DEP0008706DA - Nachgiebiger zweiteiliger Grubenstempel - Google Patents
Nachgiebiger zweiteiliger GrubenstempelInfo
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Description
Stichwort j "Freilaufstempel" Sdgar Tacke W.e η g e r n-Ruhr, ■ den 16. Juni 1947
Yt/Ka
564
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Grub ens t empe 1.
Die Erfindung besieht sich auf einen nachgiebigen zweiteiligen Grubenstempel aus zwei ineinanderschiebbaren Rohren, in dessen "Schloss ein geschlitzter federnder Spannkeil den Überstempel gegen den Unterstempel
festklemmt.
Es sind zweiteilige nachgiebige Grubenstempel bekannt , deren über- und Unterstempel aus .ineinanderschiebbaren
Rohren bestehen, die mittels geschlitzter oder mehrteiliger Spannkeile in beliebiger Lage gegeneinander
festgehalten werden» Es ist zwar gelungen, mit den bekannten Stempeln dem Hangenden einen guten
Halt zu geben j doch müssen zum Rauben sehr gros-se Kräfte-aufgewandt werden. Auch'sind die Schlosskonstruktionen
dieser bekannten Stempel schwer zugänglich, so dass umfangreiche Reparaturarbeiten notwendig
sind, sobald Teile des Schlosses aerstört werden. Letzteres tritt infolge der grossen, zum Rauben..-auf zuwendenden
Kräfte des öfteren ein»
Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, einen Grubenstempel aus Rohren zu schaffen, der trots
grosser Druckaufnähme laicht zu rauben ist und bei dem auch die zum Setzen notwendigen Kräfte gegenüber dem
bisher üblichen, Aufwand um mehr als die Hälfte verringert sind ο Zu diesem Zwecke aieht die Erfindung
einen in einem bestimmten Verhältnis geschlitzten' Spannkeil vor, der durch ein ringförmiges Sperrglied,
das in daa Schloss eingreift and mit diesem nach Art eines Freilaufgesperres mittels Kugeln verbunden ist,
gegen den Innenstempel gepresst wird. Das Sperrglied weist an seinem Ausaenumfang haIbkugelf öraiige ,schwach
geneigte Muten auf, in welche die Kugel, di© in einer ^,eiförmigen Vertiefung an der Innenseite des
rollen, eingreifen« Las Sperrglied ruht in Zustande auf dem Spannkeil auf und presst
diesen durch eine Drehung gegen den Innenstempel. Der Spannkeil lagert dabei in einer Aufweitung des Schlosses. Zfischen Innenstempel und Spannkeil ist ein
Rutschseil eingesetzt, der als dehnbare Büchse ausgeführt j.at.. Der Rutschkeil ruht auf einer Feder auf,,
<il<i ^vJb-!J-O-t-er ieo-üiciflusa d_es (lebir£,adruQkea zusammendrücken lässt und nach-Freigabe des Spannkeiles
den lhi"fcschkeii in seine Ausgangsstellung zurückdruckt,, Der L.u.'tschkeilweg ist durch diese Eückdruckf eder, die
z,E. iß- einer Ausnehmung des Schlosses sitzt, begrenzt.» Die untere letzte Windung dieser Rückdruckfeder begrenzt gleichzeitig die Ausziehbarkeit des Stempels
durch Eindringen in eine ringförmige Hut am unteren Ende des Innensteiapels. Zwecks Spannung und Lösung de£
Stem>e3-s in jeder beliebigen Stellung sind an dem Sporrglisd Handhaben angebracht, z.B. Stechlöcher, in
die eiP- Hebels,rm eingeschoben werden kann« Dadurch, dass d&s Sperrglied für den Spannkeil gleichseitig
ui Setzen des Stempels dient, ist infolge seiner Frei-
die Möglichkeit geschaffen, mit geringem d grosse ICLemmkräf te zu erzielen. Die einzelnen Teile des Stempelschlosses werden durch die
Freilauf kugeln des Frei lauf ge s.p.er res .zusammengehalten«,' Auch ii-i unbelasteten Zustande wird auf das Sperrglied
infolge Sprels-sMrkung des Spannkeiles-ein leichter Druck ausgeübt.■
Die Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung an Hand- eines Beispieles in mehreren Abb. dargestellt=,
3s zeigern
Abb. 1 sin Beispiel einer Ausführungsfora der
Schlossteiles teils im Schnitt, teils in Ansicht 5
"■ . 2 eine Ansicht, teils im Schnitts einer Aus»
"■ . 2 eine Ansicht, teils im Schnitts einer Aus»
fuh.ru.ngsform des Grubenstempels, " 3 eine Ansicht des unteren Teiles dea .Innen-'
Stempels in vergrössertem Masstabe.
