DEP0015790DA - Deichselanordnung bei Wagen mit Einzellenkung der Vorderräder - Google Patents
Deichselanordnung bei Wagen mit Einzellenkung der VorderräderInfo
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HAMBUR6
MÜNCHEN
HAMBURG 4 MÜNCHEN 27
SIMON-VON-UTRECHT-STRASSE 43 K0LBER6ERSTRASSE θ
FERNRUF 429955 FERNRUF 18 1117
IHRZEICHEN IHRENACHRICHTVOM UNSERZEICHEN HAMBURQ
M/IS® Iß» Äagosi 195©,
betrifft ρ 15 73s 11/65 a
ft Baarganwlel, Bamberg - Bevgedarf
'bei Wagen «1%
Μ® fefiadysg betrifft
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Beim Barn ¥#a EraftifahrzeugsoMageia aat yqä
«aa in ^zog aaf äi® laatasag awei Bai%art©ai iiad die BinsslratXes&uoige
B©i tier Br0hgestell#afcEmg sitsen beid® ¥oräe^^Me^ a«f ainer gemeinsamen Achse? die mit einem Drehgestell (βτβ
Zwiseheasohaltimg töü Ädera) ?®rbwiä©m ist» Bas ist onter Seat forastrfceil β@© föiüfaeograhmaas a«f
reolitta lörebsapffea ärebbar gelagert» Bas Dreligest^ll ©ine Beicttsel, &«re!i 3i@ e& gestsaerfe wlrÄ* la &m meiste»
?ällea liegt der ^krasagrafeaea. so lieeit llt>ey dem Br®b.g@st©ll, dass Stffaeyaiissokiage Ton 1S©° mvh beiden Ssitea «cSglisb siaä«
B©i &QT Bias®Iradlsakiiag ist 50ΙΘ8 foiSfiiYad eiasels Saroll ©ines, senkrechten Brehgsp£©n mit der Achse oder dem
3?ahfgest©ll ^örböHäeia, Sbenso ist die %iehsel äre&b&r am
POSTSCHECK: HAMBUR6 147Θ07. BANK: HANSABANK1 DEP.-KASSE 20. TELESRAMME. SPECHTZIES HAMBURQ
fahrzeugrahmen in dessen Üttellinie gelagerte Vm. St euer aus-* schlage ran der Deichsel auf die lader zu tibertragen, sind
Lenkstangen zwischen der Deichsel itod Auslegern an den ladachsen vorgesehen* Der St euer aas schlag beträgt im Höchstfall©
ο
9ο 4S&B&· nach beiden feiten, Sr ist durch Anschläge fcegrsnat, die das ienkgestS&ge hindern, den fotpunkt einsunehmen, aus dem ein Zurückdrehen unmöglich ist»
9ο 4S&B&· nach beiden feiten, Sr ist durch Anschläge fcegrsnat, die das ienkgestS&ge hindern, den fotpunkt einsunehmen, aus dem ein Zurückdrehen unmöglich ist»
In der ixa&is, besonders bei von Pferden gesogfeien üoJser-» wagen, hat sich gezeigt, dass die Brehgestellenkung zwar einen
kleineren Wenderadius gestattet ttnd dass sie weniger häufig zu ferbiegnngen und Brüchen der lenkorgane führt als die Enzelradlenkung,
dass sie Jedoch, besonders bei der fahrt auf hartem, unebenem Seland© (a«Bft gefrorenem Pfluglasd) so heftig
seitliche Ausschläge der Deichsel verurseoht, dass die Pferde, besonders wenn es sich um tragende Stuten handelt» stark gefährdet
werden» Dieser tfcelstand zeigt sich bei der Sinzelradlenkung nicht«
Ferner hat die Drehgeste !lenkung d@n Nachteil, dass sich bei einer Umlenkung des Drehgestells um 9o feed die Ititerstützttngsfläeh®
für das lahrsseug und 8©ine Last stark verkleinert* Si© wird durch ein Dreieck dargestellt, dessen Soken
Ton der Brehgestellmitt® und den %flagepunkten der beiden Hinterräder gebildet werden. Infolgedessen konmt es erfahruagsgemlss
in hingigem Se land© häufig sum ütakippen des Fahrzeuges»
Demgegenüber bleibt die Unterstutzungsfläche bei fahrzeugen mit Binsse Ir ad lenkung bei Jedem Steuer aasschlag gleich gross
und wird durch ein Bechteck dargestellt, dessen Tier Ecken durel die Auflagepunkte der Tier Hader gebildet werden« Infolgedessen
ist die Standsieherheit τοη Fahrzeugen Bait linselradlenkung uiiTergleichlich Tiel grosser als bei Fahrzeugen mit Drehgestell-
lenkung,
Der einzige lachteil der Binsselr ad lenkung besteht darin, dass die lenkorgane bei einer su starken Steuereinwir&ung
