DE52292C - Magnetischer Erzaufbereitungsapparat - Google Patents

Magnetischer Erzaufbereitungsapparat

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DE52292C
DE52292C DENDAT52292D DE52292DA DE52292C DE 52292 C DE52292 C DE 52292C DE NDAT52292 D DENDAT52292 D DE NDAT52292D DE 52292D A DE52292D A DE 52292DA DE 52292 C DE52292 C DE 52292C
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DE
Germany
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magnetic
sheet
magnet
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ore processing
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Expired - Lifetime
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DENDAT52292D
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F. BEUTHER in Fonda de los banos de Azufre in Ponferrada, Provinz Leon, Spanien
Publication of DE52292C publication Critical patent/DE52292C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
    • B03C1/12Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with magnets moving during operation; with movable pole pieces

Landscapes

  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES.
PATENTAMT.
Die Trennung kleiner Eisenkörper (Feil- und Drehspäne) oder Magneteisenstein, oder durch Rösten magnetisch gemachten Spatheisensteins, Schwefelkies u. s. w. von nicht magnetischen Beimengungen gleich schwerer Bestandteile geschieht vielfach durch .Magnete, wird aber lediglich auf trockenem Wege bewerkstelligt.
Dabei findet eine starke, den Arbeitern schädliche Verstäubung statt; aufserdem wird die Trennung nur eine unvollkommene, weil die von Magneten angezogene trockene Masse viele nicht magnetische Partikel mechanisch einschliefst und festhält, so dafs erst nach mehrfach wiederholter Operation ein leidlich reines Product erzielt wird.
Um diese Uebelstände zu beseitigen, hat der Erfinder versucht, die Trennung der magnetischen von den nicht magnetischen Bestandteilen eines Gemenges im Wasser, vorzunehmen.
Bekanntlich verlieren die Körper am Gewicht, wenn sie in Wasser untertauchen, deshalb fallen sie auch im Wasser mit viel geringerer Geschwindigkeit als in der freien Luft. Die Wirkung eines Magneten ist aber im Wasser ebenso stark als aufserhalb desselben. Bringt man nun rechtwinklig zur Fallrichtung der zu trennenden Körper im Wasser einen Magneten an, so werden die nicht magnetischen Theilchen senkrecht weiter niederfallen, die magnetischen aber von der senkrechten Richtung ab und nach den Magneten zu abgelenkt werden, und werden dieser Anziehung im Wasser viel williger Folge leisten als in freier Luft, oder gar innerhalb der Masse des trockenen Gemenges.
Darauf liefse sich eine Trennungsmethode aller einfachster Art begründen, wenn nicht der Fall eintreten würde, dafs magnetische Theilchen an den Polen des Magneten sich festsetzen, dort zu Klumpen anwachsen, welche sich schliefslich zu einer Art Anker vereinigen, wonach die Wirkung der Magnete in die Ferne bald aufhört. Es mufs mithin in regelmäfsigen Zwischenräumen ein neuer Magnet an die Stelle des mit Stoff vollständig beladenen treten und die. angesetzte Masse vom ersteren entfernt werden, damit er später wieder in Wirkung treten kann.
Es ist aber besser, die magnetischen Theilchen mit dem Magneten gar nicht in directe Berührung kommen zu lassen. Dies wird er-, reicht durch Einschaltung einer dünnen Metallblechplatte (Eisenblech natürlich ausgeschlossen) zwischen dem Magneten und der zu trennenden Masse; dann wird die Anziehung wie vorher wirksam sein, die angezogenen Partikel aber aufsen an der Metallplatte haften bleiben.
Bewegt man nun den Magneten in irgend einer Richtung parallel mit der Platte, so folgen die aufsen anhaftenden Partikel dieser Bewegung nach, können also von der Stelle des Einlaufes seitwärts transportirt werden. Bewegt man dann den Magneten in zur Platte senkrechter Richtung, d. h. entfernt man ihn von derselben, so genügt eine sehr geringe Bewegung im letzteren Sinne, um die aufsen am Blech anhaftenden Flocken zum Nieder-
