DE805844C - Fahrradrahmen-Muffen und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Fahrradrahmen-Muffen und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE805844C
DE805844C DEP54588A DEP0054588A DE805844C DE 805844 C DE805844 C DE 805844C DE P54588 A DEP54588 A DE P54588A DE P0054588 A DEP0054588 A DE P0054588A DE 805844 C DE805844 C DE 805844C
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Germany
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Expired
Application number
DEP54588A
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English (en)
Inventor
John Rupert Barlow
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Walton & Brown Ltd
Original Assignee
Walton & Brown Ltd
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K19/00Cycle frames
    • B62K19/18Joints between frame members
    • B62K19/20Joints between frame members welded, soldered, or brazed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Fahrradrahmen-Muffen und Verfahren zu ihrer Herstellung Die Erfindung betrifft Falirradrahiiien-\Iuffeti und ein Verfahren zu ihrer Herstellung. Sie bezieht sich auf solche Muffen, die aus zwei ini Winkel zueinander stehenden röhrenförmigen Teilen bestehen und dazu bestimmt sind, benachbarte Rahmenteile des Fahrradrahmens aufzunehmen. Derartige Muffen werden beispielsweise zur Verbindung der Lenkerröhre des Rahmens mit der oberen und unterem Rahmenstrebe benutzt, wobei der Winkel zwischen den beiden röhrenförmigen Teilen der 'Muffe je nach den Erfordernissen und der Bauart des Rahmens sich ändert.
  • Rahmenmuffen dieser Art wurden bisher als einteilige schmiedbare Gußstücke oder aus einem einzigen Metallrohling, aus welchem ein röhrenförmiger Teil ausgepreßt wird, wobei der teilweise vorgeformte Rohling zwecks Ausbildung tles anderen röhrenförmigen Teiles hochgelogen wird, hergestellt. Beide Herstellungsweisen haben Nachteile. Zweck der l?rfitidutig ist die Schaffung eines verbesserten, neuen und billigeren Verfahrens zur Herstellung einer Fahrradrahmen-Muffe der erwähnten Art, welches die Anzahl der erforderlichen Arbeitsgänge iin Vergleich zu den bisher hergestellten Preßstahlmuffen vermindert, daneben aber die Anmoderner Widerstandsstumpfschweißur:g, insbesondere alter Lichtbogenstunipfschweißung gestattet. Das verbesserte Verfahren ist besonders geeignet für die Massen- oder Fließbanderzeugung solcher Muffen, so <Maß die Herstellungskosten sich beträchtlich erniedrigen und die nach dem verbesserten Verfahren hergestellten Muffen größere oder zum mindesten gleiche Festigkeit aufweisen als die als schmiedbare Gußstücke hergestellten, ohne jedoch deren Nachteile aufzuweisen.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in der Schaffung einer neuen Fahrradrahmeti-Mutle sowie eines Fahrradrahmen-Lenkerkopfes verbesserter Bauart.
  • Das Herstellungsverfahren einer Rahmenmuffe dieser Art besteht erfindungsgemäß darin, daß sie aus zwei einzelnen Metallplatten oder Rohlingen durch Formgebung oder Pressung der einen Platte oder des einen Rohlings in einen offenendigen trol;-förmigeti Teil von halbkreisförmigem Querschnitt einerseits und durch Herstellung, beispielsweise durch einen Ziehvorgang, einer Muffe oder Hülse aus der anderen Platte oder dem anderen Rohling, welche den einen röhrenförmigen Teil der Muffe bildet, geformt wird und der restlicheTeil der letztgenannten Platte oder des Rohlings in eine offenendige trogförmige Gestalt von halbkreisförmigem Querschnitt gebracht wird und die erwähnten halbkreis- oder trogförmigen Teile und die ganze Hülse oder Muffe im Winkel zueinander verschoben werden, wobei die Seitenkanten der beiden halbkreisförmigen und trogförmigen Teile aufeinandergebracht und durch elektrische Stumpfschweißung miteinander vereinigt «erden, so daß sie zusammen die Form des anderen röhrenförmigen Teiles der Muffe bilden. Die Kanten können dabei durch elektrische Lichthogenschweißung oder durch elektrische Widerstandsschweißung miteinander verbunden werden.
  • Eine Muffe der geschilderten Art kann erfindungsgemäß auch aus zwei getrennt geformten Metallpreßlingen hergestellt werden, nämlich aus einem offenendigen trogförmigen Teil und einem offenendigen trogförmigen Gegenteil, aus welchem eine vollständige Hülse oder Röhre herausgepreßt oder -gezogen ist, die in einem passenden Winkel dazu steht und eines der röhrenförmigen Teile der 'puffe bildet, wobei die Seitenkanten der beiden trogförmigen Teile mittels ele'ktrischerWiderstandsstumpfschweißung miteinander vereinigt werden, so claß sie zusammen den anderen röhrenförmigen Teil der 'Muffe bilden.
