DE977580C - Vorrichtung zum Spannen und Verankern von Spanngliedstraengen fuer Betonbauteile - Google Patents

Vorrichtung zum Spannen und Verankern von Spanngliedstraengen fuer Betonbauteile

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DE977580C
DE977580C DEB17715A DEB0017715A DE977580C DE 977580 C DE977580 C DE 977580C DE B17715 A DEB17715 A DE B17715A DE B0017715 A DEB0017715 A DE B0017715A DE 977580 C DE977580 C DE 977580C
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DE
Germany
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block
tensioning
hook
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steel
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Application number
DEB17715A
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English (en)
Inventor
Reinhard Dr-Ing Bauer
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/12Mounting of reinforcing inserts; Prestressing
    • E04G21/121Construction of stressing jacks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/08Members specially adapted to be used in prestressed constructions
    • E04C5/12Anchoring devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Spannen und Verankern von Spanngliedsträngen für Betonbauteile Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spannen und Verankern von schlaufenförmigen, eng aneinanderliegenden Spanngliedsträngen für Betonbauteile.
  • Es sind bereits derartige Vorrichtungen bekannt, bei welchen die Spanngliedstränge mit ihren Schlaufen über an ihre Zugvorrichtung anschließbare gewölbte Spannköpfe in Form halbzylindrischer Klötzchen geführt sind, wobei die Klötzchen lösbar mit der Zugvorrichtung verbunden sein können. Zur Verbindung mit der Zugvorrichtung kann der Spannkopf zum Durchstecken eines Gewindeholzens durchbohrt sein, oder es können Klauen zum Erfassen des Spannkopfes verwendet werden. Insbesondere für Betonbauwerke größeren Ausmaßes ist es an sich auch bekannt, den erreichten Dehnweg durch Einschieben von Abstandstücken zwischen Spannkopf und Bauteil aufrechtzuerhalten.
  • Die Erfindung betrifft eine gerade für verhältnismäßig kleine Betonkörper, beispielsweise Betondecken, Betonträger u. dgl., geeignete und besonders wirtschaftliche Vorrichtung der eingangs erwähnten Art, bei welcher die Spanndrahtschlaufen über ein mit der Zugvorrichtung über Klauen lösbar verbundenes halbzylindrisches Klötzchen aus Formstahl geführt sind. Erfindungsgemäß dienen als Verbindung zur Zugvorrichtung beim Spannen beidseitig angeordnete, an den Enden mit je einem Haken versehene Stäbe, die das Klötzchen klauenartig nur so weit hintergreifen, daß nach dem Spannen innerhalb der Spanngliedschlaufe in an sich bekannter Weise ein aus Beton bestehendes Abstandstück zwischen Klötzchen und Bauteil eingeführt werden kann. Diese halbzylindrischen Klötzchen können von einfachem Formstahl abgeschnitten werden und brauchen nicht weiter bearbeitet zu werden. Die Verwendung von Hakenstäben zusammen mit den halbzylindrischen Klötzchen und mit Paßstücken zur- Fixierung des Spannwegs stellt eine einfache und bei der serienmäßigen Herstellung von Bauteilen verhältnismäßig geringer Abmessungen besonders wirtschaftliche Lösung dar.
  • Mit Hilfe eines um die Hakenstäbe gelegten, parallel verschiebbaren Stahlrahmens können sie zusammengehalten und infolge keilartiger Verstärkungen an den Enden bei Verschieben des Stahlrahmens ausgeschwenkt werden. Die Hakenstäbe, die eine querliegende Platte am Zugbolzen hintergreifen, können dadurch nach dem Spannen rasch wieder gelöst und entfernt werden.
  • Die Hakenstäbe werden vorteilhaft auch an ihren dem Klötzchen zugewandten Enden außen keilförmig verstärkt; entsprechende Schrägflächen an dem die Hakenstäbe umschließenden, in der Zugrichtung beweglichen Stahlrahmen gewährleisten einen festen Halt der Hakenstäbe während des Spannvorgangs.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer Form dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt nach der Linie I-I in Fig. 2, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in Mit i ist ein mit der Bewehrung zu versehender Betonkörper beliebiger Art bezeichnet. In eine Aussparung dieses Körpers ist das Pressengestell 2 eingesetzt, durch welches der Zugbolzen 3 einer nicht dargestellten hydraulischen Presse geführt ist.
