DEP0011553DA - Schaltungsanordnung zur Aufzeichnung der Nummern anrufender Teilnehmer in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Aufzeichnung der Nummern anrufender Teilnehmer in Fernsprechanlagen mit WählerbetriebInfo
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Description
In Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, in denen die Nummern und anrufenden Teilnehmer festgestellt und meist zum Zweck der Gebührenverrechnung aufgezeichnet werden, müssen die der Nummer eines anrufenden Teilnehmers entsprechenden Stromstossreihen zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Verbindung selbsttätig von einem Stromstoss-Sender ausgesandt werden. Zu diesem Zweck ist eine einwandfreie selbsttätige Prüfung auf die anrufende Teilnehmerleitung über den aufgebauten Verbindungsweg nötig, damit auf jeden Fall die richtigen Nummernstromstossreihen ausgesandt werden.
Diese Aufgabe ist bei Anlagen mit Vorwahlsystem infolge der Vielfachschaltung der Ausgänge der Vorwähler wesentlich schwieriger zu lösen als bei Anrufsuchersystemen, den denen die Kennzeichnung der anrufenden Teilnehmerleitungen leicht und sicher über die Leitungsanschlüsse am Anrufsucher und einen Schaltarm des Anrufsuchers möglich ist.
Es ist nun schon bekannt, bei Vorwahlsystemen die Feststellung der Nummer anrufender Teilnehmer mittels besonderer Hilfsadern zwischen Vorwähler und erstem Gruppenwähler vorzunehmen. Ferner hat man die Prüfung auf eine anrufende Teilnehmerleitung über eine Sprechader des aufgebauten Verbindungsweges durchgeführt. Eine bekannte Anordnung dieser Art arbeitet mit Glimmlampen als Prüforganen und erfordert die Anschaltung einer hohen Prüfspannung an die Sprechadern. Hohe Spannungen an der Teilnehmerleitung sind mit Rücksicht
auf die mögliche Gefährdung der Teilnehmer unerwünscht. Ausserdem ist es bei der zuletzt genannten Lösung dem anrufenden Teilnehmer möglich, sich während der selbsttätigen Aussendung der den anrufenden Teilnehmer kennzeichnenden Nummernstromstossreihen in die Verbindung einzuschalten und ebenfalls zu wählen, wodurch eine Störung oder sogar eine falsche Kennzeichnung herbeigeführt werden kann.
Eine weitere bekannte Anordnung arbeitet mit Wechselstrom, der zur Prüfung auf die anrufende Teilnehmerleitung von der hinter dem ersten Gruppenwähler liegenden Verbindungseinrichtung über eine Sprechader und die durch einen Kondensator angekoppelte Prüfader des Vorwählers übertragen wird. Die feste kapazitive Kopplung zwischen Sprech- und Prüfader hat den Nachteil, dass die Sprechverbindung unsymmetrisch wird. Wählt man die Kopplung zwischen Prüf- und Sprechader so klein, dass die Unsymmetrie erträglich wird, so muss das Koppelglied (Kondensator) in der Grössenordnung der üblichen Kapazität der Adern im Kabel gegeneinander liegen.
Damit wird die praktische Anwendung des Vorschlages unmöglich, weil durch die natürliche Kabelkopplung keine Auswahl möglich ist.
Die Erfindung vermeidet nun die Prüfung auf die anrufenden Teilnehmerleitungen über eine Sprechader des Verbindungsweges und die damit verbundenen Nachteile, ebenso wie die Verwendung zusätzlicher Hilfsadern zwischen Vorwähler und erstem Gruppenwähler, dadurch, dass die Prüfung zur Feststellung einer anrufenden Teilnehmerleitung über die normale Prüfader mir Hilfe von Wechselstrom erfolgt, dessen Anschaltung an die Prüfader durch die Schlusszeichengabe des anrufenden Teilnehmers ( Einhängen des Hörers ) und das dadurch ausgelöste Rückkriterium vom Gebührenanzeiger, das die Übertragung der Nummer des rufenden Teilnehmers anfordert, herbeigeführt wird. Die Erfindung hat vor allem den Vorteil, dass normale Vorwähler in der bisher üblichen Ausführung ohne jede Änderung verwendbar sind. Dies ist von besonderer Bedeutung für den nachträglichen Einbau der Gebührendruckverrechnung in vorhandene Fernsprechanlagen.
Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass jede Störung des anrufenden Teilnehmers bei der Übertragung der der Nummer der anrufenden Leitung entsprechenden Stromstossreihen, die notgedrungen über eine Sprechader des Verbindungsweges erfolgen muss, vermieden wird. Dies wird dadurch erreicht, dass unmittelbar vor der Aussendung dieser Stromstossreihen die Teilnehmerschleife kurz geschlossen und erst dann das zur Stromstosssendung erforderliche Potential an die Sprechadern angeschaltet wird. Durch diese Anordnung ist gleichzeitig sichergestellt, dass der anrufende Teilnehmer selbst keine Störung der Strommstossübertragung herbeiführen kann.
Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 1 zeigt die Schaltung des dem Teilnehmer Tn 1 zugeordneten Vorwählers 1 VW, über welchen ein erster Gruppenwähler 1 GW erreicht wird. Einer Gruppe von Vorwählern ist gemeinsam einen Einrichtung TME zugeordnet, die zur Feststellung der Nummer der anrufenden Teilnehmer dient. Sie sei im folgenden kurz "Teilnehmermarkiereinrichtung" genannt. Sie besteht im wesentlichen aus einer Anzahl von vielteiligen Drehwählern mit einer grossen Anzahl von Schaltarmen. Diese werden nach dem "Einhängen" des festzustellenden anrufenden Teilnehmers angereizt und markieren mit Hilfe eines über die zwischen Vorwähler und oberstem Gruppenwähler verlaufende Prüfader hergestellten Prüfweges die Nummer des anrufenden Teilnehmers. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Teilnehmermarkiereinrichtung zur Markierung einer vierstelligen Teilnehmerziffer fähig. Nach der Markierung wird ein der Markiereinrichtung zugeordneter Impulssender IS angelassen, der die durch die Markierung festgelegten Nummernstromstossreihen in der richtigen Reihenfolge herausgibt. Diese Stromstossreihen werden in einer sogenannten Zetteldruckereinrichtung aufgenommen, die über den Übertrager UE erreicht wird. Die Zetteldruckereinrichtung nimmt bereits während des Aufbaues der Verbindung die zur Wahl des gewünschten Teilnehmers ausgesandten Stromstossreihe auf. Der Übertrager UE und die Zetteldruckereinrichtung kann je nach dem Verbindungsaufbau hinter dem ersten Gruppenwähler oder weiteren Gruppenwahlstufen angeordnet sein.
Beim Aufbau einer Verbindung, wird nachdem der anrufende Teilnehmer Tn1 seinen Hörer abgenommen hat, in bekannter Weise dessen erster Vorwähler 1VW auf einen freien ersten Gruppenwähler 1GW (Fig.1.) eingestellt. Im ersten Gruppenwähler spricht das Belegungsrelais CG an. Beim Ablauf der Nummernscheibe des anrufenden Teilnehmers wird impulsmässig die Teilnehmerschleife unterbrochen, wodurch das Strommstoss-Empfangsrelais AG des ersten Gruppenwählers impulsmässig abfällt und den Hubmagneten Hm des Gruppenwählers betätigt: +, lag, Wellenkontakt w, 7cg, Hm,-. Nach der gesteuerten Wahl dreht der Gruppenwähler in bekannter Weise in freier Wahl in der gewählten Dekade ein, wobei Drehmagnet Dm und Relais IG als Selbstunterbrecher arbeiten, und prüft auf einen freien Ausgang.
Hat er einen solchen gefunden, so spricht im Prüfstromkreis das Prüfrelais PG des ersten Gruppenwählers und das Belegungsrelais CD der Übertragung Ue an. Das Überwachungsrelais SD der Übertragung Ue ist im Ruhezustand über die abgehende c-Ader zur nächsten Verbindungseinrichtung erregt. Nach Erregung des Belegungsrelais CD wird das Relais HD erregt; Relais HD schliesst über Kontakt 3hd das Relais kurz. Relais SD kommt verzögert zum Abfall. Relais HD befindet sich unabhängig von Relais SD. Relais HD bereitet durch Schliessen seines Kontaktes 1hd die Aufnahme der den angerufenen Teilnehmer kennzeichnenden Stromstossreihen im Zetteldrucker über die Leitung ZL1 vor. Nach Einstellung des ersten Gruppenwählers 1GW auf die Übertragung Ue werden die weiteren Stromstossreihen vom ersten Gruppenwähler aus mittels des Kontaktes 2ag über die a-Ader auf das Stromstossempfangsrelais AD der Übertragung Ue.
gegeben. Relais AD gibt die Stromstösse einerseits mittels seines Kontaktes 3 ad als Erdimpulse über die a-Ader zu den nachfolgenden Verbindungsreinrichtungen weiter, andererseits mittels seines Kontaktes 4 ad ebenfalls als Erdimpuls über die Leitung ZL 1 zum Zetteldrucker.
