DEP0010211DA - Förderrohr, insbesondere für Bagger oder ähnliche Geräte - Google Patents
Förderrohr, insbesondere für Bagger oder ähnliche GeräteInfo
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Description
Es sind Bagger oder ähnliche Geräte vorgeschlagen worden, die ortsbeweglich arbeiten und die das geförderte Gut gegebenenfalls unter Zusatz von Wasser meist in breiiger Form durch Rohrleitungen zur weiteren Verarbeitung abgeben. So sind z.B. Gewinnungsgeräte für Torf u.dgl. vorgeschlagen worden, die mit einer Breitorf-Mischanlage versehen sind, von der unter Zwischenschaltung einer Dickstoffpumpe und kugelgelenkig angeordneter Verbindungsrohre der Breitorf in Druckleitungen auf das räumlich weit von der Gewinnungsstelle entfernte Trockenfeld gepumpt werden.
Bei allen derartigen Geräten besteht immer der Nachteil, dass bei einer Ortsverlagerung des Baggers bzw. einer ihm nachgeschalteten Verarbeitungsanlage für das meist breiige Fördergut neu verlegt werden müssen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Nachteile der bisher üblichen Bauformen, insbesondere der bisher üblichen Verlagerung der Rohrleitungen, zu vermeiden. Die Erfindung besteht darin, dass zwischen ortsbeweglicher Abgabestelle und dem Anfang einer fest verlegten Endleitung eine beiderseitig drehbar angelenkte und mindestens mit einem vorzugsweise mittleren Drehpunkt ausgerüstete bewegliche Rohrleitung angeordnet ist. Bei dieser
erfindungsgemässen Anlage braucht bei einer Verlagerung der ortsbeweglichen Abgabestelle, wie z.B. des Baggers samt eines Mischwerkes, die Rohrleitung für das Fördergut nicht neu verlegt zu werden. Die an dem Bagger oder einem ähnlichen Gerät einerseits und an der Endleitung andererseits drehbare angelenkte bewegliche Rohrleitung, die mit einem meist mittleren Drehpunkt versehen ist, gestattet dem Bagger bzw. einem ähnlichen Gerät eine volle Beweglichkeit innerhalb des Umkreises, dessen Radius der gesamten Länge der beweglichen Rohrteile entspricht. Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung ergibt sich ausserdem der Vorteil, dass ein gleichförmiger, fortlaufender Betrieb der Anlage ohne weiteres möglich ist, da bei einer Ortsverlagerung die Förderung nicht unterbrochen werden muss. Weiterhin werden dem Verschleiss unterworfene Betriebsmittel, wie Förderwagen, Loks, Gleisanlagen, samt dem Bedienungspersonal einschliesslich Hilfskräften und Betriebsstoff eingespart. Das neue Förderrohr ist besonders für Bagger geeignet, die an einer Abbauböschung über grössere Strecken hin und her fahren und ein breiförmiges Fördergut abgeben.
Die Tragkonstruktion der beweglichen Rohrleitung kann auf unterschiedliche Art und Weise ausgebildet sein. Meist wird man den einen Teil der Rohrleitung von dem Bagger oder einem ähnlichen Gerät tragen lassen. Eine einfache Konstruktion besteht darin, dass die bewegliche Rohrleitung zumindest teilweise von einer am Anfang der fest verlegten Endleitung oder in dessen Nähe angeordneten Tragvorrichtung getragen wird. Diese kann beispielsweise aus einem senkrecht stehenden Rohrturm gebildet sein. Dieser wird im allgemeinen etwa in Höhe der Mitte der vom Bagger befahrenen Strecke aufgestellt. Er trägt ebenso wie der Bagger ein
kugelförmig endendes, mit Seilen abgespanntes und durch Gegengewichte ausgeglichenes Rohrleitungsstück. Die Länge der beiden Rohrleitungen, die vom Bagger oder einem ähnlichen Gerät und von dem Stützturm getragen werden, können je nach dessen Grösse und der Grösse des Baggers gewählt werden.
Die Erfindung kann weiterhin dadurch verbessert werden, dass auch die Tragvorrichtung verfahrbar, und dass die fest verlegte Endleitung mit mehreren Anschlüssen für die bewegliche Rohrleitung versehen ist. Auf diese Art und Weise wird die Beweglichkeit des Baggers erhöht bzw. kann die Länge der beweglichen Rohrteile verkürzt werden.
