DE1950667C2 - Elektrischer Wickelkondensator - Google Patents
Elektrischer WickelkondensatorInfo
- Publication number
- DE1950667C2 DE1950667C2 DE1950667A DE1950667A DE1950667C2 DE 1950667 C2 DE1950667 C2 DE 1950667C2 DE 1950667 A DE1950667 A DE 1950667A DE 1950667 A DE1950667 A DE 1950667A DE 1950667 C2 DE1950667 C2 DE 1950667C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- strip
- dielectric
- metal foil
- metal layer
- metal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
- H01G4/00—Fixed capacitors; Processes of their manufacture
- H01G4/32—Wound capacitors
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
- H01G4/00—Fixed capacitors; Processes of their manufacture
- H01G4/002—Details
- H01G4/228—Terminals
- H01G4/242—Terminals the capacitive element surrounding the terminal
- H01G4/245—Tabs between the layers of a rolled electrode
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
Description
50
55
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Wickelkondensator nach dem Oberbegriff des Patent- b0
anspruchs 1.
Hin derartiger Wickelkondensator ist aus dem DE-GM 17 69 499 bekannt.
Ein Belag eines Wickelkondensators kann jeweils aus einer dünnen Schicht aus Metall, wie beispielsweise b5
Aluminium, bestehen, die auf einen dielektrischen Streifen aufgetragen ist, der z. B. aus Papier besteht.
Derartige Beläge bildende Metallschichten sind für die Verwendung in verschiedenen Kondensatoren geeignet,
insbesondere in Lastkondensaioren, wegen ihrer bekannten, elektrischen, selbsiheilenden Eigenschaften
und da sie das Gesamtvolumen des Kondensators verringern. Diese Metallschichten können durch verschiedene
Verfahren einschließlich Metallaufdampfung erzeugt sein, die derart gesteuert sein können, daß
bestimmte Permeabilitätseigenschaften in bezug auf ein dielektrisches, flüssiges Imprägnierungsmittel erreicht
werden. Bei einem straff aufgerollten Wickelkondensatorkörper ist es schwierig, eine volle, vollständige oder
nahezu vollständige Imprägnierung im Innern oder in zentralen Teilen des Wickels zu erreichen, wenn als
einzige Dielektrika nicht poröse Kunststoffe verwendet werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen elektrischen Wickelkondensator der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, der, ohne metallfreie Randbereiche vorzusehen, eine verbesserte Isolierung zwischen den
Belägen besitzt und bei dem alle Anschlüsse an einer der beiden Stirnseiten des Wickels liegen.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die dielektrischen Streifen breiter als die bandförmige
Metallfolie sind und mit ihren Rändern über die beiden Ränder der Metallfolie überstehen und daß die
bandförmige Metallfolie mit mindestens einem metallischen, strsifenförmigen Anschluß verbunden ist, der an
der die Stirnkontaktschicht des aus der aufgebrachten Metallschicht gebildeten Belags aufweisenden Stirnseite
isoliert aus dem Wickel herausragt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Wickelkondensators ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer bevorzugten Ausführung des Wickelkondensators;
Fig. 2 einen Teilquerschnitt aus Fig. 1, wobei die
einzelnen sich selbst tragenden Streifen zum Zwecke der deutlichen Darstellung getrennt angeordnet sind;
F i g. 3 einen Teilquerschnitt ähnlich dem von F i g. 2;
Fig.4 einen zusammengerollten Kondensatorwickel
mit Anschlüssen und
Fig. 5 einen zusammengebauten und in einem Gehäuse befindlichen Kondensator.
Eine bevorzugte Ausführung eine> mit einem eine Metallfolie und mit einem eine aufgebrachte Metallschicht
aufweisenden Belag versehenen Kondensators ist in Fig. 1 dargestellt. Dort umfaßt der Wickel 10
einen ersten dielektrischen Streifen 11, der aus einem an
sich bekannten dielektrischen Material besteht, das Papier und solche Kunststoffe wie Polyäthylen.
Terephthylat, Polysulfon und vorzugsweise die Polyolefine, insbesondere Polypropylen, umfaßt. Der Streifen
11 ist auf einer Oberfläche mit einer Metallschicht 12 aus
einem geeigneten Material wie Kupfer, Zink oder Aluminium bedeckt. Die Metallschicht 12 besteht
vorzugsweise aus Aluminium und kann mittels eines der an sich bekannten Metallaufdampfverfahren hergestellt
sein.
