DE830488C - Schlossgehaeuse fuer eiserne Grubenstempel - Google Patents
Schlossgehaeuse fuer eiserne GrubenstempelInfo
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- DE830488C DE830488C DEP12696A DEP0012696A DE830488C DE 830488 C DE830488 C DE 830488C DE P12696 A DEP12696 A DE P12696A DE P0012696 A DEP0012696 A DE P0012696A DE 830488 C DE830488 C DE 830488C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/50—Component parts or details of props
- E21D15/56—Details of locks of telescopic props
Landscapes
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Description
- Schloßgehäuse für eiserne Grubenstempel I'.inen wesentlichen Bestandteil bei mehrteiligen eisernen Grubenstempeln stellt das auf den Außenstempelteil aufgebrachte Stempelschloß dar, in dem der sich im Außenstempelteil bewegende Innenstetnpelteil mittels Keiles oder Keilgetriebes aufgefangen und gehalten wird. Es besteht in der Regel atis in einem bestimmten Abstand voneinander gehaltenen Ringkörpern. die mittels Schweißung miteinander verbunden sind, wobei als Abstandsstücke mit den Ricigkörpern aus einem Stück bestehende Flansche oder auch besondere Abstandsplatten dienen, mittels denen die Ringkörper zum Gehäuse miteinander verschweißt sind. Dabei ist es sehr wesentlich, daß die Schweißnähte den an sie gestellten starken Anforderungen gewachsen sind, da sich beim Eitisinken des Innenstempelteils im Außenstempelteil der auf den Innenstempel aufruhende Gebirgsdruck auf (las Stempelschloß überträgt und sich hier seitlich auswirkt, wobei die Kräfte im Schloß sich durch die Keilwirkung wesentlich vergrößern. Die Schweißnähte sind also starken Druckbeanspruchungen unterworfen, die häufig zum Aufreißen der Schweißnähte und damit zur Zerstörung des Stempelschlosses führen, wodurch der ganze Stempel unbrauchbar wird.
- Es sind bereits Stempelschlösser bekannt, bei denen das Schloßgehäuse aus zwei in einem entsprechenden Abstand miteinander verbundenen, im Gesenk geschlagenen Ringkörpern besteht, die mittels Abstandsstücke zum Gehäuse verbunden werden. Auch ist es bekannt, die Ringkörper auf der einen Seite mit Flanschen zu versehen, die aus schmiedetechnischen Gründen geneigt zu den Ringkörpern verlaufen und zur Verbindung dienen, auf der anderen Seite dient auch hier als Verbindung ein Abstandsstuck, wobei die Verbindung beidseitig durch Lichtbogenschweißung erfolgt. Bei dieser Ausführung hat matt es durch die einseitige Anordnung der Abstandsplatte in der Hand, den Flächenverlauf für die Anlage des Schloßkeiles oder Keilgetriebes so zu gestalten, daß eine allseitige Keilanlage an die Platte und damit eine gleichmäßige Druckübertragung auf das Gehäuse erfolgt. Bei derartigen mittels Lichtbogenschweißung durch V-Nalit miteinander verbundenen Gehäuseteilen besteht der Nachteil, daß die Schweißnähte infolge der in Längsrichtung der Schloßachse wirkenden Kräfte, dellen sie ausgesetzt sind, sehr leicht reißen, was eine Zerstörung des Schloßgehäuses und damit ein Unbrauchbarwerden des Stempels bedeutet. Außerdem wird durch die Anordnung besonderer Platten als @'erbindungs- und Abstandsstücke die Verstellung des Schloßgehäuses sehr verteuert, da diese einen Mehraufwand an Arbeit und Werkstoff erfordern und -die Verbindung derselben mit den Gehäuseringen einen beträchtlichen Mehraufwand alt Schweißarbeit bedingt.
