DEP0019665DA - Ackerschleppe - Google Patents
AckerschleppeInfo
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Description
Damit nach der Bearbeitung der Ackerboden gegen die ausdörrende Wirkung der Luft geschützt wird, pflegt man ihn zum Schluss mit einer Schleppe zu bearbeiten, die im einfachsten Fall ein schwerer Balken sein kann, den man über den Acker schleift. Es ist wichtig, die Schleppe möglichst bald nach den übrigen Arbeiten anzuwenden, weil sonst inzwischen schon Feuchtigkeit ver4loren geht und der dann bereits oberflächlich erhärtete Boden sich nicht mehr völlig zuschleppen lässt.
Zu diesem Zweck wird gemäss der Erfindung die Schleppe 1 mit Bodenkrümlern 2 zusammengebaut, die unmittelbar vor der Schleppe wirken, so dass der Boden sofort nach dem Krümeln wieder geschlossen wird. Die Schleppe kann erfindungsgemäss aus einem oder mehreren schiffchenförmigen Schleppkörpern 3 bestehen, die leicht über Unebenheiten des Bodens gleiten und, wenn man mehrere schmale Schleppkörper nebeneinander aber unabhängig voneinander pendelnd benutzt, sich allen Bodenformen gut anpassen, so dass keine offenen Stellen in Bodenvertiefungen übrig bleiben.
Eine besonders zweckmässige Form der Krümler ist nach der Erfindung das Sternzackenrad 2, das bei 4 in einem Schwinghebel 5 des Schleppkörpers gelagert ist und durch ein Gegengewicht 6 niedergedrückt wird. Man kann in einem Schleppkörper mehrere Räder vorsehen, von denen jedes durch einen Schlitz 7 des Schleppkörperbodens hindurchgreift.
Die Schiffchenform der Schleppkörper kann so gestaltet sein, dass ein Laderaum 8 freibleibt, der von den Seitenwänden 9 umgeben ist und sich daher zum Auflegen von Steinen oder anderen Belastungsgewichten eignet.
Die gezeichnete Ausführungsform ist nicht die einzige
nach der Erfindung mögliche Form. Die Darstellung ist vereinfacht, damit man das Wesen der Erfindung deutlich erkennt. Figur 1 ist eine Draufsicht und Figur 2 ein in grösserem Masstab als Figur 1 gezeichneter Längsschnitt.
Claims (6)
1.) Ackerschleppe, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit vor der Schleppe (1) wirkenden Bodenkrümlern (2) zusammengebaut ist.
2.) Ackerschleppe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen oder mehrere schiffchenförmige Schleppkörper (1, 3, 8, 9), in deren vorderem, aufgebogenen Teil die Bodenkrümler (2) angeordnet sind.
3.) Ackerschleppe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenkrümler als Sternzackenräder (2) ausgebildet sind.
4.) Ackerschleppe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sternzackenräder (2) einzeln oder zu mehreren gemeinsam an einem im Schleppkörper gelagerten und mit einem Gewicht (6) belasteten Schwinghebel (5) drehbar angeordnet sind.
5.) Ackerschleppe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sternzackenräder (2) durch Schlitze (7) im Boden (3) des Schleppkörpers hindurchgreifen.
6.) Ackerschleppe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im hinteren Teil des Schleppkörpers (1) ein Laderaum (8) zum Einlegen von Belastungsgewichten vorgesehen ist.
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