DE549015C - Herstellung von Schienenunterlagsplatten mit abgebogenen Rippen - Google Patents
Herstellung von Schienenunterlagsplatten mit abgebogenen RippenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K7/00—Making railway appurtenances; Making vehicle parts
- B21K7/02—Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for permanent way
- B21K7/08—Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for permanent way base plates for rails, e.g. chairs
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Description
- Herstellung von Schienenunterlagsplatten mit abgebogenen Rippen Es ist bekannt, mit Rippen versehene Unt.erlagsplatten durch Pressen von auf Länge geschnittenen Universaleisen herzustellen. Hierbei handelt -es sich jedoch nur um Unterlagsplatten mit geraden senkrechten Rippen, die dadurch hergestellt werden, daß zunächst in die Platte zwei sattelartige Erhöhungen eingepreßt werden, die man dann einfach von der Seite zusammendrückt.
- Bei der Herstellung von Rippenunterlagsplatten gemäß der Erfindung handelt es sich um Platten mit abgebogenen Rippen, wie sie durch Walzen und auch durch Pressen nach den bekannten Verfahren nicht ohne weiteres herzustellen sind. Nach dem Verfahren der Erfindung wird das Werkstück unter Schonung seines Gefüges so gefaltet, daß der innere Teil, der die Schiene aufnimmt, und der Rippenteil, der die Schienenfüße begrenzt, genau maßhaltig sind. Dieser Teil wird also auch im weiteren Verlauf des Preßverfahrens keinem weiteren Arbeitsvorgang mehr unterworfen. Das bedeutet gegenüber dem eingangs Gesagten einen großen Vorteil, der vor allen Dingen auch in der geringen Werkstoffbeanspruchung zum Ausdruck kommt.
- Die Erfindung besteht darin, daß das Werkstück zuerst im mittleren Teil seiner Länge so rechtwinklig abgekröpft wird, daß in einem Abstande von der Breite des Schienenfußes Seitenwangen von der Rippenhöhe entstehen, alsdann die Teile zu beiden Seiten der Abkröpfung zunächst U-förmig zu den Seitenwangen der Abkröpfung und dann parallel zu dieser rechtwinklig abgebogen, hierauf die äußersten Schenkel an die Außenseite der Seitenwangen angebogen und schließlich die über die Abkröpfung hinausragenden Plattenränder parallel zur letzteren und mit ihr bündig liegend abgebogen werden.
- In den Zeichnungen ist der gesamte Herstellungsgang einer Rippenplatte mit umgebogenen Rippen aus einer abgeschnittenen Platte eines Universaleisens veranschaulicht. In die Platte (Abb. r) werden Löcher eingestanzt, durch die später in der fertigen Rippenplatte der Schraubenbolzen hindurchgehen soll (Abb. a). Die Platte selbst wird den den Abb.3 bis 7 entsprechenden Biegevorgängen unterworfen, und zwar bedeutet in den Abbildungen a den Querschnitt, b die Aufsicht der Platte. Diese Biegevorgängei können auf entsprechenden Maschinen in einem oder in mehreren getrennten Arbeitsvorgängen durchgeführt werden. Die Vorteile eines solchen Verfahrens liegen auf der Hand. Die fertige Platte hat einen ununterbrochenen Faserverlauf; es wird also an keiner Stelle die Platte irgendwie in der Querfaser beansprucht. Bei der Herstellung werden nur wenige und zudem sehr einfache Werkzeuge benötigt. Die Rippenplatte ist außerdem nach dem Pressen vollständig fertig. Jede weitere Bearbeitung fällt weg. Die Platte kann durch die Verwendung der fortlaufenden Walzfaser gegenüber den bekannten gewalzten Rippenplatten bedeutend leichter gehalten sein. Es kann an jeder Stelle mit den Festigkeitswerten der Längsfaserung gerechnet werden, die bekanntermaßen oft das Mehrfache der Werte der Querfaserung betragen. Der Abfall der Platten ist bei dem Preßvorgang mindestens im Martinwerk zu verarbeitender Kernschrott, wenn nicht die bei der Herstellung der Löcher (Abb. z) ausgestanzten Plättchen eine anderweitige Verwendung finden können. In diesem Falle würde sich also die Herstellung ohne irgendwelchen Schrottentfall ermöglichen lassen.
- Durch dieses Verfahren wird @es also nicht nur möglich, die Rippenplatten vorteilhafter und billiger herzustellen, sondern auch kleine Mengen überhaupt liefern zu können.
- Es sei noch bemerkt, daß die in den Zeichnungen dargestellte Faltung nur ein Beispiel für die Durchführung solcher Faltarbeiten ist. Es kann sich unter den gegebenen Umständen als zweckmäßig erweisen, den einen oder anderen Faltvorgang auf andere Weise vorzunehmen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schienenunterlagsplatten mit abgebogenen Rippen durch Pressen aus mit Langlöchern versehenen Flacheisenabschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück zuerst im mittleren Teile seiner Länge so rechtwinklig abgekröpft wird, daß in einem Abstande von der Breite des Schienenfußes Seitenwangen von der Rippenhöhe entstehen, alsdann die Teile zu beiden Seiten der Abkröpfung zunächst U-förmig zu den Seitenwangen der Abkröpfung und dann parallel zu dieser rechtwinklig abgebogen, hierauf die äußersten Schenkel an die Außenseite der Seitenwangen angebogen und schließlich die über die Abkröpfung hinausragenden Plattenränder parallel zur letzteren und mit ihr bündig liegend abgebogen werden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE549015T | 1930-09-03 |
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| DE549015C true DE549015C (de) | 1932-04-22 |
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|---|---|---|---|
| DE1930549015D Expired DE549015C (de) | 1930-09-03 | 1930-09-03 | Herstellung von Schienenunterlagsplatten mit abgebogenen Rippen |
Country Status (1)
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1930
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