- Uni null die den bisherigen Schloßgehäuseausfiihrungen anhaftenden Nachteile zu vermeiden, um also ein Schloßgehäuse zu schaffen, das in einfacher und billiger Weise durch im Gesenk geschlagene 'feile hergestellt werden kann, wobei für den Zusammenbau des Gehäuses nur wenig Schweißarbeit erforderlich ist, schlägt die vorliegende Erfindung vor, die besonderen Abstandsplatten ganz wegfallen zu lassen und an deren Stelle die Ringkörper zu beiden Seiten mit geneigt zueinander verlaufenden Flanschen zu versehen, mittels deren dieRingkörper miteinander verschweißt werden. Dabei sieht die Erfindung an Stelle der bisherigen Lichtbogenschweißung für die Verbindung der Flansche miteinander zu beiden Seiten eine Stumpfschweißung vor, die die allgemein bekannten Vorteile gegenüber der Lichtbogenschweißung besitzt. Man hat zwar bisher schon eine Seite bei Stempelschlössern stumpf geschweißt, nicht aber ist es bei Stempelschlössern bekannt, auch die gegenüberliegende Seite stumpf zu schweißen. Hier hat man bei Stempelschlössern der erwähnten Zusammensetzung stets eitle Seite durch besondere eingesetzte Platten miteinander verbunden, und zwar aus dem Grunde, um einen Toleranzausgleich und eine Flächenpressung für die Keilanlage durch entsprechende Gestaltung der Platte zu schaffen. Wenn nun die Erfindung dazu Übergeht, an Stelle der bisher verwandten Platten die \'erl>indung der einzelnen Gehäuseringe allgemein mittels angeschmiedeter Flansche herzu-
stellen und diese stumpf miteinander zu ver- schweißen, so geschieht dies aus dem Grunde, weil erkannt wurde, daß auch ein Toleranzausgleich durch die Schrägflächen einer Seite herbeigeführt werden kann, wenn man den Flanschen dieser Seite gegen- über den Flanschen der anderen Seite eine andere Neigung gibt, und daß sich ferner eine Federung und damit eine allseitige I@ I:iclieiiliressutig des Innenstempels erzwingen killt, wenn man an dieser Seite eilte eine Federung erin('iglichende Schwächung im Bereiche der Verbindungsnaht vornimmt. Durch die vorerwähnten Maßnahmen läßt sich das Schloß- gehäuse aus nur zwei im Gesenk o. dgl. geschlagenen Stücken herstellen und die zur Verbindung der Stücke notwendige Scli\\-eifiarlteit auf ein Mindest- maß herabsetzen, wobei sich die Erfindung die Vor- teile der Stutnpfschweißung gegenüber der Licht- bogenschweißung bei der I-lerstellun- der Schloß- gehäuse zunutze macht. In der Zeichnung ist ein beidseitig mit Ver- bindungsflanschen für die 1-lerstellung des Schloß- gehäuses dienender Gehäusering in einem Aus- führungsbeispiel veranschaulicht. und zwar in _11b. i im Längsschnitt. in :11i1>. 2 in Stirnansicht mit teilweisem Querschnitt und in Abb. 3 in Drauf- sicht. Mit i ist der Geliätisering bezeichnet und 2 und 3 sind die hieran befindlichen, mit dein Ring i im Ge- senk in einem Stück geschlagenen `'erhindutigs- und Abstandsflansche, wobei del- Flansch 2 gegenüber dem Flansch 3 eine andere \ eigung besitzt und zum Zweck der Schaffung einer Federung eine Aus- nehinung,d erhalten hat.
Claims (3)
- PATFNTAN, 1'ß 1'(: 11 F: i. Aus geschmiedeten Einzelstücken bestellendes Schloßgehäuse für eiserne Grubenstempel, dadurch gekennzeichnet, claß das Schloßgehäuse nur aus zwei beidseitig mit Flanschen (2, 3) versehenen Ringkörpern ( i ) besteht, wobei die Verbindung der Flansche (2, 3) miteinander vorzugsweise durch Stunipf:chweißen erfolgt.
- 2. Schloßgehätise nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Flansche (2, 3) gegenüber dem Ringkörper (i) eitle verschiedene Neigung besitzen.
- 3. Schloßgehäuse nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Flanschseite im Bereiche der Schweißnaht eine eine Federung und damit eine Flächenanpressung zulassende Schwächung besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP12696A DE830488C (de) | 1946-10-02 | 1946-10-02 | Schlossgehaeuse fuer eiserne Grubenstempel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP12696A DE830488C (de) | 1946-10-02 | 1946-10-02 | Schlossgehaeuse fuer eiserne Grubenstempel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE830488C true DE830488C (de) | 1952-03-13 |
Family
ID=7364207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP12696A Expired DE830488C (de) | 1946-10-02 | 1946-10-02 | Schlossgehaeuse fuer eiserne Grubenstempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE830488C (de) |
-
1946
- 1946-10-02 DE DEP12696A patent/DE830488C/de not_active Expired
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