Die mit mehreren Anschlüssen versehene Endleitung kann dann innerhalb oder neben den Fahrgleisen der verfahrbaren Tragvorrichtung verlegt sein.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Gerätes in Verbindung mit einer Breitorf-Mischanlage dargestellt und zwar zeigen
Bild 1 eine Vorrichtung in Seitenansicht und
Bild 2 eine Aufsicht und im Schnitt a-a eine Seitenansicht einer ganzen Torfgewinnungsanlage.
Das vom Bagger d aufgenommene Fördergut, im vorliegenden Fall Torf, wird zunächst dem Mischer bzw. Aufbereitungsbehälter e zugeführt und dort mit Wasser versetzt. Unter diesem Behälter ist die Dickstoffpumpe a angeordnet, die den Breitorf in die bewegliche Rohrleitung b drückt, die einerseits von dem Bagger d und andererseits von dem Rohrturm c getragen wird. Die Rohrleitung b ist so ausgebildet, dass sie mindestens mit einem vorzugsweise mittle-
ren Drehpunkt versehen ist. An den beiden Enden ist die Rohrleitung b drehbar einerseits an die Dickstoffpumpe a und andererseits an das Ende der fest verlegten Endleitung f angelenkt. Die Verbindung der beweglichen Rohrteile wird im allgemeinen kugelgelenkig ausgebildet. Die Länge der beiden Rohrleitungen, die vom Bagger d und dem Rohrturm c getragen werden, sind der Grösse des Baggers d angepasst und können z.B. so gewählt sein, dass in Bezug auf den Rohrturm c der Bagger d eine Bewegungsfreiheit auf eine Strossenlänge von etwa 50 m und mehr besitzt. Wie insbesondere Abb. 2 im Grundriss zeigt, steht die Tragvorrichtung c etwa in der Mitte der Abbaufront hinter dem Gewinnungsgerät d. Es sind mehrere Stellungen des Gewinnungsgerätes d in strich-punktierter Linienführung dargestellt, so z.B. die beiden Endstellungen entlang der gezeichneten Abbaufront und zwei andere Stellungen bei weiter fortgeschrittener Abbaufront. Die Tragvorrichtung c kann in allen Fällen ihren Standort beibehalten.
Die Endleitung f führt zu einem Trockenfeld g oder Ablagerplatz, auf dem der Torfbrei abfliesst. Der getrocknete Torf kann dann von Förderzügen i auf einer Gleisanlage abgefahren werden.
Wie Abb. 2 zeigt, kann die Endleitung f zwischen den Gleisen des Rohrturm-Fahrwerkes verlegt und mit mehreren Anschlüssen für das in der Drehachse des Rohrturmes absteigende Leitungsrohr versehen sein. Die Tragvorrichtung d kann dann auf ihren Gleisen in jede gewünschte und geeignete Stellung verfahren werden. Es ist auch möglich, die Endleitung f ausserhalb der Rohrturm-Fahrgleise zu verlegen. In diesem Fall würde eine senkrecht stehende, in einer Kugel endende, im Winkel gebogene Rohrleitung angeordnet werden, die eine Exzenterbewegung zwischen Rohrlei-
tung am Turm und Pumpenleitung zulässt und damit eine weitere Vergrösserung des Arbeitsbereiches des Baggers ermöglicht.
Claims (4)
1.) Förderrohr insbesondere für Bagger oder ähnliche Geräte, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen ortsbeweglicher Abgabestelle und dem Anfang einer fest verlegten Endleitung eine beiderseitig drehbar angelenkte und mindestens mit einem vorzugsweise mittleren Drehpunkt ausgerüstete bewegliche Rohrleitung angeordnet ist.
2.) Förderrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Rohrleitung zumindest teilweise von einer am Anfang der fest verlegten Endleitung oder in dessen Nähe angeordneten Tragvorrichtung getragen wird.
3.) Fördervorrichtung nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragvorrichtung verfahrbar, und dass die fest verlegte Endleitung mit mehreren Anschlüssen für die bewegliche Rohrleitung versehen ist.
4.) Förderrohr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit mehreren Anschlüssen versehene Endleitung innerhalb oder neben den Fahrgleisen der verfahrbaren Tragvorrichtung verlegt ist.
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