DEP0007844DA - Landwirtschaftliches Gebäude - Google Patents

Landwirtschaftliches Gebäude

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DEP0007844DA
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DE
Germany
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barn
passage
cattle
building
entrance gate
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English (en)
Inventor
Rudolf Lebenstedt Henfler (Kr. Wolfenbüttel)
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Description

Rudolf H e η f 1 e r , Lebenstedt, Kreis WolfenTsüttel,
Reppnersche Strasse 2.
"Landwirtschaftliches Gebäude"»
Beschreibung»
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein in erster Linie zur Unterbringung des Großviehes und der Ernte bestimmtes landwirtschaftliches Gebäude, dessen Herstellungskosten erheblich geringer sind, als die eines Viehstalles und einer davon getrennten Scheune für die gleiche Vieh- und Erntemenge» wsä: pas ■Q^n^fVorzug fei et et) dass die Viehfütterung infolge Verkürzung und Vereinfachung des Zubringweges ganz erheblich verbessert ist. Zu diesem Zwecke sind erfindungsgemäss unter einem Dache Viehstall und Scheune zu einem einzigen Gebäude in der Weise vereinigt, dass die übliche Scheunendurchfahrt zum Futtergange hergerichtet ist, an den auf der einen Seite die Krippen und Raufen des Viehstalles und auf der anderen Seite die Erntelager der Scheune heranreichen» Zunächst wird durch diese Bauweise eine Scheunenwand eingespart, was eine erhebliche Herabsetzung der Baukosten bedeutet« V©r allem aber wird durch die Erfindung das Viehfüttera ganz wesentlich vereinfacht, sowie hygienischer und gefahrleser gestaltet, weil der Fütterer das in der Scheune lagernde Futter unmittelbar zur Hand hat und es auf kürzestem Wege den Tieren von vorn her zuführen kann, statt es über einen unbedeckten Hof ©der über Dungsteiles tragen und dabei ausserdem auch noch von hinten her an das Vieh herantreten zu müssen? feg=-r@'^tM^'t'
Einzelheit en'der Erfindung sind a-e der4 Zeichnung.^lreseliHee&sa^ die in den Fig*l,2 und 3 in An* sieht, im Grundriss und im senkrechten Querschnitt nach der
Linie 3-3 in Fig.l eine lediglich als Beispiel anzusehende Ausführung der Erfindung schematisch zeigt«
Danach sind ein langgestreckter Viehstall 1, der z«B. ein Pferde- ©der Kuhstall ©der ein Pferde- und Kuhstall sein kann, und eine gleich ©der d©ch annähernd gleich lange Scheune 2 zu einem einheitlichen Gebäude in der Weise vereinigt, dass die Futterkrippen 3 mit ihren Raufen 4- an der Scheunendurchfahrt 5 liegen, die auf ihrer anderen Seite von den lagern für Enrnteverräte begrenzt wird. Diese Lager können z.B* eine Futterkairoer 6 nach Fig. 2 ©der ein Kart©ffel- oder Rübenkeller 7 nach Fig«3» sewie Heu- oder Strohlager 8 und 9 und schließlieh auch an einem oder an jedes Scheunenende angeordnete Silos 10 sein. In jedem Falle ergibt eine s©lche Scheunen- und Stallvereinigung den Vorteil, dass Baukasten gespart und der Wirtschaftsbetrieb verbessert, wird«
!^«^gezeichneten Beispiel^ bildet der Viehstall 1 einen einzigen langgestreckten Raum, der nach allen Seiten, auch nach der als Futtergang dienenden Scheunendurchfahrt hin, Türen 11 besitzt, damit man von jeder Seite her Zutritt ium Stalle findet und der Dung nach jeder gewünschten Richtung hin abgefahren werden kann» Im übrigen kann dieser Stall 1 mit der üblichen Ausrüstung, wie Lüftung, Trennbäumen, Trennwänden, Tränken, Krippen 3 und Futterraufen 4 versehen sein; erfindungswesentlich ist nur, dass die letzteren an der Scheunendurchfahrt 5 liegen, d.he bequem und auf kürzestem Wege v@n den Futterlagern 6-10 aus erreichbar sind»
Die Scheune 2 ist % dargestellten Beispiel^ ebenfalls ein langgestrecktes Gebäude, das mit dem Viehstall^ ein einheitliches geschlossenes Bauwerk unter einem einzigen Dache 12 bildet und vom Viehstalle nur durch die gemeinsame Längswand 13 mit umklappbaren Krippen und Raufen getrennt istβ Wie die Scheune 2 neben ihrer Durchfahrt 5 für die Erntelager im einzelnen aufgeteilt ist, bleibt für die Erfindung unwesentlich, wesentlich ist nur, dass tatsächlich auf der der Krippenwand 13 gegenüberliegenden Seite der Durchfahrt Lager, z«B» die angedeuteten Lager 6,7,8,9,10, angeordnet sind, damit der Viehfütterer das Futter lediglich über die Durchfahrt 5 hinweg zu befördern hat, um es den Tieren v©n vorEjher zuzuführen. Auch die Scheune kann mit der

Claims (1)

üblichen und zweckmässigen Ausrüstung versehen sein, und die Silos 10, die auch innerhalte des Scheunengrundrisses (Fig.2) errichtet sein könnten, können jede geeignete Gestalt und Ausrüstung, wie ^inde^zum Hochziehen von Dach und Deckel, aufweisen. Im gezeichneten Beispiele ist die Scheune 2 mit zwei seitlichen Türen 14 und einem Einfahrtstor 15 versehen» Soll sie von "beiden Seiten her befahr@a sein, dann muss -@%-en— anstelle einer dem Einfahrtstor 15 gegenüberliegenden Tür 16 ein zweites Einfahrtstor treten» Das Gebäude kann natürlich auch mehrstöckig sein, z.B* über Viehstall, Durchfahrt und Erntelagern noch Speicheroder Wohnräume aufweisen»
1). Landwirtschaftliches Gebäude, dadurch gekennzeichnet, daß an gemeinsamer Längswand (13) unter einem Dach (12) ein Viehstall (1) und eine Scheune (2) zu einem einsigen Gebäude in der Weise vereinigt sind, dass die übliche Scheunendurchfahrt (5) den Futtergang bildet, an den auf der einen Seite die, zweckmässigerweise umklappbaren, Krippen (3) und Raufen (4) des Viehstalles und auf der anderen Seite die Erntelager (6-10) ©dgl» der Scheune heranreichen«
2«) Landwirtschaftliches Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Krippen (3) und Raufen (4) in die Trennwand (13) zwischen Viehstall (1) und Scheune (2) eingebaut sind oder diese Trennwand bilden.
3«) Landwirtschaftliches Gebäude nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der an die Durchfahrt (5) grenzende Scheunenraum (2) in eine Futterkammer (6) oder einen Kartoffel- oder Rübenkeller (7) und Lager (8,9) für Heu, Stroh odgl. aufgeteilt ist, wobei ferner an eine Scheunenstirnwand oder an beide Stirnwände ein Silo (10) aussen oder innen angebaut sein kann.

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