DEP0004217DA - Ventil - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil mit geführtem Ventilkegel, insbesondere eine Selbstschlußventil. Sie betrifft vornehmlich solche Ventile für Viehtränkebecken.
Der Dichtungskörper von Ventilen wird nach einiger Gebrauchsdauer schadhaft, mithin undicht, und muß dann erneuert werden. Die Abnahme des alten Dichtungsgummis und die Aufbringung eines neuen Gummikegels ist nun aber bisher nicht ganz einfach. Die Gummidichtung sitzt in der Regel sehr fest auf dem betreffenden Hals des Verschlußstücks. Sie muß daher meist aufgeschnitten werden, um abgenommen werden zu können. Dies ist wegen der Gefahr der Beschädigung des Verschlußstücks schon in Betrieben unerfreulich, deren Mitarbeiter fachkundig sind und sich auf die Behandlung von Armaturen verstehen. In bäuerlichen Betrieben gilt diese Voraussetzung aber nicht. Es kommen daher häufiger Beschädigungen von Ventilteilen nur anläßlich der Abnahme des Gummikegels vor. Ebenso unangenehm ist, daß es bekanntlich erst nach wiederholtem Abmühen gelingt, den neuen Dichtungskörper über das verdickte Ende des Verschlußstücks zu bringen.
Diese Mißstände sind erfindungsgemäß zuverlässig behebbar, indem ein im Bereich des Dichtungskörpers geteiltes Verschlußstück Verwendung findet, wobei der Dichtungskörper zwischen den beiden lösbar miteinander verbundenen Teilen gehalten ist. Vorzugsweise ist das Verschlußstück in der Ebene an der Anlagefläche des Dichtungskörpers unterteilt. Besonders vorteilhaft ist es, das Verschlußstück so auszubilden, daß es den Dichtungskörper stülpdeckelartig übergreift. Die Erfindung bringt den wesentlichen Fortschritt, daß im Bedarfsfalle das Verschlußstück lediglich aus dem Ventilgehäuse herausgenommen und in seine zwei Teile zerlegt zu werden braucht, um den beschädigten Dichtungskörper abnehmen und einen neuen Dichtungskörper aufbringen zu können. Da die beiden Teile des Verschlußstücks durch Schraubung miteinander verbunden sind, so ist ihr Zusammenbau ebenso leicht und rasch möglich wie ihre Trennung. Von besonderem Vorteil ist dabei, daß nach dem Auseinandernehmen des Verschlußstücks der Dichtungsgummi freiliegt, also von dem Hals, auf welchem er sitzt, lediglich abgezogen werden muß. Das Aufschlitzen des verbrauchten Gummis mittels eines Messers oder eines sonstigen ungeeigneten Werkzeugs ist entbehrlich.
Ein weiterer Vorzug des geteilten Verschlußstücks liegt darin, daß der Dichtungskörper, welcher in der Regel kegelstumpfförmig ist, einen besseren Halt in der Gebrauchslage erfährt. Es kann nämlich der eine Teil nunmehr den Dichtungskörper stülpdeckelartig übergreifen, sodaß der letztere nicht nur in Achsrichtung eine Anlage, sondern auch in radialer Richtung eine Führung erhält. Infolgedessen ist auch seine
Dichtungslage verbessert und seine Gebrauchsfähigkeit gesteigert, denn er ist vor schädlichen Formänderungen besser geschützt als bisher.
Die Erfindung bietet außerdem die Möglichkeit, im Falle der teilweisen Beschädigung des Verschlußstücks nur den betreffenden Teil zu erneuern, den anderen Teil dagegen weiterhin zu verwenden. Es wird also nicht das ganze Verschlußstück gegebenenfalls unbrauchbar. Dies ist, da das Verschlußstück in der Regel aus Messing oder Rotguß, also verhältnismäßig teuerem Werkstoff besteht, von Bedeutung.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel und zwar an einem Kreuzventil, wie es üblicherweise bei Viehtränkebecken Verwendung findet, veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch ein solches Ventil,
Fig. 2 ein teilweise geschnittenes Verschlußstück in vergrößerter Darstellung.
Das Ventilgehäuse a ist in üblicher Weise in die Abdeckplatte b des nicht gezeichneten Tränkebeckens eingeschraubt. Es nimmt den Ventilsitz c auf, welcher mit Querbohrungen d versehen ist. Durch diese und den Ringraum e strömt das Wasser bei angehobenem Verschlußstück l nach unten in das Tränkebecken aus.
Das Verschlußstück weist das übliche Fußteil f auf, auf welches die Druckklappe des Tränkebeckens wirkt, mit deren Hilfe das wassersuchende Tier den Ventilstößel anheben, mithin den Wassereinlauf veranlassen kann. An seinem anderen Ende gleitet der Ventilstößel bei seiner Auf- und Abbewegung in der
Führung g des Ventilkopfes h hin und her. Die Feder i preßt ihn bzw. den auf ihm sitzenden, meist kegelstumpfförmigen Dichtungskörper k gegen den Ventilsitz c.
Das Verschlußstück ist zweiteilig. Das Oberteil l ist abnehmbar am Unterteil m befestigt. Es ist auf den Schraubzapfen n aufschraubbar.
Der Dichtungskörper k, der üblicherweise aus Gummi oder sonstigem, geeignetem Werkstoff besteht, sitzt auf dem Hals o und stützt sich einerseits gegen die Schulter p, andererseits gegen die Anlagefläche q des Oberteils l ab. Dieses ist im Anschluß an die Anlagefläche q stülpdeckelartig gestaltet, übergreift somit, wie namentlich Fig. 2 erkennen läßt, mit seinem Randteil r haubenartig den Dichtungskörper k. Dieser ist also nicht nur in Achsrichtung fest eingespannt, sondern auch in radialer Richtung geführt. Dadurch wird der Dichtungssitz verbessert. Gleichzeitig werden auf diese Weise seitliche Deformierungen hintangehalten.
Zur Erneuerung des Dichtungskörpers k braucht lediglich die Ventilgehäusekappe h abgenommen und das Verschlußstück nach oben herausgezogen zu werden. Es kann dann das Oberteil l abgeschraubt und der erneuerungsbedürftige Dichtungskörper k unschwer nach oben von dem Hals o abgezogen werden. Umgekehrt kann der neue Dichtungskörper leicht von oben her aufgeschoben werden. Es ist nicht mehr notwendig, ihn mühsam über den verbreiterten Fußteil zu zerren, wie dies bisher unerläßlich ist und was häufig zu Beschädigungen des neuen Dichtungskörpers Anlaß gab, indem dieser bei zu starker Ausweitung eingerissen ist.
Claims (4)
1) Ventil, insbesondere Selbstschlußventil, namentlich für Viehtränkebecken, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück im Bereich des Dichtungskörpers unterteilt und der Dichtungskörper (k) zwischen den beiden lösbar miteinander verbundenen Teilen (l, m) gehalten ist.
2) Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück an der Anlagefläche (q) des Dichtungskörpers unterteilt ist.
3) Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil des Verschlußstücks den Dichtungskörper stülpdeckelartig übergreift.
4) Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Oberteil (l) als auch der Unterteil (m) des Verschlußstücks im Ventilgehäuse geführt sind.
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