Bei dieser Ausführung stimmt die Breite der Metallschicht 12 mit der Breite des dielektrischen
Streifens 11 übercin.
Der nicht-metallisicrtcn Oberfläche des dielektrischen Streifens 11 nächst benachbart ist cmc freie
selbsttragende Aluminiumfolie 13, die den Gegenbelag zu dem durch die Aluminiumschicht 12 gebildeten Belag
darstellt, angeordnet. Die Aluminiumfolie 13 ist
schmaler als der dielektrische Streifen 11.
Auf der anderen Seite der Aluminiumfolie 13 ist ihr nächst benachbart ein dielektrischer Streifen 14, der aus
einem Kunststoff oder für einen imprägnierten Kondensator aus einem porösen Materia!, wie beispielsweise
Kraftpapier oder irgendwelchen anderen ähnlichen Materialien, bestehen kann, welche höhere Absorptionseigenschaften
in bezug auf das allgemein übliche dielektrische flüssige Imprägnierungsmittel, wie Mineralöl,
Silikonöl, Baumwollsamenöl und die chlorierten Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Trichlordiphenyl aufweisen.
Bei dieser Ausführung ist die Breite des dielektrischen Streifens 14 aus praktischen Gründen
mindestens gleich derjenigen des dielektrischen Streifens 11.
Beim Wickel 10 können ein oder mehrere dielektrische Streifen 14 ebenso wie ein oder mehrere
dielektrische Streifen 11 vorgesehen sein, wobei nur der äußerste der Streifen 11 eine Metallschicht 12 darauf
besitzt. Bei der Aufwicklung des Wickels 10 mit dem dielektrischen Streifen 14 als Zentrum der Umdrehung
ergibt sich ein Querschnitt des Wickels, der der F i g. 2 entspricht, wobei zur besseren Darstellung die sich
selbsttragenden Streifen in auseinander gezogener Anordnung dargestellt sind. Bezüglich F i g. 2 wird
besonders bemerkt, daß zwischen einem Belagpaar, wie dem von der Metallschicht 12 gebildeten Belag und dem
von der Metallfolie 13 gebildeten Belag, nur einer der dielektrischen Streifen 11 oder 14 angeordnet ist und
daß der andere dielektrische Streifen sich zwischen der Metallfolie 13' und der nächsten Windung der
gegenüberliegenden Metallschicht 12. die mit 12' bezeichnet ist, befindet. Wenn jedoch der dielektrische
Streifen 14 aus einem zu dem des Streifens 11 unterschiedlichen Material, wie beispielsweise Papier,
besteht, dann besitzt die Metallfolie 13 innerhalb des Wickels auf einer Seite einen leichter imprägnierten
Papierstreifen ;4, während sich auf der anderen Seite
davon der schwer zu imprägnierende Kunststoffstreifen 11 befindet. Der dielektrische Streifen 11 ist mit einer
Metallschicht 12 bedeckt. In F i g. 2 ist der dielektrische Papierstreifen 14 aus praktischen Gründen zum die
Metallschicht 12 tragenden dielektrischen Streifen 11 versetzt dargestellt. Durch diese Anordnung wird an
einem Ende des Wickels zum Zwecke der Kontaktierung der Metallschicht 12 mittels einer Metallbeschichtung
eine überstehende metallbeschichtete Kante erzeugt und ein Überstehen des Papiers am anderen
Ende des Wickels zum Zwecke der Isolation gegen ein Metallgehäuse vorgesehen, wenn der Wickelabschnitt
für die Imprägnierung in ein Metallgehäuse gebracht wird.
Ein derartiger Kondensator mit einer sich selbsttragenden Metallfolie als Belag hat den Vorteil, daß diese
Folie wirtschaftlicher ist als eine aufgebrachte Metallschicht, eine höhere Wärmeleitfähigkeit besitzt, leicht
mit einem Anschlußstreifen zu versehen ist und sich für eine vielfach Aufteilung leicht trennen läßt.
Ein Beispiel eines aus vielen Abschnitten bestehenden Kondensators ist in dem US-Patent 33 65 632 ausgeführt.