Ab!).» 4 einen Querschnitt durch das Schlosoband oder den Schloasrahmen»
" 5 den federnden Spannkeil im Querschnitt und in Ansicht,
11 6 dea Eutochkeil im Querschnitt und in Abwicklung,
"■ 7 das Sperrglied ixa Querschnitts Grundriss und in Abwicklung.
In den Abb» bezeichnet 1 den A.uasenstempel, in welchem der Innensteapel 2 verschiebbar ist» Beide
Steßipelteile aind rohrförmig ausgebildet und können sowohl aus Stahl als auch vorteilhafterweise aus Leichtmetall
hergestellt sein. Letzteres hat den Vorteile dass der Stempel besonders leicht ausfällt und damit
durch seine bequeme Handhabung dem Bergmann seine an sich schon schwere Arbeit erleichtert. Beide Stempelte!
Ie werden in jeder beliebigen Lage gegeneinander festgehalten durch das. Schloss,' das sich aus mehreren
einfachen Teilen zusammensetzt. Die einseinen Teile des Schlosses werden durch das. Schlossband 3 zusammengehalten.
Line konische Aufweitung 3' des 3chloi3bsndes dient dem Spannkeil 4 als Lager. Er liegt zwischen
Schlossband b-zw. Schlossrahmen und 'Innenstempel, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung des F.utsohkeiles
5« Der Spannkeil 4 ist als geschlitzter bzw. gefederter Ring aasgebildet«, Er kann einen durchgehenden
Schlitz und/oder weitere Einschnitte 4s an seinen ausseren Umfange aufweisen, damit er sich insbesondere
den kleineren .Umfangen·(wenn der Innenstempel keilig ausgebildet ist) besser anpasst« Die Einschnitte 4',
deren Einsehnittiefe sich umgekehrt proportional zum zugehörigen Biegemomerrt verhält,^ sorgen weiterhin
für.eine allseitig gleichmässige Durchbiegung des Ringes bei Druckauf nähme» Auf den .-Spannkeil 4 legt
sich mit einer Schrägfläche 6' das Sperrglied 6 auf* Bntsprechend dem Eonrquerschnitt ist auch das Sperrglied
als Ring ausgebildet, Zwischen. Schlossband 3 und dem. Sperrglied 6 sind flügeln 7 .eingeschaltet, die mit
einer Hälfte in einer halbkreisförmigen Rille an der Inneriwandung des Sc/ilossbandes geführt sind, während
die andere Kugelhälfte' in halbkreisförmigen Hüten ö1' am Spsrrglied eingreifen. lie se Muten 5'' sind über
den ganzen Umfang des Sperrgliedea verteilt und besitzen eine ge^/iüse Neigung aur Horizontalen, üo dass
bei einer Teildrehung des Sperrgliedes infolge der Kugelfiihrung in den geneigten Hüten ein Druck von
dem. Sperrglied auf ö.en Spannkeil ausgeübt werden kann. Die Anzahl der Kugeln iat vom Sl sirunwe β abhängig und
liegt am günstigsten bei 3 Stück (Dreipunktauflage)« An dem über das Sehlossbund hinausragend.en Teil des
Sperrgliedes sind Handhaben oder geeignete Vorrichtungen vorgesehen, um die Betätigung des üperrgliedes
au erleichtern» Die Befestigung des Sperryliedes mittels Hügeln hat den Vorteil·, daas erstens eine
geringe Eeibung vorhanden ist und sweitena der gleiche Endeffekt wie bei den bekannten. Stempeln mit Aufwendung
einer -wesentlich geringeren Kraft erz-ielt wird» Der zwischen Spannkeil und In-nenstempel geschaltete
Rutschkeil i? -ruht auf einer Feder 8 auf, die in einer Aussparung des Schlossbandes arbeitet« Die Feder
wird durch den Gebirgs&ruck zusammengedrückt und bringt den Kutschkeil nach Losung des Stempels in
seine Äusgangslage zurück» Die untere letzte bindung der Feder ist derart ausgeführt, das α sio die a-us^iei:--·'
baric-ait des Stempel begrenzt, indem die leiste Windung 8* in eine im Innenstempel angeordnete Ringnut 9 eingreift» Der Eutschkeil 5 ist als dehnbare,
geschlossene Büchse ausgebildet, Mne4besonders vorteilhafte Ausführungsform seigt Abb» 6, nach «elcher
der Hutschkeil abwechselnd von oben und unten rait Schlitzen versehen ist. .Auf dieoe Weise v/ird eine
möglichst grosse Anlagefläche aiü Innenstempel geschaffen.
