DE828029C - Ventil, insbesondere fuer fluechtige oder leichtfluessige Fluessigkeiten - Google Patents

Ventil, insbesondere fuer fluechtige oder leichtfluessige Fluessigkeiten

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Publication number
DE828029C
DE828029C DEG3753A DEG0003753A DE828029C DE 828029 C DE828029 C DE 828029C DE G3753 A DEG3753 A DE G3753A DE G0003753 A DEG0003753 A DE G0003753A DE 828029 C DE828029 C DE 828029C
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DE
Germany
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shut
valve
valve according
actuator
designed
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Expired
Application number
DEG3753A
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English (en)
Inventor
Georg Borowka
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Gusswerk Paul Saalmann & Sohn
Original Assignee
Gusswerk Paul Saalmann & Sohn
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K41/00Spindle sealings
    • F16K41/006Spindle sealings by establishing an under-pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Ventil, insbesondere für flüchtige oder leichtflüssige Flüssigkeiten Die Erfindung erstreckt sich auf Ventile, insbesondere für flüchtige oder leichtflüssige Flüssigkeiten, wie Benzin, Benzol, Alkohol, Aceton, Petroleum o. dgl. Für Ventile solcher Art besteht die Aufgabe, zur Vermeidung von Flüssigkeitsverlusten nicht nur einen guten Diehtschluß des Absperrkörpers in der Schließstellung zu schaffen, sondern außerdem auch Vorsorge zu treffen, daß,die Flüssigkeit nieht-nctr in der Offenstellung des Absperrkörpers nur an der Ausflußöffnung des Ventils austritt. Zu diesem Zweck hat man dem Absperrkörper bereits besondere Dichtungsmittel zugeordnet, welche Leckverluste durch Austritt von Flüssigkeit entlang Aden Führungen des Absperrkörpers, insbesondere entlang,der Spindel, verhindern sollen. Solche, meist in Art von Stopfbüchsen ausgeführte Dichtmittel unterliegen einem Verschleiß und Nverden nach einiger Gebrauchsdauer flüssigkeitsdurchlässig. In der Regel wird die Wartung von Stopfbüchsen vernachlässigt, so daß Leckverluste eintreten. Die Anordnung solcher Stopfbüchsen verteuert die Ventile und es ist trotzdem keine Gewähr gegeben, daß in Offenstellung die Flüssigkeit ausschließlich am @Ausfluß austritt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ventil zu,schaffen, bei dem ohne Inkaufnahme verteuernder Baueinzelheiten, wie,Stopfbüchsen o. dgl., Flüssigkeitsverluste durch Lecken weitgehend vermieden sind. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, ,daß zwischen den Leckwegen des Ventils entlang den Führungen ,des Absperrkörpers einerseits und dem Ausflußteil des Ventils anderseits eine Flüssigkeitsverbindung angeordnet ist, welche etwaige Flüssigkeitsleckmengen dem Ausflußteil zuführt. Es tritt also in der Offenstellung des Absperrkörpers Flüssigkeit ausschließlich am Ausfluß aus, also dort, wo Üblicherweise ein Behälter o. dgl. zur Aufnahme der Flüssigkeit angebracht wird.
  • Für die Anordnung der genannten Flüssigkeitsverbindung bestehen verschiedene Ausführungsmöglichkeiten. Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung ist erfindungsgemäß die, daß ein Kanal vorgesehen ist, der den Absperrkörper ringförmig umgibt und vorzugsweise in Nähe der ,Ausflußöffnung im Ausflußteil mündet. Der Kanal sammelt die entlang den Führungen des Absperrkörpers austretende Flüssigkeit und leitet .diese dem Ausfluß zu. Diese Wirkung wird bei einer Mündung des Kanals in Nähe der Ausflußöffnung in wertvoller Weise noch @dadurch verstärkt, daß ein Ejektoreffekt erzeugt wird, durch den im,Kanal ein Unterdruckentsteht, der die Flüssigkeitsleckrnengen mit Sicherheit dem Ausfluß zufließen läßt.
