DEP0006796DA - Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerks mittels Hohlkörpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mauerwerks mittels Hohlkörpern

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DEP0006796DA
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Germany
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building
masonry
stone
weickmann
hollow bodies
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English (en)
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Hans Betz
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A1WEICKMANN5DiPL1-InG. F.Weickmann & Dr.Ing. A.Weickmann, Patentanwälte
F*W ../Χ». Wg e MÜNCHEN, BRUNNSTRASSE 8 u. 9
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sar Herstellung., eine*' Mauerwerkes mittels
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Seiwemastein, Betoastein mittels
P* %\x einem fcaetenartigen Batiteö.rper fest irerbuadea
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die- Füllkörper zur ferfeis&ung mit dem aufzusetzendem.,
Holiiteörpex auf der Oberseite des BaulsSrpers
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Es stellen dars
Figur 1 ein fertiges Bauelement im Aufriß, 11 2 den Grundriss zu Figur 1,
H 3 eine aus erfindungsgemässen Elementen aufgeführte ■ Mauer in Ansicht,
11 4 den Grundriss zu Figur 3, tt 5 den Schnitt nach Linie A-B zu Figur 4f
" β eine iehre zur Herstellung des erfindungsgemässen Bauelementes in Ansicht,
" 7 den Grundriss zu Figur 6, tt 8 die Seitenansicht zu Figur 6,
DasBauelement der Figuren 1 und 2 besteht aus zwei Aussenplatten und
l/mit diesen verbundenen Fül!körpern 2, welche in geeigneten Abständen angeordnet sind, sodass zwischen benachbarten Füllkörpern Zwischenräume 3-entstehen. Die Füllkörper 2 ragen über die Oberkanten der Platten 1 vor (Figur 1) und sind gegenüber den Unterkanten der Platten 1 zurückgesetzt. Der Betrag, um den die Füllkörper über die Platten vorstehen, ist kleiner, als der Betrag, um den sie an entgegengesetzten Enden gegen die Unterkanten der Platten 1 zurückgesetzt sind. Die überstehenden oberen Enden der Füllkörper dienen der Führung und Platzhaltung beim Daraufsetzen eines gleich ausgebildeten Elementes der nächst höheren Lage oder Zeile, wobei dann zwischen aufeinandergesetzten Elementen ein Quergusskanal· 4 entsteht.
Die Teile 1 und 2 können homogen aus dem gleichen Werkstoff und in einem Stück gefertigt sein; indessen stellt dies die Aus-
nähme dar* Inder Regel bestehen die Äussenplatten 1 aus Isolierstoff, vorzugsweise aus den im Handel bekannten HolzwolIeleichtbäirplatten;· von diesen ist der ζ em ent gebundenen Platte der Vorzug zu geben«, Ils Mauerdicken werden z?/eckmässig die im Handel bekannten Zementsteine, Kalksandsteine, Schlemmsteine, Betonsteine, im Normalmass oder grosser, oder auch Formsteine besonderer Herstellung entsprechender Tormgrösse verwendete Mauerdicken und nachträglicher MassiYverguss in die durch die Äussenplatten und den mit diesen fest verbundenen Mauerdicken gebildeten Hohlräume bilden dann zusammen die volle Massivwand«,
Die Verbindung der Äussenplatten 1 mit d en Füllkörpern 2, z.B. Ziegeln, erfolgt^mittels reiner Zementschlempe.