Wie in F i g. 2 dargestellt ist, ist die Metallschicht 12 von der Metallfolie 13 durch einen dazwischen
befindlichen dielektrischen Streifen 14 getrennt. Die Metallschicht 12 reicht in Verbindung mit dem
dielektrischen Streifen 11 über den Streifen 14 an dem
rechten Teil des Wickels hinaus, so daß die Metallschicht 12 an dieser Wickclstirnseite freiliegt und in
herkömmlicher Weise mit einem Metall nach dem Schoopverfahren beschichtet werden kann, um daran
eine Zuleitung zu befestigen. Die Metallschicht 12 ist von der Metallfolie 13 durch den dielektrischen Streifen
11 auf einer Seite und durch den dielektrischen Streifen 14 auf der anderen Seite getrennt. Da der Belag 13
schmaler als der Streifen 14 ist, wird die Möglichkeit nahezu beseitigt, daß bei dem Aufsprüh- bzw.
Schoopverfahren ein Metallkontakt zwischen der auf ίο der Stirnseite aufgebrachten Metallschicht 23 und der
Metallfolie 13 eintritt
Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Anschlüsse eines Wickelkondenstors an einer der Wickelstirnseiten
vorgesehen sind, was besonders bei Lastkondensatoren wichtig ist Wegen der metallfreien Ränder jedoch und
der Zweckmäßigkeit der gegenüberliegenden Ränder an den Stirnseiten besitzen bekannte Kondensatoren
mit Metallschichten jeweils einen Anschluß an jeder Stirnseite. Normalerweise wird ein geeignetes Metall
auf jede Stirnseite des Kondensators aufgebracht, und es wird ein Anschluß mit diesem aufgebrachten Metall
verbunden. Ein solches Verfahren ist beispielsweise aus dem US-Patent 32 56 472 ersichtlich. Wie jedoch schon
gesagt wurde, ist es bei Lastkondensatoren und besonders bei Kondensatoren, die aus mehreren
Abschnitten bestehen, wie sie beispielsweise aus dem US-Patent 33 65 632 zu entnehmen sind, besonders
vorteilhaft, wenn alle Anschlüsse an einer Stirnseite aus dem Wickel geführt sind.
Wie z. B. in F i g. 1 dargestellt, ist bei dem aufgezeigten Kondensator ein geeigneter Anschlußstreifen
oder Anschlußdraht 16 mit einem kleinen Viereck einer Aluminiumfolie 17 befestigt, die im
folgenden als »Flagge« bezeichnet wird. Während des !>
Aufrollens des Wickels wird der »Flaggenstreifen« (16 und 17) in den Wickel in der gewünschten Lage
eingesetzt. Er dient als Anschluß für die Metallfolie 13. Der Anschluß für die Aluminiumschicht 12 kann in der
allgemein üblichen Weise hergestellt werden, wie in dem US-Patent 32 56 472 beschrieben ist, oder er kann
durch andere geeignete Verbindungsverfahren für Zuleitungen hergestellt werden, die für metallische
Filme verwendbar sind.
Der besondere Aufbau und die Anordnung von drei 4~>
Zuführungen, die z.B. aus dem gleichen Ende des Kondensators, der aus vielen Abschnitten besteht,
herausragt, ist in den F i g. 3 und 4 deutlicher dargestellt. In Fig. 3 ist ein Kondensatorabschnitt 18 mit
verschiedenen selbsttragenden Streifen in einer zum >0 Zwecke einer deutlichen Darstellung getrennten Anordnung
aufgezeigt. Der dielektrische Streifen 14 und die Metallfolie 13 sind untereinander versetzt in bezug
auf den Kunststoffstreifen 11 und die darauf befindliche
Aluminiumschicht 12. Der Metallfolie 13 nächst "''' benachbart ist ein Streifen 16, wie in F i g. 1 dargestellt,
angeordnet. Der Streifen 16 kann direkt mit der Aluminiumfolie 13 durch Schweißen, Festklammern
oder dergleichen befestigt sein oder kann in Verbindung mit einem »Flaggenstreifen« 17 zur Reibungshaftung in
dem Wickel verwendet werden. Um für geeignete elektrische Verbindungen zur Aluminiumschicht 12
ebenso wie zur Metallfolie 13 zu sorgen, wenn der Ab^fhnitt 18 in eine Wickelform aufgerollt wird, kann
eine Isolierung 19 auf einem Abschnitt des Anschlußb:i
Streifens 16 vorgesehen sein, um den Streifen 16 von der überstehenden Aluminiumschicht 12 zu isolieren.