fallen zu bringen, indem sie dem Bereich der Magnetkraft entzogen werden.
In seiner einfachsten Form ist ein solcher Apparat auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
In einem Kasten liegt eine horizontale Welle W, auf welcher eine grofse Zahl Magnete radial befestigt sind; die Achse dreht sich in der Richtung des Pfeiles; abcd ist ein Messingblech, welches in beiden Längswänden des Kastens und an dessen Rückseite wasserdicht befestigt ist, so dafs die Magnettrommel ganz im Trocknen läuft. Dieses Messingblech verläuft von α bis b geradlinig, von b bis c genau in Kreisform gebogen und von c bis d wieder geradlinig in Richtung der Tangente. Der Abstand des Bleches von den Kopfenden der Magnete soll möglichst klein, auch die Blechstärke möglichst gering sein.
Die zu trennenden Substanzen laufen entweder trocken oder, in einem Wasserstrom in einem Trichter auf, welcher durch eine zweite Blechplatte e und der vorhergenännten abcd gebildet wird. Die unter dieser Platte befindlichen Magnete halten die magnetischen Theilchen an der Aufsenwand der Platte fest; die nicht magnetischen fallen in der Abtheilung ι nieder.
Infolge der regelmäfsigen Rotation der Magnetwelle W folgen die aufsen anhaftenden Erzoder Metallkörner der Peripherie des Blechstreifens bis b. Bei dieser theilweise rollenden Wanderung derselben fällt alles etwa zu Anfang mitgerissene nicht magnetische Korn oder auch Körper, die nur zum Theil magnetisch sind, z.B. welche noch halb aus Eisenstein, halb aus Blende bestehen, ab, und wird in einer bestehenden Abtheilung 2 aufgefangen.
Das auf diesem Wege vollständig gereinigte magnetische Product gelangt gleich hinter b, weil der rotirende Magnet nun von dem Messingblech sich entfernt, aufserhalb des Anziehungsbereichs des Magneten und fällt in der Äbtheilung 3 nieder.
Es ist selbstverständlich, dafs man an Stelle der constanten Magnete auch Elektromagnete verwenden kann. Ferner, dafs die Menge des aufzugebenden Materials genau geregelt und für constante Abführung der sortirten Producte Sorge getragen werden mufs. Das sind alles bekannte und in der Praxis geläufige Operationen.
Die eigenthümlichen und ihn von anderen bekannten Apparaten unterscheidenden Merkmale des neuen Apparates sind: Die Combination der rotirenden Magnettrommel mit dem Schutzblech, welches das Anhaften der Körner direct am Magneten verhindert, und die Vornahme der Trennung im Wasser.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Abscheidung metallischer bezw. magnetischer Theile von nicht magnetischem und taubem Gestein, darin bestehend, dafs man das zu sortirende Material in einen mit Wasser gefüllten Behälter einführt und dort an einem gebogenen Blech vorbeileitet, hinter welchem starke Magnete rotiren, welche die Metall-. bezw. magnetischen Mineraltheile an der äufseren (convexen) Seite des-Bleches haften macht und sie längs dieses Bleches hergleiten läfst, bis sie über einen besonderen Behälter angelangt sind, in welchen sie fallen; nachdem der Magnet den betreffenden Theil des Bleches verlassen hat.
DENDAT52292D Magnetischer Erzaufbereitungsapparat Expired - Lifetime DE52292C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2748940A (en) * 1953-09-18 1956-06-05 Roth Erwin Magnetic separator
US2858021A (en) * 1950-07-27 1958-10-28 Robert Bauer Means for separating magnetizable material
US3684090A (en) * 1969-12-10 1972-08-15 James R Kilbride Method and apparatus utilizing a rotating electromagnetic field for separating particulate material having different magnetic susceptibilities

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US2858021A (en) * 1950-07-27 1958-10-28 Robert Bauer Means for separating magnetizable material
US2748940A (en) * 1953-09-18 1956-06-05 Roth Erwin Magnetic separator
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