DE12880C - Streuvorrichtung an Säemaschinen für Kunstdünger - Google Patents

Streuvorrichtung an Säemaschinen für Kunstdünger

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DE12880C
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A. reissenzahn in Unter Krc bei Prag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/12Fertiliser distributors with movable parts of the receptacle

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

Pat ε ν t-An s ρ rüche:
1. Eine Kunstdünger - Streuvorrichtung, deren trichterförmiger Düngerkasten durch einen beweglichen Boden verschlossen wird, welcher vermittelst eines an einem Fahrrade angebrachten Zahnkranzes und eines Schnappers in auf- und absteigende, rüttelnde Bewegung versetzt wird, wodurch der Zwischenraum zwischen dem Rüttelboden und den trichterförmigen Kastenwänden stets vergröfsert und verkleinert und ein gleichmäfsiges Ausstreuen des Düngers hervorgebracht wird.
2. Die Verstellbarkeit des Rüttelbodens an Kunstdünger-Streuvorrichtungen durch Schrauben, wodurch die Streumenge regulirt werden kann.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1880.
ANTON REISSENZAHN in UNTER-KRC bei PRAG. Streuvorrichtung an Säemaschin en für Kunstdünger.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1880 ab.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche an jeder Säemaschine beliebiger Bauart angebracht werden kann und den Zweck hat, alle künstlichen Düngmittel gleichzeitig mit dem Samen in die Reihen, oder auch von dem Samen durch eine Erdschicht getrennt, oder auch breitwürfig entweder für sich allein oder bei gleichzeitigem Aussäen des Samens in den Boden zu bringen.
Der Apparat besteht aus dem Kasten A B C, Fig. i, von denen A der Düngerstreukasten mit beweglichem Boden und beweglicher Wand, B der Vorrathskasten und C der Vertheilungskasten ist. Diese Theilung hat den Zweck, den Kunstdünger nie in gröfseren Mengen beisammen zu halten, damit derselbe vermöge seiner hygroskopischen Eigenschaften nicht zusammenbackt, wie es bei anders construirten Streuapparaten oft der Fall ist.
Da der Boden des Kastens B stets in zitternder Bewegung sich befindet und nur kleinere Mengen bewegt, so kann ein Verstopfen nie stattfinden.
Wird der Kunstdünger, welcher sich in A befindet, ausgestreut, so hat der Maschinenführer nur mit dem Putzstocke oder mit der Hand von dem Vorrathskasten B eine entsprechende Menge nachzuschütten. Der Theilungskasten C ist so eingerichtet, dafs er leicht vom Kasten A getrennt werden kann. Derselbe hat inwendig kleine Dreiecke angebracht, welche der jeweiligen Saatreihe entsprechen, so dafs, wenn man z. B. Getreide in 14 Reihen baut, 13 ganze Dreiecke vorhanden sind.
Will man Rüben bauen, so wird nichts anderes geändert, als dafs ein Theilkasten angesetzt wird, welcher nicht 13, sondern z. B. 5 Reihen säet.
Will man den Kunstdünger breitwürfig ausstreuen, so wird der Theilungskasten ohne alle Dreiecke leer gelassen. An dem Theilungskasten, bei jeder Ausgangsöffnung des Kunstdüngers befinden sich blecherne Trichter, welche den hineinfallenden Dünger zum Samen leiten. Wollte man eine Erdschicht zwischen Dünger und Samen haben, so wird der Dünger vor den Säescharen in beliebig tiefgehende Schare geleitet. Am rechten oder linken Fahrrade der Säemaschine wird ein Zahnkranz E von beliebiger Dimension und beliebiger Zähnezahl befestigt, so dafs er sich mit dem Fahrrade bewegt.
In diesen Zahnkranz i? greift der Schnapper./'1, welcher oben oder unten oder an einer Seite eingreift.
Ist nun die Maschine in Betrieb, so springt der Schnapper über die Zähne und versetzt die WeIIe-/ und die Hebel K und die daran angebrachten Stellschrauben L und den beweglichen Boden des Düngerstreukastens A in rüttelnde Bewegung und bewirkt so das Ausstreuen des Kunstdüngers. Die Stellschrauben L reguliren die auszustreuende Menge des Düngers, indem je nach der Höher- oder Tieferstellung desselben die Längsöffnung bei H gröfser oder kleiner gemacht wird. Bei dem Zahnkranze E unterhalb des Schnappers befindet sich ein Hebel N, welcher dazu dient, den Schnapper in und aufser Thätigkeit zu bringen. Dieser ganze Apparat kann entweder vorn an der Säemaschine oder nach rückwärts angebracht werden.
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