DEP0009619DA - Verfahren zur Herstellung von Emulslonsbindern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Emulslonsbindern.

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DEP0009619DA
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DE
Germany
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saponified
water
methylamine
resins
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Dr. Friedrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stockhausen GmbH and Co KG
Original Assignee
Chemische Fabrik Stockhausen GmbH
Publication date

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Description

Chemische Fabrik Stockhausen & de, Krefeld, Bäckerpfad 25
Verfahren zur Herstellung von Emulsionsbindern.
Im Laufe der letzten Jahre ist man in der Lackindustrie dazu übergegangen, die den Lack bildenden Grundstoffe nicht mehr in organischen Lösungsmitteln zu lösen, sondern in Form einer Emulsion auf die zu lackierenden Fläcl en aufzutragen. Derartige Emulsionslacke stellen sich bedeutend wirtschaftlicher, da sie den Aufwand an teueren Lösungsmitteln -insparen» Fabrikatorisch ist die Herstellung derartiger Emulsionslacke allerdings keine Vereinfachung, sondern mit erheblioLen Schwierigkeiten verbunden. Man benötigt zur Emulgierung des Lackkörpers niol t nur einen geeigneten Emulgator, der die Grundstoffe Harz und OeI in feinstverteilte, Hydrophile Form überzuführen-vermag, sondern auch einen S'ta belisator, der auf G-rund seiner peptisierenden Eigenschaften dem Emulsions zustand eine genügende Beständigkeit verleiht und das Zusammentreten der einzelnen Teilchen zu grösseren Komplexsn verhindert.
Gegenüber diesem k mplizierten Arbeitsverfa ren wurde nun gefunden, dass man in einfacher Weise und ohne Hilfsmittel zu Emulsionsbindern gelangen kann, wenn man Lack ohstoffe, die- tent—.■-?.
*Τγ-τττγΓ!;τ'; .". .;; : * . . (AnTfTe^JuTEg-T*"*?" ^TT^rf durch,, Einwirkung von Harze:
in_ Gegenwart von Aldehyden auf aliphatische Sulflärnide erhalten ·, mit flüchtigen Alkalien, wie Ammoniak oder Methylamin verseift.
Das Verseifungsprodukt hat die ^!geschäft, mit Wasser in jeder Verdünnung ausgezeichnet stabile Emulsionen ?u ergeben, die sich mit Farbpigmenten ohne Schwierigkeiten verarbeiten lassen und nach kurzer Trockenzeit einen klaren Film liefern. Je nach der Menge des verwendeten Farbstoffes erhält man mehr oder weniger glänzende Überrüge. Auch die Herstellung von flüchtigen Lacken ist auf diese Weise m'iglich. Die Filme haben einen bemerkenswerten Grad der Härte. Sie besitzen ein gutes Haftvermögen und sind auch nach genügender Trockenzeit wasserfest, sod'Iss derartige Lacke sowohl im Innen- als auch im Aussenanstrich Verwendung finden können«

Claims (1)

  1. BU29553-216.5II
    Beispiel 1 ,
    3oo Teile gepulvertes Kolophonium, 1oo Teile Su33amid eines aliphatischen, nach der Fischer-Tropsch-Synthese erhaltenen Kohlen «» Wasserstoffes und So Teile Paraformaldehyd werde^ö Stunden lang auf 80 - 12o° p erhitzt und anschliessend übersch'issige Rückstände abdestilliert. D s so erhaltene Produkt wird mit 80 ecm 10% iges Ammoniak und 195 g Wasser unter leichten Erwärmen verseift. Man erhält einen wasserlöslichen Emulsionsbinder von ausgezeichneter Trockenfähigkeit.
    Beispiel 2
    2Fo Teile Kopal, ^o Teile SuIf)" iiae ines aliphatischen Kohlenwasserstoffes und jo Teile Paraldeh-d werden rut mm® durchmischt und 4-6 Stunden auf 1 βο° erhitzt. Der erh$l£e£le Rohstoff wird mit 12 Teilen Methylamin und 1ro Teilen Wasser unter leichtem Srväriaen verseift. Das auf diese Weise gewonnene Öl findet als Tkiiulsionsbinder Verwendung»
    Verfahren zur Herstellung von Emulsionsbindern, dadurch gekennzeichnet, dass man lackrolistoife, ^'
    ö.\ rcli ^iir'ii'kuiig von Harzen in G-egen-
    {rAa^τττψ ö.\ rcli ^iiriikuiig von Harzen in G-ege wart von Aldehyden-*i&-aliphatisch^ Sulftoinijfde erhalten w&pd&&% mit flüchtigen B aen« wie Ammoniak oder Methylamin :'veckmissig in wässriger Lösung verseift.

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