DE603288C - Vorrichtung zum Loesen von Tabakblaettern - Google Patents

Vorrichtung zum Loesen von Tabakblaettern

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DE603288C
DE603288C DEQ1750D DEQ0001750D DE603288C DE 603288 C DE603288 C DE 603288C DE Q1750 D DEQ1750 D DE Q1750D DE Q0001750 D DEQ0001750 D DE Q0001750D DE 603288 C DE603288 C DE 603288C
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Germany
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tobacco
funnels
dissolving
tobacco leaves
opposite directions
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/06Loosening tobacco leaves or cut tobacco

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  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

Zum Lösen insbesondere von Tabakblättern sind schon sowohl solche Vorrichtungen bekannt-, geworden, in denen der Tabak auf mechanische Weise gelöst wurde, als auch andere Vorrichtungen, in denen die Lösung auf pneumatischem Wege vor sich gehen sollte. Es hat sich herausgestellt, daß eine mechanische Lösung eine zu starke Beschädigung des Tabaks ergibt, während das Lösen von Tabakblättern auf pneumatischem Wege im allgemeinen nur unvollständig zu erreichen ist.
Zur Vermeidung dieser Nachteile soll das Lösegut erfindungsgemäß von sich drehenden Verteilern gegen Wandungen geleitet werden, die sich in gegenläufigem Sinne drehen. Auf diese Weise wird zwischen den Verteilern und den Wandungen in dem entweder in zeitlichen Zwischenräumen oder vorzugsweise ununterbrochen zugeführten Tabak eine Wirbelzone ge-
ao schaffen und vermieden, daß der Tabak unmittelbar gegen die Wandungen prallt. Durch die Wirbelung vor dem Auftreffen an die Wandungen wird schon eine gewisse Lösung des Tabaks hervorgerufen. Diese wird noch vervollkommnet dadurch, daß der Tabak durch die Zentrifugalkraft auf den Wandungen über- und durcheinander geschleudert wird. Um den Tabak, der sich bei diesem Schleudern löst, zu entfernen, sind auf den Wandungen abführende Leisten angeordnet. Einer Wirbel- und Wälzbewegung wird der zu lösende Tabak zwar auch in den bekannten Trommeln unterworfen; hier ist aber nur ein unterbrochener Betrieb möglich.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar in Abb. 1 als Schnitt von vorn gesehen und in Abb. 2 als Draufsicht unter Weglassung der Antriebsteile sowie des Zu- und Abführtrichters.
Innerhalb eines Gehäuses α sind Trichter δ übereinander angeordnet, die eine Öffnung besitzen und sich nach dort zu verjüngen. Die Trichter δ werden mitsamt dem Gehäuse a in einer bestimmten Richtung etwa durch Riemenantrieb auf die Scheibe c gedreht. Das Gehäuse α ist auf Rollen d gelagert und wird durch weitere Rollen e in seiner Lage gesichert. Gleichachsig ist innerhalb des sich drehenden Gehäuses a, eine stehende, über die Riemenscheibe f angetriebene Welle g angeordnet, die sich jedoch zu dem Gehäuse« und den Trichtern b in entgegengesetztem Sinne dreht. Auf der Welle g sind Verteilerkegel h befestigt, die das etwa durch den Trichter i aufgegebene zu lösende Gut, wie zusammenhängende Tabakblätter, Tabakfasern o. dgl., nach den Wandungen der Trichter δ führen. Die Verteilerkegel h und die Lösetrichter δ erzeugen zwischen sich eine Wirbelungszone. Dadurch, daß das Gut diese Zone durchwandern muß und dann weiter in den Trichtern δ durch die Zentrifugalkraft über- und durcheinander geschleudert wird, erfolgt eine gründliche Lösung des Gutes in seine Einzelbestandteile. Durch Anordnung von spiralförmigen Leitflächen h an den Wandungen der Lösetrichter δ wird das leichtere, gelöste Gut nach unten gefördert und entweder
erneut einem Verteilerkegel und Lösetrichter oder dem Ausfalltrichter I zugeführt. Um den Lösetrichtern δ das Gut an allen beliebigen Stellen zuführen zu können, lassen sich die Verteilerkegel h einzeln oder gemeinsam in ihrer Lage zu den Trichtern einstellen. Es ist weiter zweckmäßig, um den gelösten Bestandteilen den Austritt zu erleichtern, die weiter unten liegenden Verteilerkegel und Lösetrichter schräger zu ίο gestalten als die weiter oben liegenden, und zwar derart, daß diese Schräge dem Grade der Auflösung entsprechend vergrößert wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Lösen zusammenhängender Tabakblätter, Tabakfasern o. dgl., gekennzeichnet durch die Anordnung eines oder mehrerer dem ununterbrochen zuführbaren Lösegut eine bestimmte Drehbewe-
    ao gung gebender Verteiler, die das Lösegut gegen eine oder mehrere in gegenläufigem j Sinne zu dem Tabak sich drehende Wandungen führen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines umlaufenden, mit einem oder mehreren sich nach unten verjüngenden Trichtern ausgestatteten Gehäuses ein oder mehrere gegensinnig dazu umlaufende Verteilerkegel angeordnet sind, denen das Lösegut zügeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung von den Tabak in den Lösetrichtern nach unten führenden spiralförmigen Leisten.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Verteilerkegel zu den Lösetrichtern einzeln oder gemeinsam einstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge der von oben nach unten abwechselnd aufeinanderfolgenden Verteilerkegel und Lösetrichter dem Grade der Auflösung entsprechend zunimmt,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEQ1750D 1931-05-22 1931-05-22 Vorrichtung zum Loesen von Tabakblaettern Expired DE603288C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145529B (de) * 1958-11-25 1963-03-14 Hauni Werke Koerber & Co Kg Verfahren und Vorrichtung zum Loesen von Tabakblaettern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145529B (de) * 1958-11-25 1963-03-14 Hauni Werke Koerber & Co Kg Verfahren und Vorrichtung zum Loesen von Tabakblaettern

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