Fig. 4 zeigt die Anschlüsse eines Wickels 21, dessen
Lagen entsprechend dem Abschnitt 18 der F i g. 3
aufgebaut sind. An der gezeigten Stirnseite des Wickels
21 gemäß Fig. 4 ist ein Anschluß 22 zur Aluminiumschicht 12 über eine stirnscitig aufgebrachte Metallschicht
23 hergestellt. Die nach dem Schoopverfahrcn aufgetragene Metallschicht 23 ist über einen halben Teil
der Stirnfläche des Wickels vorgesehen, und der Anschluß 22 ist damit durch Schweißen, Löten oder
durch andere geeignete Befestigungsverfahren verbunden. Wie in F i g. 2 dargestellt ist, reicht die aufgebrachte
Metallschicht 12 ein wenig über den Papierstreifen 14 an einer Stirnseite des Wickels heraus, so daß sie hier durch
eine stirnseitig aufgebrachte Metallschicht 23 kontaktierbar frei liegt. Der dielektrische Streifen 14 reicht
über die durch den dielektrischen Streifen 11 bestimmte Wickeikante an der anderen Stirnfläche des Wickels
zum Zwecke der Isolierung etwas weiter hinaus. Außer der aufgsbrachten Stirnkontaktschicht 23 können an
der anschlußseitigen Stirnfläche ein oder mehrere von der Metallschicht 23 isolierte Anschlußstreifen 16 aus
dem Wickel geführt sein, wie in F i g. 3 gezeigt wird.
Polyppropylen und Polysulfon können beispielsweise als Kunststoffe für jeden der dielektrischen Streifen 11
und 14 gewählt werden.
Bei der in der F i g. 2 aufgezeigten Ausführung kann auch die Metallfolie 13 durch einen dielektrischen
Streifen ersetzt werden, der porös oder nicht porös ist, der aus Papier oder Kunststoff besteht, der auf beiden
Seiten metallisiert ist (Doppelmetallisierung) und der so eine Struktur erhält, die selbsttragend ist. Der
doppelmetallisierte, dielektrische Streifen besteht vorzugsweise aus Papier. Der dielektrische Streifen 14 kann
aus einem zusammengesetzten Streifen mit einer Sandwich-Struktur bestehen, beispielsweise ?us einem
Paar Papierstreifen und einem dazwischenliegenden Kunststoffstreifen. Auch der dielektrische Streifen 11
kann aus einem zusammengesetzten Streifen, beispielsweise aus einem Paar Kunststoffstreifen und einem
■"> dazwischen befindlichen Papierstreifen, bestehen.
Bei allen Ausführungsformen des gezeigten Kondensators können einer oder mehrere der Streifen 11 und 14
durch eine integrale Sandwich-Struktur, wie sie z. B. in dem US-Patent 33 63 156 beschrieben ist, ersetzt
werden.
Die aufgezeigte Ausführung des Wickels kann vorzugsweise bei einem nicht imprägnierten Kondensator
vorgesehen werden, aber auch bei einem imprägnierten Kondensator, der solche dielektrischen flüssigen
'<'· imprägineruMgsffiiiiei wie Mineralöl, Baurriwoüsarrien
öl, Silikonöl und halogeniert Kohlenwasserstoffe, insbesondere Trichlordiphenyl, aufweist.
Die Ausführung des Wickels gemäß F i g. 4 z. B. kann in vorteilhafter Weise bei einem imprägnierten
-° Kondensator vorgesehen werden, wenn ein geeignetes
Gehäuse vorgesehen wird, wie in F i g. 5 ersichtlich ist.