Ist der gewünschte Teilnehmer erreicht, so wird nach dem Melden dieses Teilnehmers in dem eingestellten Leitungswähler Spannung an die b-Ader gelegt, welche im Übertrager UE das Relais GD erregt. Relais GD bindet sich über seine Wicklung II. Die Wicklung I des Relais GD wird von der b-Ader abgetrennt. Über Kontakt 5 gd wird das Relais FD vorbereitend an die a-Ader angeschaltet.
Wenn am Schluss des Gesprächs der anrufende Teilnehmer Tn 1 seinen Hörer auflegt, wodurch die Teilnehmerschleife unterbrochen wird, fällt im ersten Gruppenwähler das Relais AG ab. Relais AG schliesst über seinen Kontakt 3 ag das Belegungsrelais CG kurz, das verzögert abfällt. Da am Kontakt 4 ag der Kurzschluss für die Wicklung III des Relais VG geöffnet wird, kann Relais VG nunmehr über die c-Ader zum Vorwähler wieder ansprechen. Nach Abfall des Relais CG wird über den Hubmagneten Hm des ersten Gruppenwählers,
Kontakt 7 cg, Relais VG Wicklungen I und II, Kontakt 6 vg Spannung an die abgehende a-Ader angelegt, wodurch in der Übertragung Ue ( Fig.2 ) das Relais FD anspricht.
Das Relais VG des ersten Gruppenwählers und das Relais FD der Übertragung Ue halten sich in diesem Stromkreis, dem sogenannten Fangstromkreis. Das Prüfrelais PG des ersten Gruppenwählers wird über die c-Ader zum ersten Vorwähler, Wicklung III des Relais PG, die Kontakte 9 vg, 8 pg nach Erde gehalten.
In der Übertragung Ue wird über Kontakt 6 fd Wechselstrom an die b-Ader angelegt. Ferner schaltet Relais FD die Haltewicklung II des Relais GD aus und schliesst über Kontakt 8 fd das Relais HD kurz. Relais HD fällt ab und schaltet dabei vorbereitend über Kontakt 2 hd den Impulskreis auf die Leitung ZL 2 zum Zetteldrucker um, welche zur Übertragung der die anrufende Teilnehmerleitung kennzeichnenden Stromstossreihen dient. Durch die Anschaltung von Wechselstrom im Uebertrager Ug an die b-Ader spricht im ersten Gruppenwähler das Relais GG an. Relais ZG, welches in dem gleichen Stromkreis liegt und zur Aufnahme der Zählgleichstromstösse bei Einfach- oder Mehrfachzählung dient, wird infolge des parallel geschalteten Kondensators durch den Wechselstrom nicht beeinflusst. Relais GG hält sich über seine Wicklung II und die c-Ader zum ersten Vorwähler: Erde, 8 pg, GG II, 10 gg, 1 ag, Wi, Tr, c-Ader, ... Spannung. Ueber Batterie Widerstand Wi 4, Kontakte 11 vg, 12 gg, ab 1, AN Erde wird das Relais AN erregt und dadurch die Teilnehmermarkiereinrichtung TME in Tätigkeit gesetzt. Relais GG legt über Kontakte 13 gg, 14 vg und den Transformator Tr Wechselstrom an die c-Ader zum ersten Vorwähler an.
In der Teilnehmermarkiereinrichtung TME spricht das Anlassrelais AN an und schaltet die beiden Motorwähler MWI und MW II über die Kontakte 1 an und 2 an ein. Die beiden Drehwähler laufen annähernd synchron, indem der Motorwähler MW II dem führenden Motorwähler MW I nachläuft. Dies geschieht durch die Hintereinanderschaltung je eines Schaltarmes des einen Wählers, mw I 6, mit einem Schaltarm des anderen Wählers, mw II 12 im Stillsetzungskreis des Wählers MW II. Dadurch ist der Gleichlauf der beiden Wähler zwangläufig sichergestellt. Es ist vorgesehen, dass die hundertteiligen Motorwähler jeweils zwanzig Schaltarme besitzen. Jedem Schaltarm des Motorwählers MW I ( mw I 1 ... mw I 20 ) ist eine Gruppe von hundert Teilnehmerleitungen zugeordnet, sodass im ganzen zweitausend Teilnehmerleitungen geprüft und markiert werden können. Die Leitungen werden beim Drehen des Wählers MW I abgesucht. Jedem Wählerarm und damit jeder Hundertergruppe von Teilnehmerleitungen ist ein Prüfrelais H 1 ... H 20 zugeordnet, welche jeweils ein Hilfsrelais P 1 ... P 20 einschalten. In dem vorliegenden Beispiel ist nur das dem Schaltarm mw I1 zugeordnete und über den Übertrager Tr 1 angeschlossene Prüfrelais H 1 dargestellt. Dieses Prüfrelais spricht an, sobald der Wähler MW I diejenige c-Ader zwischen dem erstem Vorwähler und erstem Gruppenwähler gefunden hat, auf der neben Gleichstrom auch Wechselstrom liegt. Relais H 1 schaltet, wie schon erwähnt, das Relais P 1 ein, Relais H 1 setzt ferner der Wähler MW I und damit auch den Wähler MW II still. Relais P 1 bindet sich dadurch, dass über die Kontakte 9 p 1, 10 g ein Haltekreis für Relais H 1 geschlossen wird; letzteres hält über Kontakt 11 h 1 Relais P 1 erregt.