  • Uni dann auch in der Schließstellung des Absperrkörpers ein Lecken des Ventils zu vermeiden, ist im weiteren Ausbau der Erfindung, in Fließrichtung betrachtet, vor dem vorzugsweise kegelig gestalteten Sitz für den iAbsperrkörper ein am Ventilgehäuse festgelegtes Siebangeordnet, welches verhindert, daß etwaige -Fremdkörper in der dem Ventil zufließenden Flüssigkeit ,in die Flüssigkeitswege des Ventils und insbesondere an die Dichtungsfläche des Absperrkörpers gelangen und dessen Dichtschluß in der Schließstellung beeinträchtigen können.
  • Zufolge .der solcher Art erreichten Abwesenheit von Fremdkörpern kann vorteilhaft am Absperrkörper ein mit der kegeligerl Sitzfläche des Ventilgehäuses zusammenwirkender, am Absperrkörper drehfest befestigter Dichtungsbelag angeordnet sein, dessen Gebrauchsdauer gegenüber früheren Ausführungen insoweit verlängert ist, als mechanische Verletzungen durch an der Sitzfläche des Ventils abgelagerte Fremdkörper vermieden sind.
  • Um schließlich bei einem solchen Ventil auch Flüssigkeitsverluste durch Entwenden seitens Unbefugter zu verhindern, ist erfindungsgemäß das äußere Ende des Absperrkörpers in Schließstellung völlig oder nahezu .völlig vom Gehäuse umgeben und als Hohlkörper gestaltet und innen mit Kupplungsflächen zur drehfesten Kupplung mit einem einführbaren Betätigungsglied versehen. Das Betätigungsglied dient vergleichsweise als Schlüssel, ohne dessen Vorhandensein das Ventil nicht geöffnet werden kann, zumal bei einer Ausgestaltung, bei der der Absperrkörper in der Schließstellung vom Gehäuse umgeben ist, so daß sein Außenumfang nicht mit einem Werkzeug erfaßt werden kann.
  • Uni auch das Ansetzen eines Werkzeuges am Innenumfang des Absperrkörpers zu erschweren, ist vorteilhaft zur drehfesten Kupplung :des Betätigungsgliedes mit dem Absperrkörper letzterer am Innenumfang seines als Hohlkörper gestalteten äußeren Endes mit V-förmigen Nuten versehen, in die dachförinige Vorsprünge am Betätigungsglied eingreifen. Dabei liegt der Grund der Nuten zweckmäßig auf einer Zylinderfläche, während im übrigen der Innenumfang des Absperrkörpers eine Kegelfläche bildet, dergestalt, daß der Nutengrund am Stirnende des Absperrkörpers mit dem Kegelumfang zusammenfällt. Hierdurch sind die !Angriffsflächen für eine Drehbewegung des Absperrkörpers in dessen Inneres verlegt, und ein unbefugtes öffnen des Ventils zusätzlich erschwert.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Abbildungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß gestalteten Ventils, zum Teil ini Schnitt.
  • Abb.2 eine Vorderansicht des Ventils gemäß Abb. i, Abb. 3 eine Seitenansicht -des Betätigungsgliedes, iAbb. 4 eine Stirnansicht des Betätigungsgliedes. Das in der Öffnungsstellung veranschaulichte Ventil besteht aus dem Gehäuse i, welches am einen Ende mit einem Gewinde 2, z. B. zum Einschrauben in ein Faß, verseben ist. Ani anderen Ende weist das Gehäuse i ein Innengewinde 3 auf, an dessen Gewindeflächen der Absperrkörper 4 geführt ist, der mit einem Dichtungsbelag 5 versehen ist, ,welcher drelifest ain Absperrkörper .4 befestigt ist.
  • ,Am Zulauf des Gehäuses i ist ein Sieb 6 gehäusefest angeordnet, welches Fremdkörper den Flüssigkeitswegen des Ventils und insbesondere dem Sitz 7,des Absperrkörpers 4 fernhält.