Der in F i g. 5 dargestellte Kondensator 24 umfaßt ein
Gehäuse 25, das einen Kondensatorwickel, wie den Wickel 10 und 21 gemäß F i g. 1 und 4, beherbergt. Beim
Zusammenbau des Kondensators 24 wird ein Wickel, wie der Wickel 10 gemäß Fig. 1, zuerst in eine ovale
Form abgeflacht. Danach wird die Schoopschicht 23 und der Anschluß 22 angebracht und die Anordnung in das
Gehäuse 25 eingepaßt. Beide Anschlüsse 16 und 22
M werden intern mit den Anschlußfahnen 26,27 und 28 auf
dem Gehäuse 25 verbunden. Das Gehäuse 25 enthält die dielektrische Flüssigkeit und ist daher für diese Zwecke
abgedichtet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Elektrischer Wickelkondensator mit mindestens einer bandförmigen Metallfolie (13) eines Belags mit
einem dielektrischen Streifen (14), der mit einer seiner beiden Oberflächen an einer Oberfläche der
bandförmigen Metallfolie (13) anliegt, mit einem weiteren Belag, der aus einer auf die der Metallfolie
(13) abgewandten Oberfläche des vorgenannten, dielektrischen Streifens (14) aufgebrachten Metallschicht
besteht, deren Breite im wesentlichen der des dielektrischen Streifens (14) entspricht und deren
einer Rand an einer Wickelstirnseite freiliegt, mit einem metallfreien, zweiten, dielektrischen Streifen
(11), der zwischen der anderen Oberfläche der bandförmigen Metallfolie (t3) und der freien
Oberfläche der aufgebrachten Metallschicht (12) liegt und dessen Breite im wesentlichen der des
ersten dielektrischen Streifens (14) entspricht, und mit einer als Stirnkontaktschicht dienenden Metallschicht
(23), die auf wenigstens einem Teilabschnitt der den freiliegenden Rand der Metallschicht (23)
aufweisenden Wickelstirnseite aufgebracht ist, d a durch gekennzeichnet, daß die dielektrischen
Streifen (11, 14) breiter als die bandförmige Metallfolie (13) sind und mit ihren Rändern über die
beiden Ränder der Metallfolie (13) überstehen und daß die bandförmige Metallfolie (13) mit mindestens
einem metallischen, streifenförmigen Anschluß (16, 17) verbunden ist, der an der die Stirnkontaktschicht
(23) des aus der aufgebrachten Metallschicht (12) gebildeten Belags aufweisenden Stirnseite isoliert
aus dem Wickel herausragt.
2. Wickelkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der metallfreie, zweite dielektrische
Streifen (14) aus Polypropylen besteht.
3. Wickelkondensator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Metallschicht (12) des
weiteren Belags tragende dielektrische Streifen (14) aus Papier besteht.
4. Wickelkondensator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die als
Stirnkontaktschicht dienende Metallschicht (23) nur einen Teil der einen Wickelstirnfläche bedeckt und
daß der streifenförmige Anschluß (16), welcher mit der bandförmigen Metallfolie (13) in Verbindung
steht, aus dem Teil dieser Stirnfläche des Wickels austritt, der nicht von der Metallschicht (23) bedeckt
ist.
5. Wickelkondensator nach einem der Ansprüehe 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
bandförmige Metallfolie (13) in Längsrichtung unterteilt ist und so ein aus mehreren Teilkondensatoren
bestehender Kondensator gebildet ist.
2°
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US76728368A | 1968-10-14 | 1968-10-14 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1950667A1 DE1950667A1 (de) | 1970-04-30 |
| DE1950667C2 true DE1950667C2 (de) | 1984-04-19 |
Family
ID=25079023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1950667A Expired DE1950667C2 (de) | 1968-10-14 | 1969-10-08 | Elektrischer Wickelkondensator |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3522498A (de) |
| DE (1) | DE1950667C2 (de) |
| FR (1) | FR2020626A1 (de) |
| GB (1) | GB1282467A (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3857073A (en) * | 1973-04-10 | 1974-12-24 | Shizuki Electrical Mfg Co Ltd | Capacitor with polypropylene dielectric |
| US3810252A (en) * | 1973-04-23 | 1974-05-07 | Duralac Chem Corp | Ground bonded apparatus |
| US4477953A (en) * | 1981-07-06 | 1984-10-23 | Lobo Edward M | Wound capacitor end connections and method of obtaining same |
| US4447854A (en) * | 1982-11-22 | 1984-05-08 | Sprague Electric Company | Oval dual-AC-capacitor package |
| SE452524B (sv) * | 1985-09-13 | 1987-11-30 | Ericsson Telefon Ab L M | Kondensatorenhet med minst tre kondensatorer |
| US7365959B1 (en) | 2004-08-12 | 2008-04-29 | Charles Barry Ward | Multi value capacitor |
