DEP0005591DA - Betonbauweise für Wände, Decken u. dgl. - Google Patents

Betonbauweise für Wände, Decken u. dgl.

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DEP0005591DA
DEP0005591DA DEP0005591DA DE P0005591D A DEP0005591D A DE P0005591DA DE P0005591D A DEP0005591D A DE P0005591DA
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DE
Germany
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concrete
concrete construction
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iken
rafters
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Inventor
Franz Göttingen Raetsch
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Description

iranz ^tscfat^tt^^n,Nikolattsbergerweg 96. 14 Betonbauweise für Wände ^xs^ Decksnpsopstakioi
Bar Gegenstand der Erfindung betrifft eine neue Bauweise zur Herstellung von Wänden,Decken und dergU.Die Verwendung fertiger Beton-?ormstücke zur Herstellung von Baumen und Gebäuden für Wohn- und sonstige Zwecke, fur Gewerbe und Industrie ist allgemein bekannt. Auch die fabrikmäßige Herstellung genormter Baukörper,wie in der Plattenbauweise, ist nicht neu· Vom Bekannten unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß zur Herstellung von Mauerwerk allgemein, Wgnden9 Decken und dergpL ·, fabrikmäßig hergestellte Betonbalken zweckmäßigen Querschnittes dienen, welche auf der Baustelle aufeinander, bzw· nebeneinander verlegt und miteinander vergossen werden,sodaß eine massive ganze Platte, sei es als hochstehende Iasd8 oder als horizontale Decke erstellt wird. Die BaIken selbst sind zur Gewichtserleichterung beim Transport, wie auch zur Verzahnung beim Vergießen auf der Baustelle,mit quer zur Längsachse des BaIkens gerichteten Durchieeliungen f*Us Hohlräumen ausgestattet, die in ein- oder auch beiderseitig auf den schmalen Breitseiten des BaIfsos durchgsfährten Binnen munden. Mr die Erstellung von Decken sind die BaIken armiert und werden schalungsfrei verlegt. Bsi großer Beanspruchung bzw· Belastung ist die Anordnung entsprechender Bewehrungseisen in der Vergußmasse leicht möglich, selbst kreuzweise unter Benutzung der Balkenhohl räume · Die neue Bauweise, unter Heranziehung eines standardisierten B8Igens als Montageteil ,-des- nicht vermauert,sondern vergossen wird, ermöglicht die Errichtung von Bautea in kurzer ^rist, wobei vornehmlich ungelernte Arbeitskräfte Verwendung finden können. Im weiteren Ztige der Erfindung werden die behandelten BaIken auch zur Bestellung von Rippendecken, wie auch als Sparren und Pfetten für die Dachkonstruktion β herangezogen. Dieserhalb werden die BgIken erf indungsgemäß paarweise nebeneinander, zur Bildung einer tragenden Rippenkonstruktion verlegt, wobei der Abstand der Rippen untereinander durch fabrik-
fabrikmäßig hergestellte Füllkörper überbrückt wird. Außer dem Vorteil der schalungsfreien Verlegung der Decken und des Baches in Betonausführung besteht der weitere Fortschritt in der Gewichtsverminderung, in der Ersparnis der Tragbalken selbst.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt und zwar zeigen:
Fig.1 eine Stirnansicht des BaIkens zur Erstellung von Hai«, Fig.2 eine Stirnansicht des BaIkens für die Deckanherstellung, Fig.3 in verkleinertem Maßstab eine Seitenansicht des BfIkemar.
Fig.4 eine Draufsicht zur Fig.3. ^ ^ < r
Fig. 5 Stirnansicht der B8Iken bei Verlegung der Decke, Fig.6 eine isometrische Darstellung einer Rippendecke, Fig.? eine Dachkonstruktion nach der Erfindung, Fig.8 eine Seitenansicht zur Fig.7,bzw.ein Schnitt hierzu, Fig.9 und 10 Einzelheiten.
Ss können auch weitere andere,als wie oben gezeigte symmetrische oder unsymmetrische, bekannte oder neue B^lkenquerschnitte gewählt werden. Bg-4 oder auch nurJPeile derseJJaaa-mit^nutzT^erdeii, soll M#senrten. Der fabrikmäßig hergestellte Betonbalksn 2 ist mit Hohlräumen versehen, welche in Einschnürungen, in Rinnen 4 der schmalen Längsseiten des BaIkens münden« Die Rinnen 4 sind bei den Balken nach Fig.1,3,4 und 5 beiderseitig angeordnet und durch die vorspringenden Läsgskanten 5 und 6 gebildet. Zur Bildung einer Mauer werden die B8Iken 2 an Ort und Stelle verlegt. Zur Bildung schalungsfrei verlegter Decken, wie Fig.5 zeigt» w|rd der BsIken 2a nachFjg»2 vorteilhaft herangezogen. Hierbei «is^HELe vorspringend^5ngskanten 6 in Wegfall -gefeeeefe*- und der BaIken selbst^xt Armierung 8 versehen. Die B8Iken werden an 0* und Stelle von Auflager zu Auflager (Fig.5) nebeneinander verlegt und die Vergußmasse 7 in den Abstand der balken untereinander, über die BaIken und in deren Hohlräume 3 eingebracht,sodaß eine geschlossene,massive Platte geschaffen wird, wobei die Hohlräume eine weste Verzahnung von BnIken zu Balken ergeben. Bei wenig beanspruchten Decken sind.jaur die Balken selbst Jaggehrt. Bei größerer Belastung wird'fnisprechende Armierung 9 ^io"die Vergußmasse 7 eingebracht.
Box sehr hoher Beanspruchung der Becke gestatten die Hohlräume 3 eine weiter© Anordnung 10 der Armierung eine kreuzweise Verlegun^derselben, wie *ig.5 zeigt. Für die Erstellung von Hippendeoken wie auch Sparren und hatten für die Dachkonstruktion werden die gleichen B8Iken sinngemäß herangezogen in nachstehender Ausbildung. Der ebenfalls fabrikmäßig hergestellte Betonbalken 12 besitzt die quer zur längsachee gerichteten Durchlochungen 13 und fußseitig die seitlich vorspringenden Kippen 15,15a. hm Zweckaäßlgkeitsgründen ist die Hippe 15 als ^iste gehalten und die Rippe 15a abgeschrägt. Die BaIken sind entsprechend armiert und werden als Tragbalken der Rippendecke, oder als Firstbalkenf Pfettea und Sparren 16 des Daches, paarweise nebeneinander verlegt. Der Abstand dieser Balkenlagen untereinander wird durch Füllkörper 17,18,19 überbrückt, welche sich auf den Leisten 15 der BaIken 12 abstützen · Nach Verlegen der Rippendecke,bzw. der Dachkonstruktion werden die sich ergebenden Rinnen 20 Bit Vergußnasse ausgefüllt, und je nach Spannweite in die Vergußmasse zwischen den einzelnen B8Iken Armierungseiseli 22 eingebracht. Für die ^irstbildufeg ist der Kopf der Sparren 16, zum Auflager auf dem Firstbalken, winklig abgesetzt, er kann auch gegeneinander gestoßen werden, wobei der Verbund mittele zusätzlicher Armierung hergestellt wird.
flach Fig.8 kann in die Hrstpfette 23 ein ISisenrohr verlegt sein Die Lattuiig 28 für den Dachdecker ist leicht gegeben. Dieserhalb wird in die Rinne 20 des Belkenpaares der Sparren 16 eine !«eiste 29 eingebracht, wel che das Aufnageln der Lattung 28 gestattet·

