AT28498B - Schwingmaschine zur Sonderung von Pflanzenfasern. - Google Patents

Schwingmaschine zur Sonderung von Pflanzenfasern.

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AT28498B
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Austria
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plant fibers
stalks
vibrating machine
fibers
housing
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English (en)
Inventor
Edmund England Horine
Roscoe Horine Welch
Original Assignee
Edmund England Horine
Roscoe Horine Welch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schwingmaschine zur Sonderung von Pflanzenfasern. 



   Die Erfindung betrifft eine Schwingmaschino zur Sonderung von Pflanzenfasern, mittels welcher die   Schuhe   oder Achel von der Faser ohne jede Beschädigung der letzteren-   tosgerissen   und beim Durchgange durch die Maschine gleichzeitig gesondert werden, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Pflanzenstengel oder   Halme gleichförmig zuzuführen   und 
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 Fortbewegungshahn der Faser zu sichern, in welcher Richtung immer die Halme oder Stengel eingeführt werden. 



   In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein vertikaler und Fig. 2 ein teilweiser horizontaler 
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 der Maschine. Fig. 6 zeigt die die Halme oder Stengel verteilende Walze und den Zuführtrog und Fig. 7 die   Austrittsklappen   des   Flügel-oder Schwingengehäuses,   wobei der mittlere Teil weggebrochen gedacht ist. Fig. 8 zeigt das die Zuführwalzen betätigende Zahnradgetriebe. 



   An dem Rahmen 1 ist ein Zuführtrog   2   und ein zylindrisches Gehäuse 3 befestigt. 



  Das letztere besitzt einen zentralen Lufteinlasskanal und eine am   Umfange benud) iche     Aufnahmsöffnung, weiche   in gleicher Höhe mit dem   Zuführtroge   liegt und deren Boden durch eine feststehende   Leiste   gebildet wird.

   Unterhalb dieser Leiste befindet sich eine Austrittsöffnung 5, durch welche Fasern und   Schäbe   unter der Wirkung des Schwingapparates 6 aus dem Gehäuse austreten ; der   Schwingapparat   6, welcher konzentrisch im Gehäuse angeordnet ist, trägt die Schwinglatten 7.   Beim   Austritte aus der Öffnung 5 gelangen die Fasern auf den aufrechten Arm einer Fördervorrichtung 8 und, von dieser mitgenommen, unter eine zweite, mit der ersteren zusammenwirkende   Fördervorrichtung     dz   die sich über den horizontalen Arm der Fördervorrichtung 8 erstreckt ; letztere ist derart angeordnet, dass die   Schabe   und der sonstige Abfall aus Öffnungen an beiden Seiten des aufrechten Teiles austreten kann.

   Beide Fördervorrichtungen können mittels irgendwelcher geeigneter Organe (in der Zeichnung nicht   dargestellt) betätigt   werden, welche an eine der verschiedenen vorgesehenen Scheiben wellen angebracht werden. Die   Fördervorrichtungen     S,.'/   bewegen sich zweckmässig rascher als die Zuführwalzen ; es wird demnach das eingeführte, zwischen Zuführwalzen und Fördervorrichtung zusammenhängende Pflanzenfaserband gestreckt und ohne zu brechen straff gehalten, so dass die   Wirkung der Schwingscheiben   unterstützt wird. 



   Um der Tendenz der Schwingeinrichtung, die Fasern vom aufrechten Arme der Förder- vorrichtung 8 weg nach einwärts zu ziehen oder anzusaugen, entgegenzutreten, ist in dem   Gehäuse   3 eine Reihe von Türen oder Klappen 10 vorgesehen, durch deren mittels Drehens ihrer mit Handkurbel 13 versehenen Lenkstangen 12 erfolgenden Öffnung die Fläche der   Austrittsöffnung   5 vergrössert wird, wodurch ein grösserer Abzug oder Auslass für den Luft- 
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 wird, da die Klappen in der Offenstellung ungefähr im rechten Winkel zum Gehäuse stehen und so als Ablenkflächen dienen. Je nach den gegebenen Bedingungen können sämtliche Klappen oder nur einzelne geöffnet sein. 



   Die Schwingen oder die Schlaplatten 14, welche konzentrishc zur Welle der Schwing- \orrichtung auf den Schweingflügeln 7 montiert sind, besitzen sägeartige Zähne 15 und sind parallel zueinander, in auf einer   Zylinderfläche wellenförmig   verlaufenden, in sich   ge-   schlossenen Linien angeordnet, so dass   d'e   Scheitelpunkte der Wellen je in zu der Zylinderachse senkrechten Ebenen liegen.

   Durch diese Anordnung, sowie durch die später noch zu   beschreibende Zuführwal@e 19 (Fig. 6) und durch   die Fördervorrichtungen 8, 9, sowie endlich durch die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Zuführung und Austragung des Faserbandes wird erreicht, dass alle Halme oder Stengel gleichförmig bearbeitet werden und dass alle Teile der vorragenden Kante jedes Halmes oder Stengels in Berührung mit den bearbeitenden Organen kommen, so dass selbst, wenn ein Halm oder Stengel schief oder unter einem Winkel   eingeführt   wird, die Fasern in geraden Linien austreten müssen. 



