DE41486C - Neuerung im Antrieb von Buttermaschinen - Google Patents
Neuerung im Antrieb von ButtermaschinenInfo
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- DE41486C DE41486C DENDAT41486D DE41486DA DE41486C DE 41486 C DE41486 C DE 41486C DE NDAT41486 D DENDAT41486 D DE NDAT41486D DE 41486D A DE41486D A DE 41486DA DE 41486 C DE41486 C DE 41486C
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Links
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- 239000008267 milk Substances 0.000 claims description 9
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J15/00—Manufacturing butter
- A01J15/04—Rotating or oscillating churns
- A01J15/06—Rotating or oscillating churns with beating equipment which is movable in respect of the churn wall
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Dairy Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4B: Landwirthschaftliche Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l6<
Februar 1887 ab.
Das Neuartige dieser Erfindung; besteht in
der Gesammtanordnung einer Buttermaschine, bei welcher das rotirende Butterfafs mit einem
Uhrwerk in Verbindung gebracht, selbstthätig bewegt und je nach Erfordernifs in seiner Bewegungsgeschwindigkeit
regulirt werden kann. Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. ι den Grundrifs der Buttermaschine,
Fig. 2 die Vorderansicht derselben,
Fig. 3 die Seitenansicht derselben,
Fig. 4 den Verticalschnitt durch das Butterfafs in der Richtung von A nach B der Fig. 5, Fig. 5 den Horizontalschnitt durch Fig. 4.
Die ganze Maschine ist zwischen Balken montirt. An der gemeinschaftlichen Welle a (Fig. ι bis 3), welche in den Querbalken A und B gelagert ist, sitzt über A das Aufzugskreuz b und das Sperrrad c mit Sperrklinke d, unter A an derselben Welle α das Federhaus e mit dem Zahnrad/, welches durch Trieb g das Zahnrad h bewegt; letzteres steht durch Trieb i mit der Riemscheibe k in Verbindung, welche das Butterfafs η durch den um die Riemscheibe m geführten Treibriemen / in rotirende Bewegung setzt. Das Butterfafs η läuft oben und unten in den Zapfen ο und ρ, welche in dem oberen Querbalken p1 bezw. dem unteren Balken j>2 befestigt sind. Der am unteren Balken p2 angeordnete Drehzapfen ρ ist durch Schraube oder sonst geeignete Vorrichtung verstellbar angeordnet, um den Treibriemen/ stets straff anziehen bezw. reguliren zu können; der Querbalken ρ' ist in seinem mittleren Theil, in welchem der Zapfen 0 befestigt ist, scharnierartig aufzuklappen, um das Butterfafs η bequem hereinsetzen oder herausnehmen zu können.
Fig. ι den Grundrifs der Buttermaschine,
Fig. 2 die Vorderansicht derselben,
Fig. 3 die Seitenansicht derselben,
Fig. 4 den Verticalschnitt durch das Butterfafs in der Richtung von A nach B der Fig. 5, Fig. 5 den Horizontalschnitt durch Fig. 4.
Die ganze Maschine ist zwischen Balken montirt. An der gemeinschaftlichen Welle a (Fig. ι bis 3), welche in den Querbalken A und B gelagert ist, sitzt über A das Aufzugskreuz b und das Sperrrad c mit Sperrklinke d, unter A an derselben Welle α das Federhaus e mit dem Zahnrad/, welches durch Trieb g das Zahnrad h bewegt; letzteres steht durch Trieb i mit der Riemscheibe k in Verbindung, welche das Butterfafs η durch den um die Riemscheibe m geführten Treibriemen / in rotirende Bewegung setzt. Das Butterfafs η läuft oben und unten in den Zapfen ο und ρ, welche in dem oberen Querbalken p1 bezw. dem unteren Balken j>2 befestigt sind. Der am unteren Balken p2 angeordnete Drehzapfen ρ ist durch Schraube oder sonst geeignete Vorrichtung verstellbar angeordnet, um den Treibriemen/ stets straff anziehen bezw. reguliren zu können; der Querbalken ρ' ist in seinem mittleren Theil, in welchem der Zapfen 0 befestigt ist, scharnierartig aufzuklappen, um das Butterfafs η bequem hereinsetzen oder herausnehmen zu können.
