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Die Entwicklung von Flächenheizkörpern hat eine Reihe verschiedenartiger Typen hervorgebracht, die ihrem Verwendungszweck angepasst sind. So sind Flächenheizkörper mit geschichtetem Aufbau bekannt, welche eine Tragplatte aus einem festen Material z. B. Hartschaum, Kunststoff oder Holz aufweisen, auf der sich mehrere weitere Schichten befinden und wobei ein Flächenheizelement in Form einer Schicht vorgesehen ist, die zwischen elektrisch isolierenden Schichten angeordnet ist. Es sind auch Flächenheizkörper dieser Art bekannt, welche eine metallische Schicht im Inneren aufweisen oder eine metallische Deckschicht an der einen
Aussenseite.
Diese metallischen Schichten haben, wenn sie im Inneren sind, den Zweck einen Wärmereflektor und
Brandschutz zu bilden. Die äussere Deckschicht soll die aus dem Inneren kommende Wärme gleichmässig verteilen.
Allen diesen bekannten Typen von Flächenheizkörpern sind aber gewisse spezifische Mängel eigen.
Entweder fehlt ein ausreichende Bemessung des Isolationsabstandes zwischen dem Heizleiter und einer äusseren Metallschicht oder es fehlt ein äusserer Brandschutz überhaupt usw.
Die Erfindung hat zum Ziel, einen Flächenheizkörper zu schaffen, der einfach maschinell, d. h. im Durchlaufverfahren, herstellbar ist, den Sicherheitsvorschriften hinsichtlich Ableitstrom, Spannungsfestigkeit und Brandschutz entspricht und von grosser mechanischer Beständigkeit ist. Hiezu vereinigt die Erfindung teilweise an sich bekannte Merkmale zu neuen Kombinationen, welche die erwähnten Vorteile mit sich bringen.
Dementsprechend betrifft die Erfindung einen plattenartigen Flächenheizkörper mit einer wärmedämmenden Tragplatte und einem Flächenheiz-Element und zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die metallische Schicht, vorzugsweise eine Metallfolie, von kleinerer Flächenausdehnung als die ihr zugewandte Fläche der Tragplatte und mit allseitigem Abstand zu deren Rand angeordnet ist und dass der Flächenheizkörper eine metallische Umhüllung, vorzugsweise aus Aluminium, aufweist, welche Umhüllung die eine Hauptaussenfläche, d. h.
vorzugsweise die Oberseite des Flächenheizkörpers zumindest im wesentlichen frei lässt, dessen Rand aber bedeckt und dass zwischen dem äusseren Rand der metallischen Schicht (M) und der metallischen Umhüllung (MU) überall ein elektrischer Isolationsabstand besteht, der gegebenenfalls durch einen Isolator (Kleber und Kunststoff-Folie) ausgefüllt ist.
Wie ersichtlich, ist hier also eine innere Metallschicht kombiniert mit einer äusseren metallischen Umhüllung, wobei auf gegenseitige elektrische Isolierung geachtet ist, obwohl die innere Metallschicht an sich gegen den Heizleiter des Flächenheizelementes elektrisch isoliert ist. Im Falle eines Durchbrennens der Isolation des Flächenheizleiters wäre aber die Metallschicht direkt unter Spannung. Ausserdem besteht bei Wechselstromspeisung des Heizleiters wegen der geringen Abstände eine Kondensatorwirkung zwischen Heizleiter und Metallschicht im Inneren, so dass also auch auf diesem Wege die Metallschicht unter Spannung gerät, die nach aussen abgeschirmt werden muss.
Aus Herstellungsgründen ist es besonders vorteilhaft, ein vorgefertigtes Folienheizelement zu verwenden, da in diesem der Heizleiter bereits eine definierte feste Lage hat und so im gewünschten Abstand vom Rande des Flächenheizkörpers angeordnet werden kann, in dem einfach entsprechend breite isolierende Ränder beim Flächenheizelement vorgesehen werden. Die verschiedenen gleichbreiten Schichten können dann maschinell als endloses Band verpresst werden. Die Verbindung erfolgt in der üblichen Weise durch Hitze oder mittels Kleber bzw. mittels beider. Es ist auch vorteilhaft, in an sich bekannter Weise Klebefolien zu verwenden, die zwischen die zu verbindenden Schichten eingelegt werden.