häufig verbogen werden oder brechen» Mn® Abhilfe dagegen ist bisher nicht bekannt geworden« Bie Erfindung beseitigt diesen
Nachteil«
Die Irfin&uxig besteht darin, dass die $eichs©l aus zwei feilen besteht, einem Beiehselsttampf, Äer durch Ienkstangen
und Ausleger mit den Vorderrädern verbanden ist, und einem Deichsi-vorderteil, der mit dem Beichselstumpf dureh ein !federgelenk
verbunden ist, das bei Übertragung normaler Steuerkraft© den Beiehselvorderteil starr in gerader Ibrtsetaung mit
de® Beichselstumpf festhält, bei tlberlastung -<■ im Sinn© eines tiberaässigen St eueraus sohl ages, d,li« in waagerechter oder auch
in s «ntarechter Richtimg - selbsttätig ein Fdnknie&en und Aasweichen des DeichselTorderteils gegenüber dem Beichselstumpf
nach beiden Seiten gestattet, sowie nach Aufhören der öberlastung selbsttätig unter ünwirktmg der Zugkraft den Beichselvorderteil
wieder in die Gerade-Stellung siarücteftlhrt und ihn in dieser Stellung festhält« Bie Erfinättng betrifft weitere
Einzelheiten der Durchbildung dieser B^ichselanordnung und des Federgelenks, insbesondere aaoh in Terbinäung mit einer Beiohse!kupplungβ
Erfahrungen mit TerBuohsfahraeugea. haben gezeigtt dass bei dieser Anordnung trotz; Beibehaltung einer sicheren Steuerfähigkeit
3ed© ferbiegungs- u-id Bruehgefahr der Steuerorgane ausgeschaltet ist«
*uf der Zeichnung sind swei Ausführungsformen einer Beichselanordnung nach der Srfindung beispielsweise dargestellt«
;» 1 zeigt die eine Ausfuhroagsform in Draufsicht»
Hg« Z se Igt das !federgelenk dieser Ausführung form in Seitenansicht»
Hg» 3 ist eine Draufsicht auf die zweite Ausführungsform
Big, 3a und 3b aeigen eine dritte Aasfülxrungsfora in Draufsicht bzw« Seitenansicht*
fig* 4 und. 5 zeigen die Verbindung des Itedergelenks mit einer Deichsel~Sapplung in Seitenansicht und Draufsicht»
Fig# 6 ist eine einzelheit dazu«.
lach Hg, 1 und 2 besteht der Deiohselvorderteil aus einem Kohr 1, das in dem aus einem tinkeleisen 2 mit oben offenem
Winkel bestehenden Beichselstumpf mit seinem hinteren 2nd© ruht» Am Deiohselstumpf sind lenkstangen 3 und 4 angelenkt, welch©
die Ausschläge der Deichsel über Ausleger 5 und 6 auf die beiden an der Achse ? drehbar gelagerten Vorderräder 8 und 9
übertragen*
Bas Selenk wischen Beichselvordertsil 1 und Deichselstumpf 2 "besteht aus einem mit diesem fest verbundenen (z#B,
verschweigst en) Balzen lo, der durch das Deichselvorderteil-Rohr 1 nach oben ragt und eine auf diesem abgestützte stark©
Druckfeder 11 trägt, die durch eine auf den Bolzen Io aufschraubbare fetter 12 - oder durch andere Httel - gespannt
werden kanne Der lolaen Io !kann auch von oben naoh unten durch die Deichsel gehen» und die ibder 11 kann unterhalb der Deiehsel
angeordnet sein« Tritt bei s u starkem Drehen der Torder~ räder eine überlastung ein? dmn kann das lohr 1 an den schrägen
Seitenwänden des Winkeleisens 2 aufsteigen, bis @s auf dessen oberen Bändern aufliegt und damit gegenüber dem Deiehselstumpf
frei drehbar wird (vgl, gestrichelt geaeichiÄe Stellung in Sis·!)·- Bab ei wird die !feder 11 Kussaamengedriiekt* lach Aufhören
der Überlastung geht der Beichse!Vorderteil 1 unter dem
Einfluss der Zagkraft wieder in die Qerade-Stellung surück und wird selbsttätig durch den Druck der feder 11 wieder in
das Unke leisen 2 eingerastet and in der Serade-Stellung festgehaltene Bei Talfahrt genügt, wenn die Zugkraft zum Wiederherstellen
der Gerade-Stellung nicht ausreicht, eine kurze Betltigung der Bremse zum Herbeiführen dieses Yorgangs.
