DE490670C - Querleistensaemaschine mit umlaufender Samentrommel - Google Patents

Querleistensaemaschine mit umlaufender Samentrommel

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DE490670C
DE490670C DESCH89479D DESC089479D DE490670C DE 490670 C DE490670 C DE 490670C DE SCH89479 D DESCH89479 D DE SCH89479D DE SC089479 D DESC089479 D DE SC089479D DE 490670 C DE490670 C DE 490670C
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seed drum
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Durch den in den meisten Forstpflanziengärten auftretenden Schüttiepilz gehen der Forstwirtschaft jährlich Millionen von Fohrenpflanzen verloren; künstliche Präparate zur Bekämpfung des Pilzes sind in den meistern Fällen zwecklos, es muß daher eine natürliche Bekämpfung dieses so schädlichien Pilzes in Anwendung gebracht werden. Die natürliche Bekämpfung geschieht durch Zwischensaaten von Pflanzenarten,, auf denen der Pilz nicht gedeihen kann.
Nachdem aber im Forstgarten nicht jede Pflanzensorte im gleichen Jahre vom Garten entfernt werden kann, können auch die verschiedenen Samenartien nicht untereinander vermengt gesät werden, sondern es muß jede Samenart für sich in einer Rille gesondert zu liegen kommen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Maschine, mit der verschiedene Samenarten, vom kleinsten bis zum grobkörnigen Tannensamen, in entsprechender Weise in einem Zug über das Saatbeet getrennt gesät werden können, und besteht darin, daß in einer umlaufenden Sam|etntrommel, aus der die Samen durch einstellbare Öffnungen ausgegeben werden, über jeder Öffnungsreihe ieine gesonderte Kammer angeordnet ist.
Nachdem die verschiedenen Samenarten aber nicht gleich tief gesät werden dürfen, darf auch nicht jede Saatrille gleich tief in das Saatbeet eingedrückt werden. Erfindungsgemäß ist daher die Maschine des weiteren derart ausgebildet, daß auch vierschiedene Rillentiefen in einem Zug über das Saatbeet hergestellt werden, so daß jede der auszusäenden Samenarten in die richtige Tiefe gebracht werden kann.
Erreicht wird dieses dadurch, daß an den die Särillen eindrückenden Querleisten verstellbare Begrenzungsfüße angebracht sind, so daß jede 'einzelne Querleiste eingestellt werden kann.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eine perspektivische Ansicht der ganzen Maschine,
Abb. 2 die Seitenansicht der Vorrichtung, Abb. 3 ■ einen Querschnitt durch die Samentrommel,
Abb. 4 ein Bild der gieöffnetiein Samentrommel (Schnitt A-B) und
Abb. 5 die Anordnung des Begrenzungsfußes.
α ist das Zuggestell, welches mit den vierstellbaren, gekröpften Achsschienkeln b zur Anbringung der Räder d durch ein Verbindungsstück r verbunden ist. Die Räder dienen sowohl zum Transport wie zur Fortbewegung der Maschine beim Säen. Die Achsschenkel b sind mit dem Gestell α durch Überfangeisen e verbunden, in welchen sie auf und ab beweglich sind, und zwar vermittels der mit einem Griff tyejrsehenjen. Schraubenspindeln c, deren EinstjeUuing auf jeder Seite, je nach Bedarf, beliebig gewählt werden kann.
In der Mitte des Gestells bietftndet sich drehbar um eine Achse die Saattrommiel f: mit den verschiedenen Rillendrückern g, welche zugleich auch, die AusfaHöffhungien für den Samen bilden. Die Bürstie1 i im Vorderteil der Maschine zum Einebnen, des Bodens und die Bürste I1 hinten an der Maschine zum Zudecken des Sarniens mit Erde sind durch drehbare Hebel k in der Höhenlag-e verstellbar. Die Walae m zum Andrücken des Bodens ist durch einen Schlepphebel ti schwenkbar gelagert und kann beim Transport in eine Öse o, die am Gestell a angebracht ist, eingehängt werden. Auf dem Gestell befindet sich auch noch, der Samenkasten q; zum Ziehen dient iein Holzgriff p. Die Samentrommel / ist durch Längszwischeniächer s in Abteilungen gletiejlt. Auf ihr sind die RiHendrücker ^ mit den .Samenleitungsleisten t angebracht. Durch dieQuierwiände S1 ist die ganze Trommel in leine Anzahl in sich, abgeschlossener Kammern zerlegt, um verschiedenes Saatgut unterbringen zu können und das seitliche Wandem desselben zu· verhindern, η sind die Samenausfallöffnungen, χ sind kleine Trichter, welche vor den Samenausfallöffnungien mittels des Schiebers ν verschiebbar angebracht sind. Eine Berührung der Trichter mit dem Boden wird sowohl durch die Samienleitungsleisten t als auch durch, die Rillendrücker g und die mittels Mutterschrauhen w verstellbaren Begrenzungsfüße ^1 verhindert.

Claims (2)

Patentansprüche:-
1. Querleistensiämaschine mit umlaufender Samentrommel, aus der der Samen durch einstellbare Öffnungen ausgegeben
, wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren der Samentrommiel über jeder Öffnungsreihe eine gesonderte Kammer angeordnet ist, so daß beim Einfüllen verschiedener Samenarten diese getrennt voneinander zur Aussaat kommen.
2. Vorrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den die Särillen eindrückenden Querleisten zwecks Regelung der Siätiefe vierstellbare Begrenzungsfüße (gt) angeordnet sind, so daß jede Samenart in der richtigen Tiefe in den Boden abgelegt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH89479D 1929-01-11 1929-01-11 Querleistensaemaschine mit umlaufender Samentrommel Expired DE490670C (de)

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