DEP0010746DA - Magnettonbänderverfahren und Einrichtung zu ihrer Behandlung - Google Patents

Magnettonbänderverfahren und Einrichtung zu ihrer Behandlung

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DEP0010746DA
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DE
Germany
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visible
magnetic
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Gerhard Dr. Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Siemens & Halske Minchen, den 15β9β1948
Aktiengesellschaft
Berlin-Siemensstadt
Briefanschrift;
München 1
Diene rstr. 15/16
Sagnettonbändenrerfahren und Einrichtung zu ihrer Behandlung.
Die Tonaufzeichnung auf ein Magnetband ist bekanntlich unsichtbar. Diese Tatsache erschwert die Handhabung des Bande« nach der Aufnahme« Es wurde daher bereits vorgeschlagen, ausser der magnetischen Aufzeichnung zusätzlich noch eine weitere Aufzeichnung zeB» auf der Rückseite des Bandes vorzusehen, welche nach der Aufzeichnung sichtbar iste Es wurde dafür beispielsweise vorgeschlagen, den Hagnet tonträger auf der fliickseite remit einer dünnen Schicht zu versehen, in die auf mechanischem liege die Aufzeichnung eingeritzt wird, ähnlich wie es beim Schallplattenverfahren oder auch beim. Pegelschreiben bekannt ist. Die Erfindung bezieht sich auf solche sichtbaren Aufzeichnungen, sie besteht darin, eine solche Aufzeichnung zu wählen^ die löschbar ist. ^ies hat den grossen
ji dass das Band nach Löschen der sichtbaren Schrift nicht nur für die Wiedergabe einer Mutzaufzeichnung sondern auch für die Aufnahme einer dazugehörigen sichtbaren Aufzeichnung als Kontrollschrift geeignet ist.
Entsprechend diesem Erfindungsgedanken wird gemäss der Erfindung weiter vorgeschlagen, in einem Gerät, das zur Aufnahme oder weiteren Bearbeitung der Magnetbänder dient, eine Einrichtung vorzusehen, die geeignet ist, die sichtbare Schrift zu löschen. Diese Einrichtung kann beispielsweise in einer Yerteilereinrichtung bestehen, welche eine die sichtbare Schrift einebnende Schicht erzeugt; diese Yerteilereinrichtung kann z.B. nach Art der bekaxnten Farbspritzpistolen ausgerastet sein. Es gibt dafür auch andere, an sich
bekannte Einrichtungen. Wenn für die sichtbare Schrift eine Wachsschicht vorgesehen ist, so kann die Aufzeichnung durch Aufspritzen einer weiteren dünnen Wachsschicht ausgelöscht werden. Es kann aber auch so vorgegangen werden, dass die Wachsschicht vor- oder nach dem Löschen der magnetischen Aufzeichnung auf mechanischem 1We^e entfernt wird und danach wieder mit einer neuen dünnen Schicht versehen wird.
Es ist auch möglich, die sichtbare Schrift auf chemischem ΊϋΓβ&β, z.B. durch Elektrolyse zu erzeugen, nachdem das Magnetband eine dafür geeignete Schicht bekommen hat. Solche sichtbaren Aufzeichnungen können durch eine entsprechende Gegenreaktion ausgelöscht und danngegebenenfalls nach Aufbringung einer neuen empfindlichen Schicht zur weiteren Aufzeichnung verwendet werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt,»
Die Abbildung zeigt in seinen Grund zügeη ein Gerät, das der Bearbeitung eines Hagnettonbandes dient. Yon der Aufwickelspule A 1 wird das Magnetband durch eine Holle R an dem Abüörkopf K vorbeigezogen und auf die Spule A 2 aufgespult.. Die Spulen und die Rollen liegen dabei in an sich bekannter Weise an jiem Antrieb. Das Band B wird an einer dafür geeigneten Stelle über eine feststehende Führungsbahn Ί? 1 geführt, dieser gegenüber ist ein Trennmesser Li angeordnet, welches die auf der Hückseite aufgetragene Schicht für die sichtbare Schrift abhebt und hierzu an der Schneide leicht gebogen ist. Iiach dem Abheben dieser Schicht läuft das Band über eine weitere feststehende Führungsbahn ]? 2, an der durch eine Ysrteilereinrichtung Y eine neue Schicht aufgetragen wird· Diese Vorrichtung kann in an sich bekannter 'Weise ausgebildet sein, sie besitzt einen düsenartigen Kanal, der etwa so breit wie das Band ist. Dieser Kanal ist an einen entsprechenden Druckbehälter angeschlossen, der das Schichtmaterial durch die Düse treibt. Es ist nicht arte dingt erforderlich, dass die Trennvorrichtung vorhanden ist, da die Löschung auch durch übertragen einer zweiten Schicht erfolgen kann. Als Schichtmaterial kann dabei z.B. Wachs infrage kommen, oder aich eine Lackschicht, die
geeignet ist, eine mechanische Tonschrift aufzunehmen, oder auch eine farbschicht, die durch chemische oder elektrische Einflüsse verändert werden kann. Dementsprechend sind auch die Löschmittel einzurichten. Die sichtbare Schrift braucht nicht diä Qualität der lutzaufzeichnung haben; wesentlich ist nur, d$.8s sie ein Maß
fiir die Amplitudenverhältnisse bildet und synchron zur Hut ζ aufzeichnung liegt. 3s gentigt eine wellenlinienförmige Aufzeichnung quer zum Banfi*
4 Patentansprüche
1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Pa t e nt ansp riic he
    1» Magnettonband mit magnetischer Aufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, dass es ausser einer nagnetischen. Aufzeichnung eine solche sichtbare Schrift aufweist, die leicht löschbar ist«
    2« Verfahren zur Behandlung von Magnettonbändern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit dem Löschen der magnetischen Tonaufzeichnung oder auch zeitlich davor oder danach die sichtbare Aufzeichnung gelöscht wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet, durch eine Verteilervorrichtung (V) an einem Gerät zur Aufnahme oder Umtastung von LIagnettonbändern, die geeignet ist, eine dünne Schicht vorzugsYireise auf der Hiickseite des IViagnettonträgers zu erzeugen,
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Trennvorrichtung (M), die geeignet ist, eine für die sichtbare Tonaufzeichnung vorgesehene Schicht vorn Band abzulösen.

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