Durch den Motorwähler MW II, welcher die gleiche Zahl Schritte macht wie der Motorwähler MW I, werden die den Stellen der anrufenden Teilnehmernummer entsprechenden Einerrelais E 1 ... E 5, die Zehnerrelais Z 1 ... Z 5 markiert. Dies geschieht mit Hilfe der beiden Schaltarme mw II 13 und mw II 14. Wie die Fig. zeigt werden z.B. bei einer Einstellung der beiden Wähler auf den 15. Schritt das Zehnerrelais Z 2 und das Einerrelais E 5 eingeschaltet. Da dem vorliegenden Beispiel die abgesuchten Teilnehmerleitungen zum ersten Hundert gehören, so sprechen nach Erreichen dieser Leitung die Relais H 1 und P 1 an. Relais P 1 schaltet über Kontakt p1 das Tausenderrelais T 1 des ersten Tausends ein. Der so vorbereitete Stromkreis wird durch das Relais G welches nach dem Aufprüfen der Teilnehmermarkiereinrichtung auf die anrufende Leitung anspricht, über Kontakt 4g geschlossen.
Nach dem Ansprechen des Relais P 1 wird über die Motorwählarme mw II 1 und mw II 2 des Motorwählers MW II und Kontakt 3 p 1 die a/b-Ader des anrufenden Teilnehmers kurz geschlossen, sodass dieser durch irgendwelche Massnahmen, z.B. Nachwählen, die Aussendung der Stromstossreihen
zum Zetteldrucker nicht beeinflussen kann. Durch Kontakt 3 p 1 wird ferner simultan an die beiden Sprechadern der Teilnehmerleitung Spannung angelegt. Damit wird ein Stromkreis geschlossen, in dem in der Einrichtung TME das Relais G und im ersten Gruppenwähler 1 GW das Stromstossempfangsrelais AG anspricht; Batterie, G, 5 ab parallel 6 abl, i, 3 p 1, mw II 2, t, Schaltarm b, AG, Erde. Das Relais G in der Einrichtung TME bringt durch Schliessen des Kontaktes 4 g die vorbereitend eingeschalteten Ziffernrelais T1, E2, Z1 zum Ansprechen. Das hat zur Folge, dass der Impulssender IS angereizt wird, welcher entsprechend den eingeschalteten Ziffernrelais Stromstossreihen zum ersten Gruppenwähler gibt. Bei den Stromstössen kommt Relais I des Impulssenders jeweils zum Abfall.
Im ersten Gruppenwähler I. GW wird durch die Erregung des Relais AG der Fangzustand aufgehoben und der Wähler sowie die Übertragung UE wieder in den Wählzustand zurückgeschaltet. Dadurch nämlich, dass Relais AG anspricht, wird der Kurzschluss für das Belegungsrelais CG aufgehoben. Das Relais spricht an. Kontakt 7 cg öffnet sich, wodurch die beiden Wicklungen I und II des Relais VG stromlos werden. Relais VG fällt ab und unterbricht am Kontakt 6 vg den Fangstromkreis zwischen Übertragung Ue und ersten Gruppenwähler. In diesem fällt das Relais FD ab; da vorher bereits das Relais GD abgefallen war, so liegt nunmehr in der Übertragung Ue wieder das Stromstossempfangsrelais AD an der a-Ader und ist zur Aufnahme der von der Teilnehmermarkiereinrichtung TMW ausgesandten Stromstossreihen bereit.
