DEP0008590DA - Magnet-Ringspaltscheider für trockene Stoffe - Google Patents
Magnet-Ringspaltscheider für trockene StoffeInfo
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Description
Um Stoffgemenge von magnetisierbaren Stoffen, wie z.B. Eisen, zu befreien, lässt man diese Gemenge in dünner Schicht über eine rotierende Trommel laufen, in welcher feststehende Magnete eingebaut sind, welche die magnetisierbaren Stoffe festhalten. Der Erfolg dieser Scheidung hängt wesentlich davon ab, dass die Schichtdicke auf der Trommel nicht allzu gross und das Stoffgemenge gleichmässig auf der Trommel verteilt ist, was jedoch nur selten gelingt. Zudem lassen sich diese Art Magnetscheider nicht so dicht abgeschlossen bauen, dass ein Austreten des reichlich entstehenden Staubes verhindert wird. Ausserdem lassen sich diese Magnetscheider wegen der zum Zuteilen erforderlichen Schüttelrutsche oft nur mit Schwierigkeiten in ein geschlossenes Fördersystem einfügen. Sie weisen ferner durch das offene Magnetfeld ausserordentliche Streuverluste auf.
Alle diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermeiden, dass ein Magnetscheider in Ringspaltform verwendet wird, bei dem das Stoffgemenge in einen Ringspalt
geleitet wird, der zwischen den Polen eines Elektromagneten rotiert. Dieser Ringspalt kann ferner noch zweckmässigerweise durch einen rotierenden Anker aus magnetisierbaren Stoff unterteilt und ausgebildet sein.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches in den Fig. 1 - 4 den Ringspalt 1 erkennen lässt, dem das Stoffgemenge in körniger oder mehliger Beschaffenheit zugeleitet wird. Dieser Ringspalt 1 wird von zwei nicht magnetisierbaren Wänden 2 gebildet, welche über die Teile 3 und die daran angeschlossene Antriebswelle in Umlauf versetzt werden. Die Wände 2 werden von mehreren Rahmen getragen und befinden sich jeweils zur Hälfte im bezogenen Magnetfeld C zwischen den Polen 4 und 5 eines Elektromagneten 6 und zur anderen Hälfte in einem nichtmagnetisierbaren Raum F. Dieser Ringspalt 1 kann je nach der Beschaffenheit des Stoffgemenges durch ringförmige rotierende Anker 7 (Fig. 2) aus magnetisierbaren Stoff in mehrere engere Spalte aufgeteilt werden. Im Felde C (Fig. 4) des Elektromagneten 6 sind in den Ringspalten 1 feststehende Leitwände 8 so eingebaut, dass sie das Stoffgemenge auf dem Wege durch den Ringspalt 1 stützen und beim Stillstand des Ringspaltes 1 ein Weiterfliessen des Stoffgemenges verhindern. Durch diese Anordnung wird ausserdem erreicht, dass das Stoffgemenge auf dem Wege durch das Magnetfeld C in steter Bewegung ist. Diese Bewegung ist für das Wandern der feinsten magnetisierbaren Teilchen von ausserordentlicher Wichtigkeit. Das Stoffgemenge fliesst (Fig. 2 und 4) vom Einlauf in die Verteilerkammer B, dann durch die von den Leitwänden 8 im Ringspalt 1 gebildeten Zellen, welche sich im homogenen Magnetfeld C befinden.
Hier erfolgt die Scheidung; die magnetisierbaren Teilchen werden am Ende der Ringspalte 1 festgehalten, durch die Drehung der Ringspalte aus dem Magnetfeld C heraus nach E getragen und dort losgelassen, während das befreite Stoffgemenge im Raume D unter dem Magnetfeld C gesammelt und fortgeleitet wird.
Fig. 1 zeigt den Ringspalt 1 ohne Anker im Schnitt. In Fig. 2 ist der Ringspalt durch den Anker in zwei Spalte 1 aufgeteilt, dargestellt. Die Bewegungsrichtung des Stoffgemenges ist durch Pfeile angedeutet. Fig. 3 zeigt den Ringspaltscheider im Grundriss; die Drehrichtung des Ringspaltes ist durch Pfeil angedeutet. Fig. 4 zeigt den Ringspalt in der Abwicklung. Das Magnetfeld zwischen den Polen 4 und 5 ist senkrecht schraffiert, die Bewegungsrichtung des Ringspaltes sowie das Stoffgemenge ist durch Pfeile angedeutet.
Claims (3)
1.) Ringspaltmagnetscheider, gekennzeichnet durch einen zwischen den Polen eines Elektromagneten rotierenden Ringspalt, durch welchen das Stoffgemenge hindurchgeleitet wird.
2.) Ringspaltmagnetscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringspalt (1) durch ringförmige rotierende Anker (7) in mehrere Ringspalte aufgeteilt ist.
3.) Ringspaltmagnetscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich in den Ringspalten (1) im Magnetfeld (C) feststehende Leitwände (8) befinden, auf denen sich das Stoffgemenge abstützt.
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