DEP0010632DA - - Google Patents

Info

Publication number
DEP0010632DA
DEP0010632DA DEP0010632DA DE P0010632D A DEP0010632D A DE P0010632DA DE P0010632D A DEP0010632D A DE P0010632DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
moisture
cover
impermeable
absorbing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

Siemens 8- Kalfil'e München, den .. Αί·.*Λ.Ι,.,
PA 9/151
Briefanschrift; PA 13/ .Α$Μ.
Siemens & HuIsko AG
GT/Patentabteilung
angemeldet - 1. QKU1948
Abt.; B-Abt, Heidenheim
Erfinder: Paul Werner
"Kosten trägt: B-Abt.Heidenheim
Weitere Kopien ans WF-Vertragssielle, Berlin PA Berlin, GL/PA Erlangen Z-Lab. Berlin V/Funk München Eca Karlsruhe WR Berlin
I! MH-Aiime 1 dun g; ja Elektrolytisches Kondensator leichter Bauweise·
Es lit ^t ini Zuge dor allgemeinen technischen Entwicklung, Produkte immer kleiner und leichter unter Beibehaltung ihrer .eigenschaften herzustellen« 'So war es ein erheblicher Sprung in der Entwicklung, als für Koiidensatorenzvt.< ck e die sog en aim L* ε η Elekti-olytkondensatoren in einer s υ lohen Poj'jji auf dem Markt erschienen, daß sie allgemein Anwendung J indem konnten. Infolge der großen Volumenkapazität der elcktrolytischen Kondensatoren wurde eine erhebliche PÜata™, Gewichts- und Preisersparnis erzielt« Aber auch innerhalb des Gebietes der Elektrolytkondensatoi-εη ßiiig die Lutwicklun;;; wodter« Seit einiger Zeit benutnt man für den Aufbau dca Kondcnr.atörk'drpers sogenannte aiif^3T'\uhtc Pollen» um die Volumenkapasität derartiger ICondensatoron noch weiter zu vergrößern» Da e.e im laufe diener Entwicklung weiterhin gelungen ist, die Kondensatoren so aufzubauen, daki einerseits ein Austrocknen des Elektrolyten nicht mthr zu befürchtet steht und andcrcrsoits auch ein Auslaufen des Elektrolyten nicht mehr eintreten kann, ist es eigentlich überflüssig, vollkommen dichte und widerstandsfähige Gehäuse zu verwenden, die sowvbl den Aufbau verteuern als auch das Gewicht des Kondensatorα vergrößern. Man hat deshalb Elektrolytkondeiisatorcn bereits in einer sehr leichten Aufbauweisü hergestellt, indem man als Gehäuse Pappbehälter voro'ih, die mit einem V/aclis odc-r dgl» getränkt waren, utn einen wenigstens oberflächlich bildenden Pouchtickeitadonutc auszuüben.
'Bei deraftifcn Auslührun^sformen nun ergibt sich im^er wieder die Schwierigkeit, daß auf die Befestigun^smöglichkeit kt ino "Rücksicht genommen ist. Der Verbraucaer
S a/Hü/ β ü
25. 9.48
ist go2iVYu:-igGn, TQesininbügel, Schylli.-n odor dgl. herzustellen, um mit Hilfe diest-r den Kondensator auf einer Geräteplatte oder dgl. befestigen zu können. Der Grund dafür, daß fertigungsmäßig solche Einrichtungen nicht vorgesehen werden, ist vermutlich darin zu suohen, daß die Pappgehäuse nicht genügend widerstandsfähig sind und die Anbringung von Halterungsorganen nicht ohne weiteres zulassen, wie es bei Metallgehäusen der Pail ist. Außerdem zeigtö sich, daß man bei der vereinfachten Konstruktion solcher Elektrolytkond^nsatoren offenbar doch zu wenig Bücksicht auf den möglichen Feuchtigkeitsaustausch zwischen Atmosphäre, und Kondtnsatorinhalt genommen hatte, sodaß KLektrolytaustritt zu verzeichnen war, der innerhalb eines (rerätes naturgemäß zu untragbaren Mißständen führt,
