DEP0006331DA - Gegen das Eindringen von Spritzwasser wirksame Abdichtung für Eisenbahngüterwagen mit Schiebedächern - Google Patents
Gegen das Eindringen von Spritzwasser wirksame Abdichtung für Eisenbahngüterwagen mit SchiebedächernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Abdichtung für Eisenbahngüterwagen mit in Längsrichtung verschiebbaren Dachteilen gegen das Eindringen von Spritzwasser.
Eine einwandfreie Abdichtung, insbesondere an den Stirnwänden, ist unbedingt notwendig. Die Aufgabe ist in der Praxis für Verschiebedächer noch nicht gelöst worden. Erfindungsgemäss wird die Abdichtung dadurch gebildet, dass an einem der beiden Teile, die mit einander in dichte Verbindung zu bringen sind, ein rinnenförmiges Profil mit vertikal gerichteten Flanschen vorgesehen ist, in welches der vertikal stehende Flansch eines Gegenprofiles, das mit dem anderen der beiden Teile in Verbindung steht, eingreift, wodurch eine Art von Labyrinthdichtung gebildet wird. Es ist an sich gleichgültig, ob man das rinnenförmige Profil an dem oberen der beiden Teile oder an dem unteren anbringt. Besonders zweckmässig ist es, wenn beide Dichtungsteile rinnenförmige Profile besitzen, also beispielsweise wenn man zwei U-Eisen verwendet, wobei der Flansch des einen U-Eisens in das andere U-Eisen hineinragt.
Die beiden Dichtungsteile - Rinne und Flansch - werden bei Erreichung der Schliesstellung des verschiebbaren Dachteiles aufeinander zu bewegt, so dass sie ineinander greifen. Dies kann in der Weise vorgenommen werden, dass das an der Wand des Wagenkastens angeordnete Profil an der Wand gleitend in Führung vertikal nach oben verschoben wird bis zum Eingriff mit dem Gegenprofil an der Kante des Daches. Diese Art der Abdichtung wird dann anzuwenden sein, wenn das Dach des Wagens in seiner Endstellung vertikal nicht versetzt werden kann. Bei einer besonderen Art von Verschiebedächern wird das Dachteil nach Erreichung seiner Schliesstellung abgesenkt. In diesem Falle kann das Profil an der Wagenwand starr befestigt sein, da durch das Absenken des Daches das Gegenprofil an der Kante des Daches vertikal nach unten bewegt wird und in das Profil an der Wagenwand zum Eingriff kommt.
Bei Dächern, die zum Verschieben über den benachbarten Dachteil angehoben und in der Schliesstellung wieder abgesenkt werden, wird zweckmässig unter der Stossfuge der beiden Dächer ein U-Eisen von Seitenwand gespannt, in das jeweils die Flanschen überbrückend, die an den Stoßkanten der Dachteile vorgesehenen U-Eisen eingreifen.
Zu Erläuterung der Erfindung ist in den Abb. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel einer Abdichtung zwischen der Stirnwand des Wagenkastens und einem in seiner Höhenlage nicht veränderbaren Schiebe-Dachteil dargestellt.
In der Schnittzeichnung, Abb. 1, ist 1 die Stirnwand des Wagenkastens und 2 das Stirnende des verschiebbaren Dachteiles. An der Wagenstirnwand ist, in Langlochführungen 3 gleitend, ein Blechstreifen 4 vorgesehen, der an seinem oberen Rand 5 zur Bildung eines rinnenförmiges Profiles mit einem Winkeleisen 6 ausgerüstet ist. An dem Dachteil 2 ist ein U-Eisen 7 an der Stirnkante entlang laufend befestigt. Durch Auf- und Abwärtsziehen des Blechstreifens 4 gebildete Rinne auf und ab bewegt werden zum Eingriff mit dem nach unten weisenden Flansch des U-Eisens 7.
Claims (4)
1.) Gegen das Eindringen von Spritzwasser wirksame Abdichtung zwischen den Rändern, insbesondere den Stirnrändern, der verschiebbaren Dachteile und dem Kasten von Eisenbahngüterwagen, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem einen der beiden gegenseitig in dichte Verbindung zu bringenden Teile ein rinnenförmiges Profileisen mit vertikal stehenden Flanschen, mit dem anderen Teil ein Profil mit mindestens einen vertikal gerichteten, in <Nicht lesbar> Flansch wasserdicht verbunden sind.
2.) Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile bei Erreichen der Schließstellung der Dachteile in vertikaler Richtung aufeinander zu verschoben werden derart, dass der Flansch in das parallel laufende Rinnenprofil eingreift.
3.) Abdichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Teilen rinnenförmige Profile, zum Beispiel U-Eisen, angeordnet sind.
4.) Abdichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das am Wagenkasten vorgesehene Profileisen an der Wagenwand in Führung gleitend durch Vertikalverschiebung in und ausser Eingriff mit dem am Rand des Dachteiles angeordneten Profil gebracht wird.
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