  • Gemäß weiterer Erfindung besteht ein Fahrradrahmen-Lenkerkopf aus oberen und unteren Muff enelementen, deren jedes einen halbkreisförmigen Teil, der in einem Winkel zu einer vollständigen Hülse oder Muffe steht, die eine Rahmenstrebe des Fahrradrahmens aufzunehmen hat, aufweist, wobei die Seitenkanten der halbkreisförmigen Teile der beiden 'luffeneletnente durch elektrische Widerstandsstumpfschweißung entsprechend mit den Seitenkanten der Gegenteile eines gemeinsamen offenendigen Trogteils vereinigt werden, der den ganzen Vordertejl des Lenkerkopfs bildet, und wobei die gegenüberliegenden Endkanten der halbkreisförmigen Teile der beiden 'Iuffenelemetite entweder zusammengeschweißt oder mit den Enden eines hinteren Zwischentrogteils vereinigt sind, dessen Seitenkanten mit denn Seitenkanten des vorderen Trogteils verschweißt sind.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einigen Ausführungsformen veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt die schaubildliche Ansicht einer Fahrradrahmen-Muffe für die oberen vorderen Rahmenstreben, die aus zwei Metallpreßlingen gemäß Erfindung hergestellt ist, wobei die gestrichelten Linien die Schweißverbindung andeuten; Fig. 2 zeigt die beiden Muffenteile vor der Verschweißung; Fig. 3 ist der Grundriß eines Metallrohlings für die Ausbildung des kleineren Teiles der bluffe; Fig. 4 ist der Grundriß des Rohlings nach seiner Pressung in die offenendige Trogforin, während Fig.5 die Endansicht des hochgebogenen Rohlings zeigt; Fig.6 ist ein Grundriß des Metallrohlings, aus dem der andere 'luffenteil hergestellt wird; Fig. 7 zeigt einen Grundriß dieses Rohlings nach (lern ersten Preßvorgang, während Fig. 8 einen Querschnitt nach Linie VIII-VIII veranschaulicht, der die Näpfchenbildung deutlich macht; Fig.9 zeigt einen Querschnitt des Preßlings nach Vertiefung des Näpfchens durch einen weiteren Arbeitsgang; Fig. io ist ein Querschnitt durch den Preßling nach Lochung des Näpfchenbodens; Fig. i i ist ein Grundriß des Preßlings mit gelochtem Näpfchenboden ; Fig. 12 zeigt einen Querschnitt des in der vorhergehenden Figur veranschaulichten Preßlings in seiner Stellung zwischen Preßstempel und Preßniatrize vor dem nächsten Arbeitsgange; Fig. 13 ist die Ansicht des noch in der Preßniatrize befindlichen Preßlings nach seiner Bearbeitung durch den Preßstempel; Fig. 14 zeigt einen Querschnitt des fextiggestellten Preßlings vor der Verschweißung mit dein in den Fig. 4 und 5 dargestellten I'reßling; Fig. 15 ist ein Grundriß des 'Metallstreifens, von welchem die zur Ausbildung des einen Muffenteils dienenden Rohlinge abgeschnitten werden; Fig. 16 zeigt, wie die Rohlinge zur Ausbildung des anderen I'-luffenteils mit geringstmöglichem Abfall aus einem einzigen Metallstreifen auszustanzen sind, während Fig. 17 das alte Verfahren zur Herstellung von lZohlingen für die Ausbildung einstückiger hochgebogener Muffen veranschaulicht; Fig. 18 ist eine schaubildliche Darstellung der :\nwendutig der Erfindung auf Fahrradrahmen-Muffen für die Befestigung des Fahrradsitzes; Fig. i9 stellt einen Querschnitt durch einen Fahrradralimen-Lenkerkopf dar, der gemäß einer abgeänderten Ausfü hrungsforni der Erfindung leergestellt ist; Fig. 20 zeigt die einzelnett Preßlitige, die zur Herstellung eitles Lenkerkopfes nach der vorhergehenden Figur dienen, bevor sie zusammengeschweißt sind; Fig. 21 zeigt die Preßlinge zur Herstellung eines Lenkerkopfes nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