Soll, der Stempel gesetat werden» so werden die Rohre gegeneinander ausgezogen-und daö Sperrglied 6
gedreht«, Durch diese Drehbewegung rollen die Kugeln in den Buten aai ^Sperrglied aufwärts und d rucken das
■Sperrglied-iß. das Schloss hinein. .Dieser Druck, der infolge des Preilaufgesperres mit einem geringen Kraftaufwand
erzielt werden kann,.wird auf den Spannkeil
übertragen, auf dem das Sperrglied, ruhto 2er Spannkeil legt sicli jetzt eng an den Innenstempel b#w,
an den Eutsehkeil an und klemmt den Innensterapel .fest.' Biese Kl.einmwirkung wird, durch die Eigenf eäerung
der wechselseitig geschlitzten Eutschkeilbilohse we-*, sentlieh unterstützt. Der einsetzende . Gebirgsdruck .
wird den Innensteapel in den Aussenatempel eindrücken und den Kutschkeil'infolge seiner gross.en Reibung am
Innensteinpel gegen die Y/irkung der Druckfeder 8 rait •hineinziehen. Soll der Stempel geraubt .werden, so
wird das Sperrglied β zurückgedreht?, dadurch der Spannkeil 4 entlastet, der sich infolge seiner ?eder~
wirkung ausdehnt und hebt und den Ximenstempel frei' .gibt. Gleichseitig druckt die feder 8 den Rutschseil 5
in seine Ausgangsstellung zurück.«-
Claims (1)
- Sokrea. ait eine» gese&littefces tmigmuism Spaaa-&tllt<£&darch. g@te#iiii3eicM#ts.<Sal eis riagformige (6) in öas SehloB eiagpeift taad sifc äiesea aacl- .Art $raila8ifjjÄ6isea*re6 mittels .Eug^la imr'btiadeji- istf? es idiirch eliae Tsil-ü^eliimg #sm ßpaimkell (4) gegea, dem Ia-*der SpaarÄsdl. (4) in einer kegelf ormigeai Äufweittaag de©ist·■zeicteetji&B zwx®€bg>®. Spana:keil (4) xmä Schloß ein totil (5) awi©citeng#seaialtet istta®-r sweckmalig als •fcesö@:iisl3sr© Büc.läee amsge¥iläst ist taiö attf einer dtorcii <t©&(8) xroht-·· §nibeESt©is|i®l ©acii dem Amm^Tuehrnm. 1 Me 5-, net,d.aB Äea? Ititech'lceilweg 4va?ch die ^ekdrtae^e^er (8)B©t,daß die let-2te BB."bisre lladui^ Ä«r SSekÄruckfedsr (B) derart «asg-efoilaet ist,<laS si© ia Ferfeiaiuag alt isr an der Hn~ des - C&ersteaipels befiadliehexi But (9.3 Äle maximale Stsspel© begrenst.6» QFtsteeM&temp&l. aacto esa AasprSekea 1 bis 5iäaöarcto gekesaaeie a©fts4sB i-as alt Haadliati^iisS.B.St-ecfeloeliftEEi versehen© Sperr— .glied.. (6) sit eine.!1 geneigtes 'Fläche auf" ciem Spannkeil (4) aufliegt»el nmh 4ea laspruchön 1 bis S^öaöurck ? ümr ■ I»os@weg ies Spaimteeiles (#) €urö"H. die (?) des FreiXataf.g©^pen»s 1>sg;r@.nst i0t*.sack isa ^isprüeiisa 1 bis Vs a&r sm sich bekannt© geschlitzte aa seineis äuaserea Unif äänge ■ eine Seihe tob E-inscfeiiitteii aiifis weist,derexi Einschaittiedfen eich magekekrt -proportioo-al ausa sugehörigsn Bisgsaoaeat
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