DE47901C - Papierstoff-Schleuder - Google Patents

Papierstoff-Schleuder

Info

Publication number
DE47901C
DE47901C DENDAT47901D DE47901DA DE47901C DE 47901 C DE47901 C DE 47901C DE NDAT47901 D DENDAT47901 D DE NDAT47901D DE 47901D A DE47901D A DE 47901DA DE 47901 C DE47901 C DE 47901C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
impeller
liquid
wheels
housing
thrown out
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47901D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. NACKE in Kotitz bei Coswig i. S
Publication of DE47901C publication Critical patent/DE47901C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/20Methods of refining
    • D21D1/32Hammer mills

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SS: Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. Januar 1889 ab.
Die nachstehend beschriebene Papierstoff-Schleuder ist namentlich zum Mischen, Zerkleinern und Auflösen der Faserstoffe, wie sie in der Papierindustrie vorkommen, bestimmt, doch auch für andere Stoffe' anwendbar.
Die Flüssigkeit mit den zu zerkleinernden Theilchen wird durch das Einströmungsrohr a der Schleuder zugeführt, Fig. 1, durch ein rasch umlaufendes Flügelrad b aufgesaugt und an dessen Umfang mit grofser Geschwindigkeit ausgeschleudert, so dafs der Anprall der Flüssigkeit an das das Flügelrad in einem geringen Abstande umgebende Gehäuse zerkleinernd oder auflösend auf die in der Flüssigkeit schwimmenden Körper wirkt.
Durch ein und dasselbe Flügelrad kann diese Zerkleinerung beliebig oft wiederholt und damit der Grad derselben geregelt werden. Das Flügelrad b dichtet nämlich mit dem Umfang seiner, im Mittelpunkt befindlichen Eintrittsöffnungen ii nicht wie das Flügelrad einer Centrifugalpumpe gegen den umschliefsenden Gehä'useraum ab, sondern es ist zwischen der Gehäusewand c und den Eintrittsöffnungen i i des Flügelrades ein hinreichend grofser Raum gelassen, damit die vom Flügelrad am Umfang ausgeschleuderte Flüssigkeit, der Pfeilrichtung folgend, sofort wieder von den Eintrittsöffnungen i i des Flügelrades aufgesaugt und nach Durchgang durch das Rad abermals an dessen Umfang ausgeschleudert wird, somit einer zweiten Zerkleinerung unterliegt, worauf derselbe Kreislauf sich wiederholt. Diese Einrichtung unterscheidet sich also von anderen auf Centrifugalwirkung beruhenden Zerkleinerungsapparaten hauptsächlich dadurch, dafs sie die flüssige Masse in beständigem Kreislauf mehr und mehr zerkleinert, bis dieselbe durch frische Masse, welche man mittelst einer Pumpe oder durch natürliches Gefälle durch α einführt, verdrängt wird, ,worauf ein gleiches Quantum zerkleinerter Masse bei d zum Austritt gelangt. Infolge dessen ist die bewirkte Zerkleinerung regulirbar durch die Geschwindigkeit, mit welcher man durch a die Flüssigkeit zuführt. Gesetzt, durch das Flügelrad b geht in der Minute bei einer gewissen Umdrehungszahl das 40 fache Quantum Flüssigkeit, als durch α in der gleichen Zeit einströmt, so wird, durchschnittlich gerechnet, jedes Flüssigkeitstheilchen während seines Durchganges durch die Schleuder 40 Mal gegen die Wände des Gehäuses c geschleudert. Die Wirkung, welche hierdurch mit einem einzigen Flügelrad erzielt wird, ist also viel grofser als bei allen bisherigen auf Centrifugalwirkung beruhenden Apparaten. Um diese Wirkung noch zu vergröfsern, kann man, wie Fig. 3 zeigt, denselben Apparat mit zwei oder mehr Flügelrädern b, auf gemeinschaftlicher Welle und in gemeinschaftlichem Gehäuse sitzend, einrichten. Es wiederholt sich dann, wie die Pfeile angeben, . bei jedem Flügelrad derselbe Vorgang, so dafs sich die Gesammtwirkung durch Hinzufügung eines zweiten Flügelrades verdoppelt, eines dritten verdreifacht u. s. w.

