DEP0013651DA - Elektrisch beheiztes Gerät zum Braten, Backen, Kochen u.dgl. - Google Patents
Elektrisch beheiztes Gerät zum Braten, Backen, Kochen u.dgl.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisch beheiztes Gerät zum Braten, Backen, Kochen und dergl., wobei ein vorzugsweise ringförmiger Heizkörper in der Ringwulst des Bodenteiles eines Hohldeckels angeordnet ist. Bekannte Geräte dieser Art beruhen darauf, dass zwischen dem Deckel und dem dazugehörigen Topf eine breite metallische Berührungsfläche vorhanden ist, um dadurch eine möglichst gleichmässige Ober- und Unterhitze für das zu erwärmende Gut zu erzielen. Ferner ging man auch dazu über, um nach Möglichkeit den toten Raum im oberen Teil des Topfes und zwar im Handbereich auszunutzen, den Bodenteil des Deckels im Bereich der breiten metallischen Berührungsfläche herunter, nach dem Topfinneren zu ziehen. Diese Anordnungen der bekannten Geräte haben aber den grossen Nachteil, dass der Deckel schon im kalten Zustand, hauptsächlich aber im erwärmten Zustand klemmt, sodass er oft nur mit Gewalt oder Zuhilfenahme von zusätzlichen Werkzeugen abgenommen werden kann. Um diesen Umstand einigermassen beherrschen zu können, musste der obere Topfrand und der dazugehörige Deckel in Präzisionsarbeit genau masshaltig gefertigt werden unter Verwendung von verhältnismässig dickwandigem Material. Bei dem zuletzt beschriebenen Gerät, wobei der die Heizquelle enthaltende Teil nach dem Topfinneren heruntergezogen ist, kommt noch hinzu, dass auf Grund der hierdurch bedingten Form des Deckelbodenteiles die entstehende Wärme im oberen und mittleren
Teil des Topfes konzentriert wird, wodurch trotz des breiten metallischen Berührungsrandes eine zu starke Oberhitze entwickelt wird.
Durch die neue Erfindung wird dagegen ein Gerät geschaffen, bei dem sowohl im kalten als auch im warmen Zustand kein Klemmen auftreten kann und bei gleichmässiger Unter- und Oberhitze der tote Raum im oberen Teil des Topfes gut ausgenutzt ist. Ferner braucht hierbei kein besonderer Wert auf Präzisionsarbeit gelegt zu werden, und man kann verhältnismässig dünnes Material verwenden.
Erfindungsgemäss ist die im Bereich des Deckelrandes angeordnete Ringwulst verhältnismässig tief in das Topfinnere heruntergezogen, und zwischen der dem Topfrand zugekehrten Wulstaussenfläche und der Innenseite des Topfrandes ist im kalten und erwärmten Zustand des Gerätes ein Zwischenraum vorhanden, der sich vorzugsweise nach unten keilförmig erweitert. Hierdurch wird eine breite metallische Berührung des Deckels bzw. des Wulstes mit dem Topfrand vermieden und die damit verbundenen Nachteile ausgeschaltet. Der Deckel stützt sich lediglich mit dem Oberteil auf der Kante des Topfrandes ab.
In weiterer Ausbildung der Erfindung weist die dem Topfrand zugekehrte Wulstaussenfläche und gegebenenfalls auch die Innenseite des Topfrandes eine Oberflächenausbildung, einen Belag oder dergl. hoher Strahlenemission, etwa einen schwarzen Überzug auf. Ausserdem kann auch die Aussenfläche des Deckelbodenteiles innerhalb der Ringwulst eine Oberflächenausbildung, einen Belag oder dergl. geringer Strahlenemission, etwa eine spiegelnde Fläche aufweisen, um damit eine zu grosse Oberhitze zu vermeiden. Die erwähnten Flächenausbildungen der Wulstaussenfläche und des Topfinnenrandes ergeben eine ausreichende Wärmeübertragung von dem Deckel nach dem Topf.