  • Die Fig. i bis 1:I zeigen die verbesserte Muffe, die zur Befestigung der oberen Rahmenstrebe eines Fahrradrahmens an der Lenkerstrebe dient und die aus zwei getrennten Metallpreßlingen i und 2 zusannnengesetzt ist. Der kleinere Preßling i wird aus einem flachen, rechteckigen Metallrohling a (Fig.3) hergestellt, der in die offenendige, halbkreisförmige Trogform. wie sie in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist, durch einen einfachen Preßvorgang gebracht wird. Der andere Preßling 2 wird aus einem etwas breiteren Blechrohling () hergestellt, der die in Fig.6 dargestellte Gestalt hat. Dieser Rohling wird mittels geeigneter Preß- und Zieliwerkzeuge so bearbeitet, daß aus der Mitte des Rohlings ein flaches Näpfcllett 3 der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Gestalt herausgedrückt wird. (las dann in folgenden Preß- oder Ziehvorgängen, wie in Fig. 9 gezeigt, vertieft wird. Der Boden des Näpfchens 3 wird jetzt mit einer (>ffnung 4 versehen, wie die Fig. io und i i zeigen, und der auf (fiese Weise entstandene Preßling wird dann zwischen Preßstempel und Matrize 3 und 6 einer Preßvorrichtung (Fig. 12) gebracht. Die Matrize 6 hat einen offenendigen Trogteil ; niit einem geneigten und quer dazu gebogenen Boden 8, in den sich eine vertikale Bohrung 9 erstreckt. Die Oberkante io jeder Matrizenseite bildet eine Auflagefläche für den näpfchenförrnigen Preßling, wie dargestellt. Der Preßsternpel 5 hat einen gebogenen "feil i i, der (las Gegenstück zum Trogteil 7 der Prelfnatrize bildet, und aus diesem gebogenen Teil ragt der zylinderförmige Stempel 12 Zieraus, der ein abgerundetes unteres Ende hat.
  • Wenn der Preßstempel 5 sich auf das Werkstück absenkt, (las in der in Fig. 12 dargestellten Weise auf der Preßinatrize 0 liegt, -zieht er (las \ä pfcher3 in die in Fig. 13 dargestellte 1-liilse oller Röhre 13 aus und gestaltet gleichzeitig den restlichen Teil des Preßlings zu dein oteriendigen Trogteil 14, welch letzterer von halbkreisförmigem Querschnitt im Winkel zur Hülse 13 liegt, der je nach den Erfordernissen von der Neigung des Bodens 8 der Preßmatrize 6 abhängt. Wenn (las Oberwerkzeug 5 (las Unterwerkzeug verläßt, hat der Preßling die in Fig. 13 dargestellte Gestalt und ist bis auf das Verputzen fertig. Nach dein Verputzen hat der aus dem Unterwerkzeug entfernte Preßling die in Fig. 14 wiedergegebene Form, wobei zti beachten ist, wie sich die Wandung der --Riffe oder des röhrenförmigen Teils 13 in ihrer Stärke gegen ihr äußeres Ende verjüngt. Auch an den Ecken oder dem Basisende des röhrenförmigen Teils 13 ist das Metall verdickt, anstatt ein diesem Punkte geschwächt zu sein, wie es frei manchen Rahineinnuffen der Fall ist, die nach anderen Verfahren hergestellt werden.
  • Die Längskanten i_3 des halbkreisförmigen Trogteils i, der aus dem ersten holiling (r hergestellt wurde, werden nun auf die entsprechenden Längskanten i6 des ähnlich geformten Teils 14 des die Hülse oder Muffe 13 tragenden l:leinentes aufgepaßt und beide Kanten 15 und 16 mittels Lichtbogenstumpfschweißung oller Widerstandsschweißung aneinander befestigt. Die konkaven Flächen der beiden halbkreisförmigen oder trogförmigen "feile i und 14 liegen dann einander gegenälter, und beide Teile zusammen Milden den anderen röhrenförmigen Teil der bluffe, d. h. die Hauptröhre, welche einen Teil des Lenkerkopfes bildet.
  • Die verbesserte Muffe kann ohne übermäßigen Metallabfall auf billige Weise hergestellt «erden. Wie aus Fig. 1 5 ersichtlich, können die zur Bildung des vorderen offenendigen Trogteils i dienenden lI',ohlinge a aus einem einzigen Metallstreifen 1 7 ohne irgendeinen Abfall abgeschnitten werden, während die zur Ausbildung des anderen Muffenteils dienenden Rohlinge b von einem ähnlichen, aber etwas breiteren Streifen 18 abgeschnitten «-erden, der in Fig. 16 dargestellt ist. Der hierbei auftretende Abfall ist in der Abbildung durch dic schattierten Teile i9 wiedergegeben. Wenn die -\ltiffe aus einem einzigen Rohling (anstatt aus zwei getrennten Rohlingen) nach bekanntem Verfahren hergestellt wird, muß der Rohling die bei c in Fig. i7 dargestellte Gestalt halten. Es ist ersichtlich, (laß in diesem Falle der durch die schattierten Teile 2o erkennbar gemachte Abfall ein weit größerer ist. Schätzungsweise beträgt der Materialgewinn bei der Herstellung von Muffen nach dein erfindungsgemäßen Verfahren, also aus zwei Rohlingen, gegenälter dem bekannten Verfahren etwa 17 0!o.