Das Äusmass des erfindungsgemässen Aufbausteines beträgt vorzugsweise bei Verwendung von drei Mauerdicken aus Ziegeln, Normalsteinen und zwei, je zweieinhalb cm starken Isolierplatten 50 cm Länge, 17 H2 cm Breite, 28 cm Hohe. Abweichungen sind selbstverständlich möglich; sie richten sich nach den zur Verfügung stehenden Bohstoffen und den statischen Anforderungen, die an das erfindungsgemässe Auf bauelement gestellt Y/erden«,
Wie schon angedeutet, weist das erfindungsgemässe Bauelement auf einer Längsseite eine Verzahnung dadurch auf, dass die Füllkörper über die Plattenkanten vorstehen,, Diese Verzahnung einerseits und die ebenfalls erwähnte Bildung von Quergusskanälen andererseits ermöglichen eine fugenlose Vermauerung der erfindungsgemässen Elemente dadurch, dass beim Übereinandersetzen
mehrerer Elemente das jeweils obere-über die Verzahnung-des darunter liegenden greift, wobei die Aussenplatten des oberen Elementes satt auf jenen des unteren Elementes aufliegene Is stehen also lediglich die Aussenplatten aufeinandergesetzter Elemente in Berührung, γ/ährend zwischen den Füllkörpern dieser Elemente Zwischenräume bleiben, welche die Quergusskansäle abgeben»
Der Massivverguss findet von oben nach unten durch die Zwischenräume 3 zwischen den Füllkö'rpern und von diesen durch die wiederholt erwähnten Quergusskanale 4 statt· Die so gewonnene Massivwand mit beiderseitiger Isolierplattenverkleidung benötigt keine Stossfugenverkleidung durch lochmetallstreifen und dergl«, »
Wärmetechnisch kommt der erfindungsgemässe Aufbaustein von 17 1/2 cm Stärke zuzüglich beiderseitigem Verputz einer verputzten Hohlziegelmauer von 65 cm gleich.
Als besonderer Vorteil des erfindungsgemässen Bauelementes ist seine Sägbarkeit zu erwähnen..
Für die Vermauerung des Aufbausteines ist es wichtig, dass die Unterlagen, auf welche der Stein zu stehen kommt, genau horizontal und vertikal abgeglichen oder die unterste lage von erfindungsgemässen Bauelementen im Mörtel so versetzt werden, dass die Oberkante der Isolierplatte horizontal und vertikal ausgerichtet werden kann. Auf die unterste Schicht ist das grösste Augenmerk zu richten; denn sie bildet den Ausgangspunkt für die konstruktiv neue Vermauerungsart des Aufbaustoffesβ
PA*. F743S»266.50.
Mit der lersetzung der Aufbausteine beginnt man vorzugsweise an den Gebäudeecken. Der Aufbaustein wird bündig mit der Gebäude ecke und in eine Gebäudeflucht so gestellt, dass die mauerdickenfreie Plattenlängskante die Auflage für den Aufbaustein bildet. Auf Mauerlattenlänge wird zuerst an deren Ende eine zweiter Aufbaustein in die Gebäudeflucht gebracht und ausgerichtete«, Nunwird der Raum zwischen diesen beiden Anlagesteinen mit weiteren erfindungsgemässen Elementen ausgefüllt und diese mit der Mauerlatte ein - und ausgerichtet. Der nun zu dem ersten versetzten Stein im rechten Winkel anschliessende Stein, sowie die folgende Steinschicht werden in der angegebenen Art auf die Unterlage aufgesetzt und trocken und stumpf an einander gereiht. In den Figuren 3-5 ist dies gezeigt. In diesen Figuren sind dieselben Bezugszeichen verwendet, wie in den Figuren 1 uM 2e