Um die Bewegungsgeschwindigkeit des rotirenden Butterfasses η genau reguliren· und bestimmen
zu können, ist eine Regulirscheibe q so angeordnet, dafs sie, die Aufsenseite des
Butterfasses η leicht berührend, mehr oder weniger dessen Umdrehungsgeschwindigkeit
hemmt, je nachdem diese Scheibe q mittelst Schraube .? dem Butterfafs η genähert oder
von letzterem entfernt wird. Diese Regulirscheibe q ist an einer Stelle ihrer äufseren
Peripherie mit einer Ausbauchung bezw. kleinen Erhöhung r versehen, welche den Zweck hat,
dem Butterfafs n, sobald es diese Erhöhung r zu überwinden hat, eine langsamere und,
nach Ueberwindung derselben, wiederum eine schnellere, mithin eine zweifache Umdrehungsgeschwindigkeit
zu geben, damit die Milch in steter Bewegung erhalten und durch die ruckweise Bewegung des Butterfasses η beim Gleiten
über den Punkt r der Scheibe q gründlich durchgeschüttelt bezw. durchgearbeitet werden
mufs.
Innerhalb des Butterfasses n, welches, Fig. 2 bis 4, unten einen gröfseren Durchmesser als
oben hat, ist in der Mitte des Bodens eine vierkantige Welle y (Fig. 4 und 5) mit den
vier Flügeln % lose aufgestellt; auf der Innenseite des Butterfafsdeckels ist ein Viereck yl
ausgeschnitten, von welchem die Welley bei geschlossenem Deckel festgehalten wird, so dafs
dieselbe im Butterfafs η feststeht und mit demselben zugleich gedreht wird. Die Flügel \
sind mit länglichen Ausschnitten oder mit runden Löchern versehen. Der Deckel des
Butterfasses n, in welchem eine kleine Röhre v1
für den Eintritt der Luft angebracht ist (Fig. 4),
Claims (1)
- ist scharnierartig aufzuklappen und auf irgend eine geeignete Weise mittelst Krampe, Schliefshaken etc. zu schliefsen. Ueber dem Boden ist ein Hahn zum Ablassen der Milch angebracht.Um das Butterfafs η anhalten bezw. hemmen zu können, ist der Winkelhebel t lothrecht bei w und horizontal bei χ drehbar angeordnet; derselbe wird mittelst Schraube ν gegen die Riemscheibe k gedruckt und bringt so die Maschine zum Stehen.Soll gebuttert werden, so wird der Querbalken pl aufgeklappt, der Deckel des Butterfasses behufs EinfUllung der Milch geöffnet und nach Einlassen der Milch geschlossen; demnächst wird die Verbindung des Butterfasses η mit der Riemscheibe k durch den Treibriemen / hergestellt, die Feder e mittelst Kreuzes b aufgezogen, worauf die Thätigkeit der Maschine beginnt.Bei Drehung des Butterfasses η durchschneiden die Flügel \ die Milch und setzen letztere in Bewegung; die Bewegung der Flügel ^ bezw. des Butterfasses «,' welches mit der Scheibe q Reibung hat, verlangsamt sich bei Beginn der Ausbauchung r, während die Milch ihre Bewegung fortsetzt und durch die Einschnitte der Flügel \ tritt; inzwischen hat das Butterfafs η die gröfsere Reibung bei r überwunden und bewegt sich wiederum schneller, so dafs auch die Flügel \ die Milch von Neuem durchschneiden. Dieses Spiel der zweifachen Bewegungsgeschwindigkeit des Fasses n, hervorgerufen durch die Scheibe q, schüttelt die Milch gehörig durch und bewirkt eine gründliche Absonderung der Buttertheile. Die Scheibe q mufs möglichst nahe dem Boden des Fasses angeordnet sein; sie erhält dann dem Triebriemen /, welcher von der entgegengesetzten Seite angreift, besser das Gleichgewicht.Patent-Ansρruch:An Buttermaschinen, bei welchen das Butterfafs (n) mit den in ihm befestigten Flügeln (%) durch einen Treibriemen von einem Uhrwerk bewegt wird, die gegen den Mantel des Butterfasses angeprefste unrunde Scheibe (q), welche die Geschwindigkeit des Butterfasses in regelmäfsiger Wiederkehr verzögert, während darauf das Uhrwerk sie wieder beschleunigt, wodurch die Milch kräftig durchgeschüttelt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41486C true DE41486C (de) |
Family
ID=316965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41486D Expired - Lifetime DE41486C (de) | Neuerung im Antrieb von Buttermaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41486C (de) |
-
0
- DE DENDAT41486D patent/DE41486C/de not_active Expired - Lifetime
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