Durch Yersuche wurde fest«3©stellt, dass die Steuerorgan© bei dieser Ausführangsform etwa das Zehnfach© der normalen
Steuerkraft ohne Überlastung aushalten. Stellt man die Spannung der Feder 11 entsprechend ein, dann überträgt die Deiehse!anordnung
ein Zehnfaches der normalen Steuerkraft ohne auszurasten« Die sichere Sfceuerfähigkeit des lahrseugs ist also
unter allen umständen gewährleistet»
Bei der zweiten Ausführungsform nach Ilge 3 trägt der Deichselstumpf 16 Torne ein durch ein öelenk 15 alt ihm verbundenes Querstück 14« Der Iteiehselstumpf ist wieder durch
Lenkstangen 3 und 4 über Ausleger 5 and 6 mit den Torderrädern 8 und 9 verbunden, die auf der .Achse ? drehbar gelagert
sind,Auf dem Deichselstumpf isst ein Schieber 17 verschiebbar, der durch Verbindungsmittel, seBe Ketten 18 und 19-^ mit den
Endpunkten des Querstxickes 14 verbunden ist» Auf des Deiehselstumpf ist ferner eine starke Br^-Cfefeder 2o gelagert und an
einem ISnde gegen eine Spannsohelie 21 abgestützt* die zwecks Spannung der feder auf dem Deicliselsturapf einstellbar ist* Pas
andere Ende der iteder drückt den Schieber 17 naeaMnten«. Bei überlastung infolg·- eines zn starken Steuerausschlagee knickt
der Deichselvorderteil im Gelenk 15 gegenüber dem Deichselstumpf ein» Die äussere Kette zieht den Schieber 17 nach vorn
und spannt dabei die Iteder 2o» Bei Aufhören der Überladung dehnt sich die ifeder solange aus und drückt den Schieber wieder
nach, hinten, bis !seide Satten wieder straff sind und den Deichselvorderteil
in gerader Verlängerung des Beichselstumpfes festhalten«
Es ist klar, dass das Deichsel·· oder federgelenk auch dann anspricht t wenn die Räder in der &©r ade aas st θ llung irgendwie
durch ein Bodenhindernis festgehalten werden» So haben seB» die Gespannführer die Mgewohnheit, weaa der Wagen auf weichem
Boden eingesunken und ssum Stillstand gekommen ist, die Pferde scharf seitlich au lenken and dann wieder anzufahren* Ö&ne das
federgelenk nach der Erfindung bestellt hierbei ebenfalls di® Gefahr der Verbiegung oder des Bruches der Steuerorgan.©, die
jedoeh durch das !federgelenk völlig vermieden wird..
Versuche haben geneigt, dass mit Hilf© eines Deichselgelenks nach der Erfindung, das auch noch in weiteren Ausführungsformen
denkbar ist, die linseIradlenkung ihren einzigen laohteil verloren hat und damitd ®r bisher vielfach benutsfen
Srehgestell-lenkung besonders tort erheblich überlegen ist, wo eine gelegentlich© oder tiberwiegende Bespannung mit Zugtieren
in !rage kommt»
Fig, 3b und 3b zeigen eine besonders vorteilhafte Verbindung des Ifedergelenkes mit einer Deichselkapp lung.
