DE4541C - Transport- und Lockerungsvorrichtung an Bettfeder-Reinigungsmaschinen - Google Patents

Transport- und Lockerungsvorrichtung an Bettfeder-Reinigungsmaschinen

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DE4541C
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Germany
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KLÜHE & co. in Cannstatt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling
    • B68G3/08Preparation of bed feathers from natural feathers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

1878.
Klasse 87.
KLÜHE & CO. in CANNSTATT. Transport- und Lockerungs-Vorrichtung an Bettfeder-Reinigungsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1878 ab.
Die Flügelwelle b der Maschine ragt über die Decke des Kastens hinaus und trägt an ihrem oberen Theile eine kleine Riem- oder Schnurscheibe /, die in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise, oder durch beliebige andere Transmissionsmittel angetrieben wird.
An den Kasten α stöfst ein mit demselben fest verbundenes Gestell. Auf diesem Gestell ruht zunächst die Kurbelwelle k mit dem Schwungrade /, welches in irgend einer Weise mit den zu bewegenden Organen der Maschine in passende Verbindung gebracht ist.
Ueber die Kurbelwelle und die Welle in laufen zwischen den beiderseitigen Lagern Ketten ohne Ende, auf welche Holzstäbe derartig befestigt sind, dafs sie als Transportvorrichtung dienen.
Dieser Apparat u ist durchweg mit einer Anzahl etwa 1,5 cm vorstehender Stifte versehen, und aufserdem noch mit kleinen Holzklötzchen, welche letztere den Zweck haben, die an dem nachbeschriebenen Kasten mittelst Scharnieren angebrachten einarmigen Hebel η η wechselweise zu heben. Die ganze Vorrichtung ist bestimmt, die zu reinigenden Federn möglichst gleichmäfsig und ganz dem Gang der Maschine angemessen unter den Reinigungsapparat im Kasten α zu befördern.
Während die Stifte auf den Holzstäben den Transport der Federn bewirken, werden diese durch die Hebel η η η, welche durch die Holzklötzchen wechselweise in die Höhe geschnellt werden, gelockert, so dafs nicht etwa ganze Ballen fortgeschafft werden. Der Raum, innerhalb dessen die eben beschriebene Vorrichtung liegt, ist mit einem oben offenen Kasten ν umgeben, welcher zur Aufnahme. der zu reinigenden Federn bestimmt ist. Unterhalb ist der Abschlufs, seitlich wie auch am Boden, vollständig, bis auf die Oeffhung zur Einführung der Federn in den Reinigungsapparat.
Schliefslich befindet sich noch unten am Lagergestell ein Kasten / zum Wegziehen, welcher bis unter die Mitte des Reinigungsapparates reicht, und zwischen dessen Seiten der Apparat q zur Aufnahme und zum Transport des in den Federn enthaltenen gröberen Schmutzes angebracht ist. Der Apparat q ist ebenso wie u aus Ketten mit darauf befestigten Holzstäben hergestellt, welche über die quadratischen Wellen r r laufen, deren eine mittelst eines Schaltrades s vom Triebrade aus sehr langsam gedreht wird.
Die Arbeit der Maschine geht in folgender Weise vor sich:
In den Kasten 0 wird eine Partie unreiner Federn gebracht; durch die Umdrehung des Triebrades / wird eine Fortbewegung des Apparates u bewerkstelligt und hierdurch werden die Federn in einer dem Gang der Maschine entsprechenden Menge in den Raum unter vorgenanntem Apparat befördert.
Da gleichzeitig durch die Umdrehungen des Triebrades / die verticale Welle b in rotirende Bewegung kommt und vermittelst der Flügel cc c eine Luftströmung von unten nach oben hergestellt wird, so werden die Federn zunächst in den Raum zwischen dem Schubkasten e und dem Cylinder d befördert, und sodann durch den Luftstrom allmälig in die Höhe getrieben, bis sie durch die Oeffnung über dem Cylinder in den Kanal v, welcher in den Raum w mündet, gelangen. Letzterer Raum dient zur Aufnahme der gereinigten Federn, und ist theils durch Bretterwände, theils durch sehr dichtes Drahtgeflecht abgeschlossen.
Die fremden, in den Federn enthaltenen Stoffe werden zunächst, wenn sie schwer sind, auf dem Apparat q liegen bleiben, und von hier aus durch die Schaltvorrichtung entfernt werden; die übrigen noch nicht abgesonderten dagegen fallen innerhalb des vom Cylinder d eingeschlossenen Raumes zu Boden bezw. in den Schubkasten e, weil die Federn durch den mittelst verhältnifsmäfsig schneller Bewegung der Welle b und der Flügel c c c hergestellten Luftstrom vollständig gelockert werden, und demzufolge alle schwereren Theile zu Boden fallen müssen, oder aber vermöge der Centrifugalkraft durch den Drahtcylinder d, an welchem die Federn sich reiben, nach aufsen befördert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Transportvorrichtung u für ungereinigte Federn mit den Hebeln η zur Lockerung der Federn, wie oben beschrieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4541D Transport- und Lockerungsvorrichtung an Bettfeder-Reinigungsmaschinen Active DE4541C (de)

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