DE718372C - Breitsaemaschine - Google Patents
BreitsaemaschineInfo
- Publication number
- DE718372C DE718372C DEK147069D DEK0147069D DE718372C DE 718372 C DE718372 C DE 718372C DE K147069 D DEK147069 D DE K147069D DE K0147069 D DEK0147069 D DE K0147069D DE 718372 C DE718372 C DE 718372C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- seed
- box
- drill
- seed box
- seeds
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/08—Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
Bei dear Anlage von Dauergrünland, wie
Wiesen und Weiden, waren bis jetzt immer
gewisse Schwierigkeiten zu überwinden, da die Grassamen möglichst flach und breitwürfig
ausgebracht werden sollten. Man bediente sich der Handsaat, die zunächst an die Geschicklichkeit des Betreffenden nicht
geringe Anforderungen stellt, dann aber auch bei dem geringen Eigengewicht der Samen
Windstille zur Voraussetzung hat.
Es war naheliegend, die oben geschilderten Schwierigkeiten mit der Drillmaschine zu beheben,
in dem die S'charhebel weggelassen) werden, damit der aus dem Säkasten fallende
Saunen, durch die noch anhängende Säleitung geführt, nach dem Austritt aus diesen zu
Boden fallen kann. Wähnend dabei das Saatgut wenigstens der Menge nach gleichmäßig
ausgebracht wird, gelangt es aber doch in gut erkennbaren Streifen zu Boden; man erzielt
also keine Breitsaat. Ähnlich verhält es sich bei den gebräuchlichen Kleesämaschinen, die
als Zusatzgerät und mit entsprechendem Antrieb versehen an die gebräuchlichen Sämaschinen
angebracht werden oder auch als Einzelgerät bekannt sind. Die Verwendung der von. Hand mit einer Kurbel betriebenen
Kleesäer für das Ausstreuen von Grassamen wird zu sehr vom Luftzug, von der Laufgeschwindigkeit
des Sämannes und der Umdrehungszahl des Samenverteilers beeinflußt, als daß damit auch nur annähernd eine gleichmäßige
Verteilung erreicht werden könnte.
Bekannt sind ferner Sämaschinen, bei denen ein schräg gestelltes Brett mit Stufen vorgesehen
ist, auf dem die Samen abgleiten und dabei «einer mehr zufälligen Verteilung unterliegen,
oder bei denen durch eingebaute Dreiecke und Hindernisse in Foirm von Stäben aus der Reihensaat eine Breitsaat gemacht
werden soll. Ferner ist ein Gerät bekannt, bei dem eine Rührwelle das Streugut auf ein
dachförmig gebogenes und mit Löchern versehenes Blech befördert. Das Streugut fällt
aber hierbei nur teilweise durch die Löcher, da diese zu weit verteilt sind und daher auf
den Stegen vorbeirutschen kann. Schließlich ist es noch bekannt, fein zu verteilendes Gut,
ζ. Β. Kunstdünger, mittels dachförmig gebogener Siebe auszustreuen, die durch besonderen
Antrieb in der Waagerechten hin und her bewegt werden und so eine gleichmäßige Verteilung
bewirken.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Umwandlung einer Drillmaschine in eine
Breitsämaschine mit unter den Säkastenöffnungen angeordneten dachförmigen Sieben.
ίο Sie besteht darin-, daß die beiden jeder Säkastenöffnumg
zugeordneten schrägen Siebteile durch 'ein in der Achse der Säkastenöffnung
liegendes waagerechtes Siebteil verbunden sind und am unteren Ende einen waagerechten
Siebfortsatz aufweisen. Weiterhin! sind die Breitverteilersiebe in sonst bekannter
Weise in einem schachtartigen Kasten angeordnet, der an Stelle der Drillrohre unter
dem Säkasten befestigt werden kann. Auf der Zeichnung ist eine Aueführung der
Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt die Voirrichtung nach der Erfindung
in einem Längsschnitt, Fig. 2 dieselbe im Schaubild vom vorn mit
aitfgeschnittenem Kasten.
Fig. 3 zeigt ein Breitverteilersieb. Nach Wegnahme der zur Drillsaat notwendigen
Rohre und Schare wird der Säkasten aus Blech in Breite der Sämaschine mit den Bändern g rechts und links lose an
die Sämaschine gehängt, wodurch während der Fahrt auftretende Stöße abgedämpft werden.
Die Verbindung zwischen Säkasten und Sämaschine wird durch kurze und biegsame Metallspiralschläuche« hergestellt, deren Abstände
den Saatauswurföffnungen der Sämaschine angepaßt sind. Unterhalb der Leitungsrohre
c sind dachförmige Gitterverteiler vorgesehen. Der Schieber<Z gestattet eine
etwa notwendig werdende Reinigung sowie die Überwachung der Arbeit. Mit dem Säschlitz /
hängt die Breitsävorrichtung dicht über dem Boden, so daß auch bei Wind die Aussaat
des leichten Grassamen« vorgenommen werden kann.
Die Arbeitsweise der Maschine ist foi gende:
Das von den Schubrädern der Drillmaschine
in die Trichter der Spiralschläuche a
geworfene Saatgut fällt durch diese und die Leitungsrohre c auf die in einem Abstand darunter
angeordneten Gitterverteiler (Breitverteiler) e, deren waagerechte Fläche einen kleinen
Teil der daraufgefallenen Samen durchläßt, während der größere Teil des Samens rechts und links davon auf den Schrägen
abgleitet, dabei aber mittels der Drahtsparren des Geflechtes räumlich auseinandergezogen
wird und durch die Maschen fällt. Der an die Schrägen sich anschließende Fortsatz^
bewirkt die Verteilung des restlichen Samens. Zur Vermeidung von Verstopfungen ist zwischen
jedem Verteiler ein kleiner Durchlaß vorgesehen. Außerdem ist die Maschenweite so gewählt, daß auch begrannte Samen verteilt
werden.. Der durch die Breitverteilersiebe getretene Samen durchfällt den darunterliegenden
freien Raum, prallt auf die Einschnürungsbleche h des Blechkastens auf und
wird dadurch zu einem schmalen Samenstreifen geformt, der durch den Schlitz/ zu Boden fällt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Voirrichtung zur Umwandlung einer Drillmaschine in eine Breitsämaschine mit unter den Säkastenöffnungen angeordneten dachförmigen Sieben, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden jeder Säkastenöffnung zugeordneten schrägen Siebteile 8ο durch ein in der Achse der Säkastenöffnung liegendes waagerechtes Siebteil verbunden sind und am unteren Ende einen waagerechten Siebfortsatz besitzen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breitverteilersiebe in sonst bekannter Weise in einem schachtartigen Kasten angeordnet sind, der an Stelle der Drillrohre unter dem Säkasten befestigt werden kann. goHierzu 1 Blatt ZeichnungenÖEDRrCKT IN DE» IIEICHSDRUCKEIIEI
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK147069D DE718372C (de) | 1937-06-30 | 1937-06-30 | Breitsaemaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK147069D DE718372C (de) | 1937-06-30 | 1937-06-30 | Breitsaemaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE718372C true DE718372C (de) | 1942-03-10 |
Family
ID=7251356
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK147069D Expired DE718372C (de) | 1937-06-30 | 1937-06-30 | Breitsaemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE718372C (de) |
-
1937
- 1937-06-30 DE DEK147069D patent/DE718372C/de not_active Expired
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