Zum besseren Verständnis wird die Erfindung im folgenden an Hand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführungsform in schematischer Weise im Querschnitt darstellt, weiter erläutert.
In der Zeichnung bedeutet-TP- ;- eine Tragplatte, z. B. aus Hartschaum oder einem sonstigen vorzugsweise wärmedämmenden Material, auf der oben eine Metallschicht-M-, z. B. in Form eines Bleches aus Aluminium oder eine Metallfolie liegt und wobei diese Metallschicht-M-nicht bis an den Rand der Tragplatte--TP--reicht.
Darüber ist ein elektrisches Heizelement, bestehend aus zwei Isolierfolien--IF und IF'--mit dazwischen liegenden Flächenheizleiter--HL--angeordnet. Es ist deutlich entnehmbar, dass der Heizleiter--HL--ebenfalls nicht bis an den Rand der Tragplatte reicht, sondern durch einen bandartigen
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IF'--davonMetallumhüllung--MU--, welche an der Oberseite des Heizkörpers jedoch nur dessen Rand im erwähnten bandartigen Bereich des Randes der Isolierfolien überdeckt. Durch diese erfindungsgemässe Anordnung wird erreicht, dass eine galvanische Verbindung der äusseren Metallumhüllung--MU--mit der innen liegenden metallischen Schicht--M--sicher vermieden wird und ausreichend grosse überschlag-bzw.
Kriechwege vorhanden sind auch für den Fall, dass die untere Isolierfolie--IF'--stellenweise durchbrennt, so dass ein Kurzschluss zwischen dem Heizleiter--HL--und der Metallschicht--M-entsteht.
Diese eben beschriebene Ausführung stellt nur eine der zahlreichen Möglichkeiten dar. Natürlich könnte z. B. auch über dem Flächenheizelement-HE-eine weitere Schicht, sei es eine Metallschicht zur Wärmeverteilung und zum äusseren Schutz oder eine Kunststoffplatte als Druckverteilerplatte angeordnet sein, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, wenn nur dafür gesorgt wird, dass zwischen dem
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Flächenheizelement--HE--und der äusseren metallischen Umhüllung eine ausreichende Isolierung vorgesehen ist. So wäre z.
B. auch folgender Schichtenaufbau von unten nach oben denkbar : Äussere metallische Umhüllung, wärmedämmende Tragplatte, metallische Schicht, Flächenheizelement, Druckverteilerplatte und eventuell noch eine darüberliegende Aussenschicht beliebiger Art. Eine weitere Ausführungsmöglichkeit wäre die Folgende : Äussere metallische Umhüllung, Wärmedämmplatte, Druckverteilerplatte aus festem Material, z. B. Kunststoff, Holz, Pressstoffplatte o. dgl., metallische Schicht, Flächenheizelement, metallische Schicht, elektrische Isolierschicht, z. B. trittfeste Kunststoffschicht.
Eine weitere Möglichkeit des Schichtenaufbaues wäre : Äussere metallische Umhüllung, Wärmedämmplatte gegebenenfalls aus weicherem Material wie Schaumstoff, Vlies, Wolle o. dgl., Tragplatte aus festem elektrisch isolierendem Material, metallische Schicht, Flächenheizelement, elektrische Isolierschicht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Plattenartiger Flächenheizkörper mit einer Tragplatte und einem Flächenheizelement, wobei zwischen dem Flächenheizelement und der Tragplatte eine metallische Schicht vorhanden ist, dadurch gekenn- zeichnet, dass die metallische Schicht (M), vorzugsweise eine Metallfolie, von kleinerer Flächenausdehnung ist als die ihr zugewandte Fläche der Tragplatte (TP) und mit allseitigem Abstand zu deren Rand angeordnet ist und dass der Flächenheizkörper eine metallische Umhüllung (MU) hat und überall ein elektrischer Isolationsabstand besteht, der gegebenenfalls durch einen Isolator (Kunststoff-Folie) ausgefüllt ist.
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