DE1008234B - Gebirgsanker fuer den Grubenausbau im Bergbau - Google Patents
Gebirgsanker fuer den Grubenausbau im BergbauInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D21/00—Anchoring-bolts for roof, floor in galleries or longwall working, or shaft-lining protection
- E21D21/008—Anchoring or tensioning means
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Description
- Gebirgsanker für den Grubenausbau im Bergbau Die Erfindung bezieht sich auf einen Gebirgsanker für den Grubenausbau im Bergbau, dessen Ankerschaft in seinem oberen Teil für das Einführen eines Spreizkeiles zum Verspannen gegen die Bohrlochwandung geschlitzt ausgebildet ist.
- Derartige Anker haben bezüg1ieh ebenfalls zum Stande der Technik gehörender Ausführungen von Spreizflügelankern oder Ankern mit Gewindespindeln den Vorteil, daß sie nur aus wenigen leicht und daher praktisch nicht störanfälligen Tei en bestehen. Andererseits hat es sich jedoch bei der Verwendung geschlitzter Spreizkeilanker gezeigt, daß die Keile durch! seitliches Herausrutschen aus dem Schlitz das Einführen des Ankers in das Bohrloch erschweren oder daß sie sieh während des Einführens durch seitliches Anstoßen an der Bohrloehwandung vorzeitig verspannen, ein völliges Einführen des Ankers bis an den Grund des Bohrloches also unmöglich machen. Die zur Umgehung dieses Nachteils entwickelten Spreizhülsenanker haben sich zwar in der Praxis bewährt, kommen jedoch wegen ihrer fertigungstechnisch komplizierten Form bezüglich ihres Preises den Spreizflügelankern od.,dgl. nahe.
- Aus obigem Grunde wird .gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß in dem Schlitz des Ankerschaftes crime Führung für den Spreizkeil vorgesehen ist und dieser eine Gegenführung aufweist.
- Diese Führung wird durch an den Innenhälften des Schlitzes vorgesehene Nuten oder Führungsrippen gebildet.
- Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele nach der Erfindung.
- Abb. 1 zeigt eine Ankerausbildung, bei welcher die Keilführung durch eine im Querschnitt V-förmige Rinne im Spreizschlitz gebildet ist; Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 1-I in Abb. 1; Abb.3 läßt die Ausbildung eines Ankers als Schmiedestück erkennen; Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie II-II in. Abb. 3.
- Gemäß Abb. 1 ist der Ankerschaft 1 an seinem oberen Ende mit einem Längsschlitz 3 versehen, wodurch das Einsteckende in zwei Schafthälften 2 geteddt ist. Der oberste Rand des Ankerschaftes 1 ist nach Art einer Schneide ausgebildet. In den Wandungen des Schlitzes 3 sind innen nutenartige Keilführungen vorgesehen, in welche der Spreizkeil 4 mit den I# ührungsrippesi 6 eingreift. An dem Spreizkeil 4 befindet sich eine Kopfplatte 5, initt welcher der Spreizkeil sich beim Einsetzen des Ankers ins Bohrloch an der Sohle des Bohrloches abstützt.
- Aus Abb. 2 ist die Ausbildung der Führungsleisten und des Spreizkeiles im Querschnitt zu erkennen. Wie diese Ausbildung zeigt, greift der Spreizke:i:14 mit seinen Führungsrippen 6 in die Führungsnuten der Schafthälften 2 des Ankerschaftes 1.
- Bei dem Ausführungsbeiispiel nach Abb.3 ist der Gebirgsanker im Gesenk geschmiedet. Die Keilführung in den Schafthälften 2 hat eine der Gesenkneigung angepaßte Form. Dementsprechend verjüngt sich dier Sp.reizkeiil 4 zur Bildung der Führungen 6 in Querrichtung von beiden Seiten keilartig nach seiner Längsmittellinie hin. Die so :gebildeten Führungen 6 entsprechen in ihrer Form den Führungen an den Schafthälften 2.