Claims (1)

  1. Patenτ-Anspruch:
    Die Construction eines Misch - und Zerkleinerungsapparates für flüssige Massen, bestehend aus einem oder mehreren Flügelrädern b, welche in einem geschlossenen Gehäuse c c rasch rotiren und sowohl mit ihren Saugöffnungen i z, als auch mit ihren Austrittsöffnungen mit dem Gehäuseraum, welcher die Räder einschliefst, communiciren, so dafs die bei rascher Umdrehung der Räder an deren Umfang gegen die Gehäusewand ausgeschleuderte und dadurch zerkleinerte Flüssigkeit sofort wieder von den Saugöffnungen am Centrum der Räder aufgesaugt und von neuem ausgeschleudert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47901D Papierstoff-Schleuder Expired - Lifetime DE47901C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE47901C true DE47901C (de)

Family

ID=322915

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT47901D Expired - Lifetime DE47901C (de) Papierstoff-Schleuder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE47901C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104316B (de) * 1956-03-19 1961-04-06 J M Voith Maschinenfabriken Aufloesevorrichtung fuer Faserstoffe od. dgl.
US4910867A (en) * 1988-05-27 1990-03-27 Amp Incorporated Method of forming a sealed electrical connector

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104316B (de) * 1956-03-19 1961-04-06 J M Voith Maschinenfabriken Aufloesevorrichtung fuer Faserstoffe od. dgl.
US4910867A (en) * 1988-05-27 1990-03-27 Amp Incorporated Method of forming a sealed electrical connector

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3617871A1 (de) Vorrichtung zum absieben von zellstoff bzw. papierbrei
DE47901C (de) Papierstoff-Schleuder
DE1923826A1 (de) Vorrichtung zum Trennen eines Gases von einer Fluessigkeit
DE2757175A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum zermahlen und aufbereiten von abfallstoffen
DE3719441A1 (de) Verfahren zur zerlegung von verklammerten organischen und mineralischen bestandteilen in suspensionen, wie schlaemmen und abwaessern, und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE1607642A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen einer Grobfraktion aus einem pneumatisch gefoerderten Schuettgutstrom
DE670825C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von koernigem Gut in Brei- oder Schlammform
DE1510388A1 (de) Transportgeblaese
DE849798C (de) Vorrichtung zum Feststellen der in Faserstoff-Aufschwemmungen enthaltenen unterschiedlichen Fasergruppen
DE688803C (de) Vorrichtung zum Ausscheiden von spezifisch schwereren Beimengungen aus Gasen, Daempfen oder Fluessigkeiten
CH355770A (de) Verfahren und Apparatur zur kontinuierlichen oder chargenweisen Behandlung von Stoffen und Stoffgemischen
DE822384C (de) Vorrichtung zum Ausscheinden fester Substanzen aus einer Fluessigkeit oder Suspension, insbesondere von Kartoffelfasern aus einer Kartoffelmehlsuspension durch Siebung
DE3229789C2 (de) Verfahren zur Bestimmung der spezifischen Oberfläche einer Probe aus pulverigem Material mittels eines Windsichters
DE422641C (de) Fluessigkeitsabscheider fuer Pressluft oder Gase
DE364C (de) Zerkleinerungsmaschine für Erze, Steine und dergl
DE3017182A1 (de) Einrichtung zum transport von trueben und ihrer verfeinerung waehrend des transportes
DE682490C (de) Vibrationskolloidmuehle
DE718802C (de) Schaumzerstörer, insbesondere für gärende Flüssigkeiten
DE91755C (de)
DE421843C (de) Mischvorrichtung
DE69730068T2 (de) Mischvorrichtung
DE350374C (de) Vorrichtung zur Herstellung und Foerderung von fluessigem Breitorf
DE140805C (de)
CH298514A (de) Abwasserrechen mit einer Vorrichtung zur Zerkleinerung des abgesiebten Gutes.
DE241879C (de)