  • Etwaige Flüssigkeitsleckmengen, welche entlang den Flächen des Innengewindes 3 auszutreten bestrebt sind, werden dem Ausflußteil 8, des Ventils zugeführt. Zu diesem Zwecke ist im Gehäuse i ein Kanal 9 vorgesehen, welcher den Absperrkörper 4 ringförmig umgibt und derart in Nähe der Ausflußöffnung io des Ausflußteiles 8 mündet, daß eine Ejektorwirkung entsteht, welche im Kanal 9 einen Unterdruck erzeugt, durch den die @in den Kanal 9 gelangende Flüssigkeit zur Austrittsöffnung io hin abgesaugt wird.
  • Zur Betätigung des Ventils ist das Betätigungsglied ii vorgesehen, welches in das als Hohlkörper gestaltete äußere Ende des Absperrkörpers 4 einführbar ist. Zur drehfesten Kupplung der Glieder 4 und i i sind am kegeligen Innenumfang des Absperrkörpers 4 V-förmige Nuten 12 vorgesehen, deren Nutengrund auf einer Zylinderfläche liegt (Abb. i) und am Stirnende des Absperrkörpers 4 mit dem Innenumfang seiner kegeli;gen Höhlung zusammenfällt. Das Betätigungsglied i i ist seinerseits mit dachförmigen Erhöhungen 13 versehen (Abb.,3), deren Scheitel ebenfalls auf einer Zylinderfläche liegen, während im übrigen das Betätigungsglied eine der Höhlung des Absperrkörpers 4 entsprechende kegelige Gestalt aufweist. Durch diese Gestaltung wird einesteils eine leichte Einführung des Betätigungsgliedes ii in die Höhlung des Absperrkörpers 4 und deren drehfeste Kupplung miteinander ermöglicht, andernteils ist es erschwert, den Absperrkörper 4 ohne Betätigungsglied i i z. 13. mit Hilfe eines Werkzeuges zu betätigen, da die Angriffsflächen für eine Drehbewegung des Absperrkörpers in dessen Inneres verlegt sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ventil, insbesondere für flüchtige oder leichtflüssige Flüssigkeiten,gekennzeichnetdurch die Anordnung einer Flüssigkeitsverbindung (9) zwischen den Leckwegen entlang den Führungen des Absperrkörpers, insbesondere der Spindel einerseits und dem Ausflußteil (8) des Ventils anderseits.
  2. 2. Ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Flüssigkeitsverbindung zwischen den genannten Leckwegen und dem Ausflußteil (8) im Ventilgehäuse (i) ein Kanal (9) vorgesehen ist, der.den Absperrkörper (4) ringförmig umgibt und vorzugsweise in Nähe der Ausflußöffnung (io) im Ausflußteil (8) mündet.
  3. 3. Ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Durchflußrichtung vordem vorzugsweise kegelig gestalteten Sitz (7) für den Absperrkörper (4) ein am Ventilgehäuse (i) festgelegtes Sieb (6) angeordnet ist. .
  4. 4. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Absperrkörper (4) ein mit der Sitzfläche (7) des Ventilgehäuses (i) zusammenwirkender, am Absperrkörper (4) drehfest befestigter Dichtungsbelag (5) angeordnet ist.
  5. 5. Ventil nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende des Absperrkörpers in Schließstellung völlig oder nahezu völlig vom Ventilgehäuse (i) umgeben und als Hohlkörper gestaltet und innen mit Kupplungsflächen (12) zur drehfesten Kupplung mit einem einführbaren Betätigungsglied (i i) `versehen ist.
  6. 6. Ventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, @daß zur drehfesten Kupplung des Betätigungsgliedes (i i) mit ,dem Absperrkörper (4) letzterer am Innenumfang seines als Hohlkörper gestalteten äußeren Endes mit V-förmigen Nuten (12) :versehen ist, in die dachförmige Vorsprünge (13) am Betätigungsglied (i i) eingreifen.
  7. 7. Ventil nach Anspruch 6, dadurch gtkennzeichnet, daß der Grund der V-förmigen Nuten (12) auf einer Zylinderumfangsfläche liegt- und am Stirnende des Absperrkörpers (4) mit dem Umfang seiner kegelig gestalteten Höhlung zusammenfällt.
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