  • Der zu spannende Stahldraht 4 wird über die gewölbte Oberfläche des Stahlklötzchens 5 gebogen, so daß er mit zwei parallelen Strängen in dem Betonkörper liegt. An dem Klötzchen 5 greifen die beiden Haken 6 der Zugvorrichtung an, welche an den Hakenstäben 7 angebracht sind, die mit ihrem oberen Teil an dem plattenartig verbreiterten Ende 8 des Zugbolzens 3 aufgehängt sind. Die Hakenstäbe 7 werden von dem Stahlrahmen 9 umschlossen, der längs seiner inneren Fläche von oben nach unten keilförmig verjüngt ist. Dieser keilförmigen Verjüngung entsprechen keilförmige Verstärkungen io nahe den unteren und ebensolche Verstärkungen ii nahe den oberen Enden der Hakenstäbe 7. Dadurch wird erreicht, daß in der Arbeitslage des Stahlrahmens 9 die Haken 6 unten zusammengehalten werden, während sie beim Hochschieben des Rahmens 9 längs der Schrägflächen i i oben einander genähert werden, wobei sie um ihre Auflagekanten etwas ausschwenken und dadurch das Klötzchen 5 freigeben.
  • Mit 12 ist der Betonkörper bezeichnet, auf welchen das Stahlklötzchen 5 nach dem Spannen des Drahtes aufgesetzt wird. Die Höhe dieses Betonkörpers wird je nach der erforderlichen Spannung gewählt.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung in Anwendung auf die Spannung nur eines Drahtes 4 gezeigt. Selbstverständlich können mit der gleichen Vorrichtung auch mehrere parallel nebeneinanderliegende Drähte gespannt werden, wobei unter jede Drahtschlaufe oder auch unter mehrere Schlaufen ein gemeinsames Stahlklötzchen gelegt wird. Auch können die Spannvorrichtungen statt in je einer Aussparung des Betonkörpers i auch in fortlaufenden, einfach oder mehrfach nebeneinanderliegenden rinnenartigen Aussparungen mit hintereinanderliegenden Spannstellen angesetzt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Spannen und Verankern von schlaufenförmigen, eng aneinanderliegenden Spanngliedsträngen, bei der die Schlaufen über ein mit einer Zugvorrichtung über Klauen lösbar verbundenes halbzylindrisches Klötzchen aus Stahl geführt sind, dadurch, gekennzeichnet, daß als Verbindung zur Zugvorrichtung beim Spannen beidseitig angeordnete, an den Enden mit je einem Haken versehene Stäbe (7) dienen, die das Klötzchen (5) klauenartig nur so weit hintergreifen, daß nach dem Spannen innerhalb der Spanngliedschlaufe in an sich bekannter Weise ein aus Beton bestehendes Abstandstück (12) zwischen Klötzchen (5) und Bauteil (i) eingeführt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugbolzenende eine querliegende Platte (8) trägt und die Hakenstäbe (7) durch einen um sie gelegten, parallel verschiebbaren Stahlrahmen (9) in Richtung gegen das Stahlklötzchen (5) zusammengehalten sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenstäbe (7) an ihren dem Klötzchen zugewandten Enden außen keilförmig verstärkt sind und die Innenwandung des Stahlrahmens (9) im Berührungsbereich der Stäbe entsprechend geneigt ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Zugvorrichtung angreifenden Enden der Hakenstäbe (7) ebenfalls außen keilförmig verstärkt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldungen B 8249 V/19 d (bekanntgemacht am 1. 3. 195i), P 13196 V/37bD (bekanntgemacht am 26. io. 195o), L 6187 V/37b (bekanntgemacht am ii. io. 1951) ; britische Patentschrift Nr. 569 537; E. M ö r s ch , »Der Spannbetonträger«, Stuttgart 1943 »Beton- und Stahlbetonbau«, 195o, Heft 8, S. 185; »Travaux« vom November 194, S. 35o.
DEB17715A 1951-11-17 1951-11-17 Vorrichtung zum Spannen und Verankern von Spanngliedstraengen fuer Betonbauteile Expired DE977580C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2478166A1 (fr) * 1980-03-12 1981-09-18 Freyssinet Int Stup Dispositif d'ancrage compense pour armature de precontrainte
DE10244016B4 (de) * 2002-09-21 2009-10-29 Paul Maschinenfabrik Gmbh & Co Spannverfahren und Spannvorrichtung sowie Anordnung für die Herstellung vorgespannter Betonfertigteile geringer Länge

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB569537A (en) * 1943-10-13 1945-05-29 Stent Precast Concrete Ltd Improvements relating to pre-stressed concrete

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