Ss ist ein schon häufig geSusserter wünsch äer Landwirtschaft, ihre Äckerwagen so ausgerüstet zn erhalt©n8 dass wahlweise
eine Einspänner- oder eine Zweispänner- oder eine Schlepper-Deiohsel Verwendung finden kann? 5ies§ Auswechslung
muss einfach unä söhneH erfolgen können und eine absolut sichere, geradlinige Verbindung zwischen Lenkana und Deichsel
ergeben« 2u diesem Zweck sind Kupplungen erdacht worden, die bisher jedoch, ihren gweck nicht in befriedigender Weise erfüllen«
Bas Quer stück 14 C SIg* 3 a) trägt an beiden Baden Gelenkpfannen a, in die ein an der Deichsel β befestigtes Querrohr f
eingelegt werden kann* um es gegen Her aas springen zu sichern, greift an der einen Seite der feststehende Zapfen b, an der anderen
Seit© der in einer Hülse e gelagerte, von aussen aiehbare and durch eine !feder in der %helage festgehaltene
Fe&erbolzen d in die offenen Saiden des Querrohres f ein» 2kw Zwec&^dee Deichselwechsels sieht man den Federbällen ο zurück
and feann dann die Deichsel © schnell and mühelos nach often, herausheben«.
Aber auch das Deichselgelenk nach Fig* 1'lässt sich vorteilhaft als Beiohse!kupplung ausbilden (Hg* 4 Ms 6), so dass
es gleichseitig eine einwandfreie Kupplung für die verschiede-' neu Deichseln "bildet* Bei d°-m AusfunrungstoeiBpiel der Hg, 4
bis 6 sind folgende !teile vorhandene
lit dem Beichse!stumpf 22 ist ein (Sinke leisen 23 (s«B,
durch Schweissung) starr verbunden« Etwa in dez* I&tte des freien Endes dieses Winkeleisens ist eine zylindrische Gelenkpfanne
24 angeordnet, in der ein Bolzen 2 5 drehbar gelagert ist, der einen Kingoberteil 26 hat. Die öffnung "27 dieses Oberteils ist
etwa 2 mm breiter, ftedoeh erheblich (etwa Io bis 15 mm) höher als eine Deichsel» Bei rohrf Brmigen Deichseln e rgibt sich also
für den Hing eine ovale Öffnung» Der Bolzen 25 trägt an s einem freien, unten aus der Seientepfanne 24 herausragenden Sude ein©
starke Druckfeder 28, die durch eine fetter 29 in der gewünschten Stärke angespannt werden ksnn«, Dia den Hingbolzen 25, 26
nach oben aas der Gelenkpfanne 24 etwas herausheben zu können, hat der Oberteil 26 zwei Zapfen 3o und 51, auf denen Je ein
Ixenter 32 schwenkbar gelagert ist» Diese Sxenter sind je mit einem Hebel 35 versehen« Bewegt man diese Hebel saaoh oben, in
der Pfeilriefatungj so legen sieh die Exenter auf den Band der Gelenkpfanne 24 und heb»n den Ringbolzen 25» 26 aus der Pfanne
entgegen dem Druck der Feder 28 so weit heraus, dass man den Deichselvorderteil 34 durch die Hngöffnung bis in die fäh©
dss IteYik&m- oder Beichs^lstumpfrohre® 22 schieben kann» Auf der Deichsel ist ein Anschlag 35 befestigt, der zugleich mit
dem Deichselvüräerteil durch den Hing Zt geschoben werden kann, Beim Zurückführen des SxenterhebeIs 33 in die Buhelage zieht
der Singbolisen unter der Einwirkung der !feder 28 die rohrförmig« Deichsel mit grosser Kraft in d^s ^nfceleisen 23, bo dass
sie mit diesem ein© starre, geradlinige ?erblndung bildet*
Auch bei starkem Zag ist ein Harausziehen der Deichsel aus dem Hingbolsen unmöglich» da der Anschlag 35 sich gegsn
den oben vorstehenden Teil des Hingbolaens legt und ;}ede lok— kerong Terhindert«
Dies© Anordnung ermöglicht gleichseitig die-einwandfrei® Wirkung des Deichselgelenfee als Sicherheitsorgan bei Überlastungen
sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Hichtung, wie es oben beschrieben worden ist.
