DE45913C - Stellvorrichtung für die Flügel wagerecht umlaufender Windkraftmaschinen - Google Patents

Stellvorrichtung für die Flügel wagerecht umlaufender Windkraftmaschinen

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DE45913C
DE45913C DENDAT45913D DE45913DA DE45913C DE 45913 C DE45913 C DE 45913C DE NDAT45913 D DENDAT45913 D DE NDAT45913D DE 45913D A DE45913D A DE 45913DA DE 45913 C DE45913 C DE 45913C
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DE
Germany
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blades
wing
adjusting device
spring
wind power
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45913D
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English (en)
Original Assignee
F. BUCHHOLZ in Fürweg bei Hückeswagen, Kreis Lennep
Publication of DE45913C publication Critical patent/DE45913C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03DWIND MOTORS
    • F03D3/00Wind motors with rotation axis substantially perpendicular to the air flow entering the rotor 
    • F03D3/06Rotors
    • F03D3/062Rotors characterised by their construction elements
    • F03D3/066Rotors characterised by their construction elements the wind engaging parts being movable relative to the rotor
    • F03D3/067Cyclic movements
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/70Wind energy
    • Y02E10/74Wind turbines with rotation axis perpendicular to the wind direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen horizontalen Windmotor mit sich gegen die Windrichtung einstellenden Flügeln, welche mit Klappen versehen sind, die bei starkem Winddruck selbstthätig geöffnet und geschlossen werden.
Der Windmotor ist mit acht Flügeln α versehen, welche um die Stangen b drehbar angeordnet sind. An den den Drehpunkten entgegengesetzten Enden sind an jedem Flügel a ein Seil c und eine Kette d befestigt. Zwei Seile laufen stets über eine gemeinschaftliche Rolle e, sind an der Königswelle heruntergeführt und an einem um die Königswelle B verschiebbar gelagerten Ring f befestigt
Die Kette d, welche an jedem Flügel α befestigt.ist, läuft nach einem Werk, durch das die Flügelstellung geregelt wird, so dafs sich stets die ganze Fläche dem Winddruck darbietet.
Das Einstellen der Flügel nach dem Winddruck . geschieht durch die Kette d, Fig. 7 und 8, welche über eine Kettenscheibe g läuft, die mit dem Zahnrad h auf einer Welle i sitzt. Das Zahnrad h ist in Eingriff mit dem Getriebe k, auf dessen Welle / noch ein Kegelrad m angeordnet ist, welches in Eingriff mit dem Kegelrad η der stehenden Welle 0 ist. Diese stehende Welle 0 trägt an dem oberen Ende einen Windfang p, welcher den Zug der am Ende der Kette d angebrachten Feder q ausgleicht und bremst.
Dieser Mechanismus wirkt folgendermafsen:
Hat ein Flügel dieses Motors die Stellung I
in Fig. 10 angenommen, so streift der Wind parallel zu der Seitenfläche des Flügels, wodurch von letzterem die Kette d angezogen wird. Die Kettenscheibe g wird gedreht und damit das Zahnrad h; letzteres setzt das Getriebe k in Rotation und ebenfalls das konische Räderpaar m und η und den Windfang p. Die Kette d wird um die Feder q so lange gespannt erhalten, bis der Flügel aus Stellung I in die punktirt gezeichnete Stellung durch V übergeht. In dieser Stellung wirkt der Winddruck auf der entgegengesetzten Seite des Flügels; derselbe wird die schraffirt gezeichnete Stellung V einnehmen und beim Drehen des Motors der Flügel so lange parallel der Windrichtung bleiben, bis derselbe die Stellung II angenommen hat. Beim Durchlaufen der Stellungen von V bis VIII wird der Flügel durch die Drehung des Motors allmälig seine Lage verändern, wodurch die Spannung der Feder q nachläfst, um gleich darauf bei weiterer Drehung des, Motors wieder der Stellung der Flügel und dem Winddruck gemäfs angespannt zu werden.
Das Gehäuse dieses Werkes ist stehend in den Zapfen r und 0 angeordnet, welche auf den oberen und unteren radialen Bäumen t und u des Motors drehbar gelagert sind, damit das Gehäuse, dem Zuge der Kette d folgend, sich in den Zapfen drehen kann.
Der obere Zapfen 0 ist gleichzeitig die stehende Welle des Windfanges p, welcher durch seine schnelle Rotation genügenden Widerstand in der Luft findet, damit die
Feder q den mit ihr verbundenen Flügel a nicht plötzlich, sondern nur allmälig die Lage verändern läfst, somit jeder Flügel dem Winddruck in allen Lagen genügende Angriffsflächen bietet, welche sich je nach der Stellung der Flügel zur Windrichtung verändern. Jeder Flügel α ist aufserdem noch mit einem Winddruckregulator versehen.
Derselbe besteht aus einer in Gelenken drehbaren Klappe v, Fig. 5, 6 und 9. An der unteren Seite dieser Klappe r ist eine Schnur w befestigt, welche durch die Rollen χ und y geführt wird. Das andere Ende der Schnur ist an einer Spiralfeder Z befestigt, welche die Schnur anzieht. Ueberwiegt nun der Winddruck den Zug der Spiralfeder, so wird sich die Klappe ν öffnen und die Schnur w die Feder anspannen. Die geöffnete Klappe wird nun den Wind hindurchlassen, wodurch die Angriffsfläche jedes Flügels α bedeutend verkleinert wird. Beim Nachlassen des Winddruckes schliefst sich die Klappe durch den Zug der Feder Z, so dafs der Wind wieder gegen die ganze Fläche des Flügels wirken kann.
Die Rotation der Königswelle B wird durch das Räderpaar C und D auf die Welle E übertragen und von dort durch das Kegel-Räderpaar F und G auf die Transmission, an welche die zu treibenden Maschinen angeschlossen sind.

Claims (1)

  1. P ate nt-An spruch:
    Eine Vorrichtung zum Einstellen der Flügel horizontaler Windmotoren in die Richtung des Windes, bestehend aus den mit den Flügeln verbundenen Ketten d, welche über Kettenscheiben g laufen und am anderen Ende mit einer Feder q verbunden sind, welche Kettenscheibe g mit dem Zahnrad h, Fig. 7 und 8, auf Welle i sitzt, das mit Getriebe k in Eingriff ist und ein konisches Räderpaar in Bewegung setzt, wodurch ein Windfang ρ in schnelle Rotation versetzt wird, zum Zwecke, den Zug der Feder q beim Umlegen der Flügel α abzuschwächen und zu reguliren.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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