DEP0011884DA - Rundfunkgerät mit störungsfreier Stationsabstimmung - Google Patents

Rundfunkgerät mit störungsfreier Stationsabstimmung

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DEP0011884DA
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DE
Germany
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tuning
radio
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influencing
interference
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Gerhart Dipl.-Ing. Bolz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Die gebräuchlichen Rundfunkgeräte mit stetiger Einstellung besitzen den nachteil, dass beim Aufsuchen der Stationen, insbesondere im Kurzwellenbereich, die dazwischenliegenden Telegraphiesender mit beträchlicher Stärke einfallen und unangenehme Störgeräusche erzeugen. Bei empfindlichen Geräten mit Schwundregelung kommt der weitere Nachteil hinzu, dass beim Übergang von einer Station auf die andere der Empfänger hochregelt und krachende und prasselnde Störgeräusche stark angehoben werden.
Die Erfindung schlägt zur Vermeidung dieser Nachteile vor, im Rundfunkgerät von den Abstimmelementen oder deren Antrieb gesteuerte Mittel zur Beeinflussung der Lautstärke vorzusehen,. Vorteilhaft werden diese Mittel bei der Grobabstimmung gesteuert. Zur Beeinflussung der Lautstärke wirken diese Mittel zweckmäßig auf den Verstärkerteil des Gerätes oder direkt auf den Lautsprecher ein und vermindern die Lautstärke in den Bereichen des Wellenbandes, wo die Störsender liegen, so weit, dass das Störgeräusch verschwindet oder wenigstens auf ein erträgliches Maß zurückgeht. Es ist auch eine völlige Abschaltung des Niederfrequenzteiles bzw. ein Kurzschließen des Lautsprechers möglich. Die gleiche Maß- nahme wird auch an den Stellen des Bandes durchgeführt, wo keine Sender liegen, um die durch die Schwundregelung hervorgehobenen Prasselgeräusche zu unterdrücken.
Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind anhand der Abb. 1 und 2 beispielsweise erläutert.
In Abb. 1 ist ein aus dem Hoch- bzw. Zwischenfrequenzteil 1, dem Niederfrequenzteil 2 und dem Lautsprecher 3 bestehendes Rundfunkgerät dargestellt. Auf der Achse 4 des Abstimmkondensators 5 ist eine Nockenscheibe 6 befestigt, die zweckmäßigerweise gleichzeitig als Seilscheibe dient und von der mit dem Abstimmknopf versehenen Welle 7 angetrieben wird. Die Nocken 8 und 9 betätigen den Schaltkontakt 10, der über Verbindungsleitungen mit dem Niederfrequenzverstärker 2 in Verbindung steht und diesen, z.B. durch Kurzschließen eines Gitterkreises, ganz oder teilweise außer Wirkung setzt. Der Schaltkontakt 10 kann auch direkt auf den Lautsprecher 3 einwirken und diesen kurzschließen. Die Nocken 8 und 9 sind so bemessen und angeordnet, dass sie mit solchen Teilen des Wellenbandes in Deckung sind, in denen Störsender liegen bzw. kein Empfang zu erwarten ist. Da die Störverhältnisse im Kurzwellenband andere sind als im Mittel- oder Langwellenband, ist es zweckmäßig, für jeden Wellenbereich eine gesonderte Nockenscheibe vorzusehen und bei Wellenbereichumschaltung gleichzeitig eine Umschaltung der Schaltkontakte vorzunehmen. Dies geschieht z.B. durch besondere Kontakte des Wellenschalters oder durch auf der Wellenschalterachse 11 sitzende Nocken 12, die die Schaltkontakte 10 abwechselnd sperren und freigeben. Im allgemeinen genügt es, die gemäß der Erfindung vorgeschlagenen Maßnahmen nur in den Kurzwellenbändern anzuwenden, da die Störungen hier am stärksten sind. Im Mittel- und Langwellenbereich werden dabei Kontakte 10 durch die auf der Wellenschaltachse 11 sitzenden Nocken 12 unwirksam gemacht.
Nach der weiten Erfindung werden die zur Beeinflussung der Lautstärke dienende Mittel von den Abstimmelementen der Grobabstimmung gesteuert und bei Feinabstimmung unwirksam gemacht. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass beim Grobdurchdrehen der Abstimmung nur mit gedrosselter Lautstärke gehört und der Empfang erst aufgeblendet wird, wenn die gewünschte Station ungefähr eingestellt ist. Nach Loslassen des Knopfes der Grobabstimmung kommt die volle Lautstärke zur Wirkung, und man kann nunmehr die genaue Abstimmung mit der Feineinstellung durchführen.
Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist in Abb. 2 dargestellt. Hier ist ein kombinierter Grob- und Feinantrieb der Abstimmelemente dargestellt, und zwar besteht dieser im wesentlichen aus der für den Grobantrieb vorgesehenen Hohlachse 13, auf der der Abstimmknopf 14 befestigt ist. Die mit dem Abstimmknopf 15 versehene Feinantriebsachse 16 ist leicht beweglich in der Grobabstimmachse 13 gelagert. Die letztere ist in dem rohrförmigen Wellenteil 17, in dem der gewinkelte Schlitz 18 eingearbeitet ist, leicht drehbar und axial verschiebbar gelagert. In den Schlitz 18 greift ein mit der Achse 13 in Verbindung stehender Stift 19 ein, der durch die feder 20 fest anliegt. Aus dem teil 17 ist das zu den Abstimmelementen führende Antriebseil 21 aufgerollt und außerdem ein Zahnrad 22 befestigt, das über das Zahnrad 23 und die Friktionsscheiben 24 und 25 mit der Feinantriebachse 16 gekuppelt ist. Auf der Grobantriebsachse 13 sitzt ferner die Scheibe 26, auf der der Schaltkontakt 27 aufliegt, welch letzterer mit dem Niederfrequenzverstärker 2 in Verbindung steht und dort die Lautstärke beeinflusst.
Die Wirkungsweise der Anordnung besteht darin, dass beim Drehen des Grobabstimmungsknopfes 14 zunächst keine Mitnahme des rohrförmigen Teiles 17 erfolgt, sondern der Stift 19 im Schlitz 18 abrollt und eine Längsverschiebung der Achse 13 bewirkt, bis der Stift 19 am Ende des Schlitzes 18 anliegt. Dann erst erfolgt die Mitnahme des Teiles 17 und des um diesen herumgelegten Antriebseiles 21. Bei Längsverschiebung der Achse 13 wird durch die Scheibe 26 der Kontakt 27 geschlossen und dadurch die Lautstärke vermindert. Beim Loslassen des Grobabstimmungsknopfes 14 nach
Erreichung der gewünschten Stationseinstellung wird die Achse 13 durch die Feder 20 wieder zurückgedrückt und dadurch der Empfang freigegeben. Danach erfolgt die Feineinstellung vom Einstellknopf 15 aus. In der entgegengesetzten Drehrichtung ist die Wirkungsweise analog.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele der Abb. 1 und 2 beschränkt, vielmehr sind Varianten möglich, die sich sowohl auf die Art der Steuerung der Schaltmittel beziehen als auch auf die Ausbildung dieser Schaltmittel selbst und die Art und Weise der Beeinflussung der Lautstärke.