   Die Halme oder Stengel werden mittels einer oberen rotierenden Zuführwalze 17 an die unteren Zuführwalzen 16 angedrückt, durch diese Walze 17 gebrochen und gegen Ablenkung oder gegen Abweichen von ihrer Richtung gesichert. Die Walzen 16 werden vor- 
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 Zahnräder 16b sitzen auf einer'Welle 17, welche mittels einer von der Welle der Schwing. vorrichtung angetriebenen Welle   16'0   betätigt wird   (Fig, 5), Die Walzen 16   und die Leiste 4 sind in einstellbaren Platten montiert, so dass die Stellung der Leiste mit Bezug auf die Schwingvorrichtung geregelt werden kann. 



   Die Verteil walze 19 ist mit   rechts-und linksgängigen, schraubenförmig   vom Zentrum weg in entgegengesetzter Richtung angeordneten Schaufeln 20 versehen, welche gerade über Platten 21 arbeiten, die vom Zuführtroge 2 nach oben vorragen. Mittels dieser   Organ     werden die Halme gleichmässig quer zum   Zufuhrtroge   verteilt und zu den Walzen   16 geführt.   



   Erscheint es notwendig, den Fasern, während sie über den horzotalen Arm 9 der Fördervorrichtung laufen, Luft zuzuführen, dann geschieht dies, indem eine in der Decke 23 des Austrittstroges 24 angebrachte Schieberklappe 22 geöffnet wird. Um zu verhindern, dass die Fasern an dem   rückkehrenden   Teile der Fördervorrichtung haften bleiben, ist eine mit einem Schirme bedeckte   Luftaustassöffnung   25 vorgesehen. Der Zutritt zu den Teilen im Inneren der Maschine ist durch eine Tür oder Klappe 26 ermöglicht, durch deren Öffnen auch das Entweichen etwa vorhandener überschüssiger Luft bewirkt werden kann. Eine Fördervorrichtung 27 vermittelt das Wegschaffen der Abfälle zu einer gewünschten Stelle. 



   Beim Gebrauche wird die Schwingvorrichtung in sehr rasche Drehung versetzt, und die Walzen 16, 17 und 19 sowie die   Fördervorrichtungen   werden mittels geeigneter Organe mit einer den betreffenden Umständen nach zweckmässig erscheinenden Geschwindigkeit angetrieben, wobei die Fördervorrichtungen sich, wie erwähnt, rascher bewegen sollen als die Walzen, um einen Zug auf die Fasern auszuüben. Die Halme oder Stengel werden nach ihrer Verteilung mittels der Walzen 19 über die Walzen 16 geführt und durch die
Walze 17 straff in ihrer Lage erhalten, bei welcher die über die Leiste 4 vorragenden
Stengelenden von den Sehwingplatten 14 derart bearbeitet werden, dass der Holzstoff oder die   Schäbe   gebrochen wird, während die Fasern unberührt und unverändert bleiben.

   Die
Zentrifugalwirkung der Schwingvorrichtung veranlasst dann den Austritt der Fasern, der
Schäbe und des anderen Abfalles durch die Öffnung 5 in der Richtung gegen die Förder- vorrichtung 8, wobei die Schäbe durch die letztere in den Trog 24   befördert   wird, wo sie von der Fördervorrichtung 27 übernommen und an der gewünschten Stelle abgelagert wird, während die Fasern an der Fördervorrichtung 8 haften bleiben, durch die zweite Förder- vorrichtung 9 in Spannung gehalten werden und beim Verlassen der Vorrichtung von aller   Schabe und allem Abfalle   befreit sind.

   Zeigt sich die Tendenz, die Fasern zurück in das
Gehäuse der Schwingvorrichtung zu ziehen, dann wird die   Fläche   der Austrittsöffnung 5 
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 Schwingplatten werden alle holzigen oder markigen Bestandteile gebrochen und beseitigt. ohne dass die Fasern verletzt werden oder zerfallen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.     Sehwingmaschine   zum Sondern der Pflanzenfasern, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingplatte parallel zueinander, in auf einer Zylinderfläche wellenförmig verlaufenden, in sich geschlossenen Linien angeordnet sind, so dass die Scheitelpunkte der Wellen je in zu der Schwingeuachse senkrechten Ebenen liegen.

Claims (1)

  1. 2. Schwingmaschine zum Sondern der Pflanzenfasern nach Anspruch 1. dadurch ge- kennzeichnet, dass die Öffnung im Schwingtrommelgehäuse durch das Offnen von Teile des gehause bildenden Klappen vergrössert werden kann, wobei diese Klappen gleichzeitig als Ablenkflächen wirken, um ein infolge der Saugwirkung sonst hervorgerufenes Hineinziehen der Fasern in das Gehäuse hintauhalten.
    3. Schwingmaschine zum Sondern der Pflanzenfasern nach den Ansprüchen 1 und 2, EMI2.2 ausgesetzt sind, mittels zweier rascher als die Zuführwalzen laufender Fördervorrich- tungen 8 und 9 straff gehalten werden.
    4. Schwingmaschine zum Sondern der Pflanzen fasern, dadurch gekennzeichnet, dass die Halme oder Stengel den festhaltenden Walzen mittels einer Walze zugeführt werden, welche mit von der Mitte nach jedem Ende hin sich erstreckenden, schraubenförmig u. zw. je rechts-undlinksgängigangeordnetenSchaufelnversehenundübervomBodendesZuführ- EMI2.3
AT28498D 1906-01-16 1906-01-16 Schwingmaschine zur Sonderung von Pflanzenfasern. AT28498B (de)

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