DEP0011927MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. Mai 1954 Bekanntgemacht am 1. Dezember 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft Mehrkantmatrizen, durch die die Werkstücke entweder durchgezogen oder
durchgedrückt werden, um einen der Form der Ziehöffnung entsprechenden Querschnitt der Werkstücke
zu erzielen. Solche Matrizen können entweder den Querstück des Vorwerkstückes vermindern
oder diesen bei gleicher Querschnittsfläche nur umformen.
Gegenstand der Erfindung ist eine verbesserte Ausführung einer Mehrkaritmatrize, die beim Kaltziehen
von Halbzeug, größere Abstreckgrade und bessere Arbeitsergebnisse als die bisher bekannten
Matrizen zu erzielen gestattet.
Die üblichen Mehrkantmatrizen besitzen im Einlaufbereich häufig längs gekrümmte, d. h. in Zie'hrichtung
gekrümmt verlaufende Einlaufflächen, die, in Querrichtung gesehen, mit den eigentlichen Ziehflächen
in einer gemeinsamen Ebene liegen.
Die Erfindung besteht nun in dem Vorschlage, daß die Matrize im Einlauftrichter nicht nur längs
gekrümmte, sondern auch quer gekrümmte Flächen aufweisen soll.
509 597/14
P11927Ibl7h
Kiiie Ausführungsform der Erfindung ist in den
Ze ich im ι igen voran:schau Hellt.
!•"ig. ι ist eine Draufsicht einer Matrize nach der
KiTmdung;
Kig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 der I < j (ι Ι ·
Kig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 der I < j (ι Ι ·
Kig. 3 ist ein Querschnitt nach der 'Linie 3-3 der
!•'ig..;
I' ig. .| ist ein Querschnitt nach der Linie 4-4 der Kig. 3;
Kig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5-5 der
l'ig- 3·
Die Matrize 10 hat eine Ziehöffnung, die durch
sechs Ziohlläclion 12 gebildet wird. Die erzeugenden
Linien der .Klächeii im Einlauftrichter 13 tier Matrize
sind der Länge nach gekrümmt. Sie sind von der vorderen Seite 14 der Matrize zur Ziehmitte
hin in bekannter Weise konvex gekrümmt. Zusätzlich zu dieser Längskrünimung haben aber diese
an !'"lachen 13 auch noch eine Krümmung in Querrichtung,
wie das die Kig. 1, 4 und 5 zeigen.
Die Kornigebinig der bekannten Matrizen eignet
sieh zinn I !erstellen von beispielsweise sechskanligein
Halbzeug aus Vorwerkstücken, die bereits
if, einen dem endgültigen Ziehquorschnitt ähnlichen
Querschnitt besitzen.
Das kallzuziehende \ ormatcrial wird üblicherweise
mil einem dem endgültigen Querschnitt ähnlichen Querschnitt warm ausgewalzt. Diese warm j
Ho gewalzten Stalle werden dann durch die Matrize
gezogen, 11111 den endgültigen Querschnitt zu formen. Die K.iiilauf- und Ziehllächeii der Matrize formen
den Werkstofl aus dem warm gewalzten Querschnitt in den endgültigen Querschnitt kleineren
Ausmaßes 11111.
!!einteiltet man den Mctallfluli des zu bearbeitenden
Vorwerkstofics, wenn dieser einen dem endgültigen etwa entsprechenden Querschnitt mit dem
fertigen I lalbzcug etwa angenäherten Abmessungen hai, so gelangt man zu der Keststellung, daß die
\'<·ι Wendung der bekannten Matrizen mit lediglich
in Längsrichtung gekrümmten Einlaufflächoii für
einen derartigen KaIl ausreichend ist.
Im (iegoiisatz dazu handelt es sich bei der Er-
4.ri rindung um eine Matrize, mit der ein mehrkantiges,
z. I'. soehskantiges I laibzeug durch Kaltziehen aus
einem runden oder einem anderen, dem zu ziehenden Querschnitt etwa atigopaliten Vorwerkstück
hergestellt worden soll, das hinsichtlich der bei
f)<i kalter Üearlioitting gerade noch möglichen VorfonniHigsfähigkeit
des Werkstoffes noch verwenliar ist.
Dies wird oiTindungsgemäß durch die Ouerkrümniiing
(U'i" Kiiilauflläehen 13 der Matrize erreicht.
Γ,.1) Durch diese l'Ormgebung ist im Einlauftrichter der
Matrize nur eine geringe Arbeit an den äußeren Kanton (U1S zu ziehenden Vorwerkstückes im Einlauftrichter
der Matrize erforderlich. Diese Kanten werden vielmehr erst durch die eigentlichen Ziehilächen
12 der Matrize geformt.
Bei den bisher bekannten Matrizen treten die im Einlaufbereich der Matrize bereits unter Bearbeitung
stehenden, äußeren, die späteren Kanten des Halbzeuges bildenden Teile des Vorwerkstückes am
Ende des Ziehvorganges mit den Ziehflächcn der Matrize nur ungenügend in Berührung, so daß kein
genauer und sauberer Querschnitt des Halbzeuges erzielbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Matrize wird der Bearbeitungsschwerpunkt im Einlaufbercich auf die
Mittellinien der Einlauffiächcn 13 der Matrize, verlegt, wodurch der Werkstoff nicht nur gestreckt,
sondern vor allem auch an die äußeren Teile des Querschnitts gedrängt wird. Denn die Form der
Einlauflläclien 13 läßt Spielraum für diesen seitliehen
Abfluß des Werkstoffes nach außen. Wenn daher die äußeren Teile des Querschnitts des Vorwerkstückes
die Ziehflächen 12 erreichen, so ist dort genügend Werkstoff vorhanden, um die Ziehöffnung
I I ganz auszufüllen. Hierdurch wird ein genauer und sauberer Kndquerschnitt des Halbzeuges gesichert.
Die Matrize nach der Erfindung ermöglicht demnach die Verwendung eines Vorwerkstückes, dessen
Querschnitt nur wenig größer als der herzustellende Endquerschnitt ist.
Es ist auch vorteilhaft, die erfindungsgemäße Matrize zum Herstellen von Halbzeug zu verwenden,
das aus einem durch Warmwalzen auf eine dem Endquerschnitl ähnliche Ouerschnittsform gebrachten
Vorwerlcstoff kalt und blank gezogen werden go soll. Im Fall nämlich dieser warm gewalzte Vorwerkstoff
an den äußeren Ecken seines Querschnitts nicht voll ausgewalzt sein sollte, geht die Wirkung
der Matrize nach der Erfindung dahin, das Metall nach außen zu verteilen, um so einen sauberen Endquerschnitt
des Halbzeuges zu erhalten.
Wenngleich das obige Ausführungsbeispicl sich auf Kalt- und Blankziehen sowie reguläre polygonale
Querschnitte bezieht, läßt die Erfindung sich auch für alle möglichen Querschnitte verwenden,
und Matrizen nach der Erfindung sind auch für andere Spezialzwecke, wie etwa für Strangpressen,
geeignet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Mehrkantmatrize mit in Ziehrichtung gekrümmten, das dem Ziehprofil ähnliche Einlaufprofil begrenzenden Flächen ihres Einlauftrichters zum Kaltziehen von mehrkantigem Halbzeug aus warmgewalzten Vorwerkstücken, gekennzeichnet durch die quer zur Ziehrichtung verlaufende Krümmung dieser Flächen (13).Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 844 136;
USA.-Patentschrift Nr. 2350465.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 597 14 11.55
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