Claims (6)

1. Rundfunkgerät mit störungsfreier Stationsabstimmung, gekennzeichnet durch von den Abstimmelementen oder deren Antrieb gesteuerter Mittel zur Beeinflussung der Lautstärke.
2. Rundfunkgeräte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine oder mehrere, mit den Abstimmelementen verbundene Nockenscheiben (6), die Schaltkontakte (10) zur Beeinflussung der Lautstärke steuert.
3. Rundfunkgeräte nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch gesonderte Nockenscheiben für jeden Wellenbereich und bei Wellenbereichänderung umgeschaltete Mittel zur Beeinflussung der Lautstärke.
4. Rundfunkgeräte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch von den Abstimmelementen der Grobabstimmung gesteuerte und bei Feinabstimmung unwirksame Mittel zur Beeinflussung der lauster.
5. Rundfunkgeräte nach Anspruch 1 und 4nnzeichnet durch einen axial verschiebbaren Grobabstimmantrieb (13), der auf Mittel (z.B. Schaltkontakte (27)) zur Beeinflussung der Lautstärke einwirkt.
6. Rundfunkgeräte nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch mit dem Wellenschalter verbundene Mitte (z.B. Nocken (12)) zur Unwirksammachung der Mittel zur Beeinflussung der Laustärke in bestimmten Wellenbereichen.

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