<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zum Entladen und Fördern, gegebenenfalls auch Verladen oder Speichern, von Mostobst und Maische od, ähnl.
Gut, insbesondere von Weintrauben
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entladen und Fördern, gegebenenfalls auch Ver- laden oder Speichern, von Mostobst und Maische oder ähnlichem Gut, Insbesondere von Weintrauben.
Nach dem Stammpatent besteht die Vorrichtung aus einer pneumatischen Anlage mit Saugförderung, bestehend aus einer Absaugleitung mit Saugrüssel, einem Abscheider mit Austragschleuse sowie einem Gebläse mit Luftzuführ- und Luftabführleitung, nach Patent Nr. 212211. Mit der vorliegenden Erfindung wird bezweckt, die Einsatz-und Anwendungsmöglichkeit einer solchen Vorrichtung bzw. Anlage möglichst vielseitig zu gestalten.
Bei solchen Anlagen tritt auch die Notwendigkeit auf, sie bei mehreren Ablade-und Beladestellen untereinander nutzbar zu machen oder diese Stellen wechseln zu können, so z. B. das Abladen oder Beladen aus Bütten zu einem LKW oder Silo oder aus einem Silo in den LKW oder in Bütten oder schliesslich von einem LKW in die Bütten oder in den Silo durchführen zu können.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Absaugleitung und/oder das an die Austragschleuse anschliessende Ablaufrohr sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen schwenkbar sind. Zweckmässig haben die Absaugleitung und das Ablaufrohr den gleichen Schwenkradius.
In besonderer Ausgestaltung dieser Anordnung kann die starre Absaugleitung mittels eines biegsamen Zwischenstückes an den feststehenden Abscheider angeschlossen sein. Ebenso kann das starre Ablaufrohr mittels eines biegsamen Zwischenstückes an die feststehende Austragschleuse angeschlossen sein.
Schliesslich kann die Anordnung noch so getroffen sein, dass die Absaugleitung auf einem drehbaren Ausleger abgestützt und mit diesem schwenkbar ist. Statt dessen kann die Absaugleitung aber auch auf einer kreisförmigen Laufschiene abgestützt und mit dieser schwenkbar sein. Ferner kann die Absaugleitung sowohl schwenkbar als auch heb-und senkbar aufgehängt sein.
Mit einer solchen Anordnung können mehrere Ablade- und Beladestellen untereinander möglichst schnell gewechselt werden. Demgegenüber ist bei der Anordnung nach dem Stammpatent nureine Abladeund eine Beladestellung der Absaugleitung und des Ablaufrohres möglich. Die Anordnung nach dem Zusatzpatent ist daher von besonderem Vorteil für solche Anwendungsfälle, in denen ein Wechsel der Ablade-und Beladestellen erwünscht oder gar notwendig ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. l zeigt die Anlage in Ansicht von vorne in schematischer Darstellung. Fig. 2 ist eine Draufsicht zu Fig. 1. Wie bei den beiden Ausführungsbeispielen nach dem Stammpatent besteht die pneumatische Absaug- und Förderanlage in an sich bekannter Weise aus der Absaugleitung 1 mit Saugrüssel 2, einem Abscheider 3 mit Austragschleuse 4 sowie einem Gehäuse 5 mit Luftzuführungsleitung 6 und Luftabführleitung 7. Das Fördergut wird in den Behältern 8 auf Wagen 9 an die Förderanlage herangefahren. Hierauf wird die Ansaug- öffnung 10 des Saugrüssels 2 über das anzusaugende Gut gebracht, so dass sie sich immer dicht oberhalb des Gutes befindet, ohne in das Gut hineinzuragen.
Das biegsame und auseinanderziehbare Leitungsstück
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
rüssels 2 in einen Behälter 8. Das obere Ende des biegsamen und zusammendrückbaren Leitungsstücke 11 ist innerhalb des starren Führungsstückes 12 angeordnet, das an seinem unteren Ende die trichterartige Er- weiterung 13 hat, durch welche die freie Beweglichkeit des biegsamen und zusammendrückbaren Lei- tungsstückes 11 gesichert ist. Das angesaugte Gut gelangt durch die Saugleitung l tn den Abscheider 3, wo es aus dem Förderluftstrom ausgeschieden wird. Das ausgeschiedene Gut gelangt dann in die Schleuse 4 und von dieser in das anschliessende Ablaufrohr 20. Dieses Ablaufrohr 20 mündet in den Silo 21.
Sowohl die Absaugleitung 1 als auch das Ablaufrohr 20 sind nun in solcher Weise schwenkbar, dass ihre Mündung sowohl über den Wagen 9 und den Silo 21 als auch über einen weiteren Wagen 22 mit Be- hältern 23 gebracht werden kann, der zwischen dem Wagen 9 und dem Silo 21 aufgestellt werden kann. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, wie die Mündungen der Absaugleitung 1 und des Ablaufrohres 20 auf einer Kreisbahn verschwenkt werden können, so dass die Absaugleitung und das Ablaufrohr den gleichen Schwenkradius haben. Zu diesem Zwecke kann die Absaugleitung 1 mittels eines biegsamen Zwischenstückes 24 an dem feststehenden Abscheider 3 angeschlossen sein. Ebenso kann das Ablaufrohr 20 mittels eines biegsamen Zwischenstückes oder eines Kugelgelenkes an der feststehenden Austragschleuse 4 angeschlossen sein.
Die Absaugleitung 1 kann aber auch auf einem drehbaren Ausleger 25 abgestützt und mit diesem schwenkbar sein. An Stelle dieses drehbaren Auslegers 25 kann aber auch eine kreisförmige Laufschiene angeordnet sein, auf der die Absaugleitung 1 dann abgestützt und schwenkbar Ist. Schliesslich besteht auch noch die Möglichkeit, die Absaugleitung 1 sowohl schwenkbar als auch heb-und senkbar aufzuhängen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Entladen und Fördern, gegebenenfalls auch Verladen oder Speichern, von Mostobst und Maische oder ähnlichem Gut, insbesondere von Weintrauben, mittels einer pneumatischen Anlage mit Saugförderung, bestehend aus einer Absaugleitung mit Saugrüssel, einem Abscheider mit Austragschleuse sowie einem Gebläse mit Luftzuführ-und Luftabführleitung, nach Patent Nr. 212211, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugleitung (1) und/oder das an die Austragschleuse (4) anschliessende Ablaufrohr (20) sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen schwenkbar sind.