Pio vorliegende. Erfindung gibt nun einen Aufbau eines Elektrolytkondensator3 an, der im Sinne der skizzierten Entwicklung als sehr einfach und leicht zu bezeichnen ist und trotzdem unter Anwendung der in der Zwischenzeit gemachten Erfahrungen unter Berücksichtigung der dem Elektrolytkondensator zugeordneten Eigenschaften eine betriebssichere Ausführung darstellt. Der Kondensator ist dadurch gekennzeichnet, daß dor Wickelkörper in einem nur einseitig offenen, " i;iit Lack und zwar vorzugsweise Kunststofflack bedeckten Pappgebäuse untergebracht ist und daß die Gehäuseöffnung durch eine auf dem Wickelkörper aufliegende feuchtigkeitsundurchlässige Isolierscheibe und weiterhin durch eine odor mehrere auf dieser aufliegendem feuchtigkeitsaufsaugenden Iüolierscheibcn, welche ihrerseits von einem mit dem Gehäuse durch Verkleben verbundenen Deckel aue dem Stoff des Behälters abgedeckt sind, vereohlossen ist, während die Stromanschlußstreifen des Wickelköroors zunächst zwischen dem geschlossene Fläohon darstellenden Abdeckscheiben und der Gehäuseinnenwand oirigeklsramt, dsnn aber ein- ociur mehrmals abgewinkelt, die weiteren Abdeckscheiben durchdringend, in Form von Anschluß draht en, die innerhalb der Abdeckscheiben mit den Anschluß streifen verschweißt od'er vernietet sind, nach auoson geführt sind. Bei dieser Ausführung ist das Gehäuse aus Pappe im Sinne der leichteren Ausführung γοη Wert, Da es aber gleichzeitig mit einem Lack wenigstens überzogen ist, zweckmäßigcrweise jedoch mit diesem Lack imprägniert ist, stellt es ein bereits mechanisch widerstandsfähiges, aber insbesondere gegen Feuchtigkeitsaustausch widerstandsfähiges Gebilde dar. Durch die geschlossene Form des Gehäuses ist lediglich eine einzige, nämlich die Einsatzöffnung für den Wickelkörper zu verschließen. Wie- bereits angegeben, wird der Wickelkörper zunächst mit einer feuchtigkeitsundurchlässigen Isolierscheibe bedeckt, die einen Feuc'itigkeitsaustritt nur an der Berührung;BivU;lle zwischen Scheibenrand und Gchäuoeinnenwand zuläßt. Es ergibt cicli daraus also, daii sw ecknäß ig ist, diese Abdeckscheibe möglichst genau einzupassen und gegebenenfalls mit Druck einzusetzen. Feuct;-tigkeits- und Elektrolytspuren, die trotzdem um den
x)mechanisch
Scheibunmnd herumkriechen, worden dann in ein or darauf angeordneten feuchtigkeito^nfnehmenden Scheibe, beispielsweise aus Zellstoff aufgenommen. Diese Anordnung kann bei Bedarf ein- odor mehrmals wiederholt werden. Es zeigte sich jedoch, daß eine Wiederholung nicht erforderlich ist, da die z.Zt. gebräuchlichen Elektrolyte so beschaffen sind, daß mit dem Austritt größerer I'lüssigkeitsmengen aus dem Wickelkörper nicht gerechnet au werden braucht.
Die Stromzuführungen zum Wickelkörper bes-tehen, wie es bei Elektrolytkondensatoren üblich ist, aus Folienetreifcn, die zweckmäßigerweise flach zwischen den beschriebenen Abilfcckecheiben und der Gehäuse innenwand eingeklemmt werdth. Hierauf werden sie sweckmäßigerweise abgewinkelt und mit den äug.«3 er en Stromzuführungen in Form von lot fähigen Drähten vernietet oder verschweißt« Die Verbindungsstelle wird zwischen der beschriebenen saugfähigen Abdeckscheibe und einer weiteren sau ^-fähig en Abdeckscheibe angeordnet, damit ILle-ktrolytspuren, die längs der Stromzuführung aus dem Wickelkörper austreten, nicht bis zur Verbindungsstelle mit 'lora Fichtventilmetall vordringen können, um elektrische Nachteile au vermeiden» Diese aweite saugfähige AbdeckscliLibe wird von den nunmehr als Drähte v/eitergeführten Stromzuführungοη durchdrungen und zweckmäßig^rweise unter nochmaliger Abwinke lung durch den Gehäusedeckel gefu"irt, der mit dem Gehäuse durch Verkleben dicht verbunden ist» Um mich an eier Austrittsstelle der Anschlußdrähte eine gewisse Dichtigkeit au bioteil und die Zugentlastung der Anschluß ir ah to r.u vergrößern, führt man diese durch in den Abschlußdeckel eingesetzte Hohlnieten und verlötet sie mit den AnsculußdrUhten.
