DEP0009450DA - Hochfrequenzempfangsgerät mit Fernbedienug - Google Patents
Hochfrequenzempfangsgerät mit FernbedienugInfo
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Description
Für zahlreiche Zwecke ist es notwendig oder wünschenswert, Hochfrequenzempfangsgeräte und insbesondere Rundfunkempfangsgeräte fernzubedienen, so bei Groß-Empfangsgeräten oder Kraftwagenempfängern. Hierfür sind die verschiedensten Vorschläge bekannt geworden, z.B. mittels biegsamer Wellen oder mittels fernbetätigter Motoren. Es wird aber angestrebt, möglichst keine mechanisch komplizierten Teile, die einem starken Verschleiß unterworden sind, wie Motoren zu benutzen, während andererseits biegsame Wellen eine starke Einschränkung der Entfernung und der Lage des Bedienungsortes mit sich bringen.
Es erschien daher wünschenswert, rein elektrische Mittel ohne rotierende Teile zu benutzen. Hierfür bietet sich eine Möglichkeit, indem man für die Induktivitäten gleichstromvormagnetisierte Eisenkerne verwendet und zwecks Abstimmung deren Vormagnetisierung ändert. Hierdurch werden überdies die teuren und empfindlichen Drehkondensatoren gespart. Diese Art der Induktivitätsänderung ist seit langem bekannt, da aber die Hochfrequenzeisen-Materialien im allgemeinen keine sehr hohen effektiven (My)-Wert aufweisen, war es bisher nicht möglich, hiermit grössere Frequenzgebiete zu überstreichen. In der Literatur sind daher lediglich Vorschläge für relativ kleine Frequenzänderungen um einige Prozent, wie beispielsweie Bandbreitenregulierung, zu finden und für die Benutzung bei Empfängern mit relativ breiten Bändern, wie etwa bei Rundfunkgeräten für Mittelwellen- oder Kurzwellengebiet, konnte diese Technik nicht Eingang finden. Eine mehrfache Unterteilung der Bereiche ist aus verschiedenen Gründen, insbesondere der Bedienungsschwierigkeiten wegen und der hohen Kosten des Umschalters, in den meisten Fällen nicht tragbar.
Durch die vorliegende Erfindung wird nun die Möglich-
keit geschaffen, auch bei Empfangsgeräten mit relativ breiten Frequenzbändern, z.B. 1 : 3, und bei der Verwendung von Hochfrequenzeisenkernen üblicher Perneabilitätswerte eine Fernbedienung der Abstimmung durch Änderung der Gleichstromvormagnetisierung zu erzielen. Gemäß der Erfindung geschieht dies dadurch, daß das Frequenzband mindestens zwei Teilbänder unterteilt wird und in diesen die Änderung des Gleichstroms mittels veränderbarer Drehwiderstände jeweils um den gleichen Betrag erfolgt, während die Induktivität oder Kapazität des Kreises an der bzw. den Unterteilungsstellen umgeschaltet werden, derart, daß für Bedienung und Anzeige ein annähernd kontinuierliches Überstreichen des gesamten Frequenzbandes gewährleistet ist.
Hierdurch ergibt sich also für den Laien eine Komplikation, und obwohl die (My)-Werte nach wie vor nicht ausreichen und die Überstreichung des gesamten Bandes nicht durchführbar ist, wird doch keine zusätzliche Umschaltung innerhalb der Bereiche erkennbar. Eine derartige Umschaltung hätte überdies den Nachteil, daß man das gesamte Band nicht in einer Richtung durchdrehen könnte. Der Abstimmknopf wird bei Anwendung der Erfindung in gleicher Richtung weitergedreht und auch der Zeiger bewegt sich annähernd kontinuierlich über die nicht unterteilte Skala.
An Hand eines Ausführungsbeispiels seien nachstehend der Erfindungsgedanke und die Maßnahmen zu seiner praktischen Durchführung näher erläutert. In Fig. 1 ist zunächst schematisch eine bekannte Konstruktion einer Induktivität mit Gleichstromvormagnetisierung dargestellt. Einem lamellierten Eisenkern E wird vin einem Gleichstrom eine Vormagnetisierung erteilt, in den Luftspalt des Kernes E ist eine Spule mit Hochfrequenzeisenkern H eingefügt. Der Induktivitätswert dieser Massenkernspule ist abhängig von der Vormagnetisierung, d.h. von der Größe des
Magnetisierungsgleichstromes. Für die praktische Ausführung des Erfindungsgedankens bedient man sich zweckmässig der bekannten Masse-Drehpotentiometer, die auf einem Umfangsweg von etwa 300° mit Masseschicht belegt sind. Diese Potentiometer können nun zwei- oder mehrmals abgetastet werden.
