Eventual
Anmelder; Maschinenfabrik L* Bergmann
öoldcnstedt / t. Oldbg»
Bezeichnung: Pflanzenpikiermaschine
Bei 1flanzenpikiermaschinen isst es bekannt, sowohl die Seiten- ^ände Bis auch die Verbindung zwischen diesen, vselehe zugleich
die Führungsplatte für die Ausstoßzapfen der Erdtöpfs ist, aus Stahlplatten herzustellen und diese durch Schweißung miteinander
zu verbinden« Die Hatten sind gebohrt und enthalten so zugleich die Lagerung für die verschiedenen fellen. Bei dieser Ausführung
haben sieh verschiedene Nachteile herausgestellt· Die Stahlplatten sind sehr stark gehalten und wird dadurch der
oft vorzunehmend© Transport sehr ersehwert. Trotz der Stärke der Flatten ist die Lagerung für die Wellen nur sehr kurz und
es läuft außerdem ungehärtet Stahl auf Stahl, was auch von Nachteil ist. Ebenso ist es bei den Stempel führungen des -;eschweißt#»B
Verbindungsstückes. Durch das Schweißen verziehen sich außerdem alle Teile sehr, sodaß die entstehende Spannung nur sehr schwer
su beseitigen ist.. Der katerialverbrauch ist infolge der Stärke der Stahlplatten sehr hoch und die Verarbeitung ebenfalls sehr
schwierig.
Die Neuerung besteht nun darin, daß die Seitenwände in Leichtbauaasführung aus Stahlblech von 1-2 mm Stärke mit abgekanteten Seite!
ringsum gefertigt werden. Das Zwischenstück, zugleich die Stempelfirnrimg für die Ausetoßzapfen der Erdtöpfe besteht ^em. der Heuerung
aus Grauguß und wird beiderseits mit den Seitenwänden verschrnubt. Die Führungslöcher für die Zapfen lassen sieh so leicht,
schnell und .genau bearbeiten* Außerdem ist es von Torteil» daß die Ausstoßzapfen, welche aus Stahl hergestellt sind, in Grauguß gleiten·
Sodsnn ist euch eine schnelle Austauschbarkeit aller Teile gewährleistet» Die Lagerbüohaen aus Grauguß für die Wellen werden
in entsprechend gepreßte Führungen der Seitenwände geschlagen« Bs ist durch diese Ausführung eine große Genauigkeit bei größter
Leichtigkeit und Festigkeit erreicht·
Di© Neuerung ist in einer beispielhaften Ausführung la 2 Abbildungen dargestellt. Is bezeichnet a die beiden Seitenbleche, b das
Querstüek aus Grauguß, mit den Führungen für die Ausstoßzapfen»
1, Pflanzenpikiermaschine dadurch gekenaaeIchnet, daß die Seitenwand« in Leichtbauausführung aus Feinblech mit abgekantetes
Seiten ringsum bestehen.
2β Pflanzenpiklermascbine nach Anspruch 1 daduroh gekennzeichnett
daß la dies® Seltenbleche in entsprechend vorgeformte Stellen die Lagerbüchsen für die fellen eingepreßt sind«
3* Pflanzenpikierraaschine nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekenn* zeichnet, daß das Verbindungsstück entweder aus Grauguß oder
gepreßtem Stahlblech besteht«
4» Pflanzenpikierffiasehia© nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet
daß das Verbindungsstück mit den beiden Seiton beiderseits * verschraubt ist»
Goldenstedt, den 1* 4» 4?
Der Anmelder und Erfinder
eremann
Franz Bergmann
Die Urschrift dieser Anmeldung wurde am 17,12*4? beim Notar Dr8 Gellhaus, Vechta i» O.t Markt 12 hinterlegt»