  • Das verbesserte Herstellungsverfahren gemäß der Erfindung hat aber nicht nur eine wesentliche Materialeinsparung zur Folge, sondern es ermöglicht insbesondere auch eine Massenproduktion durch Anwendung der elektrischen Widerstandsschweißung, weil die beiden Teile bequem in den Elektroden untergebracht und richtig zueinander eingestellt werden können, so daß die zu verschweißenden Kanten leicht miteinander in Berührung kommen. Die fertigen Verbindungen sind fehlerfrei tnid homogen, die Elektroden von einfacher Gestalt und leicht austauschbar.
  • Die nach dem erfindungsgennäßen Verfahren hergestellte i\ltifte hat einen Vorderteil, der aus (lern Rohling a in einer einfachen Trog- oller Muldenform gebildet und für alle bluffen mit gemeinsamem Durchmesser der gleiche ist. Die Arbeitsgänge zur Ausbildung des anderen Muffenteils aus (sein Rohling b sind bis zur winkelgebenden Operation gleich ohne Rücksicht auf den Winkel der abzweigenden Hülse. Die erforderlichen Werkzeuge sind äußerst einfach, und die Elektroden für die Lichtbogen- oder Widerstandsschweißung sind wegen ihrer einfachen Form billig und leicht ersetzbar.
  • Ein sehr wichtiger Vorteil besteht darin, daß infolge der Ausbildung der Muffe aus zwei Teilen und der äußersten Einfachheit der Preßvorgänge die Möglichkeit gegeben ist, die lfuffe an jedem gewhnschten Punkte zu verstärken oder zu veriestigen.
  • Der Vorderteil i der Nltiffe kann mit .'),ussclinitten zu Dekorationszwecken versehen werden, und zwar leichter, als wenn sich längs der Vorderfläche eine Schweil.inalit erstreckt, weil die ausgeschnittenen Teile leicht aus dein Rohling a ausgestanzt werden können, bevor er in die Trogform gebracht wird. Fr kann auch während des Preßvorganges durch _\usstanzen mit einem Ausschnitt versehen werden.
  • Das obere Ende der Hauptmuffenhülse kann, falls erwünscht, zur Aufnahme eines Kugellagers mit einer napfförmigen Erweiterung versehen werden.
  • In Fig. 18 ist die Erfindung in ihrer Anwendung auf eine Sitzmuffe eines Fahrradrahmens dargestellt, bei welcher der röhrenförmige Teil für die Befestigung der Sitzstrebe des Maschinenrahmens aus einem offenendigen Trogteil 14 mit einem ein Stück damit bildenden und daraus ausgezogenen :11)zNweighiilsenteil 13 sowie aus einem Gegentrogteil 21 besteht, der mit zwei Lappen 22 zur Aufnahme eines Klemmbolzens versehen ist, wobei die Seitenkanten der beiden Trogteile durch elektrische Widerstandsschweißung aneinander befestigt sind. Die Schweißnaht ist durch die gestrichelten Linien 23 angedeutet. Der Teil 14 mit der Zweighülse 13 wird aus einem einzigen Rohling, wie oben beschrieben, hergestellt, während die Iappentragende Hülse 21 vorzugsweise aus zwei Teilen gebildet wird, indem zwei einander angepaßte hochgepreßte Jfetallrohlinge in der Weise geteilt werden, wie es in einem anderen Patent beschrieben ist. Falls gewünscht, kann der die Lappen 22 tragende Trogteil auch durch andere Mittel hergestellt werden.