In Fig. 2 ist die erfindungsgemässe Anordnung schematisch dargestellt. Auf der Welle W sitzt der Kontaktarm K 1 des Potentiometers F. Wird nun von dem Antriebsknopf A aus über einen Antriebsmechanismus, der im Ausführungsbeispiel durch ein Zahnradgetriebe Z 1, Z 2 dargestellt ist, die Welle W gedreht, so bewegt sich der Arm K 2 auf der Masseschicht und gleichzeitig mit ihm synchron ein Arm K 1. Nach einer Drehung von nicht ganz 360° ist die gesamte Gleichstromänderung durchgeführt und zur weiteren Überstreichung des Bereiches, etwa des Mittelwellenbereichs, ist eine Umschaltung von Induktivität oder Kapazität erforderlich. Dies wird durch den oben erwähnten Kontaktarm K 1 bewirkt, der in die Gabel G eingreift und einen Kontakt betätigt, wodurch ein Stromkreis zum Empfänger geschlossen wird, der dort, z.B. über ein Relais, die Umschaltung der Kapazität bewirkt. Nach der Umschaltung wird der Gleichstrom wieder - vom Anfangswert beginnend - geregelt. Es tritt also für den Bedienenden praktisch keine Unterbrechung des Bereichs auf und auch die Skala S - in Fig. 2 als 180°-Kreisskala dargestellt - kann durchgehend geeicht werden. Der Antrieb des Skalenzeigers SZ erfolgt über eine Übersetzung, die im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 durch das Zahnradgetriebe Z 1, Z 3 dargestellt ist. Für eine Übersetzung in der Form des Ausführungsbeispiels Fig. 2 ist für das Getriebe Z 1, Z 3 ein Übersetzungsverhältnis 1 : 4 erforderlich.
Es liegt selbstverständlich im Rahmen der Erfindung,
in Einzelheiten, wie etwa der Art der Übersetzung, der Ausgestaltung des Umschaltmechanismus, z.B. durch Gabel oder Nockenscheibe, der Häufigkeit der Unterteilung, der Ausführung der Eisenkerne und der Aufbringung der Wicklungen abzuweichen.
Auch kann für mehr als zweimalige Abtastung mit als eines besonderen Getriebes, z.B. unter Benutzung eines Maltheserkreuzes, die Umschaltung der Reaktanzen erfolgen. Statt dessen kann aber auch ein Übersetzungsgetriebe zwischen K 1 und K 2 liegen, so daß K 1 nur Bruchteile der Winkel von K 2 beschreibt und dadurch eine eindeutige Zuordnung der Reaktanzumschaltungen ermöglicht wird.
Es ist ferner möglich, durch Einführung einer mechanischen Sperrung eine Sicherung gegen weiteres Schalten in gleicher Richtung vorzusehen, sofern man diese Begrenzung nicht in das Getriebe selbst verlegen will. Man kann schließlich dem Drehwiderstand in bekannter Weise eine vorgegebene Charakteristik erteilen und hierdurch einen etwaigen, nicht linearen Zusammenhang zwischen Steuer-Gleichstrom und Induktivitätswert ausgleichen. Ist beispielsweise der Zusammenhang zwischen Gleichstrom und Induktivität etwa linear, so kann man durch quadratische Änderung des Widerstandswertes bewirken, daß die Frequenzskala linear wird. Es ist hierbei nicht unbedingt erforderlich, den Gleichstrom direkt zur Änderung der Vormagnetisierung zu benutzen, es kann vielmehr auch noch eine Röhrenstufe zwischengeschaltet werden und der Widerstand gegebenenfalls auch der Röhrencharakteristik angepasst sein.
Schliesslich ist auch durch entsprechende Ausbildung der Charakteristik des Drehwiderstandes der Verlauf der Skala in einer willkürlich festzulegenden Weise zu beeinflussen, z.B. um eine Spreizung bestimmter Teilbänder zu erzielen.
Claims (8)
1. Hochfrequenzempfangsgerät, insbesondere Rundfunkempfänger, mit Fernbedienung der Abstimmung durch Änderung der Gleichstromvormagnetisierung der Eisenkerne der Induktivitäten, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines breiten Frequenzbandes dieses mindestens in zwei Teilbänder unterteilt wird und in diesen die Änderung des Gleichstromes mittels veränderbarer Drehwiderstände jeweils um den gleichen Betrag erfolgt, während die Induktivität oder Kapazität an der bzw. den Unterteilungsstellen umgeschaltet werden, derart, daß für die Bedienung und Anzeige ein annähernd kontinuierliches Überstreichen des gesamten Frequenzbandes gewährleistet ist.
2. Empfangsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Änderung des Gleichstromes für die Vormagnetisierung vorgesehenen Drehwiderstände zwei- oder mehrfach abgetastet werden.
3. Empfangsgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ausgenutzte Drehwinkel der Drehwiderstände in bekannter Weise etwa 300° - 330° beträgt, während der restliche Drehwinkel zur Betätigung des Umschalters der Induktivität oder Kapazität ausgenutzt wird.
4. Empfangsgerät nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der Induktivität oder Kapazität mittels eines auf der Drehwelle des Potentiometers angebrachten Kontakthebels erfolgt.
5. Empfangsgerät nach 1 u. ff., dadurch gekennzeichnet, daß bei mehr als zweimaliger Abtastung die Umschaltung der Reaktanzen über einen besonders Getriebe erfolgt.
6. Empfangsgerät nach Anspruch 1. u.ff., dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Umschaltung eine mechanische Sperrung gegen nochmaliges Weiterschalten nach erneuten Abtasten des Potentiometers erfolgt.
7. Empfangsgerät nach Anspruch 1 u. ff., dadurch gekennzeichnet, daß die Skalenanzeige über ein geeignetes Übersetzungsgetriebe mit der Abstimmeinrichtung verbunden ist.
8. Empfangsgerät nach Anspruch 1 u. ff., dadurch gekennzeichnet, daß dem Drehwiderstand eine vorgegebene Charakteristik erteilt wird, um den Zusammenhang zwischen Steuergleichstrom und Induktivitätsänderung, gegebenenfalls auch bei Zwischenschaltung einer Röhrenstufe zu beeinflussen und/oder den Verlauf der Skaleneichung zu beeinflussen.
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