Claims (8)

Patentansprüche,
1) . Betonbauweise zurjers^eljung von Wänden und Decken und
dergl· ■odaS^diese rater Verwendung fabrikmäßig hergestellter Betonbalken erstellt werden, welche auf der Bestelle entsprechend verlegt und miteinander vergossen werden«
2) . Betonbalken für Betonbauweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dad zur Herstellung von Wandungen der BaIken
(2) mit quer zur Lgngsachse gerichteten AirchiSchungen (5) ausgestattet ist, die in/äen schmalen Breitseiten des Balkens durchgeführten Binnen % 4 ) münden, wobei die YerguBmasse in die Burchloc hangen (3) und in die Rinnen (4) eingebracht wird«
3) . Betonbalken für Betonbauweise nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Decken der balken(2aj armiert, mit quer zur Längsachse gerichteten Airchlochungen
(3) ausgestattet ist, wobei die B0Ikenunterseite durch seitlich vorspringende Langsrippen (5) verbreitert ist.
4) . Betonbauweise nach Anspruch 1 und 3 dadurch gekennzeichnet,
daß die armierten Balken (2a) zur Herstellung einer Decke nebeneinander verlegt werden, wobei Armierungseisen (9 und 10)# 5© nach Deckenbeanspruchung, in die Vergußmasse über den Rippen (5), bzw· quer hierzu,unter Benutzung der Hohlräume (3), verlegt werden.
5) . Betonbauweise zur Bgrstellung von Hippendecken und Dachkonstruktion darin bestehend, daß diese unter Verwendung akßg»«ee Betonbalken (12) erstellt werden, welche auf der Baustelle paarweise nebeneinander zur Bildung einer tragenden RippenkoBstruktion verlegt werden, wobei der Abstand der Rippen untereinander durch fabrikmäßig hergestellte Betonhohlkorper (17,18,19) überbrückt wird,worauf ^icYidie ergebenden Rinnen (20) mit Vergußmasse ausgefüllt werden, welche in der Rippenbalkenrinne vorteilhaft eine Armierung (22) erhält«
6) · Betonbauweise nach Anspruch 5, dadurch gekeimzelehnet,daß
die Balkenköpfe der Sparren m first oderÄette untereinander und die Balkenfüße der Sparren mit den Deckenbalken eine zusätzliche Armierung erhalten, welche in ^fIllbetoi eingebettet ist·
7) . Betonbalken für Betonbauweise nach Anspruch 5 und 6,dadurch
gekennzeichnet, daß die wit Durchlochungen (13) ausgestatteten Balken (12) fußseitig, seitlich vorspringende Kippern (15*15a) besitzen.
8) · ^etonbauweise nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß
zur Anordnung der Lattung (28) die Binne (20) des Balken-Paares der Sparren (16) eine Iteiste (29) aufnimmt«

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