DEP0017677DA - Picker für Webstühle - Google Patents
Picker für WebstühleInfo
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Description
Heinrich D e τ? s e η
K r e f e 1 a Krefeld.,den 7„0ktober 1948*
Tierwartenstpasse 18.
Pieker für Webstühle«
Beschreibung
Beschreibung
Die ^^pt=§=e^ew*e Erfindung bezieht sich auf solche Picker- für "Webstühle,welche aus Rohleder hergestellt sind und eine Bohrung
aufweisen,mit welcher diese auf einer Pickerstange geführt werdeneDiese Picker finden sowohl bei Oberschlag wie auch bei
Unterschlagwebstühlen Verwendung,und haben entsprechend den verschiedenen Webstuhlarten auch verschiedene PorrnenESie dienen
alle dem Zwecke,die vom Schlagstock ausgehende Energie auf den Webschützen zu übertragen und denselben durch das Webfach
zu treiben„Daher werden diese Picker auch häufig mit Treiber bezeichnet« /~
FIs ist verständlieh, daß die Fahruns; der Picker /&&Z den richtigen Flug des Webschützens von entscheidender Bedeutung ist«
Obgleich die Pieker aus dem äußerst festen und zähen Werkstoff Rohleder hergestellt sind,ist deren vorzeitiges Unbrauchbarwerden
oft der Anlass zu Störungen im Webprozess»Ursache ist in den meisten Fällen das frühzeitige Ausschleissen der Führungslöcher.Tnfolge
der schnellen Fin—und Herbewegung der Pikker auf der PicKerstange,entsteht eine hohe Reibungswärme,Dadurch
wird das Schmiermittel dünnflüssig und wirkungslos und wird vom.Pieker fortgeschleudert.Mit dem Auseohleißen der Führungslöeher
verlagert sieh dann auch die Auffangstelle für die Schützenspitze und die Piekerzerstörung geht jetzt schnell vor
sieh,Die Auffangstelle für die Pteie^^spitze selbstjist wenn deren Lage sieh nicht ändert,nur ganz wenig dem Verschleiss
unterworfen B
Um diese Übelstände zu beseitigen,sind schon viele Vorsehläge gemacht worden,denn ein erhöhter Pickerverbrauch kann sich
empfindlich auf die Gestehungskosten der Webwaren auswirken« So wurde bereits mehrfach vorgeschlagen,in die Führungsloeher
der Pieker Büchsen einzusetzen,um die Reibung und damit die Entstehung erhöhter Wärme zu vermindern„Diese Büchsen waren
starr und deren Befestigung machte Schwierigkeiten,sodaß sich diese infolge der Sehlageinwirkung und auch infolge der dauern
wechselnden
wechselnder! Richtung der Gleitbewegung leicht losten und herausflogen. So vieliaeh alle diese Versuche bislang auch gewesen
sind,so hat sich keiner dieser Vorschläge in der Praxis durchsetzen konnen.Fs sei aber auch noch auf einen anderen Vorschlag
hingewiesen,der vorsah?die Piekerspinäel während des Webstuhlbetriebes
durch Pressluft zu kühlen^ATser atieh diese "Einrichtung hat nicht zum Ziele geführt,
Zweck der Erfindung ist es,diese Übelstände auszuschalten und die Lebensdauer der Picker ganz erheblich zu erhöhen,.
Es wird deshalb vorgeschlagen,in den Führungslöchern der Pikker elastische Führungsbuch sen vorzuseheneErf indungsgemäss
sind die^e Führungsbüchsen als festgewickelte Wendelfeder« ausgebildet. Als Material hierfür findet mit Vorteil Runddraht (aus
mittelhartem Stahl oder Messing oder sonst einem versehleissfesten Material) Verwendung „Tint er Umständen kann auch Draht
mit einem anderen Querschnitt z.B^Halbrundtlaehdraht verwendet werden„Bei Pickern für leichte Webstühle hat sich eine Drahtstärke
von 1 1/2 mm Durchmesser bewährt ,wogegen für die Picker der schweren Webstühle eine Draht stärke von ca* 2 mm vorteilhafter
ist„Solche Wendel-oder Spiralfedern sind billig herzustellen und haben den Vorteil elastisch zn sein„Die Webstuhlpicker
erleiden bei den dauernden Schlagübertragungen, wenn auch in kleinen Grenzen,gewisse Verformungen um daraufhin wieder in
die ursprüngliche Form zurückzugehen„Dadurch werden die auszuführenden Schlagstöße von den Pickern elastisch aufgenommen.