In Gruppenwähler I GW wird, da das Relais VG abfällt, der Wechselstrom von der c-Ader zum ersten Vorwähler wieder abgeschaltet und der Anlasstromkreis für die Teilnehmermarkiereinrichtung unterbrochen. Dies hat aber lediglich die Wirkung, dass, wie schon erwähnt, die beiden Motorwähler still gesetzt werden.
Es erfolgt nunmehr die Aussendung der die anrufende Teilnehmerleitung kennzeichnenden Nummernstromstossreihen mittels des Kontaktes i des Impulssenders IS. Das Impulsrelais I des Impulssenders ist im Ruhezustand erregt, die Impulse werden durch Abfall des Relais gegeben. Im ersten Gruppenwähler fällt das Relais AG impulsweise ab und gibt die Stromstösse mittels seines Kontaktes 2 ag zum Relais AD des Übertragers Ue weiter. Relais AD überträgt sie mittels seines Kontaktes 4 ad und die Leitung ZL 2 zum Zetteldrucker.
Die Auslösung der Verbindung erfolgt nach Aussendung der Stromstossreihen dadurch, dass nach Durchspielen der entsprechenden Relaisketten eines Relaiswählers, der hier nicht gezeigt ist, im Impulssender IS der Stromkreis für Relais Ab 1 am Kontakt 8 ab unterbrochen und ein Haltestromkreis für eine zweite Wicklung des Relais Ab am Kontakt 7 ab geschlossen wird. Relais Ab 1 fällt verzögert ab.
Während der Abfallzeit des Relais Ab 1 ist der Uebertragungskreis zwischen der Teilnehmermarkiereinrichtung TME und dem ersten Gruppenwähler I. GW an den Kontakten 5ab, 6abl längere Zeit geöffnet. In der Teilnehmermarkiereinrichtung kommt Relais G zum Abfall und führt die Einrichtung in den Ruhezustand zurück. Im ersten Gruppenwähler I. GW fällt Relais AG und abhängig davon Relais CG ab, wodurch die Auslösung des ersten Gruppenwählers und der nachfolgenden Übertragung Ue eingeleitet wird.
Claims (9)
1. Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer anrufender Teilnehmer in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, insbesondere mit vorwärts gerichteten Wählern an den Teilnehmerleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Prüfeinrichtung die Feststellung der Leitung eines anrufenden Teilnehmers ausschliesslich über die gewöhnliche Prüfader mittels Wechselstrom vornimmt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfwechselstrom im Gruppenwähler nur an die c-Ader angelegt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschaltung des Prüfwechselstroms im Gruppenwähler durch ein Rückkriterium vom Gebührendrucker zum Gruppenwähler erfolgt, das seinerseits durch die Schlusszeichengabe des anrufenden Teilnehmer ausgelöst wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Prüfeinrichtung nach Prüfung auf die anrufende Teilnehmerleitung diese kurz schliesst und erst darauffolgend potential für die Übertragung der Nummernstromstossreiehen simultan an die beiden Sprechadern der Teilnehmerleitungen anlegt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das die Anschaltung des Wechselstroms an die Prüfader herbeiführende Relais ( GG ) gleichzeitig die gegen Spanung an einer Sprechader der Teilnehmerleitung liegende Wicklung des Stromstossempfangsrelais ( AG I ) von der Sprechader abgetrennt und die zur Feststellung der Nummer des anrufenden Teilnehmers dienende Einrichtung anlässt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anschaltung des zur Übertragung der die Nummer der anrufenden Teilnehmerleitung kennzeichnenden Strommstossreihen dienende Potentials an die Sprechadern der Teilnehmerleitung der Fangzustand im ersten Gruppenwähler und der nachgeordneten Verbindungeinrichtung aufgehoben und diese Verbindungseinrichtung wieder in den Wahlzustand zurückgeschaltet werden.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfung auf die anrufende Teilnehmerleitung und die Feststellung der Nummer des anrufenden Teilnehmers in der Teilnehmermarkiereinrichtung durch einen vielarmigen Drehwähler oder durch gleichlaufende Drehwähler, vorzugsweise Motorwähler, erfolgt.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Wählerarme die gruppenweise zusammengefassten Teilnehmerleitungen absucht, während ein anderer Teil der Wählerarme zur Einschaltung der die verschiedenen Stellenzahlen der Teilnehmernummer markierenden Relais dient.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass die den markierten Ziffern der Teilnehmernummer entsprechenden Stromstossreigen durch einen als Relaiswähler arbeitenden Impulssender zum Zetteldrucker übertragen werden.
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