  • Die Fig, i9 und 20 zeigen die Anwendung einer abgeänderten Ausführungsweise der Erfindung auf den Lenkerkopf eines Fahrradrahmens. Dieser Kopf besteht aus oberen und unteren Muffenteilen, deren jeder einen halbkreisförmigen oder trogförmigen Teil 14 mit einer ein Ganzes damit bildenden Hülse 13 aufweist, die in der oben beschriebenen Weise hergestellt sind, nämlich durch Pressen oder Ziehen, wobei die Hülse oder der Nfuffenteil 13, der unter beliebigem Winkel stehen kann, ein röhrenförmiges Element zur Aufnahme der oberen oder unteren Strebe des Fahrradrahmens bildet, je nachdem wie der Fall gelagert ist. Die erwähnten halbkreisförmigen Teile 14 der beiden Muffenelemente sind jedoch länger gehalten und Ende an Ende aneinandergeschweißt, wie aus der Zeichnung ersichtlich, um die hintere Hälfte der Lenkerkopfröhre zu bilden. Die beiden Muffenteile werden durch ein gemeinsames trogförmiges Gegenstück 24 ergänzt, welches gleichzeitig den Vorderteil der Lenkerkopfröhre bildet, wobei die Seitenkanten des halbkreis-oder trogförmigen Teils 14 der beiden Muffenelemente auf die entsprechenden Kanten des trogförmigen Teils 24 aufgepaßt und daran mittels elektrischer Lichtbogen- oder Widerstandsschweißung befestigt werden. Die Schweißverbindungen sind in Fig. 19 bei 25 angedeutet.
  • 1?ine weitere :Ausführungsform des Lenkerkopfes ist in Fig. 21 veranschaulicht. Bei dieser Bauart haben die trogförmigen Teile 14 der hülsentragenden Muffenelemente normale Länge und sind jeweils mit den Kanten eines dazu passenden, beiden Teilen gemeinsamen Gegenstücks 26 elektrisch verschweißt. <las auf diese Weise die obere und untere Muffe vervollständigt und die Form der vorderen Lenkerkopfröhre bildet, die in diesem Falle durch ein kürzeres Paßteil 27 ergänzt wird, dessen Kanten gegen die Kanten des Mittelteils der vorderen Halbschale 26 gepaßt und daran ebenfalls mittels Lichtbogen- oder Widerstandsschweißung befestigt werden. Der kürzere Schalenteil 27 paßt dabei genau zwischen die Teile der leiden Muffenelemente und ist mit seinen beiden Enden damit verschweißt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Fahrradrahmen-Muffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe aus zwei getrennten Rohlingen hergestellt wird, deren einer eine muldenförmige Gestalt mit halbkreisförmigem Querschnitt erhält, während aus dem anderen, beispielsweise durch einen Ziehvorgang, eine einstückige Hülse erzeugt wird, welche den einen röhrenförmigen Teil der Muffe bildet, und der übrigbleibende Teil des zweiten Rohlings ebenfalls in muldenförmige Gestalt mit halbkreisförmigem Querschnitt gebracht wird,, wobei der muldenförmige Teil und der damit aus einem Stück bestehende hülsenförmige Teil eine Winkelstellung zueinander einnehmen, wonach die Seitenkanten der beiden muldenförmigen Teile aufeinandergepaßt und mittels elektrischer Widerstandsschweißung miteinander vereinigt werden, so daß sie zusammen den anderen röhrenförmigen Teil der Muffe bilden.
  2. 2. Fahrradrahmen-Lenkerkopf mit oberen und unteren Muffenelementen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Muffenelement aus einem muldenförmigen Teil mit halbkreisförmigem Querschnitt besteht, der im Winkel zu einer damit aus einem Stück bestehenden Hülse zur Aufnahme einer Rahmenstrebe angeordnet ist, und die Seitenkanten dieser muldenförmigen Teile der beiden Muffenelemente mittels elektrischer Widerstandsstumpfschweißung jeweils mit den Seitenkanten der gegenüberliegenden Endteile eines muldenförmigen Gegenstückes verbunden sind, das den ganzen Vorderteil des Lenkerkopfes bildet, wobei die gegenüberliegenden Endkanten der muldenförmigen Teile der beiden Muffenelemente entweder aneinandergeschweißt oder mit den Enden eines hinteren muldenförmigen Teils verbunden sind, dessen Seitenkanten mit den Seitenkanten des vorderen muldenförmigen Teils verschweißt sind.
  3. 3. Fahrradrahmen-Muffe nach den Ansprüchen 1 und 2 oder Lenkerkopf nach AnsprÜch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffen- oder Lenkerkopfteile mittels Lichtbogenschweißung aneinandergeschweißt sind. Falirradrahnien-\luffe nach den Ansprüchen '1 und 2 oder Lenkerkopf nach Altspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffen-oderLenkerkopfteilemittelselektrischerPerkussionsschweißung aneinandergesehweißt sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3224400A (en) * 1962-07-02 1965-12-21 Aeroquip Corp One piece sheet metal trunnion (t-bolt)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3224400A (en) * 1962-07-02 1965-12-21 Aeroquip Corp One piece sheet metal trunnion (t-bolt)

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