Tm Gegensatz zu starren Führungsbüchsen?sind solche Büchsen die nach der Erfindung als Wendelfedern ausgebildet sind,
in der Lage,den Bewegungen innerhalb der Picker zu folgen»Ein Lockerwerden der Führungsbüchsen ist dadurch beseitigt,Die Passung
des Pickerswindeldurehmessers zura Innendurchmesser der wenäilfeder ist entsprechend aufeinander abzustimmende! Verwendung
von Runddraht für die Führungsblech sen wird vor allen Dingen erreicht,dass die Reibfläche ganz erheblich kleiner
wird,wodurch ein leichter Lauf des Piekers,ohne nennenswerte Erwärmung der Pickerstajige?ereeicht wird.sDie innere Spirallinie
der Wendelfeder dient dabei vorteilhaft für die Aufnahme von Sehmiermitteln„Die äussere Snirallinie kann als Schraubengewinde
angesehen werden,wenn die Federbuchse in die Pickerbohrung eingeschraubt werden soll.Zweckmässig wird in diesem
Falle vorher in die Pickerbohrung,ein der Spirale der Federbuchse entsprechendes Gewinde eiPgeschnitten^Auch kann die
äussere
aussehe Spirallinie der Federbuchse für die Aufnahme eines elastisch, härtenden Kittstoffes Verwendung finden?wenn man die
Büchsen einkitten willw In beiden Fällen der Ferierbüehsenbefestigung
ist der Aussendurchmesser dep Federbuchse etwas größer als die Pickerbohrungen zu bemessen?damit die ersteren unter
Fedewrirkung in der Bohrung: festsitzen*.
In der Zeichnung ist der Erfindung^^esienstand beisüielsweise darppstel.lt und es zeigen:
Fig„l eine Vorder-und Seitenansicht eines Pickers für OberscMagwebst'ihle,
teilweise im Schnitt ,mit Pickerführungsstange,
Fig„2 eine Vorder-und Seitenansicht eines Pickers für Unterschlagwebstühle,auch
teilweise im Schnitt,ohne Pickerfühnmgsstange.
Mit 1 ist Ser Picke-ckörper bezeichnender mit einer Bohrung auf der Pickerstange 2 (Fie,l) fahrt*Tn der Pickerbohrung
bezw.Führungsloch ist die Federbuchse 3,bestehend aus einer Wendelfeder,angeordnet und wie vorher schon beschrieben,befestigt.
An d§n Federenden kann wie in Fie%l dargestellt, der Draht umgewickelt und e;eeren Verdrehung i?esici"ert werden,oder
die Federenden können wie Fiew2 zeigt?konisch wrweitert werden,
um die Federbüshsen gegen Verschiebung in der Längsrichtung zusätzlich zu. sichern.
Die verschiedenen Ausführungen sollen zeigen,dass sich der Grundgedanke der Frfindung mannigfach ausführen lässt,ohne
den Sinn und den Zweck zu ändern»So kann zJBadie federbuchse auch mehrteilig sein,oder bei andern nicht dargestellten Pikleer
formen Verwendung findenβ
Vorteil lässt sich die Erfindung auch bei gebrauchten
anwenden,deren Führungslöcher noeh nicht zu weit ausgesehlissen sind,indem in diese die Wendelfedern als ^ührungsbüchse
nachträglich eingebaut werden.
Heinrich Dersene
Claims (2)
- Heinrich T) e r s e ηK r e f e 1 d Frefelä?den ?aOktober 1948,Tiergartenstrasse 18.Picker für Webstühle.Patentanspruch e.!.Picker für Webstühle aus Roh! eder.mit in der Pickerbohrung vorgesehenen Führunsrsbüchsen??nittels welchefctTie Picker auf einer Stange führen?dadurch gekennzeichnet?dass als Führungsbüchsen eine oder mehrere Wendelfedern (3) Verwendung finden«
- 2.Picker für Webstühle nach Anspruch I5dadurch gekennzeich·- net,dass zum Zwecke eines festen,elastischen Sitzes der Federbüchsen in» Picker, der Aussendurehmesser der Wendelfedern vor dem Einsetzen9etwas grosser als die Picfeerbohrung ist„Heinrich
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