2/Ur Befestigung des Kondensators auf einer Geräteplatte dienen zwei an diametral gegenüberliegenden Mantellinien in die Gehäusewand eingekrallte Blechstreifen, wie sie aus der Papp- und Papierindustrie her bekannt sind und z.B. sum Schutz von Ordnerecken und dgl* benutzt werden« Diese Blechstreifen überragen eine Stirnseite des Kondensatorbehälters und werden bei der Montage des Kondensators durch Sohlitze in der Geräteplatte geführt und hinter diesen verschränkt.
Durch Anwendung vieler an sioh z.T. bekannter Maßnahmen ergibt sich somit ν ein Produkt, das die gesteinte Aufgabe, nämlich eine leichte, billige und trotzdem mechanisch rud elektrisch sichere Ausführung zu schaffen, in ν or rüg"! ie her Weise erfüllt. In der Zeichnung ist im Schnitt in der Abb.1 ein in diesem Sinne aufgebauter Elektrolytkondensator wiedergegebun. a ist der "Wickelkörper, der in den einseitig offenen, wit Lack imprägnierten Becher b untor,?^- braoht ist. Der "Tickelkörper ist zunächst mit einer fe-ucntigkeitsundurchlässipen Isolierscheibe c aus Lackpapier oder Hartpapier bedeckt, die möglichst unter Druck in die Gehäuseöffnung eingesetzt wird. Auf diüse Scheibe ist eine
saugfähige, beispielsweise ίτιλ Zellstoff bestehende Scheibe draufgelegt, diu zur Aufnahme, etwaiger ausgetretener 1,1 cktrolyt spuren diu nt. Stromzuführungen e und f sind * w,isoliert Ui ce cn beiden Scheiben und der Gehäuse inneiiw υ α eingeklemmt und werden oberhalb ucr Scheibe d nbgewink« It und mit den Anschlußdrähten g und h an den Stellt η i Uüd k in geeigneter Weise verbunden. Danach wird eine weitere saugiähige Soheibe 1 vorgesehen, die von den Anschlußdrähten >/, und h durchdrungen wird. Die Verbindungsstellen i unl k sind somit innerhrJb der saugfähigen Scheiben d und 1 ίϊι,ή. ordnet un.l vor Korrosionen durch den Elektrolyten ν verhältnismäßig gut geschütz't. Den Abschluß bildet schließlich eine aus dem Guhaus&material bestehtnde Scheibe m, die j η Vovm uinos eingepaßten Deokels mit dem Gehäuse d durch Verkleben verbunden ist. Die Stromzuführungen g und h durchdringen η ich nochmaliger Abwinkelung auch den Deckel m, Jer an den Tiurchtrittstellen mit Hohlnieten η und ο ano&erüstet ast, die scalicßlich mit den Anschluß-'■'r'ihten g, und h verlott-t
Zur Ha]tun,·; dos KOndensators auf einer Geräteplatte dienen die Bleohatruii'en ρ und q, von denen einer in der Figur 2 in der Seitenansicht wiedergegeben int. Es handelt sich um einen gtmahnten Blechstreifen, dor in die GeMusewand d eingekrallt ict unC eine mechanisch sichere- Verbindung mit dem Geaatisu gibt. Die frei herausstehenden Enden von p' und q worden n?ch dem Durchtritt durch entsprechende t der Geräterlntto verschränlct-.
Der in der Zeichnung dargestellte Aufbau des Kondensators ist lediglich als Beinpiol anzusehen. Es ist ohne weiteren möglich, den Kond-etisrior auch in kopfstehender anordnung zu vorwenden, wenn man die Halterungsorgane ρ und q über die andere Stirns.itc des Kondensators hervorstehen läßt. Auch kann die Anordnung der Verschlußscheiben und die Führung der Sfcromanschlüsse sowie deren Ausbildung, beispielsweise als Lötfahne vorgesehen worden, ohne grundsätzlioh an dem gepchildorten Aufbau des Kondensators etwas zu ändern, fficlitij ißt ledirlich, %_daß das Gehäuse α it Lack behandelt ist, nur eine einzige Öffnung besitzt und daß di(so mit feuchtigkeitsundurchlässigen, und Feuchtigkeit aufsaugenden Scheiben verschlossen ist.