| US8830655B2 (en) | 2011-03-22 | 2014-09-09 | Trench Limited | Tabless roll capacitor and capacitor stack |
Family Cites Families (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US965992A (en) * | 1909-01-28 | 1910-08-02 | Dean Electric Co | Electrical condenser. |
| DE1011527B (de) * | 1952-07-26 | 1957-07-04 | Bosch Gmbh Robert | Elektrischer Kondensator |
| GB723693A (en) * | 1953-07-15 | 1955-02-09 | William Dubilier | Improvements in or relating to electrical capacitors |
| DE1769499U (de) * | 1955-09-07 | 1958-07-03 | Bosch Gmbh Robert | Elektrischer kondensator, insbesondere wickelkondensator mit auf dessen stirnseiten aufgespritzten kontaktbruecken. |
| GB979363A (en) * | 1962-09-21 | 1965-01-01 | Siemens Ag | Improvements relating to electrical capacitors |
| US3256472A (en) * | 1962-12-10 | 1966-06-14 | Gen Electric | Electrical connecting structure for rolled capacitors |
| GB995507A (en) * | 1963-01-29 | 1965-06-16 | Telegraph Condenser Co Ltd | Improvements in or relating to capacitors |
| US3292061A (en) * | 1963-08-13 | 1966-12-13 | Gen Electric | Electrical capacitor with a polyphenylene ether dielectric |
| US3275914A (en) * | 1963-09-19 | 1966-09-27 | Sangamo Electric Co | Electric capacitor having dielectric spacer of reconstituted mica interleaved with solid plastic |
| US3346789A (en) * | 1965-10-22 | 1967-10-10 | Sprague Electric Co | Electrical capacitor with impregnated metallized electrode |
| SE361551B (de) * | 1965-11-18 | 1973-11-05 | Gen Electric | |
| US3363156A (en) * | 1966-10-19 | 1968-01-09 | Gen Electric | Capacitor with a polyolefin dielectric |
| US3365632A (en) * | 1966-06-14 | 1968-01-23 | Gen Electric | Wound capacitor |
| DE1969196U (de) * | 1967-02-21 | 1967-09-28 | Siemens Ag | Regenerierfaehiger elektrischer kondensator. |
-
1968
- 1968-10-14 US US767283A patent/US3522498A/en not_active Expired - Lifetime
-
1969
- 1969-10-01 GB GB48304/69A patent/GB1282467A/en not_active Expired
- 1969-10-08 DE DE1950667A patent/DE1950667C2/de not_active Expired
- 1969-10-10 FR FR6934795A patent/FR2020626A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2020626A1 (de) | 1970-07-17 |
| DE1950667A1 (de) | 1970-04-30 |
| GB1282467A (en) | 1972-07-19 |
| US3522498A (en) | 1970-08-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3032492A1 (de) | Elektrisches netzwerk und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE1950667C2 (de) | Elektrischer Wickelkondensator | |
| DE1589008C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Wickelkondensators | |
| DE19510624C1 (de) | Wickelkondensator mit X-Y-Mehrfachkapazität | |
| DE1940036A1 (de) | Kapazitives Netzwerk | |
| DE2229293A1 (de) | Elektrischer Kondensator | |
| DE2746591C2 (de) | Elektrischer Kondensator | |
| DE1951395A1 (de) | Kombinationskondensator | |
| DE3100253C2 (de) | Elektrodenanschlußstreifen für einen Kondensator | |
| DE2844577C2 (de) | Widerstands-Kondensator-Einheit | |
| DE7429177U (de) | Kondensator | |
| DE3135911A1 (de) | "wickelkondensator" | |
| DE1241534B (de) | Verfahren zur Herstellung eines regenerierfaehigen Duennfolienkondensators | |
| DE1158178B (de) | Verfahren zur Herstellung eines regenerierenden Kondensators hoher Raumkapazitaet | |
| DE897741C (de) | Elektrischer Wickelkondensator mit beidseitig metallisierten dielektrischen Streifen | |
| DE2300896A1 (de) | Widerstands-kondensator-einheit | |
| DE1013793B (de) | Kondensator mit ausbrennfaehigen Belegungen | |
| DE2618686C2 (de) | Verfahren zum Kontaktieren der Beläge von Folienkondensatoren | |
| DE1439083C (de) | Regenenerfähiger elektrischer Kon densator | |
| DE2812371A1 (de) | Kondensator und verfahren zu seiner herstellung | |
| EP0420162B1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Leistungskondensators in Stapelbauweise | |
| AT238334B (de) | Regenerierfähiger elektrischer Dünnfolienkondensator | |
| DE19744343C2 (de) | Abzweigkoppler für elektrische Leitungen | |
| DE1228720B (de) | Verfahren zur Herstellung eines regenerierenden Kondensators hoher Raumkapazitaet | |
| AT236549B (de) | Verfahren zur Herstellung eines regenerierenden Kondensators hoher Raumkapazität |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: DU BOIS PRICE, FRANK, SOUTH GLENS FALLS, N.Y., US |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |