DEP0016251DA - Spannvorrichtung - Google Patents
SpannvorrichtungInfo
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Description
Bei der Anwendung des Spannbetonverfahrens erhalten dünne hochfeste Drähte eine Vorspannung durch den Einsatz von Spannvorrichtungen, die solange mit den vorgespannten Drähten verbunden bleiben müssen, bis der Beton erhärtet und abgebunden ist. Bei Fertigung von Stahlbetontragwerken in Fliessband bedeutet dies den Einsatz einer grösseren Anzahl von teueren Spannvorrichtungen.
Der Gegenstand der Erfindung unterscheidet sich vorteilhaft von den bisher bekannten Einrichtungen durch seine sofortige Wiederverwendbarkeit, ohne dass die Erhärtung des Betons abgewartet werden muss.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in 5 Abbildungen dargestellt, es zeigt in:
Abb. I. einen Querschnitt durch das Vorspanngerät.
Abb. II. Querschnitt und Längsschnitt durch das Stahlbetontragwerk.
Abb. III. eine Draufsicht auf die Gesamtanlage.
Abb. IV. eine Seitenansicht der Ankerverschraubungen.
Abb. V. eine Draufsicht auf Abb. IV.
Beim Vorgang der Vorspannung ordnet man gewöhnlich beiderseits des Stahlbetontragwerkes feste Widerlager in Form von im Fussboden beiderseits verankerten Spannböcken an.
Der Gegenstand der Erfindung schaltet nur vor einem dieser Spannböcke, hier z. B. vor dem linken Spannbock einen Schuh c in U Eisenform ein, in welchem unten ein Flachstab d und oben ein Rundstab e beweglich gelagert sind, um welche dünne Drähte f und g, vom rechten Spannbock kommend, geschlungen zu diesem wieder zurückgeführt mit den Klemmbacken h und i fest verschraubt und durch Keile k gesichert werden.
In den Seitenwänden des Schuhes c sind Schlitze 1 zur Aufnahme der Stäbe d und e und bewegliche Sperrhaken m angeordnet, welche die Stäbe d und e festhalten.
Sobald die mit der Kopfplatte im Schuh c starr verbundene an den Trägern q durch Balken b gegengestützte Gewindespindel o angezogen wird, werden die Drähte f und g gestreckt und bis auf ein bestimmtes Mass vorgespannt.
Hierauf werden um die den Schuh c seitlich überragende Stabenden d und e zwei verstellbare Ankerverschaubungen p so angeordnet, dass das linksseitige Ende um einen zwischen den Trägern q eingelegten Rundstab r gehakt und das andere Ende 1n Form von zwei Stahlblechschuehen t hinter die Stäbe d und e angesetzt wird um die Mutterschrauben s scharf angezogen werden.
Dadurch werden die Zugsspannungen in den vorgespannten Drähten auf die beiden Ankerverschraubungen übertragen.
Wird nun die Gewindespindel o um einige Gänge zurückgedreht, so löst sich der Schuh c und mit ihm die Vorspannvorrichtung von den vorgespannten Drähten und kann an anderer Stelle sogleich wieder eingesetzt werden, ohne dass der Abindeprozess abgewartet werden muss.
Claims (2)
1. Spannvorrichtung für die Armierung von Spannbetonteilen, gekennzeichnet durch einen U förmigen Schuh (c) mit seitlichen Schlitzen (1), in den Schlitzen geführte und von Sperrhaken (m) gehaltene Stäbe (d) und (e) zum Spannen der Drähte (f) und (g) und eine mit der Kopfplatte des Schuhes (o) starr verbundene Spanngewindespindel (o), die sich mit den Balken (b) an ortsfesten Spannböcken (q) abstützen kann.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch Ankerverschraubungen (p), deren eines Ende zum Einhaken an den Spannböcken gebogen ist und deren anderes Ende in Stahlblechschuhe (t) eingreift, die derart ausgebildet sind, dass sie die freien Enden der Stäbe (c) und (d) aufnehmen können.
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