2 Pi.'uron

Claims (1)

  1. Elektrolyt ieolier KoncLjia .tor leichter Bauweise, dadurch, ^kennzeichnet * dai der Wickelkörper in einen einseitig geschlossenen^ mit Lack, vorzugsweise 'Kunststofflack bed&okten Pappgehäuse untergebracht isb ·η ^1 daß dio öffnung des Gehäuses durch eine auf dein V/iokel— körper aufliegend«? feuchtigkeitsundurchlaösige Iaolierachs&te* und durjeh eine oder mehrere ruf ΰleser aufliegende,* Feuchtigkeit aufsaugende Isolierscheiben, wslohe ihrerseits von eincai mit deÄ Gehäuno durch 7Qx-IrI eben Terbundenen Deokel aus dem Stoff'des Behälters abgedeckt aind, verschlosstjn ist, während die Stromnnschlußstreifen dos «Tiokelkürpers zunächst zwischen du« fciichlossönen flächen darstellenden Abdeckachej-ben und d.03*· Geliäuseinnenwand yin^ekleomt, dann aber ein- o&QX iRöhraals abgewinkelt, ^e weiteren Abdeckscheibori4 durchdringend, in Porn von ^nachlußdrahten, die innerhalb der Ab'ieokscijeilten rait Ct.η Anscjilußstreifen veröder vernietet sind, nnch aqssen geführt
    2* Llcktrolytischor Kondenaa.tor nach Anspruch 1, dadurch' "e"tLnn^cic"met, daß <"1er Gchäuoodeokel mit Hohlnieten verseliui iot, welche von den Stromzuführung en durchdrungen, mit diesen verlötet sind,
    3* Elektrolytisches Jondenoator n°,ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dad die fouchtigkeitsundurchlässigen Abdeckscheiben aus Lackp^picl' oder Hartpapier bestehen«
    4* E lekfcrQly livelier ICundonsator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dai3 die Feuchtigkeit aufnehmenden Abdlib aus Zellstoff bestehen«
    Slektrolyti$chfr IConösnsator nach Anspruch 1> dadurch' gekennzeichnet öaß das Gehäuse und der Gohäuse-deckel . mi* IiaSikr beispielsweise lalis Iriace-tatlaok imprägtLiert« sind*
    6^3lektrolytäsc1j.er l*pnät,nsator n-ich Anspruch 1, dadurch
    t'ek^n'i'L^ii'öls&e'lf da& das Gohäuso cn 2 diametrG.1 gcccn-färi Ma&tellinien mit vorzugsweise einge-Sleöheireifeii, die das Gehäuse an einer überrägeü und zur Befestigung ribö Kona nauf einer Grundplatte dienen, versehen sind.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2623592C2 (de) Festelektrolyt-Kondensator und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2359866A1 (de) Buchse fuer schaltkreisplatten
CH668347A5 (de) Dichtung an gehaeuseartigen einrichtungen mit elektrischen geraeten.
DEP0010632DA (de)
DE803659C (de) Elektrolytischer Kondensator leichter Bauweise
DE7230947U (de) Elektrischer Kondensator
DE692102C (de) Aus einem oder mehreren Einzelkondensatoren bestehender elektrischer Kondensator
DE579975C (de) Spule mit Schutzueberzug fuer Zaehler und Messinstrumente
DE951099C (de) Elektrische Drossel, insbesondere zum Betrieb von Leuchtstofflampen
AT329702B (de) Plattenartiger flachenheizkorper
AT149115B (de) Elektrolytischer Kondensator.
DE657212C (de) Gehaeuse fuer elektrolytische Kondensatoren
DE2518866C2 (de) Elektrischer Wickelkondensator
DE149729C (de)
AT73057B (de) Möbelwände.
DE268668C (de)
DE632098C (de) Sekundaerstrahlenblende fuer die Untersuchung mit Roentgenstrahlen
DE1972915U (de) Elektrisches, temperaturgeregeltes buegeleisen.
CH216517A (de) Vorrichtung zur Verminderung der Wirbelstromverluste in den Pressplatten eines Maschinenstators.
AT204663B (de) Gehäuse mit einem elektrischen Teil
DE461701C (de) Verfahren zur Herstellung von Carbidbehaeltern mit verstaerktem Boden
DE948991C (de) Elektrolytischer Kondensator
DE297449C (de)
DE818520C (de) Trockenbatterie in Form einer Zambonisaeule
AT208478B (de) Elektrolytkondensator