- Beim Einsetzen des Ankers wird der Spreizkeil 4 durch Abstützung der Kopfplatxe.5 am BohrloehgTrund in den Schlitz 3 zwischen die Schafthälften 2 des Ankerschaftes 1 gedrückt und spreizt die Schafthälften auseinander, so daß eine Verklemmung im Bohrloch eintritt. Die Außenflächen der Scha.fthälftenl können aufgerauht oder mit Zähnen versehen sein, um die Haftwirkung im Bohrloch zu erhöhten. Der Ankerschaft 1 kann auch im Bereich seines Schlitzes 3 und der Schafthälfte 2 verstärkt sein, wodurch er die Biegebeanspruchungen, welche durch das Auseinanderspreizen der Schafthälften 2 auftreten, besszr aufnimmt.
- Wenn der Anker angetrieben wird, verbleibt der Spreizkeil 4 zwangl.äufig in der Längsachse des Schaftes, und es erfolgt eine Spaltung des Schaftes 1 sowie eine die Spreizung aufrechterhaltende Anlage an den Schafthälften 2 auf der ganzen eingetriebenen Länge des Spannkeiles 4.
Claims (4)
- PATI:NTANSPßI:CHE: 1. Gebirgsanker für den Grubenausbau im Bergbau, dessen Ankerschaft in seinem oberen Teil für das Einführen eines Spreizkeitlles zum Verspannen gegen die Bohrloohwandung geschlitzt ausgebildet ist, dadurch- gekennzeichnet, daß in dem Schlitz (3) des Ankerschaftes (1) eine Führung für den Spreizkeil (4) vorgesehen ist und dieser eine Gegenführung aufweist.
- 2. Gebirgsanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizkeirlführurng durch an den Innenhälften des Schlitzes vorgesehene Nuten oder Führungsrippengebildet ist.
- 3. Gebirgsanker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleisten bei gesenkgeschmniedetem Anker durch Ausnutzen der Neigung des Schmiedegesenkes gewonnen werden.
- 4. Gebirgsanker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkeil als Gesenksehmiedestück ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 650 476; »Glückauf« vom 29. 3. 52, S. 281, Abb. 1 a und 2a; »Engineering and Min,i,ng Journal«, 1953, Nr. 10, S.16.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG14668A DE1008234B (de) | 1954-06-18 | 1954-06-18 | Gebirgsanker fuer den Grubenausbau im Bergbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG14668A DE1008234B (de) | 1954-06-18 | 1954-06-18 | Gebirgsanker fuer den Grubenausbau im Bergbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1008234B true DE1008234B (de) | 1957-05-16 |
Family
ID=7120283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG14668A Pending DE1008234B (de) | 1954-06-18 | 1954-06-18 | Gebirgsanker fuer den Grubenausbau im Bergbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1008234B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1207910B (de) * | 1958-01-09 | 1965-12-30 | Joseph B Dempsey | Gebirgsanker mit ausdehnungsfaehiger Befestigungsvorrichtung |
| DE1783155B1 (de) * | 1965-12-07 | 1974-09-26 | Helmut Darda | Hydraulisches Steinsprenggeraet |
| FR2361564A1 (fr) * | 1976-08-13 | 1978-03-10 | Ici Ltd | Dispositif a cheville a sceller dans un trou fore a l'aide d'un coulis |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2650476A (en) * | 1952-07-11 | 1953-09-01 | Samuel J Crockett | Dowel rod anchor |
-
1954
- 1954-06-18 DE DEG14668A patent/DE1008234B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2650476A (en) * | 1952-07-11 | 1953-09-01 | Samuel J Crockett | Dowel rod anchor |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1207910B (de) * | 1958-01-09 | 1965-12-30 | Joseph B Dempsey | Gebirgsanker mit ausdehnungsfaehiger Befestigungsvorrichtung |
| DE1783155B1 (de) * | 1965-12-07 | 1974-09-26 | Helmut Darda | Hydraulisches Steinsprenggeraet |
| FR2361564A1 (fr) * | 1976-08-13 | 1978-03-10 | Ici Ltd | Dispositif a cheville a sceller dans un trou fore a l'aide d'un coulis |
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