfeinen Stoffen, insbesondere Angorawolle - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Rauhen von Muetzen, Kappen und sonstigen Waren aus haarfeinen Stoffen, insbesondere Angorawolle

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DE668399C
DE668399C DEW102272D DEW0102272D DE668399C DE 668399 C DE668399 C DE 668399C DE W102272 D DEW102272 D DE W102272D DE W0102272 D DEW0102272 D DE W0102272D DE 668399 C DE668399 C DE 668399C
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hair
hats
roughening
caps
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DEW102272D
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Hubert Siebert
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KATHARINA WEILERS VORM LOUIS L
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KATHARINA WEILERS VORM LOUIS L
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/08Hat-finishing, e.g. polishing, ironing, smoothing, brushing, impregnating, stiffening, decorating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Rauhen von Mützen, Kappen und sonstigen Waren aus haarfeinen Stoffen, insbesondere Angorawolle Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie die Vorrichtungen zum Rauhen von Mützen, Kappen, Stumpen, Kragen, Manschetten und sonstigen Erzeugnissen aus haarfeiner, auskämmbarer Wolle, insbesondere sogenannter Angorawolle aus Tierhaaren. Sie bezweckt, diesen Erzeugnissen einen langen, pelzartigen Haarflaum zu verleihen, welcher den Handelswert dieser Ware, den modischen Anforderungen Rechnung tragend, wesentlich erhöht.
  • Man hat bereits Waren dieser Art von Hand mit Haar- oder Drahtbürsten aufgerauht, jedoch wiesen die so behandelten Stücke keinen Haarflaum von solcher Länge und dichten Beschaffenheit auf wie nach dem vorliegenden Verfahren, oder sie bedingten eine äußerst langwierige. und umständliche Behandlung. Das erfindungsgemäße Verfahren schafft somit eine wesentliche Vereinfachung beim Aufrauhen auch großer Mengen von Mützen o. ä. und weist überdies den Vorteil auf, daß die Behandlung in kürzester Zeit durchgeführt werden kann. Nach der Erfindung werden die Stücke einige Zeit auf Drahtnetzen abgewälzt und gerollt. Hierbei werden die feinen Haarfasern der lose gehäkelten oder gestrickten Sachen zu einem dichten Flaum herausgezupft, der den Stoffen oder fertigen Fabrikaten das gewünschte pelzartige Aussehen verleiht. Zur Behandlung nach dem Verfahren eignen sich alle Stoffe und Erzeugnisse aus Natur- oder Kunstwolle, die aus feinsten Fasern in ihren Rohstoffen zusammengesetzt sind. Insbesondere kommen also Wollarten in Betracht, welche aus Tierhaaren, wie beispielsweise Kaninchenhaaren, gesponnen sind. Darüber hinaus eignen sich zur Behandlung aber auch Kunststoffe, deren Grundfasern in gleicher Feinheit vorliegen. Das Rauhen erfolgt in der Art, daß die zu behandelnde Ware in. loser Häufung, beispielsweise bei Mützen in Mengen von etwa 5o bis ioo Stück, auf ein Drahtnetz gebracht wird, welches in gleichmäßiger rotierender oder schräger Führung eine ständige Wälzung der Stücke bewirkt. Bei der Behandlung in einer rotierenden Trommel ist die Rotationsgeschwindigkeit so einzustellen, daß die Mützen o. ä. jeweils nur eine gewisse Strecke mitgenommen werden und dann wieder zurückfallen. Hierbei erfol-, einmal die Reibung an dem Drahtnetz sel wie auch im Laufe der Behandlung an defl, einzelnen Stücken untereinander. Zu einer schnellen Durchführung der Aufrauhung haben sich insbesondere wabenförmige Drahtnetze als am vorteilhaftesten erwiesen. Bei diesen werden die Stoffe zum Teil in den Maschen leicht geklemmt und die Fäden in ihrer Grundstruktur gelockert. Die auf diese Weise gelösten Haare verfilzen durch die ständige Wälzung und Reibung an den anderen Stücken weiter und verteilen sich in der gewünschten Streuung. Bei der Verwendung von einem 2o mm Sechskantdrahtgeflecht körnen bei Einstellung der Umlaufgechwindigkeit in der Höhe, daß die Mützen stets wieder von dem Drahtgeflecht herabfallen, beispielsweise die Mützen in etwa 2o Minuten mit einem Haarflaum in der gewünschten Stärke und Länge versehen werden.
  • In den Abb. i und 2 ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens wiedergegeben.
  • Abb. i zeigt die Trommel i mit dem Drahtnetz 2 als Zylinderwand. Die Trommel ist drehbar auf einer Achse in dem Gestell 6 gelagert und wird durch die Antriebsscheibe q. von dem Motor 5 mittels des Treibriemens 7 in Umdrehung versetzt. Durch die Klappen 3 werden die zu behandelnden Stoffe 8 zu etwa ein. Drittel der Trommelhöhe eingefüllt. In der dargestellten Vorrichtung ist die Trommel durch die Trennwand g in zwei Abschnitte geteilt, um gegebenenfalls verschieden farbige Ware in den einzelnen Abschnitten zu rollen. Abb. 2 zeigt in etwa natürlicher Größe ein 2o mm Sechskantdrahtgeflecht, dessen wabenartige Struktur sich am vorteilhaftesten für die 'i han t ei ung erwiesen hat. Wird die Trommel ein solchen Geflecht umzogen, so ist die ehandlungbeieinem.DurchniesserdesTrommel-#ylinders von etwa i m und 17 bis 2o Umdr./Min. nach etwa 2o bis 23 Minuten durchgeführt.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Vorrichtung beschränkt. Zur Ausführung des Verfahrens eignen sich alle solche Einrichtungen, bei denen die Stoffe in ähnlicher Weise gewälzt, aneinandergerieben und von dem Drahtgeflecht eine Strecke mitgenommen werden. Beispielsweise kann das Drahtgeflecht auch in Form eines unendlichen Bandes über mehrere Rollen geführt oder die Mützen können auf einer Schräge oder Schüttelstrecke der gleichen Behandlung unterzogen werden.

Claims (2)

  1. PATE NTANsP12tic1IL: i. Verfahren zum Rauhen von Mützen, Kappen, Stumpen, Kragen, Manschetten und sonstigen Waren aus haarfeinen Stoffen, insbesondere Angorawolle, dadurch gekennzeichnet, daß diese Waren auf Drahtnetzen abgewälzt und gerollt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieWaren in rotierenden Drahtgeflechten in loser Häufung gerollt werden. -3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine Trommel mit Drahtgeflecht als Zylinderwand. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Verwendung eines wabenförmigen Drahtgeflechtes.
DEW102272D 1937-11-09 1937-11-09 Verfahren und Vorrichtung zum Rauhen von Muetzen, Kappen und sonstigen Waren aus haarfeinen Stoffen, insbesondere Angorawolle Expired DE668399C (de)

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