DEP0006699DA - In ihrem Außendurchmesser veränderliche Kraftübertragungsscheibe - Google Patents

In ihrem Außendurchmesser veränderliche Kraftübertragungsscheibe

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DEP0006699DA
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DE
Germany
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disc
outer diameter
power transmission
pulley
transmission disc
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Wilhelm Meininghaus
Original Assignee
Meininghaus, Wilhelm, Dortmund
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Description

Bei von Motoren oder sonstigen Antriebsmaschinen angetriebenen Maschinen, Getrieben oder maschinellen Einrichtungen, beispielweise bei mittels Getriebes angetriebenen Doppeltrommelantrieben für Förderbänder unter Tage, erfolgt die Kraftübertragung vom Motor auf die zu treibende Maschine oder Getriebe vielfach durch Riemenscheiben, Seilscheiben, Keilriemenscheiben oder sonstigen Kraftübertragungsmitteln, die auf die Wellenstümpfe der infrage kommenden Maschinen durch Aufkeilung oder sonstwie aufgebracht sind und von deren Aussendurchmesser die Geschwindigkeit des Antriebes abhängt. Es kommt nun sehr häufig vor, dass bei gleichbleibenden sonstigen Maschinenverhältnissen ein anderes Übersetzungsverhältnis zwischen Antrieb und Getriebe erforderlich oder zweckmässig ist, was in solchen Fällen dadurch erreicht wird, dass man je nach Erfordernis auf einer oder auf beiden Maschinenwellen eine grössere oder kleine Scheibe aufbringt. Zu diesem Zwecke muss dann die vorhandene Scheibe von der sie tragenden Welle abgenommen und durch die grössere oder kleinere Scheibe ersetzt werden. Das Auswechseln der Scheiben durch Abziehen von der sie tragenden Welle ist aber umständlich, zeitraubend und führt nicht selten zur Beschädigung der Wellenstümpfe, was oft eine kostspielige Überholung oder gar Erneuerung der Maschinenwelle erforderlich macht. Auch kommt es sehr häufig vor, dass Wellenstumpf und neu aufzubringende Scheibe in ihrem Durchmesser bzw. in ihrer Nabenbohrung nicht immer die gleichen Abmessungen besitzen, es muss dann in solchen Fällen eine Abdrehung der Welle oder besser eine Aufbohrung der Scheibennabe erfolgen, was ebenfalls umständlich, zeitraubend und kostspielig ist. Schliesslich müssen noch zum Zwecke einer etwaigen Auswechselung der Antriebsscheibe eine Anzahl vollständiger Scheiben vorrätig gehalten werden.
Um nun die vorerwähnten Nachteile zu vermeiden, um also die Möglichkeit einer schnellen Auswechselung der Scheiben zu ermöglichen, ohne dass dabei die Scheibe mit ihrer Nabe von der sie tragenden Welle entfernt zu werden braucht, schlägt die Erfindung vor, die Scheibe zweiteilig auszubilden und die beiden Teile miteinander zur Vollscheibe zu vereinen, sodass im Bedarfsfalle nur der äussere Umfangteil der Scheibe ausgewechselt zu werden braucht, während der auf der Welle sitzende Nabenteil der gleiche bleibt. Auf diese Weise lässt sich schnell und mühelos der Aussendurchmesser der Scheibe verändern, das bisherige Beschädigen der Wellenstümpfe beim Abziehen der Naben und das bisher erforderliche Nacharbeiten der Passflächen kommt also in Fortfall. Auch brauchen zum Zwecke der Veränderung des Antriebes nicht mehr vollständige Scheiben vorrätig gehalten zu werden, sondern lediglich deren verschiedene Aussenteile, wodurch sowohl an Werkstoff als auch an Herstellungskosten gespart wird.
In der Zeichnung ist der erfindungsgemässe Vorschlag in einem Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einer Keilriemenscheibe veranschaulicht.
Mit 1 ist die Nabe der Scheibe bezeichnet, und 2 ist der Scheibensteg mit der von ihm getragenen Aussenscheibe 3. Zu diesem Zwecke erhält der Steg 2 eine absatzweise Teilung, sodass die Scheibe in sich aus zwei voneinander trennbaren Teilen besteht, die mittels der Schrauben 4, Keile oder dgl. leicht voneinander getrennt bzw. wieder zur Vollscheibe zusammengesetzt werden können. Beide Teile sind in ihren Passflächen 5 zentriert, um beim Zusammensetzen der beiden Teile die achsmittige Aufbringung des einen Teiles auf den anderen zu gewährleisten. Bedingung ist natürlich dabei, dass bei den verschiedenen Grössen der Aussenstücke der Durchmesser der Unterteilung der gleiche ist, um alle Scheibengrössen auf ein und derselben Nabe aufbringen zu können.

Claims (3)

1.- In ihrem Aussendurchmesser veränderliche Kraftübertragungsscheibe, wie Seilscheibe, Riemenscheibe, Keilriemenscheibe o.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass sie in zwei Teile (1, 3) unterteilt ist, die durch geeignete Verbindungsmittel (4) zur Vollscheibe vereinigt werden können, derart, dass beim Ändern des Aussendurchmessers der Scheibe lediglich der äussere Umfang (3) der Scheibe auszuwechseln ist.
2.- Scheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilung der Scheibe in den Scheibensteg (2) verlegt und absatzförmig gestaltet ist.
3.- Scheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden die Scheibe bildenden Teile (1, 3) in ihren Passflächen (5) zentriert sind, z.B. derart, dass diese Passflächen gleiche Durchmesser besitzen.

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