Der Wärmeübergang kann gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung noch dadurch verbessert werden, dass die Oberkante des Topfrandes, auf der sich der Deckel abstützt, ganz oder teilweise aus einem gut wärmeleitenden Material, wie Kupfer, besteht, etwa derart, dass in den Topfrand ein Ring beliegen Querschnittes aus Kupfer eingepresst ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 einen Teilquerschnitt durch das erfindungsgemässe Gerät,
Fig. 2 einen vergrösserten Ausschnitt aus dem Gegenstand gemäss Fig. 1.
Der Hohldeckel des Gerätes besteht aus dem Oberteil 1 und dem Bodenteil 2, die auf beliebige Weise, etwa durch Schrauben oder dergl. miteinander verbunden sind. Der Bodenteil 2 ist in dem Randbereich wulstförmig ausgebildet, so dass die nach dem Topfinnern heruntergezogene Ringwulst 3 entsteht, in der der Heizkörper 4 angeordnet ist. Im Mittelteil des Deckels ist eine durchsichtige Scheibe 5 in einer Einpressung 6 gehalten. In der Mitte des Topfes ist ferner ein Kegel 7 angebracht, der beispielsweise zum Backen eines Napfkuchens 8 dient und bei Verwendung des Topfes für andere Zwecke entfernt werden kann. Zwischen dem äusseren Deckelrand, d.h. zwischen der dem Topfrand zugekehrten Wulstaussenfläche 10 und dem Topfrand ist ein Zwischenraum 9 vorhanden, der sich nach unten hin kegelförmig erweitert. Der Rand 11 des Deckeloberteiles 1 stützt sich auf dem Topfrand 12 ab. Um den Wärmeübergang von dem Rand 11 nach dem Rand 12 zu verbessern, ist die Oberkante 13 des Topfes aus Kupfer hergestellt, etwa derart, dass ein Kupferring in den Rand 12 eingepresst ist.
Zur Erhöhung des Wärmeüberganges von dem Deckel nach dem Topf kann die Wulstfläche 10 und die Innenseite des Topfrandes 12 mit einer matten, etwa oxydierten Oberfläche
oder mit einem dunklen oder schwarzen Anstrich oder Überzug versehen werden. Zur Vermeidung einer zu starken Oberhitze ist es dagegen zweckmässig die Aussenfläche 14 des Deckelunterteiles 2, die sich innerhalb der Ringwulst 3 befindet, mit einem spiegelnden oder glänzenden Überzug zu versehen.
Claims (5)
1.- Elektrisch beheiztes Gerät zum Braten, Backen, Kochen und dergl., wobei ein vorzugsweise ringförmiger Heizkörper in der Ringwulst des Bodenteiles eines Hohldeckels angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die im Bereich des Deckelrandes angeordnete Ringwulst (3) tief in das Topfinnere heruntergezogen ist und zwischen der dem Topfrand (12) zugekehrten Wulstaussenfläche (10) und der Innenseite des Topfrandes im kalten und erwärmten Zustand des Gerätes ein Zwischenraum (9) vorhanden ist, der sich vorzugswe3ise nach unten keilförmig erweitert.
2.- Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Topfrand (12) zugekehrte Wulstaussenfläche (10) und gegebenenfalls die Innenseite des Topfrandes eine Oberflächenausbildung, einen Belag oder dergl. hoher Strahlenemission, etwa einen schwarzen Überzug, aufweisen.
3.- Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenfläche (14) des Deckelbodenteiles (2) innerhalb der Ringwulst (3) eine Oberflächenausbildung, einen Belag oder dergl. geringer Strahlenemission, etwa eine spiegelnde Fläche aufweist.
4.- Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante (13) des Topfrandes (12), auf der sich der Deckel (1) abstützt, ganz oder teilweise aus einem gut wärmeleitenden Material, wie Kupfer oder dergl. besteht.
5.- Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Topfrand (12) ein Ring (13) beliebigen Querschnittes aus Kupfer eingepresst ist.
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