Sine überlastung in senkrechter Sichtung ergibt sich a»Be| wenn ein Pferd stürzt und auf die Deichsel fällt« In diesem
falle knickt das Gelenk nach unten ein unter Anspannung der
Feder, Ist die Oberleitung aufgehoben, so kshren beide !teile selbsttätig wieder in die ursprüngliche Lage zurück» Würden
Lenkarm 22 und Deichsel 34 aus einem Stück bestehen, also starr sein, wäre im angenommenen falle ®in Bruch oder eine starke
Verbiegung der Deichsel unvermeidlich,
Claims (9)
1) Deichsel anordnung bei Wagen mit Einsellenkung der derräder, dadurch gekennzelohnet, dass die Deichsel aus zwei
Seilen besteht, ©inem Deiohselstumpf4 der durch lenkstange«, und Ausleger mit den Vorderrädern verbunden ist, und einem
Deichselvorderteil, der mit dem Deichselstumpf durch ein Federgelenk verbunden ist, das bei "übertragung normaler Steuerkraft©
den Deichselvorderteil starr in gerader ibrtsetaung mit dem Deichselstumpf festhält, bei Überlastung - im Sinn©
eines übermässigen Bteuerau/sschlages *» selbsttätig ein Stnknicken und Ausweichendes Deichselvorderteils gegenüber dem
Dsiehselstumpf nach beiden Seiten gestattet, sowie nach Aufhören der Überlastung selbsttätig unter Einwirkung der Sugkiraft
den Deichselvorderteil wieder in die Serade-Stellung suriiekführt und ihn in dieser Stellung festhält,
2) Deiehselanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, äass der Dgichselvorderteil (l) runden oder eckigen Querschnitt
hat und in dem Deichselstumpf (2) ruht, der einen oben offenen Querschnitt von solcher form aufweist, dass der Deichselvorderteil
bei seitlichen Ausschlägen gegenüber dem Deiohselstumpf auf dessen obere Händer aufsteigen und auf diesen
Röndern sich nach beiden Seiten um das !federgelenk drehen kann(
3) Deichselanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deichselstumpf (2) ein Winkeleisen ist, das mit
seinem nach oben offenen Winkel den z«Be rohrförmigen Deichsel· Vorderteil (l) aufnimmt (üge 1, 2)#
4) Daichselsnordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das federgelenk aus einem mit dem Deiehsel-
stumpf fest verbundenen Bolzen (lo) besteht, der duroh den Deichselvorderteil (l) ragt und eine auf diesem ruhende Druek-
feder (ll) trägt, die &urch eine auf dem Bolzen sitzend© Spannvorrichtung (ζ*!» eine flatter) gespannt wird«,
5) Deichselanordnung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, dass der Deiehselvorderteil (13) über ein Querstück
(l4) durch ein Selenk 0.5) mit dem Deichselstumpf (16) drehbar
verbunden ist und dass das Querstück mit auf dem Deichselt
stumpf verschiebbaren Haltemitteln verbunden ist» welche den Deichselvorderteil bei normalen Steuerkräften in Öerade-Stelltang
halten*
6) Deichselsaordnung nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel bus einem auf dem Deiohsel-
stumpf (16) gegen den Druck einer auf diesem an ihrem freien Bnde festgelegten Brackfeder (2o) verschiebbaren Schieber (l?)
besteht, der mit den Enden des Querstiickes - s»Be durch Ketten (l8t 19) - verbunden ist·
7) Deiehselanordmtng nach %spruch 1 bis 4, dadurch gekenn2 ei ebnet, dass das Sfedergelenlc mit einer Deichsel-Kupplung
Terbonden bsw« als Deichsel-Kupplung ausgebildet ist,
8) Deiehselanordnang nach Anspruch ?, dadurch gekennzeichnet 9 dass das Federgelenk aus einem Ringbolsen (25* 26)
besteht, der durch ^center (32) mit Hebeln (33) gegen den Druck der unterhalb einer &elenkpfanne (24) sitzenden feder
(28) anhebbar ist und eine genügend weite BingSffnung (27) sum Durchschieben des Beichselvorderteils (34) nebst einem
darauf befestigten A-nsehlag (35) i& angehobenem Zustand des Hingbolaens hat«
9) Deichselanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet s dass das Querstück (14) an beiden Inden Gelenkpfannen
(a) trägt, in die ein an der Deichsel (e) befestigtes Querrohr (f) eingelegt werden kann8 in dessen eines Ende ein
feststehender Zapfen (b) greift, während in das andere Quegrrohrende ein von aussen heraussiehbarer Ifederbolzen (d) eingreift«
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