DEP0015806DA - Vorrichtung zum Abscheiden von Staub aus Gasen - Google Patents

Vorrichtung zum Abscheiden von Staub aus Gasen

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DEP0015806DA
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Germany
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dust
spiral
gases
gas
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English (en)
Inventor
Werner Münster Westf. Sauermann
Original Assignee
Standard Filterbau-Ges. m.b.H, Münster, Westf.
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Description

Es ist in der Technik seit langem bekannt, die Fliehkraft zur Abscheidung von Staub zu verwenden. Man hat ferner Apparate gebaut, bei denen das staubführende Gas so an einer schnellumlaufenden Wand vorbeigeleitet wird, dass der Staub infolge der Fliehkraft an die Wand geschleudert, dort festgehalten und dann in geeigneter Weise wieder entfernt wird.
Die Erfindung stellt eine Verbesserung dieses Staubabscheideprinzipes dar und besteht darin, dass die staubaufnehmende Wand aus einer oder mehreren spiralig um eine Achse gewundenen Wandungen besteht. Die staubhaltige Luft wird dabei durch das Innere der durch die Spiralform geschaffenen Schneckenwindungen hindurchgeleitet. Dabei sind die Umlaufrichtung der Spirale und die Bewegung der Staubluft in den Spiralgängen gleichsinnig, d.h. die Geschwindigkeit der umlaufenden Spirale und die der in den Windungen sich fortbewegenden Staubluft summieren sich. Der Erfolg ist eine wesentliche Steigerung der Fliehkraftwirkung und damit des Grades der Staubabscheidung.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in einem Schnitt senkrecht zur Drehachse dargestellt, und zwar als doppelgängige Spirale. Die Spiralen a und b sind von aussen nach innen betrachtet, rechtssinnig und drehen sich in der Richtung des Pfeiles c rechtssinnig um die Achse d, wobei das zu reinigende Gas gleichfalls rechtssinnig umlaufend die Schneckengänge, also in Richtung des Pfeiles e zwischen den Spiralwandungen von aussen nach innen durchwandert. Die Spiralen selbst, z.B. aus Blechen gebildet, sind an ihren beiden Enden durch je eine Kreisscheibe f abgeschlossen.
Die so gebildete spiralige Trommel wird von dem Gehäuse g umfasst und ausserhalb dieses Gehäuses an den beiden Enden ihrer Welle gelagert und in Drehung versetzt. Dabei ist die Möglichkeit geschaffen, dass das im Innern der Spirale ankommende, gereinigte Gas durch eine oder beide der seitlichen Wandungen durch Oeffnungen h der Trommel sowohl als auch des Gehäuses hindurch den Apparat verlassen kann.
Das zu reinigende Gas wird durch einen Stutzen i in das Gehäuse eingeleitet, durchwandert die Schneckenwindungen der Spiralen von aussen nach innen und verlässt in gereinigtem Zustand den Apparat durch die Oeffnungen h in Achsrichtung durch die Seitenwand hindurch. Der mitgeführte Staub lagert sich dabei unter der Einwirkung der in der Spiraltrommel herrschenden Fliehkraft, die infolge der Gleichsinnigkeit von Drehbewegung und Gaswanderung über die durch die Drehbewegung der Spiraltrommel allein erzeugte weit hinaus geht, an das Innere der Spiralwandungen an und wird dort festgehalten. Um den Staub von den Wandungen zu entfernen, wird die Geschwindigkeit der Trommel soweit verlangsamt, dass die Staubgewölbe in den Spiralen bei Aufhören der Fliehkraft in sich zusammenfallen und der Staub dann von innen nach aussen aus den Schneckengängen ausfällt. Er verlässt den Apparat dann durch die untere Gehäuseöffnung k. Während dieses Staubaustrags ist die Zufuhr und der Durchgang des zu reinigenden Gases abgesperrt. Nach erfolgtem Staubaustrag wird die Drehgeschwindigkeit wieder gesteigert und das zu reinigende Gas wieder eingeleitet.

Claims (2)

1.) Vorrichtung zum Abscheiden von Staub aus Gasen durch Fliehkraft, wobei der Staub an eine umlaufende Wandung sich anlagert, dadurch gekennzeichnet, dass die staubaufnehmende Wandung aus einer oder mehreren Spiralen (a, b) besteht, wobei das zu reinigende Gas die hierbei gebildeten Schneckengänge durchwandert.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehrichtung der Spirale und die Gasströmung in den Schneckengängen gleichgerichtet sind.

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