DE330688C - Handsaemaschine - Google Patents

Handsaemaschine

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Publication number
DE330688C
DE330688C DE1920330688D DE330688DD DE330688C DE 330688 C DE330688 C DE 330688C DE 1920330688 D DE1920330688 D DE 1920330688D DE 330688D D DE330688D D DE 330688DD DE 330688 C DE330688 C DE 330688C
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DE
Germany
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seed
crossbar
mouth
dispensing devices
seed dispensing
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Expired
Application number
DE1920330688D
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English (en)
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BRUNO GRELLA
Original Assignee
BRUNO GRELLA
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Publication of DE330688C publication Critical patent/DE330688C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/02Hand sowing implements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Handsämaschine für Steckrüben-, Zucker- und Runkelrübensowie für Kohlsaat, bei der mehrere Saatgutausgabevorrichtungen in zweckdienlichem Reihenabstand nebeneinander in einem tragbaren Holzgestell angeordnet sind und mit den die Mundlöcher für die Saatgutausgabe verschließenden Vorsteckern gemeinsam an zwei unter Federdruck nach unten bewegten
ίο Griffstangen sitzen, so daß durch Emporziehen der Griffstangen die Mundlöcher der Saatgutausgabevorrichtungen freigelegt werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß eine jede der Saatgutausgabevorrichtungen aus einem zum Einfüllen des Saatgutes bestimmten oberen Trichter, einem damit kommunizierenden unteren hohlen Kegelstumpf und einem achsial zu beiden beweglichen Vorstecker besteht, der am unteren Ende des Kegeiao stumpfes, das Mundloch zur Ausgabe des Saatgutes verschließend, herausdringt und zur Verausgabung des Saatgutes zurückzuziehen ist. Infolge der gekennzeichneten Anordnung ist die neuartige Handsämaschine von überaus
as einfacher Konstruktion, so daß sie wohlfeil in den Handel gebracht werden kann. Zu ihrer Bedienung stellt die Maschine, die von geringem Gewicht ist, keine besonderen Anforderungen an die Kraft, Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht worden, und zwar zeigt:
'Fig. ι die Handsämaschine in Vorderansicht; Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie A ·Β der Fig. i.
Die Handsämaschine, die in dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung zur Ausgabe des Saatgutes in vier Reihen eingerichtet ist, besteht aus einem aus Holz verfertigten Gestell, das mittels der beiden Griffe α an der oberen Querlatte b bequem tragbar ist. Von der Querlatte b führen die beiden Streben c zu der unteren Querlatte d, an der die Saatgutausgabevorrichtungen angebracht sind.
Die Saatgutausgabe vorrichtungen bestehen in symmetrischer Ausführung aus einem das Saatgut aufnehmenden Trichter e, der in irgend geeigneter Weise an der Querlatte d befestigt ist, einem unter der Querlatte angebrachten und durch ein Loch f in dieser mit dem Trichter e kommunizierenden, zweckmäßig aus Eisen verfertigten hohlen Kegelstumpf und einem in dem Trichter e, dem Loch f und dem Kegelstumpf g achsial beweglichen Vorstecker h, der dicht passend durch ein Mundloch i an der unteren Spitze des Kegelstumpfes heraustritt.
Die Vorstecker h der sämtlichen, an der Querschiene d angeordneten Saatgutausgabevorrichtungen sind an ihrem über den Trichter e hinausweisenden Ende j durch eine Querlatte k zwangläufig miteinander verbunden. Die Querlatte k, die in Langlöchern I der beiden Streben c auf und ab beweglich ist, steht zu beiden Seiten mit den Griffstangen m in Verbindung, die durch die obere Querlatte b hindurchdringen und in dem Handgriff η endigen. Jede der beiden Griffstangen m steht unter dem Einfluß einer Feder 0, durch welche sie nach unten gedrängt wird, so daß die dieser Bewegung folgende Querlatte k die Vorstecker h
durch die Mundlöcher i der Kegelstümpfe g um das dafür vorgesehene Stück naclr außen drängt.
In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung finden Spiralfedern ο Anwendung, die mit ihrem einen Ende von unten her gegen die Querlatte b, mit dem anderen Ende gegen einen Bund o. dgl. an den Griffstangen η abgestützt sind; es bleibt aber freigestellt, die