Stimmt die Mauerwerkslänge des Gebäudes oder die Mauerwerkslänge bis zu einer Unterbrechung desselben durch ein Fenster oder eine Tür nicht mit dem Vielfachen der Aufbausteine einer Schicht zusammens so wird z.Be ein Dreiteiler-Baustein durch Zersägen in einen τ/2 Teil stein oder in einen 2/3 Teilstein getrennt und für den Mauervsrksausgleich verwendet. Ist das Differenzmass unter einen M2 Teilstein oder einem 2/3 Teilstein, so wird es durch Einsetzen entsprechender weiterer Isolierplattenstreifeh dadurch verschlossen dass man diese Streifen an die Innenseiten der überstehenden Isolierplattenwangen der Mauerwerksanschluassteine anstellt»
Durch solche Maßausgleichsmöglichkeiten ist die Planung ungebunden» Die Massausgleichungen sollen in folgenden aufgesetzten
Steinschichten nicht übereinander treffen, sondern versetzt eingeschoben werden«
Vor dem Verguss des Mauerwerkes mit Betonmörtel, vorzugsweise im Mischungsverhältnis 1 s 6 Saumteilen, werden die Quergusskanäle 4 an Ecken, Zwischenwandeinbindungen, Fenster- und Türleibungen dadurch verschlossen, dass man in diese Öffnungen Steinbrocken oder Ihnliches, bei Fenster- und Türleibungen teils auch entsprechende Dübelsteine oder Verankerungen einsetzt und vermörtelt. Der Massivguss wird mit Betonmörtel in der ungefähren Steifigkeit von Maurermörtel mittels Kübel oder Schanabelkanime vorgenommen; er erfolgt von oben durch die Zwischenräume zwisehen den Füllkörpern 2„ Die duergusskanäle 4 füllen sich selbständig durch seitliches Verfliessen des Vergussgutes, Der Verguss wird vorzugsweise nach dem Versetzen- von· jeweils drei Steinschichten vorgenommene
Trifft eine Fensterbrüstungshöhe nicht mit einer Schichthöhe zusammen, so werden die erfindungsgemässen Aufbausteinschichten nur bis. zur Schicht unter der Fensterbrüstungshöhe versetzte Die Massausgleichung bis zur gewünschten Fensterbrüstungshöhe erfolgt auf Fensterbreite dadurch, dass bis für die zu erzielende Höhe eine beidseitige Verschalung angebracht wird, an τ/eiche beidseitig innen Isolierplattenstreifen angestellt und daffll mit Vergussmaterial gefüllt werden«.
Die Sturzhöhe ist vorzugsweise in Höhe einer Aufbausteinschicht vorzusehen. Mas sausgleichungen erfolgen wie bei der beschriebenen FensterbrüstungsmaJSausgleichungo
Die Patentanwälte Ä.Weickmann, Dipl. ingjLWeickmarin, Dr. lngAWeickmann

Claims (1)

  1. . F'.Weickmann & Dr.Ing. A.Weicrmann, Patentanwälte
    F»W*/L-.We. München, brunnsteasse & u. 9
    Jg a t g,.gt a η, -s...
    6)1 Ttosfehren sup Serstollttsg ©lues Ifettesvr&rte&e mitteln # dadurch gekennzeichnet,·' dass i£asteaartige# {.2}' stegartie siisgesteltt« HolillcQrp^j? (l, 2S J}1
    S-ehaliäßg asä mörtellos aefeeneisanäer· «isä. la
    to-e-i SoM-clitas. Cö@reittaiidey ir^ylegt uad. äaaa
    l3'}! ta iiBö sswischeu tea stmnpfga.sto.sse.Es:a H©3ilteii?!*©.m ait BetossiSrtei ausgegossen, werdaa» wobei äie e.rs Vsrsetst' aageo3?ds©t©a HohXl£irper- Mi.ttelg. ihrer
    HoJaXkßrper »»x BurcBTührimg . des ?erf aiirens stach Amspruei
    Isolierstoff, vorzugsweise aus Holswolleleishtbaus.toff ia Abstlnäeia, Tanelnaaäer asageordne.te StilllcSrper» Siegel ? .Salksaaästeim.t Sohweimasiiein, Be tonst eis sitteig
    schlempe mm einem kasteaartigen Baukörper fe-et
    SI© Füllkörper (2}: sur ITarblnäung mit Äem
    oberen Hohlkörper auf äey Oberseite äes 'Baukörper® zaiüaartig über die Oberkanten dex Aussesplatte« Il}! ebö, auf der Setssett« zwQ.citB Bildtmg·. eine«
    für d&n Aasgussbetoa zurüeicge setzt sind
    ■%'.f Tftlite&rpßT aacii den lasprücii@n X iiiiä Z3 &&.&aTch . zeicimetj dass für die Aussteifung der Äusseaplattea Kormalziegel TOEgesehen siBd.« ■ ■ ■ ·

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