ίο Federanordnung in irgend geeigneter Weise zu treffen.
Nachdem die Trichter e mit dem zur Verwendung bestimmten Saatgut gefüllt worden sind, wird die beschriebene Handsämaschine an der für den Beginn des Säens vorgesehenen Stelle auf den Boden gesetzt und mit dem Fuß in der Mitte der unteren Querlatte d ein Druck ausgeübt, damit die Maschine ein wenig in die Erde hineinkommt. Damit dieser Druck "
ao gleichzeitig nach beiden Seiten wirkt, kann in der Mitte der Querlatte. iZ die Trittplatte φ für das Aufsetzen des Fußes angebracht sein. Ferner ist es zweckdienlich, zum Markieren der Pflanzreihen an den Enden der Querlatte d die nach unten weisenden Dorne q anzubringen.
Durch Zug an den beiden Griffen η wird mittels der Stangen tn die Querlatte k in den durch die Langlörher I in den Stegen c gesteckten Grenzen emporgezogen. Die mit der Querlatte k zwangläufig verbundenen Vorstecker Ji geben dabei die Mundlöcher i frei, so daß das Saatgut in die durch die Vorstecker markierten Löcher fallen kann. Sofort nach dem Hochziehen der beiden Griffstangen m läßt man diese wieder los, so daß unter dem Druck der Federn 0 die Vorstecker h wieder zum Verschluß der Mundlöcher i vex·- anlaßt werden. Die Sämaschine ist dann anzuheben und auf die nächste Pflanzenreihe zu setzen.
Die Mundlöcher i sind so groß gehalten, daß ein Saatkorn der verschiedenen Saatgutsorten bequem durchfallen kann. Die Vor- ' stecker h können nur so weit zurückgezogen werden, daß sie das Mundloch i für den Austritt eines Saatkorns freigeben. Es wird damit verhütet, daß sich die Mundlöcher nicht verstopfen können.
An dem die Verbindung mit der Querlatte k vermittelnden oberen Ende j der Vorstecker Ji können seitlich vorstehende Arme r o. dgl. innerhalb des Trichters /- angebracht sein, damit beim öffnen und Schließen der Mundlöcher i das Saatgut für das Nachstürzen zum Mundloch durcheinanderbewegt wird.
Gegenüber dem Darstellungsbeispiel der Zeichnung können Abänderungen in der Ausführung und in den Maß Verhältnissen der einzelnen Teile der beschriebenen Handiämaschine nach Wunsch oder Bedarf vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen. Die Saatgutausgabevorrichtungen können in ihrem Abstand zueinander einstellbar sein, um den praktischen Anforderungen Rechnung zu tragen. Dementsprechend ist die Verbindung zwischen der Querlatte k und dem oberen Ende / der Vorstecker h einstellbar einzurichten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Handsämaschine, bei der mehrere Saatgufausgabevorrichtungen in zweckdienlichem Reihenabstand nebeneinander in einem tragbaren Holzgestell angeordnet sind und mit den die Mundlöcher für die Saatgutausgabe verschließenden Vorsteckern gemeinsam an zwei unter Federdruck nach unten bewegten Griffstangen sitzen, so daß durch Emporziehen der- GrifLtangen die Mundlöcher der Saatgutausgabevorrichtungen freigelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine jede der Saatgutausgabevorrichtungen aus einem zum Einfüllen des Saatgutes bestimmten oberen Trichter (e), einem damit in Verbindung stehenden unteren Kegelstumpf (g) und einem achsiäl zu beiden beweglichen Vorstecker (A) besteht, der durch ein Mundloch (i) hindurchtritt und zur Verausgabung des Saatgutes zurückzuziehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920330688D 1920-02-17 1920-02-17 Handsaemaschine Expired DE330688C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE330688T 1920-02-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE330688C true DE330688C (de) 1920-12-20

Family

ID=6191978

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920330688D Expired DE330688C (de) 1920-02-17 1920-02-17 Handsaemaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE330688C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2747528A (en) * 1952-06-21 1956-05-29 Garden Tools Inc Ground perforator and seeder
US3109393A (en) * 1959-03-09 1963-11-05 Clifton R Dion Lawn aerating and fertilizing machine
US11166405B1 (en) 2020-05-06 2021-11-09 Bruce Rogers Seed planting device and method of use

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2747528A (en) * 1952-06-21 1956-05-29 Garden Tools Inc Ground perforator and seeder
US3109393A (en) * 1959-03-09 1963-11-05 Clifton R Dion Lawn aerating and fertilizing machine
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